{"id":524004,"date":"2025-10-24T19:18:10","date_gmt":"2025-10-24T19:18:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/524004\/"},"modified":"2025-10-24T19:18:10","modified_gmt":"2025-10-24T19:18:10","slug":"treffen-in-london-koalition-der-willigen-mueht-sich-in-london-um-fortschritte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/524004\/","title":{"rendered":"Treffen in London: Koalition der Willigen m\u00fcht sich in London um Fortschritte"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Mehr Waffen mit gro\u00dfer Reichweite und die Nutzung russischer Verm\u00f6genswerte zur Verteidigung der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/krieg-in-ukraine\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a>: Der britische Premierminister Keir Starmer will das von Russland angegriffene Land vor dem Winter in eine m\u00f6glichst starke Position bringen. Beim Treffen der sogenannten Koalition der Willigen in London versuchte er, die nur schleppend vorankommenden Bem\u00fchungen der Unterst\u00fctzer Kiews in Schwung zu bringen.\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-10\/koalition-der-willigen-london-ukraine\" data-ct-label=\"Koalition der Willigen: Keir Starmer fordert Freigabe russischer Verm\u00f6genswerte\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Koalition der Willigen:<br \/>\n                        Keir Starmer fordert Freigabe russischer Verm\u00f6genswerte<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-10\/ukraine-krieg-verhandlungen-russland-trump-eu-staatschefs-regierungschefs-gxe\" data-ct-label=\"Krieg in der Ukraine: Ukraine und Europ\u00e4er wollen auf Basis aktueller Frontlinie verhandeln\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Krieg in der Ukraine:<br \/>\n                        Ukraine und Europ\u00e4er wollen auf Basis aktueller Frontlinie verhandeln<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-10\/russland-usa-ukraine-gipfel-ungarn-donald-trump-wladimir-putin\" data-ct-label=\"Treffen zwischen Putin und Trump: Das war es dann wohl mit den Tomahawks\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Treffen zwischen Putin und Trump:<br \/>\n                        Das war es dann wohl mit den Tomahawks<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der ukrainische Pr\u00e4sident <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/wolodymyr-selenskyj\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wolodymyr Selenskyj<\/a> war mit halbleeren H\u00e4nden vom EU-Gipfel aus Br\u00fcssel nach London gereist. Die EU-Staaten konnten sich zun\u00e4chst nicht auf eine Nutzung des eingefrorenen russischen Verm\u00f6gens einigen. Eine Entscheidung dar\u00fcber soll kurz vor Weihnachten fallen, wie EU-Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa mitteilte. Aufgrund erheblicher Bedenken des zentralen Akteurs Belgien bleibt es jedoch ohnehin fraglich, ob das Vorhaben umgesetzt werden kann.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die EU-Staaten h\u00e4tten diesbez\u00fcglich \u00abeinen sehr wichtigen Schritt nach vorne gemacht\u00bb, lobte Starmer bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Selenskyj, Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte, D\u00e4nemarks Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen und dem niederl\u00e4ndischen Regierungschef Dick Schoof. Diese Fortschritte m\u00fcssten nun \u00abinnerhalb eines kurzen Zeitrahmens Fr\u00fcchte tragen\u00bb, sagte er.\u00a0\n<\/p>\n<p>        Kanzler Merz lie\u00df sich von Au\u00dfenminister Wadephul vertreten        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bei der Sitzung habe man sich auf einen klaren Plan geeinigt, um die Ukraine durch einen erwarteten schweren Winter zu bringen, erl\u00e4uterte Starmer. Dazu geh\u00f6re unter anderem, russisches \u00d6l und Gas von den globalen M\u00e4rkten zu verbannen, mehr Waffen mit gro\u00dfer Reichweite bereitzustellen und den Weg f\u00fcr die Nutzung russischer Verm\u00f6genswerte zur Verteidigung der Ukraine freizumachen. Gemeinsam mit den USA m\u00fcsse man \u00abmehr denn je\u00bb den Druck auf den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin zu erh\u00f6hen, sagte der britische Premier nach dem Treffen im britischen Au\u00dfenministerium. Nur so k\u00f6nne man Putin umstimmen und ihn zur\u00fcck an den Verhandlungstisch bringen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die USA hatten k\u00fcrzlich erstmals unter der Regierung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump neue Sanktionen gegen russische \u00d6lfirmen verh\u00e4ngt. Zudem war ein angedachtes Treffen zwischen Trump und Putin in Budapest verworfen worden.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die sogenannte Koalition der Willigen ist eine Gruppe von gut zwei Dutzend Staaten, die unter der F\u00fchrung Frankreichs und Gro\u00dfbritanniens der Ukraine milit\u00e4rische Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Zeit nach einem m\u00f6glichen Waffenstillstand mit <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> geben wollen. Etwa 20 weitere Staats- und Regierungschefs waren am Freitag virtuell dabei, Bundeskanzler Friedrich Merz lie\u00df sich nach dem EU-Gipfel von Au\u00dfenminister Johann Wadephul (beide CDU) vertreten.\n<\/p>\n<p>                        Ukrainischer Bedarf an Haushaltshilfen gesch\u00e4tzt 60 Milliarden        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Es waren vor allem Merz und EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen, die in Br\u00fcssel f\u00fcr die Pl\u00e4ne geworben hatten, in der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/europaeische-union\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU<\/a> festgesetztes Geld der russischen Zentralbank zu verwenden, um der Ukraine Darlehen in H\u00f6he von bis zu 140 Milliarden Euro zu geben. Russland soll das Geld nur dann zur\u00fcckbekommen, wenn es nach einem Ende des Angriffskriegs Reparationszahlungen leistet. F\u00fcr den Fall, dass das eingefrorene russische Geld unerwartet wieder freigegeben werden m\u00fcsste, sollen die EU-Staaten Garantien leisten.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Hintergrund ist vor allem der enorme Finanzbedarf der Ukraine. Der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) sch\u00e4tzt den Bedarf an Haushaltshilfen f\u00fcr das Funktionieren des Staates 2026 und 2027 auf 60 Milliarden US-Dollar (52 Mrd. Euro). Hinzu k\u00e4men vermutlich mindestens 80 Milliarden Euro f\u00fcr Waffen und Munition f\u00fcr den Abwehrkampf gegen Russland &#8211; und dabei ist schon einkalkuliert, dass der Krieg m\u00f6glicherweise nicht mehr volle zwei Jahre in der derzeitigen Form weitergeht.\n<\/p>\n<p>                        Selenskyj: Sanktionen auf weitere Unternehmen ausweiten        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der ukrainische Pr\u00e4sident dr\u00e4ngte nach Verh\u00e4ngung der US-amerikanischen und britischen Sanktionen gegen die russischen Erd\u00f6lriesen Rosneft und Lukoil auf eine Ausweitung der Strafma\u00dfnahmen. \u00abWir m\u00fcssen Druck auf alle russischen \u00d6lunternehmen wie Surgutneftegaz und andere aus\u00fcben\u00bb, sagte der Ukrainer. Strafma\u00dfnahmen sollten zudem auch Russlands Erd\u00f6lterminals und die Tanker der russischen \u00abSchattenflotte\u00bb, die zur Umgehung internationaler \u00d6lsanktionen genutzt wird, betreffen. Die Ukraine erh\u00f6he ihrerseits bereits den Druck durch ihre Angriffe mit Drohnen und Raketen auf den russischen Energiesektor.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Gleichzeitig erneuerte Selenskyj die Bitte an die Verb\u00fcndeten nach einer Lieferung weitreichender Waffen. \u00abWeitreichende F\u00e4higkeiten (der Ukraine) st\u00e4rken die Diplomatie\u00bb, sagte der Staatschef. Je mehr Verluste Russland auf seinem eigenen Staatsgebiet erleide, umso eher sei Kremlchef Wladimir Putin zu \u00absinnvoller Diplomatie\u00bb bereit. \u00c4hnliches forderte der Ukrainer bereits beim <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/eu-gipfel\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU-Gipfel<\/a>. \u00abDiese weitreichenden Waffen gibt es nicht nur in den USA \u2013 auch einige europ\u00e4ische L\u00e4nder verf\u00fcgen \u00fcber sie, darunter Tomahawks.\u00bb\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte sagte bei der Pressekonferenz, die Angelegenheit der Tomahawk-Marschflugk\u00f6rper werde weiterhin von US-Pr\u00e4sident Donald Trump gepr\u00fcft. Die Entscheidung liege bei den USA. Die Tomahawks haben nach Angaben des Herstellers eine Reichweite von etwa 1.600 Kilometern. Damit k\u00f6nnte die Ukraine Ziele in weiten Teilen Russlands angreifen. Von den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern verf\u00fcgt Gro\u00dfbritannien \u00fcber Tomahawks.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:251024-930-200565\/3<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mehr Waffen mit gro\u00dfer Reichweite und die Nutzung russischer Verm\u00f6genswerte zur Verteidigung der Ukraine: Der britische Premierminister Keir&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":524005,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,6025,110555,937,548,663,158,3934,3935,156,775,13,308,14,15,307,12,129430,501,107],"class_list":{"0":"post-524004","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-antonio-costa","11":"tag-bart-de-wever","12":"tag-bruessel","13":"tag-eu","14":"tag-europa","15":"tag-europaeische-union","16":"tag-europe","17":"tag-european-union","18":"tag-frankreich","19":"tag-friedrich-merz","20":"tag-headlines","21":"tag-moskau","22":"tag-nachrichten","23":"tag-news","24":"tag-russland","25":"tag-schlagzeilen","26":"tag-treffen-in-london","27":"tag-ungarn","28":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115430759094182446","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/524004","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=524004"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/524004\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/524005"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=524004"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=524004"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=524004"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}