{"id":523270,"date":"2025-10-24T12:17:24","date_gmt":"2025-10-24T12:17:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/523270\/"},"modified":"2025-10-24T12:17:24","modified_gmt":"2025-10-24T12:17:24","slug":"spionage-verdacht-russland-soll-estonia-wrack-in-der-ostsee-zur-spionage-nutzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/523270\/","title":{"rendered":"Spionage-Verdacht: Russland soll Estonia-Wrack in der Ostsee zur Spionage nutzen"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/nato\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nato<\/a> geht einer umfangreichen Recherche zufolge davon aus, dass <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Russland<\/a> das auf dem Ostseegrund liegende Wrack der MS Estonia f\u00fcr Spionagezwecke nutzt. Wie NDR, WDR und\u00a0die S\u00fcddeutschen Zeitung\u00a0berichten, gibt es trotz eines Verbots Taucheins\u00e4tze am oder in der N\u00e4he des Wracks, an dem m\u00f6glicherweise russische Spionagetechnik versteckt sei.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Mehrere <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/nato\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nato-Mitgliedsstaaten<\/a> sollen demnach Informationen besitzen, die nahelegen, dass vor wenigen Jahren technisches Ger\u00e4t am Wrack positioniert worden ist. Die soll zum Navigieren von<br \/>\nUnterwasserdrohnen und Robotern genutzt werden k\u00f6nnen. Westliche Geheimdienstinformationen zeigen der Recherche zufolge, dass die russische Armee am Meeresgrund Spionageaktivit\u00e4ten ge\u00fcbt und betrieben habe.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Russland<\/a> wird demnach auch verd\u00e4chtigt, in der Sperrzone um das Wrack Sensorik angebracht zu haben. Diese versteckten Ger\u00e4tschaften sollen dazu in der Lage sein, die Bewegung von <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/marine\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nato-Kriegsschiffen<\/a> aufzuzeichnen. Spezifische Schraubenger\u00e4usche und<br \/>\nandere Merkmale der Schiffe sowie von U-Booten sollen demnach damit erfasst worden sein, wodurch diese eindeutig identifiziert werden k\u00f6nnen.\n<\/p>\n<p>        Russland \u00e4u\u00dfert sich nicht        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Regierungen von Finnland<br \/>\n und Estland, die ein Jahr nach der Estonia-Katastrophe gemeinsam mit Schweden ein Abkommen unterzeichnet hatten, das Tauchg\u00e4nge am Wrack zur Wahrung der Totenruhe unterzeichnet haben, \u00e4u\u00dferten sich auf Anfrage zur\u00fcckhaltend zu dem Sachverhalt. Das<br \/>\nestnische Au\u00dfenministerium teilte mit, dass die Vorg\u00e4nge in der <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/ostsee\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ostsee<\/a> allgemein zusammen mit Verb\u00fcndeten beobachtet w\u00fcrden. Russland trete dort seit dem<br \/>\nAngriffskrieg gegen die Ukraine aggressiver auf.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der zust\u00e4ndige<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/finnland\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">finnische Grenzschutz<\/a> teilte mit, dass aus operativen Gr\u00fcnden keine<br \/>\nDetails zu m\u00f6glichen \u00dcberwachungsma\u00dfnahmen ver\u00f6ffentlicht w\u00fcrden. Man wisse jedoch um die russischen Geheimdienstaktivit\u00e4ten im eigenen Land. Zwischen 2021 und 2024 sei der<br \/>\nspezielle Schutz f\u00fcr das Wrack unterbrochen gewesen, um die Untersuchung<br \/>\nneuer Hinweise zum Untergang der MS Estonia zu erm\u00f6glichen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die russische<br \/>\n Regierung lie\u00df eine Anfrage g\u00e4nzlich unbeantwortet.\n<\/p>\n<p>        Schwerste Schiffskatastrophe in der europ\u00e4ischen Nachkriegsgeschichte        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Ort in der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/ostsee\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ostsee<\/a>, wo die F\u00e4hre untergegangen ist, befindet sich nahe <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/schweden\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schweden<\/a>, Finnland und<br \/>\ndem Baltikum am Eingang zum Finnischen Meerbusen. Laut Milit\u00e4rvertretern sei dieser aufgrund der Seewege und intensivem Schiffsverkehr ideal, um heimlich entsprechende Informationen<br \/>\nzu sammeln.\u00a0\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. Erhalten Sie zudem freitags den US-Sonderletter &#8222;Was jetzt, America?&#8220; sowie das digitale Magazin ZEIT am Wochenende.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Russland k\u00f6nne dort wegen des Tauchverbots ungest\u00f6rt agieren. Von Vorteil sei auch, dass dort am<br \/>\nWrack angebrachte Ger\u00e4tschaften anders als auf dem sandigen<br \/>\nOstsee-Meeresboden kaum auffielen und fest montiert werden k\u00f6nnten.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die F\u00e4hre MS Estonia sank am\u00a028. September 1994 auf dem Weg von Tallinn nach Stockholm.\u00a0852 Menschen starben. Es war die schwerste Schiffskatastrophe in der europ\u00e4ischen Nachkriegsgeschichte. Um das Wrack wurde eine Tauchverbotszone ausgerufen, um die Untersuchung zur Ungl\u00fccksursache nicht zu gef\u00e4hrden.\u00a0\n<\/p>\n<p>            Ostsee        <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-10\/finnland-kuestenwache-estlink-2-5vor8\" data-ct-label=\"Finnland: Was die Deutschen von Finnland lernen k\u00f6nnen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Finnland:<br \/>\n                        Was die Deutschen von Finnland lernen k\u00f6nnen<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-09\/url-russische-militaeruebung-sapad-nato-bundeswehr-quadriga\" data-ct-label=\"Russische Milit\u00e4r\u00fcbung: Waren die Drohnen nur der Anfang? \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Russische Milit\u00e4r\u00fcbung:<br \/>\n                        Waren die Drohnen nur der Anfang? <\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/37\/anschlag-nord-stream-pipelines-aufklaerung-festnahme-ukraine\" data-ct-label=\"Anschlag auf Nord-Stream-Pipelines: Sprengstoff f\u00fcr das Verh\u00e4ltnis zur Ukraine\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Anschlag auf Nord-Stream-Pipelines:<br \/>\n                        Sprengstoff f\u00fcr das Verh\u00e4ltnis zur Ukraine<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Nato geht einer umfangreichen Recherche zufolge davon aus, dass Russland das auf dem Ostseegrund liegende Wrack der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":523271,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,3189,13,14,1159,15,2852,16,4043,4044,850,307,5226,12,3555,129314],"class_list":{"0":"post-523270","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-estland","11":"tag-headlines","12":"tag-nachrichten","13":"tag-nato","14":"tag-news","15":"tag-ostsee","16":"tag-politik","17":"tag-russia","18":"tag-russian-federation","19":"tag-russische-foederation","20":"tag-russland","21":"tag-schifffahrt","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-spionage","24":"tag-spionage-verdacht"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115429103723025727","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/523270","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=523270"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/523270\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/523271"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=523270"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=523270"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=523270"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}