{"id":523543,"date":"2025-10-24T14:55:18","date_gmt":"2025-10-24T14:55:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/523543\/"},"modified":"2025-10-24T14:55:18","modified_gmt":"2025-10-24T14:55:18","slug":"biathletin-simon-wegen-kreditkartenbetrugs-verurteilt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/523543\/","title":{"rendered":"Biathletin Simon wegen Kreditkartenbetrugs verurteilt"},"content":{"rendered":"<p>Albertville (dpa) &#8211; Die franz\u00f6sische Biathlon-Weltmeisterin Julia Simon ist in der brisanten Kreditkartenaff\u00e4re zu einer dreimonatigen Haftstrafe auf Bew\u00e4hrung und einer Geldstrafe in H\u00f6he von 15.000 Euro verurteilt worden. Wenige Monate vor den Olympischen Winterspielen in Mailand hatte die 29-J\u00e4hrige vor dem Strafgericht in Albertville die Vorw\u00fcrfe des Diebstahls und Betrugs erstmals zugegeben. \u00abIch gestehe die Vorw\u00fcrfe\u00bb, sagte Simon.\u00a0<\/p>\n<p>Das Gericht befand Simon in allen Anklagepunkten f\u00fcr schuldig. Die Staatsanwaltschaft hatte zwei Monate Haft auf Bew\u00e4hrung und 20.000 Euro Geldstrafe gefordert. Sie muss zudem die Verfahrenskosten ihrer Teamkollegin Justine Braisaz-Bouchet \u00fcbernehmen sowie einen symbolischen Euro Schadenersatz\u00a0an den franz\u00f6sischen Skiverband (FFS) zahlen.<\/p>\n<p>Der zehnmaligen Weltmeisterin war vorgeworfen worden, dass sie Braisaz-Bouchet (29) sowie einem weiteren Mitglied der franz\u00f6sischen Nationalmannschaft Kreditkarten gestohlen und damit im Sommer 2022 im Internet eingekauft haben soll.\u00a0<\/p>\n<p>Simon kann sich nicht erinnern\u00a0<\/p>\n<p>\u00abIch kann mich nicht daran erinnern, diese Taten begangen zu haben\u00bb, sagte Simon und blieb eine genaue Erkl\u00e4rung schuldig. Bisher hatte die Weltcup-Gesamtsiegerin von 2023 die Vorw\u00fcrfe bestritten und argumentiert, dass sie selbst Opfer eines Identit\u00e4tsdiebstahls geworden sei.\u00a0<\/p>\n<p>Die Betrugsvorw\u00fcrfe waren intern Ende September 2022 aufgekommen. Braisaz-Bouchet erstattete im Fr\u00fchsommer 2023 Anzeige. Simon wurde deswegen im Jahr 2023 zwischenzeitlich vom Mannschaftstraining ausgeschlossen, im Oktober wurde sie gar kurz in polizeiliches Gewahrsam genommen.<\/p>\n<p>Simon entschuldigte sich zumindest. F\u00fcr ihre Taten habe es \u00abkeine finanziellen Motive\u00bb gegeben. Auf die Frage des Staatsanwalts, warum sie Fotos von den Bankkarten von Braisaz-Bouchet habe, antwortete Simon: \u00abIch habe so etwas wie einen Blackout.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>Der Staatsanwalt verwies auch auf die \u00abkostspieligen, internationalen Ermittlungen\u00bb, weil Simon mit st\u00e4ndig neuen Beweisen die Ermittlungen untergraben habe.\u00a0Sie sei sich ihres Handelns \u00abv\u00f6llig bewusst\u00bb gewesen, das wie ihr versp\u00e4tetes Gest\u00e4ndnis Fragen hinsichtlich des Respekts gegen\u00fcber Opfern und der gesellschaftlichen Ordnung aufwerfe.<\/p>\n<p>Weitere Erkl\u00e4rungen n\u00f6tig<\/p>\n<p>Der franz\u00f6sische Skiverband (FFS) verlangte einen symbolischen Euro als Schadenersatz. Wichtig f\u00fcr den Verband sei es nun, dass die Athleten zur Ruhe k\u00e4men. Die Anw\u00e4ltin von Braisaz-Bouchet sagte, damit k\u00f6nne sie sich nicht zufriedengeben. Neben dem Schuldeingest\u00e4ndnis seien weitere Erkl\u00e4rungen n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Die unabh\u00e4ngige nationale Disziplinarkommission des Verbandes hatte sich bereits im Fr\u00fchjahr 2023 mit \u00abinternen Vorg\u00e4ngen in der franz\u00f6sischen Biathlonmannschaft\u00bb befasst. Sie wird nun \u00abso schnell wie m\u00f6glich\u00bb \u00fcber die Disziplinarma\u00dfnahmen des Verbandes entscheiden, wie FFS mitteilte. Im schlimmsten Fall droht Simon eine Sperre.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Albertville (dpa) &#8211; Die franz\u00f6sische Biathlon-Weltmeisterin Julia Simon ist in der brisanten Kreditkartenaff\u00e4re zu einer dreimonatigen Haftstrafe auf&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":523544,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[862,3364,29,156,30,177,8970,1209,864],"class_list":{"0":"post-523543","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-biathlon","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-frankreich","12":"tag-germany","13":"tag-kriminalitt","14":"tag-muenster","15":"tag-nordrhein-westfalen","16":"tag-wintersport"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115429725141660250","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/523543","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=523543"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/523543\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/523544"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=523543"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=523543"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=523543"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}