{"id":525364,"date":"2025-10-25T08:42:11","date_gmt":"2025-10-25T08:42:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/525364\/"},"modified":"2025-10-25T08:42:11","modified_gmt":"2025-10-25T08:42:11","slug":"kreml-darf-man-nicht-belohnen-ex-brigadegeneral-warnt-vor-weiterer-russischer-invasion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/525364\/","title":{"rendered":"Kreml darf man nicht &#8222;belohnen&#8220;: Ex-Brigadegeneral warnt vor weiterer russischer Invasion"},"content":{"rendered":"<p>                    Kreml darf man nicht &#8222;belohnen&#8220;<br \/>\n                Ex-Brigadegeneral warnt vor weiterer russischer Invasion<\/p>\n<p>\t\t\t\t              25.10.2025, 08:59 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Dreieinhalb Jahre schon f\u00fchrt Russland Krieg gegen die Ukraine. Sollten Sanktionen eines Tages fallen gelassen werden und der Kreml wieder mehr Geld haben, wird das f\u00fcr Europa zum Risiko, ist sich ein ehemaliger Brigadegeneral sicher. Er fordert von den EU-Staaten mehr Wortgewalt.<\/strong><\/p>\n<p>Russland k\u00f6nnte zu einer noch gr\u00f6\u00dferen Gefahr werden und ein weiteres Land in Europa \u00fcberfallen. Das sagte der \u00f6sterreichische Milit\u00e4rexperte und pensionierte Brigadegeneral des \u00f6sterreichischen Bundesheeres, Gerald Karner, in einem Interview bei Ukrinform. &#8222;Ein solches Risiko besteht, wenn Russland als Sieger aus dem Krieg gegen die Ukraine hervorgeht.&#8220; <\/p>\n<p>Wenn Moskau den Krieg mit einem f\u00fcr den Kreml &#8222;g\u00fcnstigen Ergebnis&#8220; beendet, &#8222;wird die Russische F\u00f6deration in der Lage sein, ihre Streitkr\u00e4fte wiederherzustellen&#8220;, sagte Karner. Unter einem &#8222;g\u00fcnstigen Ergebnis&#8220; versteht er etwa die Aufhebung der Sanktionen und die Wiederherstellung der Staatseinnahmen. Von neuen Angriffen k\u00f6nnten seiner Ansicht nach die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen oder auch Polen betroffen sein. <\/p>\n<p>&#8222;Deshalb ist der Verlauf dieses Krieges so entscheidend&#8220;, sagte Karner weiter. &#8222;Wenn Russland &#8218;trocken aus dem Wasser kommt&#8216;, wird es eine direkte Bedrohung f\u00fcr die Sicherheit ganz Europas darstellen.&#8220;<\/p>\n<\/p>\n<p>Man d\u00fcrfe bei diesem Szenario die Suwalki-L\u00fccke nicht au\u00dfer Acht lassen, gab Karner zu bedenken. Das ist der schmale Korridor, der die Natostaaten im Nordosten Europas verbindet. Lediglich 104 Kilometer halten Polen und Litauen zusammen. Die Distanz zwischen der russischen Exklave Kaliningrad und Belarus ist an keiner anderen Stelle geringer.<\/p>\n<p>Karner: Kreml schon seit den 2010er Jahren im Krieg mit Europa<\/p>\n<p>Und schon jetzt zielt Moskau auf Europa ab. &#8222;Wir sind schon seit geraumer Zeit mit der Form des hybriden Krieges konfrontiert&#8220;, sagt Karner. &#8222;Wenn wir Wahleinmischung, destabilisierende Aktionen und Desinformationskampagnen ber\u00fccksichtigen, dann begann ein solcher Krieg tats\u00e4chlich bereits in den 2010er Jahren &#8211; sp\u00e4testens 2014\/2015. In den letzten Jahren hat er sich jedoch merklich versch\u00e4rft.&#8220; Europa h\u00e4tte darauf schon &#8222;fr\u00fcher und entschlossener reagieren m\u00fcssen, insbesondere was die Information der eigenen Bev\u00f6lkerung betrifft&#8220;.<\/p>\n<p>Ein Lob f\u00fcr einen europ\u00e4ischen Staat hat der 70-J\u00e4hrige aber doch. Nach den Luftraumverletzungen, insbesondere durch eine Vielzahl an Drohnen \u00fcber Polen, sprach der polnische Au\u00dfenminister Radoslaw Sikorski eine deutliche Warnung aus: &#8222;Sollte der Luftraum erneut verletzt werden &#8211; sei es durch ein Flugzeug oder eine Drohne -, wird das Objekt abgeschossen. Die Warnung wurde ausgesprochen, und danach kann sich Russland nicht mehr bei der Uno beschweren. Das ist die richtige Sprache. Das ist die, die Russland versteht&#8220;, res\u00fcmierte der ehemalige Brigadegeneral.<\/p>\n<p>Der \u00d6sterreicher mahnte an: &#8222;Wir haben zu lange so getan, als w\u00e4re der Krieg irgendwo weit weg und w\u00fcrde uns nur etwas angehen, weil wir die Ukrainer m\u00f6gen.&#8220; Dem sei jedoch nicht so, wie sich zeige. &#8222;Dies ist ein existenzieller Konflikt, der m\u00f6glicherweise auch f\u00fcr uns existenziell ist: Russland bedroht uns jetzt weniger physisch, untergr\u00e4bt aber unsere Lebensweise, unsere demokratischen Werte und unsere Freiheiten.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kreml darf man nicht &#8222;belohnen&#8220; Ex-Brigadegeneral warnt vor weiterer russischer Invasion 25.10.2025, 08:59 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":525365,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[661,29,3189,663,30,13,5020,929,3188,812,14,15,3917,16,307,12,10,8,9,11,317,3081],"class_list":{"0":"post-525364","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-angriff-auf-die-ukraine","9":"tag-deutschland","10":"tag-estland","11":"tag-europa","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-kreml","15":"tag-kriege-und-konflikte","16":"tag-lettland","17":"tag-litauen","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-polen","21":"tag-politik","22":"tag-russland","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-top-news","25":"tag-top-meldungen","26":"tag-topmeldungen","27":"tag-topnews","28":"tag-ukraine","29":"tag-ukraine-konflikt"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115433920770443913","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/525364","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=525364"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/525364\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/525365"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=525364"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=525364"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=525364"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}