{"id":52613,"date":"2025-04-22T17:21:08","date_gmt":"2025-04-22T17:21:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/52613\/"},"modified":"2025-04-22T17:21:08","modified_gmt":"2025-04-22T17:21:08","slug":"leben-im-all-exoplanet-k2-18b-ein-wasserplanet-der-vor-leben-geradezu-ueberquillt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/52613\/","title":{"rendered":"Leben im All? Exoplanet K2-18b &#8211; Ein Wasserplanet, der vor Leben geradezu \u00fcberquillt"},"content":{"rendered":"<p>In der Atmosph\u00e4re des Exoplaneten K2-18b sollen sich gro\u00dfe Mengen eines Molek\u00fcls befinden, welches \u2013 zumindest auf der Erde \u2013 nur eine bekannte nat\u00fcrliche Quelle hat: Leben, in Form von Mikroorganismen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Noch in Jahrzehnten, k\u00f6nnten wir auf diesen Zeitpunkt zur\u00fcckblicken und erkennen, dass in diesem Moment das lebendige Universum in greifbare N\u00e4he r\u00fcckte, sagt Nikku Madhusudhan. Er ist Professor am astronomischen <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.ast.cam.ac.uk\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.ast.cam.ac.uk\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Institut<\/a> der Universit\u00e4t Cambridge \u2013 jene legend\u00e4re Universit\u00e4t an der Stephen Hawking seine Ideen zu Schwarzen L\u00f6chern entwickelte und Isaac Newton ein <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/aepfel\/\" title=\"News, Rezepte und Ern\u00e4hrungstipps zu \u00c4pfeln finden Sie auf unserer Themenseite.\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/aepfel\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;News, Rezepte und Ern\u00e4hrungstipps zu \u00c4pfeln finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;News, Rezepte und Ern\u00e4hrungstipps zu \u00c4pfeln finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Apfel<\/a> auf das geniale Haupt fiel. <\/p>\n<p>Eine Gruppe von Astronomen rund um Madhusudha hat jetzt neue Ergebnisse vorgestellt, die \u2013 wie sie sagen \u2013 bislang die vielversprechendsten Hinweise auf au\u00dferirdisches Leben sein k\u00f6nnten. Fundort ist ein \u201enur\u201c 124 Lichtjahre von der Erde entfernter, massiver Planet im Sternbild <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/loewen\/\" title=\"Bilder und Informationen zu L\u00f6wen finden Sie in unserem Themenspecial.\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/loewen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;Bilder und Informationen zu L\u00f6wen finden Sie in unserem Themenspecial.&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;Bilder und Informationen zu L\u00f6wen finden Sie in unserem Themenspecial.&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">L\u00f6we<\/a> namens <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/science.nasa.gov\/exoplanet-catalog\/k2-18-b\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/science.nasa.gov\/exoplanet-catalog\/k2-18-b\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">K2-18b<\/a>. In der Atmosph\u00e4re des Exoplaneten sollen sich den Beobachtungen zufolge gro\u00dfe Mengen eines Molek\u00fcls befinden, welches zumindest auf der Erde nur eine bekannte nat\u00fcrliche Quelle hat: Mikroorganismen, beispielsweise Meeresalgen im Phytoplankton und Bakterien.<\/p>\n<p>\u201eEs ist in niemandes Interesse verfr\u00fcht zu behaupten, wir h\u00e4tten Leben gefunden\u201c, r\u00e4umte Hauptautor Madhusudhan, im Rahmen einer Pressekonferenz am Dienstag laut \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2025\/04\/16\/science\/astronomy-exoplanets-habitable-k218b.html\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.nytimes.com\/2025\/04\/16\/science\/astronomy-exoplanets-habitable-k218b.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">New York Times<\/a>\u201c ein. Bei aller Aufregung sei es unerl\u00e4sslich weitere Daten zu erheben. Dennoch sei die beste Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Beobachtungen des Teams, dass K2-18b von einem warmen Ozean bedeckt wird, der vor Leben \u00fcberquillt. Dies sei ein \u201erevolution\u00e4rer Moment\u201c in der Geschichte unserer Spezies. <\/p>\n<p>Die Studie wird aktuell in der Fachzeitschrift \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/iopscience.iop.org\/article\/10.3847\/2041-8213\/adc1c8\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/iopscience.iop.org\/article\/10.3847\/2041-8213\/adc1c8&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">The Astronomical Journal Letters<\/a>\u201c ver\u00f6ffentlicht. Mithilfe von Daten des James-Webb-Weltraumteleskops fanden die Astronomen typische Anzeichen f\u00fcr die Molek\u00fcle Dimethylsulfid (DMS) beziehungsweise Dimethyldisulfid (DMDS), oder eine Kombination von beiden. Bei diesen schwefelhaltigen, organische Verbindungen handelt es sich um \u201eBiosignaturen\u201c, sprich Hinweise auf organische Prozesse \u2013 und damit Leben.<\/p>\n<p>Andere Wissenschaftler nannten die Beobachtung einen aufregenden Denkansto\u00df \u00fcber die Zusammensetzung von K2-18b, zeigen sich bisher jedoch zur\u00fcckhaltend in ihrer Einsch\u00e4tzung. \u201eEs ist nicht nichts\u201c, sagte etwa Stephen Schmidt, ein Planetenforscher an der Johns Hopkins University gegen\u00fcber der \u201eNew York Times\u201c. \u201eIt&#8217;s a hint\u201c, es sei ein Hinweis. Aber: Man k\u00f6nne noch nicht darauf schlie\u00dfen, dass der Planet bewohnbar ist.<\/p>\n<p>Neue Klasse von Planeten<\/p>\n<p>Die Existenz des Exoplaneten ist bereits seit zehn Jahren bekannt. K2-18b wurde im Jahr 2015 durch das Kepler-Weltraumteleskop der Nasa <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/science.nasa.gov\/missions\/hubble\/hubble-finds-water-vapor-on-habitable-zone-exoplanet-for-first-time\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/science.nasa.gov\/missions\/hubble\/hubble-finds-water-vapor-on-habitable-zone-exoplanet-for-first-time\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">entdeckt<\/a>. Es handelt sich um einen sogenannten Subneptun, eine Planetenart, die in unserer Galaxie h\u00e4ufig zu finden ist: gr\u00f6\u00dfer als die steinigen Planeten im Inneren unseres Sonnensystems und kleiner als die Gas-Planeten im \u00e4u\u00dferen Sonnensystem. <\/p>\n<p>K2-18b ist etwa 8,6 Mal so schwer und 2,6 Mal so gro\u00df wie die Erde, sein Zentralgestirn ist ein sogenannter Roter Zwerg, mit der halben Masse unserer Sonne. Der Planet befindet sich in der bewohnbaren Zone, jene Entfernung zum Zentralstern, in der Wasser auf der Oberfl\u00e4che fl\u00fcssig sein kann. Ein Jahr dauert hier allerdings nur etwa so lang wie 33 Tage auf der Erde, mehr braucht K2-18b nicht, um seine Sonne zu kreisen.<\/p>\n<p>Seit der Entdeckung von K2-18b spekulieren Astronomen und Astrobiologen \u00fcber dessen Zusammensetzung. Um diese zu bestimmen, beobachten Forscher das Licht, welches von dem Roten Zwerg ausgeht: W\u00e4hrend der Planet vorbeifliegt, wird seine Atmosph\u00e4re erleuchtet.<b> <\/b>Wie Farbe in einem Glas Wasser hinterl\u00e4sst jedes Molek\u00fcl charakteristische Spuren im gemessenen Lichtspektrum. Da solche typischen Molek\u00fclprofile verschiedener Verbindungen aus Laborversuchen bekannt sind, k\u00f6nnen die Astronomen aus den entsprechenden Daten auf die chemische Komposition der Atmosph\u00e4re zur\u00fcckschlie\u00dfen. <\/p>\n<p>Bereits 2019 entdeckten Forscher mithilfe des Hubble-Weltraumteleskops der Nasa Anzeichen f\u00fcr Wasserdampf in der Atmosph\u00e4re von K2-18b. Die Gruppe um Madhusudhan vermutete anschlie\u00dfend, dass es sich um einen bewohnbaren Planeten mit einer wasserstoffreichen Atmosph\u00e4re handelt, dessen Oberfl\u00e4che von Ozeanen bedeckt ist. 2021 hatte das Team die Existenz einer neuen Klasse solcher Planeten vorgeschlagen und diese \u201eHycean\u201c getauft. Der Begriff setzt sich aus den englischen W\u00f6rtern \u201eHydrogen\u201c, Wasserstoff, und \u201eOcean\u201c.<\/p>\n<p>Das 2021 in Betrieb genommene James-Webb-Weltraumteleskop liefert nun noch tiefere Einblicke in die Zusammensetzung von Himmelsk\u00f6rpern. Und 2023 stie\u00df die Gruppe aus Cambridge in den Daten auf starke Hinweise, dass Methan und Kohlenstoffdioxid in der Atmosph\u00e4re des Planeten vorhanden sind \u2013 interessanterweise jedoch kein oder kaum Wasser in der Atmosph\u00e4re. <\/p>\n<p>Dies k\u00f6nnte daran liegen, dass sich der Wasserdampf nur in den unteren Atmosph\u00e4renschichten sammelt, <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/iopscience.iop.org\/article\/10.3847\/2041-8213\/acf577\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/iopscience.iop.org\/article\/10.3847\/2041-8213\/acf577&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">argumentierten<\/a> die Forscher damals. Insgesamt w\u00fcrden die Beobachtungen, zu den Vorhersagen eines \u201eHycean\u201c-Modells passen. <\/p>\n<p>Die britischen Astronomen fanden in den Daten jedoch auch ein anderes, schw\u00e4cheres Signal, welches sie zu der aktuellen Studie f\u00fchrte: Hinweise auf das schwefelhaltige Molek\u00fcl Dimethylsulfid (DMS). Die Gruppe wusste zwar nicht mit Sicherheit, ob es sich um das Molek\u00fcl handelte. Aber schon allein die M\u00f6glichkeit bezeichneten sie als \u201eaufregend genug\u201c, um einen weiteren Blick durch das Teleskop zu werfen. Allerdings sind sie nicht die Einzigen, die damit arbeiten m\u00f6chten, die Zeiten sind begrenzt.<\/p>\n<p>Die Gruppe erhielt einen zweiten Beobachtungsslot und ma\u00df wie zuvor das Infrarotspektrum des Planeten. Dieses Mal jedoch in einer gr\u00f6\u00dferen Wellenl\u00e4nge. Das DMS-Signal blieb dennoch \u201estark und klar\u201c, sagt Madhusudhan. Nun w\u00fcrden weitere 16 bis 24 Stunden Beobachtungszeit gen\u00fcgen, um Messfehler nahezu vollkommen auszuschlie\u00dfen. Nach dem jetzigem Stand scheint es auf K2-18b eine tausendmal h\u00f6here Konzentration von DMS zu geben als auf der Erde \u2013 f\u00fcr die Forscher ein klares Zeichen: \u201eIts Hycean seas are brimming with life\u201c, die Meere quillen also vor Leben geradezu \u00fcber. <\/p>\n<p>Diese Schlussfolgerung wird von einigen Forschern jedoch <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.astronomy.com\/science\/k2-18-b-could-have-dimethyl-sulfide-in-its-air-but-is-it-a-sign-of-life\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.astronomy.com\/science\/k2-18-b-could-have-dimethyl-sulfide-in-its-air-but-is-it-a-sign-of-life\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">infrage<\/a> gestellt. So schrieb David Kipping, ein Astronom und Professor der Columbia University, New York, auf <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/x.com\/david_kipping\/status\/1912678792314679608\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/x.com\/david_kipping\/status\/1912678792314679608&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">X<\/a>, man wisse, dass es dieses Molek\u00fcl auch auf Kometen gebe, in Referenz auf eine <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/meetingorganizer.copernicus.org\/EGU24\/EGU24-16695.html\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/meetingorganizer.copernicus.org\/EGU24\/EGU24-16695.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Untersuchung<\/a> aus dem vergangenen Jahr. <\/p>\n<p>Zudem <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/arxiv.org\/abs\/2504.09752\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/arxiv.org\/abs\/2504.09752&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">ver\u00f6ffentlichten<\/a> Astronomen einer anderen US-Forschungsgruppe erst vor wenigen Tagen eine Alternativ-Erkl\u00e4rung, wie hohe Konzentrationen von Dimethylsulfid entstehen k\u00f6nne. Die Wissenschaftler argumentieren in ihrer Studie, dass K2-18b wom\u00f6glich kein sonniger, mit Wasser bedeckter Planet sei. Stattdessen k\u00f6nnte es sich genauso gut um einen gigantischen Steinkoloss mit einem Magma-Ozean und einer dicken, bei\u00dfenden Wasserstoff-Atmosph\u00e4re handeln \u2013 kaum zutr\u00e4glich f\u00fcr das Leben, wie wir es kennen. Einer der Autoren, Christopher Glein, Planetenforscher am Southwest Forschungsinstitut in San Antonio, sagte gegen\u00fcber der \u201eNew York Times\u201c in etwa: \u201eNichts ist bewiesen, solange E.T. uns nicht zuwinkt.\u201c <\/p>\n<p>Und Madhusudhan selbst betont: \u201eEs ist wichtig, dass wir unseren eigenen Ergebnissen tief kritisch gegen\u00fcberstehen. Nur indem wir sie pr\u00fcfen und nochmal pr\u00fcfen, k\u00f6nnen wir einen Punkt erreichen, an dem wir uns sicher sind. So muss Wissenschaft arbeiten.\u201c Sein Team arbeitet mit anderen Gruppen zusammen, um im Labor herauszufinden, ob die beiden Molek\u00fcle DMS und DMDS auch unabh\u00e4ngig von Lebewesen auf nat\u00fcrliche Weise entstehen k\u00f6nnen. \u201eEs besteht immer noch eine Chance von 0,3 Prozent\u201c, so Madhusudhan, \u201edass es sich um einen statistischen Zufall handelt.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In der Atmosph\u00e4re des Exoplaneten K2-18b sollen sich gro\u00dfe Mengen eines Molek\u00fcls befinden, welches \u2013 zumindest auf der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":52614,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[135],"tags":[3251,25080,29,25084,25079,30,25082,25083,190,189,194,191,45,5702,25081,193,192],"class_list":{"0":"post-52613","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-astronomie","9":"tag-ausserirdische","10":"tag-deutschland","11":"tag-esa-european-space-agency","12":"tag-exoplaneten","13":"tag-germany","14":"tag-james-webb-teleskop","15":"tag-nasa-national-aeronautics-and-space-administration","16":"tag-science","17":"tag-science-technology","18":"tag-technik","19":"tag-technology","20":"tag-texttospeech","21":"tag-wasserstoff","22":"tag-weltraumteleskope","23":"tag-wissenschaft","24":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114382771791297086","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52613","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52613"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52613\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/52614"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52613"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52613"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52613"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}