{"id":522838,"date":"2025-10-24T08:21:14","date_gmt":"2025-10-24T08:21:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/522838\/"},"modified":"2025-10-24T08:21:14","modified_gmt":"2025-10-24T08:21:14","slug":"wahl-in-irland-die-naechste-irische-praesidentin-blickt-nach-deutschland-und-sieht-hitler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/522838\/","title":{"rendered":"Wahl in Irland: Die n\u00e4chste irische Pr\u00e4sidentin blickt nach Deutschland und sieht Hitler"},"content":{"rendered":"<p><strong>Irland wird sich an diesem Freitag mit gro\u00dfer Sicherheit f\u00fcr eine sehr linke Pr\u00e4sidentin entscheiden, die seltsame Ansichten \u00fcber Deutschland hat. Catherine Connolly kommt bei den Iren trotzdem gut an. Sinn F\u00e9in wird ihren Sieg als eigenen Erfolg verkaufen.<\/strong><\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dftenteils unbeachtet von der deutschen \u00d6ffentlichkeit findet in Irland derzeit ein Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf statt, der in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert ist. Die Wahl findet an diesem Freitag statt.<\/p>\n<p>Zwei Frauen werden das Rennen unter sich ausmachen, nachdem der Kandidat der konservativen Regierungspartei Fianna F\u00e1il, ein ehemaliger Gaelic-Football-Spieler und -Manager, beim ersten Gegenwind hingeworfen hat. Die W\u00e4hler in Irland m\u00fcssen sich zwischen einer ziemlich linken und einer moderat konservativen Kandidatin entscheiden.<\/p>\n<p>Parallel gab es immer wieder Diskussionen dar\u00fcber, ob der S\u00e4nger Bob Geldof kandidieren k\u00f6nnte. Er tat es nicht. Am Donnerstag sagte er bei einem Termin in Dublin, er w\u00e4re angetreten, wenn eine Partei ihn nominiert h\u00e4tte. Dann h\u00e4tte er auch gewonnen und w\u00e4re &#8222;richtig gut&#8220; als Pr\u00e4sident gewesen. Das irische Staatsoberhaupt hat \u00fcberwiegend repr\u00e4sentative Funktionen.<\/p>\n<p>In den Umfragen mit weitem Abstand vorn ist nun die unabh\u00e4ngige Abgeordnete Catherine Connolly, die im Wahlkampf mit einem schr\u00e4gen Nazi-Vergleich aufgefallen ist. Bei einem Wahlkampfauftritt im September sagte sie, Deutschland versuche, seine Wirtschaft &#8222;durch den milit\u00e4risch-industriellen Komplex anzukurbeln&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Parallelen zu den 30er Jahren&#8220;<\/p>\n<p>Vor Studierenden einer Universit\u00e4t in Dublin setzte sie die gegenw\u00e4rtige deutsche Verteidigungspolitik mit der Aufr\u00fcstung von Nazi-Deutschland gleich. W\u00f6rtlich sagte sie: &#8222;Mir scheint, da gibt es einige Parallelen zu den 30er Jahren. Ich m\u00f6chte euch nicht deprimieren. Es gibt Hoffnung. Und wir haben Stimmen. Und wir k\u00f6nnen sie nutzen.&#8220; Die Aufr\u00fcstung Deutschlands in den 1930er Jahren war Teil eines Plans des NS-Regimes f\u00fcr einen gro\u00dfen Angriffskrieg in Europa. Man k\u00f6nnte auch sagen: Connolly sieht Hitler, wenn sie auf das heutige Deutschland blickt.<\/p>\n<p>Auch auf Nachfragen nahm Connolly ihren Vergleich nicht zur\u00fcck, sondern sprach lieber \u00fcber die USA. Im Interview mit dem irischen Sender RTE beispielsweise wurde sie gefragt, ob sie akzeptiere, dass Deutschland und Europa wegen der russischen Invasion in die Ukraine und wegen einer von Russland ausgehenden Gefahr wieder aufr\u00fcsten. &#8222;Ich glaube, wir befinden uns in einer sehr instabilen Weltlage. Ich glaube, es gibt imperiale M\u00e4chte&#8220;, sagte sie. Eine davon seien die USA. &#8222;Als neutrales Land haben wir die Pflicht, unsere Neutralit\u00e4t zu nutzen, um Machtmissbrauch anzuprangern, egal wo dieser stattfindet, ob durch Russland oder Amerika, durch welches Land auch immer.&#8220; Irland ist Mitglied der EU, aber nicht der Nato.<\/p>\n<p>Der Journalist und Autor Fintan O&#8217;Toole <a href=\"https:\/\/www.irishtimes.com\/opinion\/2025\/09\/30\/fintan-otoole-catherine-connolly-should-try-to-keep-her-inner-basil-fawlty-under-wraps\/\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_blank\">kommentierte<\/a> in der &#8222;Irish Times&#8220;, Connolly sollte &#8222;ihren inneren Basil Fawlty&#8220; lieber unter Kontrolle halten &#8211; eine Anspielung auf die Fernsehshow &#8222;Fawlty Towers&#8220; mit John Cleese als Hotelbesitzer Basil Fawlty. In einer legend\u00e4ren Folge dieser Serie aus dem Jahr 1975 hat das Hotel G\u00e4ste aus Deutschland. John Cleese alias Basil Fawlty nimmt sich vor, mit ihnen keinesfalls \u00fcber den Zweiten Weltkrieg zu sprechen (&#8222;don&#8217;t mention the war&#8220;, erw\u00e4hne blo\u00df nicht den Krieg), macht es dann aber andauernd. Am Ende marschiert er <a href=\"https:\/\/youtu.be\/Tms0yk9kqVM?t=146\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_blank\">im Stechschritt durch den Speisesaal<\/a>.<\/p>\n<p>Es k\u00f6nnte unklug sein, Deutschland zu beleidigen<\/p>\n<p>O&#8217;Toole, bei dem man davon ausgehen darf, dass er Connolly politisch nahesteht, wies zudem darauf hin, dass Deutschland im Streit um die Folgen des Brexit immer zu Irland gehalten hatte. &#8222;Die Deutschen waren klar und unzweideutig: Es werde keine harte Grenze [zwischen Irland und Nordirland] geben und Irland d\u00fcrfe nicht schikaniert oder isoliert werden.&#8220; Connolly m\u00fcsse daran erinnert werden, dass es unklug sei, Verb\u00fcndeten in der EU vorzuwerfen, &#8222;proto-faschistische Kriegstreiber zu sein&#8220;.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich haben Irland und Deutschland traditionell gute diplomatische Beziehungen, daran d\u00fcrfte sich auch unter einer Pr\u00e4sidentin Connolly nichts \u00e4ndern. Vielleicht w\u00e4ren Treffen etwas steifer als vor vier Jahren: Da reiste Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier zu einem dreit\u00e4gigen Staatsbesuch nach Irland, wo er unter anderem vom irischen Pr\u00e4sidenten Michael D. Higgins empfangen wurde. <\/p>\n<p>Unmotivierte Politikerin gegen frische Kandidatin<\/p>\n<p>Die Kandidatur der parteilosen Connolly wird von allen linken Parteien im irischen Parlament unterst\u00fctzt, auch von Sinn F\u00e9in, der gr\u00f6\u00dften Oppositionspartei. Obwohl die linken Gruppen politisch in der Minderheit sind, w\u00e4re alles andere als ein Sieg der 68-J\u00e4hrigen eine \u00dcberraschung. In Umfragen erh\u00e4lt sie &#8211; trotz, nicht wegen ihrer Spr\u00fcche \u00fcber Deutschland &#8211; weitaus mehr Unterst\u00fctzung als die fr\u00fchere Vizechefin der Partei Fine Gael, Heather Humphreys. &#8222;Ein Sieg von Frau Humphreys w\u00e4re der politische Schock dieses Zeitalters&#8220;, schreibt die &#8222;Irish Times&#8220; am Wahlmorgen.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu Connolly ist die 62-j\u00e4hrige Humphreys eine traditionelle Politikerin. Sie hatte unterschiedliche Regierungs\u00e4mter inne, war unter anderem Justiz- sowie Sozialministerin. Im Wahlkampf wurde thematisiert, dass ihr Vater und ihr Ehemann Mitglied im ber\u00fcchtigten Oranierorden waren &#8211; das sind die, die noch immer allj\u00e4hrlich durch Nordirland marschieren, um den Sieg des protestantischen K\u00f6nigs William \u00fcber den katholischen K\u00f6nig Jakob im Jahre 1690 zu feiern. Humphreys h\u00e4tte aus dieser Geschichte eine Erz\u00e4hlung von Vers\u00f6hnung machen k\u00f6nnen. Gelungen ist ihr das nicht.<\/p>\n<p>Auch insgesamt waren die Medien in Irland geradezu schockiert, wie farblos Humphreys&#8216; Wahlkampf war. In den TV-Debatten wirkte sie unmotiviert. Immer wieder musste sie erkl\u00e4ren, warum ihr Irisch so schlecht ist. F\u00fcr die irische Identit\u00e4t ist die Sprache wichtig, auch wenn nur eine Minderheit sie flie\u00dfend beherrscht. Und: Als Pr\u00e4sidentin m\u00fcsste sie bei offiziellen Auftritten zumindest einzelne S\u00e4tze auf Irisch sagen.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26115934-1761240391000\/16-9\/750\/1391a55c42f6f1cba9d5a43e7e8e5446.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Catherine Connolly und Heather Humphreys vor der letzten Debatte des irischen Pr\u00e4sidentschaftswahlkampfes des Senders RTE.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/1391a55c42f6f1cba9d5a43e7e8e5446.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Catherine Connolly und Heather Humphreys vor der letzten Debatte des irischen Pr\u00e4sidentschaftswahlkampfes des Senders RTE.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: dpa)<\/p>\n<p>Humphreys versprach, ihr Irisch aufzubessern. Dasselbe Versprechen hatte sie schon vor elf Jahren gegeben, als sie Regionalministerin wurde und damit auch f\u00fcr die irischsprachigen Gaeltacht-Gegenden zust\u00e4ndig war. Connolly dagegen spricht flie\u00dfend Irisch. Sie k\u00fcndigte ihre Kandidatur in einem irischsprachigen Radiosender an. In den Debatten wirkte sie auf viele Beobachter frisch und geradezu pr\u00e4sidentiell. <\/p>\n<p>F\u00fcr Sinn F\u00e9in geht es um 2030<\/p>\n<p>Auch zur irischen Wiedervereinigung, einem zentralen Thema im Wahlkampf, hat Humphreys die langweiligere Position. Aufgabe der k\u00fcnftigen Pr\u00e4sidenten sei es, den pro-britischen Unionisten im Norden &#8222;die Hand der Freundschaft&#8220; zu reichen. Politisch mag das vern\u00fcnftig sein, im Wahlkampf war es ein Rohrkrepierer. Catherine Connolly sagte schlicht, die irische Wiedervereinigung sei &#8222;ausgemachte Sache&#8220;.<\/p>\n<p>Auch das ist ein Grund, warum Sinn F\u00e9in sie unterst\u00fctzt. F\u00fcr Sinn F\u00e9in, historisch die \u00e4lteste irische Partei, von der sich Fianna F\u00e1il und Fine Gael einst abgespalten haben, steht die Wiedervereinigung Irlands weiterhin an erster Stelle. Das gilt auf der Bekenntnisebene auch f\u00fcr die anderen Parteien, zumal die Wiedervereinigung in der irischen Verfassung steht. Praktisch \u00fcberwiegt jedoch meist ein politischer Pragmatismus, der den Status quo akzeptiert.<\/p>\n<p>\u00dcber Jahrzehnte spielte Sinn F\u00e9in in der Republik keine Rolle &#8211; ganz im Gegensatz zu Nordirland, wo sie bis zum Karfreitagsabkommen von 1998 der politische Arm der Terrorgruppe IRA war. Noch Ende der 1990er Jahre konnte Sinn F\u00e9in lediglich einen Abgeordneten ins Parlament nach Dublin schicken. Im aktuellen D\u00e1il \u00c9ireann ist die Partei in etwa gleichauf mit Fianna F\u00e1il und Fine Gael, fr\u00fcher die einflussreichsten Parteien der Republik. Die Umfragen f\u00fchrt Sinn F\u00e9in derzeit klar an.<\/p>\n<p>Angesichts der St\u00e4rke von Sinn F\u00e9in in den Umfragen hatten viele Beobachter erwartet, dass die Partei einen eigenen Kandidaten f\u00fcr die Pr\u00e4sidentschaftswahlen nominiert. Den fand Parteichefin Mary Lou McDonald offenbar nicht. Sie argumentierte, die Unterst\u00fctzung Connollys diene Sinn F\u00e9ins \u00fcbergeordnetem Ziel, Allianzen innerhalb der Linken zu bilden, um die etablierten Parteien zu verdr\u00e4ngen. Sie selbst wollte nicht Pr\u00e4sidentin werden, sie hat das Amt der Regierungschefin im Auge. Sp\u00e4testens Anfang 2030 muss ein neues Parlament gew\u00e4hlt werden.<\/p>\n<p>Connollys Anh\u00e4nger setzen auf einen Aufbruch<\/p>\n<p>Trotz der aktuellen Krawalle vor einer Asylbewerberunterkunft in Dublin hat Irland bis heute keine erfolgreiche rechtsradikale Partei. Grob gesagt \u00fcbernimmt Sinn F\u00e9in in Irland die Funktion einer populistischen Protestpartei, deren Aufstieg auch in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern zu beobachten ist &#8211; mit dem Unterschied, dass Sinn F\u00e9in links ist und stolz auf die eigene antikoloniale Tradition; eine Haltung, die in Irland bis weit in den politischen Mainstream verbreitet ist.<\/p>\n<p>Connolly (oder Humphreys) w\u00e4re bereits die dritte Pr\u00e4sidentin in Irland. \u00c4hnlich wie in Deutschland ist das Amt vor allem repr\u00e4sentativer Art. Dadurch, dass der Pr\u00e4sident beziehungsweise die Pr\u00e4sidentin vom Volk gew\u00e4hlt wird, hat der Wahlkampf allerdings eine vollkommen andere Bedeutung als die Wahl des Bundespr\u00e4sidenten in Deutschland. Auch das Gewicht ist ein anderes, was auch am aktuellen Amtsinhaber und seinen zwei Vorg\u00e4ngerinnen liegt.<\/p>\n<p>Der amtierende Pr\u00e4sident Michael D. Higgins &#8211; Michael D., wie er in Irland genannt wird &#8211; war vor seiner Zeit als Pr\u00e4sident in der Labour Party aktiv, ist aber als Dichter und Musikjournalist bekannt. Seine konservative Vorg\u00e4ngerin Mary McAleese kam als Fl\u00fcchtling aus Nordirland, was f\u00fcr sich genommen schon ungew\u00f6hnlich war. Vor McAleese amtierte Mary Robinson, die sp\u00e4tere UN-Hochkommissarin f\u00fcr Menschenrechte. Sie war nicht nur die erste Frau im Amt, sondern auch die erste Person an der Spitze des irischen Staates, die nicht Fianna F\u00e1il angeh\u00f6rte. Sie war damals die Verk\u00f6rperung eines gesellschaftlichen Aufbruchs. \u00c4hnliches erwarten ihre Anh\u00e4nger heute von Connolly, mit dem Unterschied, dass sie sich als Pr\u00e4sidentin in zentralen politischen Fragen nicht gro\u00df von ihrem Vorg\u00e4nger abheben wird.<\/p>\n<p>Die Wahllokale in Irland schlie\u00dfen um 22.00 Uhr Ortszeit. Offiziell gibt es drei Kandidaten, da der Name des ehemaligen Football-Managers, Jim Gavin, weiterhin auf den Stimmzetteln steht. Das Wahlverfahren enth\u00e4lt die M\u00f6glichkeit einer ersten und zweiten Pr\u00e4ferenz, wodurch eine Stichwahl \u00fcberfl\u00fcssig wird. Die Ausz\u00e4hlung, die am Samstagmorgen beginnt, wird dadurch komplizierter. Das Ergebnis soll am Samstagnachmittag vorliegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Irland wird sich an diesem Freitag mit gro\u00dfer Sicherheit f\u00fcr eine sehr linke Pr\u00e4sidentin entscheiden, die seltsame Ansichten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":522839,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,34285,30,13,5300,14,15,5384,129228,16,12,4672],"class_list":{"0":"post-522838","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-dublin","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-irland","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-nordirland","19":"tag-nordirland-konflikt","20":"tag-politik","21":"tag-schlagzeilen","22":"tag-wahlen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115428175902401066","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/522838","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=522838"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/522838\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/522839"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=522838"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=522838"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=522838"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}