{"id":526236,"date":"2025-10-25T16:58:11","date_gmt":"2025-10-25T16:58:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/526236\/"},"modified":"2025-10-25T16:58:11","modified_gmt":"2025-10-25T16:58:11","slug":"chipmarkt-xiaomi-chef-stimmt-smartphone-kunden-auf-teure-zeiten-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/526236\/","title":{"rendered":"Chipmarkt: Xiaomi-Chef stimmt Smartphone-Kunden auf teure Zeiten ein"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem der Preis seiner neuen Einsteiger-Smartphones der Redmi-K90-Serie bei chinesischen Kunden f\u00fcr Ern\u00fcchterung sorgte, \u00e4u\u00dfert sich Hersteller Xiaomi nun zu den Gr\u00fcnden. Der Kostendruck habe sich auch auf die Preisgestaltung der eigenen Produkte \u00fcbertragen, schrieb Xiaomi-Pr\u00e4sident Lu Weibing <a href=\"https:\/\/m.weibo.cn\/detail\/5225197499845894\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">auf der chinesischen Microblogging-Seite Weibo<\/a>. Kosten f\u00fcr Speicherchips seien deutlich st\u00e4rker gestiegen als erwartet und das k\u00f6nnte sich noch versch\u00e4rfen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Zuvor hatte Xiaomi am Donnerstag sein neues Modell Redmi K90 herausgebracht, best\u00fcckt mit 12GB Arbeitsspeicher und 256GB Flash-Speicher \u2013 zum Preis von 2599 Yuan, umgerechnet etwa 314 Euro. Das Vorg\u00e4ngermodell K80 Series aus dem Vorjahr lag noch bei 2499 Yuan, rund 302 Euro. Bei der preissensiblen chinesischen Kundschaft sorgte das f\u00fcr Unmut.<\/p>\n<p>Keine Mini-Aufpreise mehr f\u00fcr doppelten Speicher<\/p>\n<p>Ebenfalls f\u00fcr Entt\u00e4uschung sorgte der h\u00f6her ausfallende Aufpreis f\u00fcr die K90-Version mit 512GB Flash-Speicher. 300 Yuan mehr, insgesamt 2899 Yuan m\u00fcssen die Kunden daf\u00fcr ausgeben, der Verkaufspreis liegt damit umgerechnet bei rund 350 Euro. F\u00fcr den chinesischen Markt ist das viel. Selbst in Europa sind Modellvarianten mit doppelt so viel Speicher teilweise f\u00fcr nur 40 Euro bis 50 Euro Aufpreis zu bekommen, was <a href=\"https:\/\/geizhals.de\/xiaomi-15t-v214535.html\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">zum Beispiel beim Xiaomi 15T<\/a> der Fall ist.<\/p>\n<p>Weibing sah sich offenbar gezwungen, auf die Kritik zu reagieren. In seinem Weibo-Post k\u00fcndigte er chinesischen Kunden einen Rabatt von 300 Yuan auf die 512 GB-Variante des K90 an, der ab sofort einen Monat lang gelten soll. Damit ist es genauso g\u00fcnstig zu haben wie die 256GB-Variante.<\/p>\n<p>Xiaomi als Smartphone-Hersteller d\u00fcrfte nun genau das zu sp\u00fcren bekommen, was <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/DDR4-Preise-fuer-Budget-PCs-steigen-weiter-und-explodieren-bei-Fernsehern-10517130.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">im Sommer bereits Hersteller von Budget-PCs und Fernsehern traf<\/a>: Die Speicherhersteller schwenken in ihrer Produktion um. Sie bauen vermehrt DDR5- und GDDR7-Bausteine f\u00fcr Grafikkarten und High-Bandwidth Memory (HBM) f\u00fcr KI-Beschleuniger anstatt kleinere Bausteine f\u00fcr PCs, Fernseher und eben auch Smartphones. Der<a href=\"https:\/\/www.trendforce.com\/presscenter\/news\/20250811-12667.html\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\"> Marktbeobachter Trendforce<\/a> beobachtete vom April bis Ende Juni Preissteigerungen von 13 bis 18 Prozent f\u00fcr DDR4-Bausteine.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:nen@heise.de\" title=\"Niklas Jan Engelking\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nen<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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