{"id":525648,"date":"2025-10-25T11:18:13","date_gmt":"2025-10-25T11:18:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/525648\/"},"modified":"2025-10-25T11:18:13","modified_gmt":"2025-10-25T11:18:13","slug":"stress-durch-ernaehrung-koennte-laenger-fit-halten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/525648\/","title":{"rendered":"Stress durch Ern\u00e4hrung k\u00f6nnte l\u00e4nger fit halten"},"content":{"rendered":"<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Eigentlich sind sich Wissenschaftler relativ einig darin, was einen auch im hohen Alter gesund h\u00e4lt: eine ausgewogene <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/ernaehrung\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1653641973\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ern\u00e4hrung<\/a>, genug <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/schlaf\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1688375213\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schlaf<\/a> und Bewegung sowie die Vermeidung von <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/stress\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1752051871\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stress<\/a>. Doch laut einer neuen Studie k\u00f6nnte ausgerechnet Stress ges\u00fcnder altern lassen \u2013 zumindest Fadenw\u00fcrmer. Doch die Untersuchungsergebnisse des Forschungsteams von der Uni Basel k\u00f6nnten auch f\u00fcr Menschen eine Rolle spielen. <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Demnach w\u00fcrden bestimmte N\u00e4hrstoffe in der Nahrung bei den Fadenw\u00fcrmern (Caenorhabditis elegans) milden Stress ausl\u00f6sen, der ihre Gesundheitsspanne verl\u00e4ngert. Als Gesundheitsspanne wird die Zeit bezeichnet, die bei guter Gesundheit verbracht wird. <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Laut dem Forschungsteam rund um Prof. Dr. Anne Spang vom Biozentrum der Uni Basel w\u00fcrden RNA-Molek\u00fcle die Fitness verbessern: \u201eDiese Molek\u00fcle verhindern, dass sich sch\u00e4dliche Proteinablagerungen bilden, die typischerweise mit dem Altern oder Krankheiten zusammenh\u00e4ngen\u201c, so Spang. Die Studie wurde Anfang Oktober in der Fachzeitschrift <a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41467-025-63987-x\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">\u201eNature Communications\u201c<\/a> ver\u00f6ffentlicht. <\/p>\n<p>  Stress sch\u00fctzt W\u00fcrmer vor Alterungsprozessen <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Proteine verklumpen mit zunehmenden Alter immer h\u00e4ufiger und sammeln sich als Proteinablagerungen in den Zellen an. \u201eSolche Proteinaggregate gelten als Treiber von Alterungsprozessen und als Ursache f\u00fcr verschiedene muskul\u00e4re und neurodegenerative Erkrankungen wie etwa <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/alzheimer\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1681812160\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Alzheimer<\/a> oder Parkinson\u201c, hei\u00dft es dazu in einer <a href=\"https:\/\/www.unibas.ch\/de\/Aktuell\/News\/Uni-Research\/Longevity-Forschung--Gesuender-im-Alter-durch-Stress.html#:~:text=Gewisse%20Bestandteile%20in%20der%20Nahrung,berichten%20Forschende%20der%20Universit%C3%A4t%20Basel.&amp;text=Menschen%20werden%20im%20Durchschnitt%20immer,im%20Fachjournal%20%C2%ABNature%20Communications%C2%BB.\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Pressemitteilung<\/a> der Uni Basel. <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Im Fadenwurm, der sich vor allem von Bakterien ern\u00e4hrt, w\u00fcrden RNA-Molek\u00fcle in den N\u00e4hrstoffen die Gesundheitsspanne verl\u00e4ngern, indem sie die Zellen auf die Alterung vorbereiten. \u201eDiese Nahrungs-RNAs werden im Darm aufgenommen und aktivieren Qualit\u00e4tskontrollmechanismen, die vor zellul\u00e4rem Stress sch\u00fctzen\u201c, erkl\u00e4rt Emmanouil Kyriakakis, Erstautor der Studie, den Prozess. \u201eDer Stress auf niedrigem Level bereitet den K\u00f6rper besser darauf vor, mit Proteinsch\u00e4den umzugehen.\u201c<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Dabei wird ein als Autophagie bekannter zellul\u00e4rer Prozess aktiviert, der besch\u00e4digte Proteine abbaut und recycelt. Dieser Mechanismus verringert laut der Studie die Bildung sch\u00e4dlicher Proteinaggregate und verz\u00f6gert dadurch die Zellalterung. \u201eUns hat \u00fcberrascht, dass der Darm dabei offenbar mit anderen Organen kommuniziert\u201c, sagte Kyriakakis. \u201eDie sch\u00fctzenden Effekte sehen wir nicht nur lokal, sondern im gesamten Organismus, etwa in den Muskeln.\u201c <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/409523547_1752664881_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[4\/3] \" alt=\"Tired businessman eating pizza at the office\" title=\"Stress im Alltag und keine Zeit, gesund zu essen? Wer sein Stresslevel senken will, kann gezielt auch bei der Ern\u00e4hrung ansetzen.\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>  So gesund kann Stress f\u00fcr Menschen sein <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Besonders entscheidend f\u00fcr eine verl\u00e4ngerte Gesundheitsspanne war bei den Fadenw\u00fcrmern eine ausgewogene Ern\u00e4hrung, glauben die Forscher. Laut Spang w\u00fcrden die Forschungsergebnisse die Bedeutung der Ern\u00e4hrung f\u00fcr die Gesundheit im Alter unterstreichen: \u201eEinzelne Nahrungsbestandteile k\u00f6nnen den K\u00f6rper dazu bringen, seine Schutzmechanismen zu aktivieren. Ein wenig Stress ist also gut.\u201c <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Ob einzelne N\u00e4hrstoffe auch beim Menschen \u00e4hnliche Schutzreaktionen ausl\u00f6sen, m\u00fcsse erst noch untersucht werden, sei aber \u201edurchaus denkbar\u201c. Mehrere Studien bescheinigen, dass Stress f\u00fcr den Menschen nicht grunds\u00e4tzlich schlecht ist. Entscheidend ist vor allem, wie hoch er ist und wie lange er anh\u00e4lt. Vor allem kurzweiliger Stress k\u00f6nne laut <a href=\"https:\/\/news.berkeley.edu\/2013\/04\/16\/researchers-find-out-why-some-stress-is-good-for-you\/#:~:text=Chronic%20stress%20is%20known%20to,the%20brain%20for%20improved%20performance.\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Studien<\/a> ein guter Motivator sein und k\u00f6rperliche wie auch geistige Leistung verbessern. <\/p>\n<p>   Ein FUNKE Liebe<\/p>\n<p class=\"text-body2 mt-2\">Alle zwei Wochen sonntags: Antworten auf Beziehungsfragen \u2013 ehrlich, nah und alltagstauglich.<\/p>\n<p class=\"text-caption text-copy-secondary\">\n          Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n          <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/service\/newsletter-adconsent\" class=\"text-overline text-copy-accent-negative dark:underline\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n          zu.\n        <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Laut der Stiftung Gesundheitswissen beschleunigt sich bei Stress der Herzschlag, die Aufmerksamkeit steigt, und der K\u00f6rper sch\u00fcttet Hormone wie Adrenalin und Cortisol aus. Diese Reaktion hilft, Leistung zu bringen und Probleme zu l\u00f6sen. Wichtig ist jedoch, dass sich der K\u00f6rper danach wieder erholen kann. Wenn Stress dauerhaft anh\u00e4lt, ohne dass es Pausen gibt, wird er sch\u00e4dlich. Chronischer Stress kann zu Schlafproblemen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen oder einem geschw\u00e4chten Immunsystem f\u00fchren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eigentlich sind sich Wissenschaftler relativ einig darin, was einen auch im hohen Alter gesund h\u00e4lt: eine ausgewogene Ern\u00e4hrung,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":525649,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[29,30,141,232],"class_list":{"0":"post-525648","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-gesundheit","11":"tag-health"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115434534050719999","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/525648","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=525648"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/525648\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/525649"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=525648"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=525648"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=525648"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}