{"id":526284,"date":"2025-10-25T17:23:16","date_gmt":"2025-10-25T17:23:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/526284\/"},"modified":"2025-10-25T17:23:16","modified_gmt":"2025-10-25T17:23:16","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-1813-ukrainischer-geheimdienst-chef-langstreckenangriffe-auf-russland-verfolgen-zwei-ziele","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/526284\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 18:13 Ukrainischer Geheimdienst-Chef: Langstreckenangriffe auf Russland verfolgen zwei Ziele +++"},"content":{"rendered":"<p>Laut Kyrylo Budanow, dem Leiter des ukrainischen Verteidigungsgeheimdienstes (DIU), verfolgen die Langstreckenangriffe auf russisches Territorium mehrere Ziele. Die tiefgreifenden Schl\u00e4ge zielen auf zwei Richtungen ab: erstens darauf, die \u00d6leinnahmen des Kremls zu senken und zweitens darauf, seine Milit\u00e4rproduktion zu untergraben. &#8222;Die tiefgreifenden Schl\u00e4ge zielen auf zwei Richtungen ab: Erstens darauf, die F\u00f6rderung und Raffination des russischen \u00d6ls, die Haupteinnahmequelle des russischen Haushalts, erheblich zu l\u00e4hmen. Die zweite Aktionslinie besteht nat\u00fcrlich darin, die russische Verteidigungsindustrie und die Unternehmen, die Waffen und Ausr\u00fcstung f\u00fcr das russische Milit\u00e4r produzieren, ins Visier zu nehmen und anzugreifen&#8220;, sagt Budanow in einem Interview mit der italienischen Zeitung &#8222;Il Foglio&#8220;. Die russischen Luftabwehrsysteme seien entlang der Grenze, auf besetztem ukrainischem Gebiet sowie rund um Moskau und St. Petersburg konzentriert, sagt Budanow: &#8222;Sobald unsere Drohnen den \u00e4u\u00dferen Verteidigungsg\u00fcrtel durchquert haben, verl\u00e4uft der Rest ihrer Flugroute \u00fcber Russland stets problemlos.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 17:27 Moskau attackiert Kohlemine, w\u00e4hrend fast 500 Menschen dort arbeiten +++<br \/><\/b>Russische Streitkr\u00e4fte haben eine Kohlenmine in der Oblast Dnipropetrowsk angegriffen, w\u00e4hrend sich 496 Menschen unter Tage befanden, berichtet das ukrainische Energieunternehmen DTEK. Der Angriff war der siebte Angriff Russlands auf das Kohleunternehmen DTEK in den letzten zwei Monaten. Moskau intensiviert damit seine Kampagne gegen die Energieinfrastruktur der Ukraine vor dem Winter. &#8222;Ingenieurteams arbeiten daran, den Schaden zu minimieren, um den Betrieb so schnell wie m\u00f6glich wiederherzustellen&#8220;, hei\u00dft es in einer Erkl\u00e4rung des Unternehmens nach dem Angriff. Alle Minenarbeiter seien sicher an die Oberfl\u00e4che gebracht worden und keiner sei verletzt worden, f\u00fcgt das Unternehmen hinzu.<\/p>\n<p><b>+++ 16:49 Bericht: Trump erw\u00e4gt neue Sanktionen gegen Russland +++<br \/><\/b>Die Regierung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump erw\u00e4gt zus\u00e4tzliche Sanktionen, die Schl\u00fcsselsektoren der russischen Wirtschaft treffen k\u00f6nnten, falls Kremlchef Wladimir Putin die Beendigung des Krieges weiterhin hinausz\u00f6gert. Das berichten Reuters und European Pravda. Unter Verweis auf zwei Informanten sollen US-Beamte ihren europ\u00e4ischen Kollegen mitgeteilt haben, dass sie die Europ\u00e4ische Union dabei unterst\u00fctzen w\u00fcrden, eingefrorene russische Verm\u00f6genswerte zum Kauf von US-Waffen f\u00fcr Kiew zu verwenden. Washington f\u00fchre zudem vorl\u00e4ufige interne Gespr\u00e4che \u00fcber die Verwendung von in den USA befindlichen russischen Verm\u00f6genswerten. Einige der zus\u00e4tzlichen Sanktionen, die die USA in Erw\u00e4gung ziehen sollen, richten sich gegen den russischen Bankensektor und die Infrastruktur, die f\u00fcr die \u00d6lversorgung des Marktes genutzt wird.<\/p>\n<p><b>+++ 16:09 Gericht in \u00d6sterreich pr\u00fcft Auslieferung von ukrainischem Ex-General +++<br \/><\/b>Ein \u00f6sterreichisches Gericht pr\u00fcft nach Angaben des ukrainischen Ermittlungsb\u00fcros die Auslieferung des ehemaligen SBU-Generals Andriy Naumov, der auf der internationalen Fahndungsliste steht. Naumov verlie\u00df die Ukraine nur wenige Stunden vor Beginn der Invasion russischer Truppen in der Nacht des 24. Februar 2022. Er hatte seine Familie bereits mehrere Wochen zuvor au\u00dfer Landes gebracht. Die ukrainischen Beh\u00f6rden leiteten ein Strafverfahren gegen ihn wegen Hochverrats ein und durchsuchten seine Wohnungen in Kiews Elite-Wohnkomplexen. Im Juni 2022 wurde Naumov laut Ukrainska Pravda an der serbischen Grenze wegen des Verdachts der Geldw\u00e4sche festgenommen. Er verb\u00fc\u00dfte eine einj\u00e4hrige Haftstrafe in Serbien. Im Oktober 2025 siedelte er nach \u00d6sterreich \u00fcber.<\/p>\n<p><b>+++ 15:32 Selenskyj: Moskau feuerte dieses Jahr 770 ballistische und mehr als 50 Kinschal-Raketen +++<br \/><\/b>Von Anfang 2025 an bis zum heutigen Tag habe Russland etwa 770 ballistische Raketen und mehr als 50 Kinschal-Raketen auf die Ukraine abgefeuert, sagt Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj. &#8222;Gerade wegen solcher Angriffe schenken wir den Patriot-Systemen besondere Aufmerksamkeit, damit wir unsere St\u00e4dte vor diesem Horror sch\u00fctzen k\u00f6nnen. Es ist entscheidend, dass unsere Partner, die \u00fcber die Kapazit\u00e4ten verf\u00fcgen, das umsetzen, was wir in den letzten Tagen besprochen haben&#8220;, so Selenskyj. Kiews Partner verf\u00fcgten \u00fcber die notwendigen Systeme und k\u00f6nnten bereits jetzt zum Schutz der Ukrainer vor solchen Angriffen beitragen.<\/p>\n<p><b>+++ 15:03 Startups machen Rheinmetall Konkurrenz &#8211; vor allem bei KI und Drohnen +++<br \/><\/b>Gro\u00dfe deutsche R\u00fcstungsunternehmen wie Rheinmetall bekommen Konkurrenz von Defense-Startups. &#8222;Krieg ist ein Treiber von Innovation. Das war schon immer so, und das sehen wir momentan besonders in der R\u00fcstungsindustrie \u2013 auch in Deutschland&#8220;, sagt Patrick Keller, der Leiter des Zentrums f\u00fcr Sicherheit und Verteidigung der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Politik, im Gespr\u00e4ch mit ntv.de. Der Krieg in der Ukraine zeige, dass es dringend notwendig sei, sich auf neue Formen der Kriegsf\u00fchrung vorzubereiten. Die neu gegr\u00fcndeten R\u00fcstungs-Startups fokussieren sich hierzulande vor allem auf Drohnentechnologie und K\u00fcnstliche Intelligenz. &#8222;Die Zeitenwende und die Grundgesetz\u00e4nderung haben so viel Geld in die Kassen gesp\u00fclt, dass inzwischen neben den etablierten R\u00fcstungskonzernen auch Platz f\u00fcr neue Player ist&#8220;, sagt Christoph Marischka vom r\u00fcstungskritischen Verein Informationsstelle Militarisierung (IMI) ntv.de. Mit R\u00fcstungs-Startups wie dem<b> <\/b>auf KI-Anwendungen spezialisierten Unternehmen Helsing, dem Hersteller von zivilen und milit\u00e4rischen \u00dcberwachungsdrohnen Quantum Systems oder dem Entwickler von Kamikaze-Drohnen Stark entstehe gerade ein zweiter Industriezweig neben den etablierten R\u00fcstungsunternehmen.<\/p>\n<p><b>+++ 14:34 Russische Armee legt ukrainische Energieanlage lahm +++<br \/><\/b>Russische Streitkr\u00e4fte haben ukrainischen Angaben zufolge eine Energieanlage im Bezirk Chuhuiv in der Oblast Charkiw angegriffen. Oleh Syniehubov, Leiter der Milit\u00e4rverwaltung der Oblast Charkiw, meldet dies auf Telegram. Er sagt, dass nach den Angriffen auf die Stadt Lozova in der Oblast Charkiw 25.000 Menschen ohne Strom seien. Verletzte gebe es nicht. Der Kreml best\u00e4tigt aktuelle Schl\u00e4ge gegen Energieanlagen: &#8222;Als Reaktion auf die Terroranschl\u00e4ge der Ukraine auf zivile Ziele in Russland haben die russischen Streitkr\u00e4fte gestern Abend einen Angriff mit bodengest\u00fctzten Langstreckenpr\u00e4zisionswaffen und unbemannten Luftfahrzeugen gegen Unternehmen des ukrainischen milit\u00e4risch-industriellen Komplexes und die Energieinfrastruktur, die deren Betrieb unterst\u00fctzt, gestartet&#8220;, so das Verteidigungsministerium.<\/p>\n<p><b>+++ 14:04 Kiew: Katherina Reiche muss wegen Luftalarms in den Bunker +++<br \/><\/b>Bei dem russischen Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht (siehe Eintr\u00e4ge von 13:20 Uhr, 9:11 Uhr und 5:38 Uhr) musste auch die deutsche Wirtschaftsministerin Katherina Reiche in den Schutzkeller. F\u00fcr sie sei es ein bedr\u00fcckendes Erlebnis gewesen, f\u00fcr die Ukrainer leider trauriger Alltag, sagt sie auf einer Pressekonferenz. &#8222;Es zeigte mir in dieser Nacht noch einmal sehr eindr\u00fccklich, dass die Attacken Russlands auf die ukrainische Bev\u00f6lkerung darauf zielen, sie zu zerm\u00fcrben.&#8220; Bei dem Angriff auf Kiew kamen mindestens zwei Menschen ums Leben, 13 weitere wurden verletzt.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26119599-1761392801000\/16-9\/750\/imago838224610.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Reiche ist am Freitag mit einer Wirtschaftsdelegation zu einem mehrt\u00e4gigen Besuch in der Ukraine eingetroffen.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/imago838224610.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Reiche ist am Freitag mit einer Wirtschaftsdelegation zu einem mehrt\u00e4gigen Besuch in der Ukraine eingetroffen.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: IMAGO\/BMWE)<\/p>\n<p><b>+++ 13:38 Kreml-Sonderbotschafter: Politiker sollten nicht auf \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen \u00fcber Ukraine sprechen +++<\/b><br \/>Rodion Miroshnik, der Sonderbotschafter des russischen Au\u00dfenministeriums, sieht es nicht gern, wenn sich Politiker an \u00f6ffentlichen Demonstrationen mit Ukraine-Bezug beteiligen. Sein Land sei angeblich zu einer Beendigung des Kriegs bereit. Um &#8222;Positionen abzustimmen und ein f\u00fcr beide Seiten akzeptables Modell f\u00fcr eine Einigung zu finden&#8220;, sollte nun hinter verschlossenen T\u00fcren diskutiert werden. &#8222;Deshalb sollten wir Politikern und Diplomaten die M\u00f6glichkeit geben, zu verhandeln &#8211; nicht auf dem \u00f6ffentlichen Platz, sondern in der Stille ihrer B\u00fcros. Dort kann eine L\u00f6sung entwickelt und dann verk\u00fcndet werden&#8220;, sagt er in einem Interview mit der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Tass. Miroshnik spricht von einer &#8222;Angelegenheit von nationalem Interesse&#8220;. <\/p>\n<p><b>+++ 13:20 Opferzahlen in Kiew steigen weiter &#8211; zwei Tote und \u00fcber ein Dutzend Verletzte +++<\/b><br \/>Nach dem russischen Angriff auf Kiew (siehe Eintr\u00e4ge von 9:11 Uhr und 5:38 Uhr) steigt die Anzahl der Opfer erneut. Inzwischen spricht die \u00f6rtliche Polizeibeh\u00f6rde von zwei Toten und 13 Verletzten. Im Bezirk Desnjanskyj wurde die Leiche eines 36-j\u00e4hrigen Mannes unter den Tr\u00fcmmern geborgen. Das zweite Opfer ist ein 58-j\u00e4hriger Mann aus demselben Stadtteil. Er wurde schwer verletzt in eine Gesundheitseinrichtung gebracht, erlag dort aber seinen Verletzungen.<\/p>\n<p><b>+++ 13:00 Ukraine will russisches Umspannwerk lahmgelegt haben &#8211; Milit\u00e4r betroffen +++<\/b><br \/>In Russland wurde das wichtige 500-kV-Umspannwerk Balaschowskaja in der Region Wolgograd angegriffen. Das berichtet Andrii Kovalenko, Leiter des Zentrums zur Bek\u00e4mpfung von Desinformation beim Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine, auf <a href=\"https:\/\/t.me\/akovalenko1989\/9971\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Telegram<\/a>. &#8222;Es handelt sich um eine Schl\u00fcsselanlage des s\u00fcdlichen Energiesystems Russlands, das den Milit\u00e4rbezirk Wolgograd, Einrichtungen des Verteidigungsministeriums und Energie-Transportknotenpunkte auf der Achse Saratow-Woronesch mit Strom versorgt.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 12:35 Experte: Ukraine wird f\u00fcr europ\u00e4ische Sicherheit zum &#8222;Schl\u00fcsselstaat&#8220; +++<\/b><br \/>Die Ukraine wird als Teil der EU zu einem Schl\u00fcsselstaat in der europ\u00e4ischen Verteidigungsarchitektur, sagt Gerald Karner, pensionierter Brigadegeneral des \u00f6sterreichischen Bundesheeres. &#8222;Die Ukraine wird ein integraler Bestandteil des europ\u00e4ischen Sicherheitssystems werden &#8211; als k\u00fcnftiges Mitglied der Europ\u00e4ischen Union, sobald sie alle Kriterien erf\u00fcllt. Dazu geh\u00f6rt wahrscheinlich auch eine friedliche L\u00f6sung mit Russland, egal wie schwierig diese sein mag&#8220;, sagt er im Interview bei <a href=\"https:\/\/www.ukrinform.ua\/rubric-polytics\/4051333-ukraina-bude-klucovou-derzavou-oboronnoi-arhitekturi-evropi-avstrijskij-general.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Ukrinform<\/a>. &#8222;Die Ukraine wird zu einem Schl\u00fcsselstaat in der europ\u00e4ischen Verteidigungsarchitektur, zu einer milit\u00e4rischen Bastion gegen Russland.&#8220; Dem Milit\u00e4rexperten zufolge w\u00fcrde die Ukraine mit ihrer Erfahrung auch die europ\u00e4ischen Streitkr\u00e4fte st\u00e4rken, unter anderem im Einsatz moderner Waffensysteme und Drohnen.<\/p>\n<p><b>+++ 12:07 Gouverneur: Ukraine besch\u00e4digt russischen Staudamm empfindlich +++<\/b><br \/>Der Kreml f\u00fcrchtet ein Desaster am Belgorod-Stausee. Er sei bei einem ukrainischen Luftangriff besch\u00e4digt worden, schreibt Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur der Region, auf <a href=\"https:\/\/t.me\/vvgladkov\/16921\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Telegram<\/a>. &#8222;Wir sind uns bewusst, dass der Feind versuchen k\u00f6nnte, erneut anzugreifen und den Damm zu zerst\u00f6ren&#8220;, so der Regionalchef. In diesem Fall besteht die Gefahr einer \u00dcberschwemmung &#8222;unserer Ortschaften, in denen etwa 1000 Einwohner leben&#8220;. Die Bewohner zweier Ortschaften sollen ihre H\u00e4user verlassen. Der Gouverneur bietet betroffenen Menschen, die nirgendwo anders Unterschlupf finden, Notfallwohnungen in sicherer Distanz zum Stausee an. Belgorod grenzt direkt an die Ukraine und war wiederholt Ziel von Angriffen der ukrainischen Streitkr\u00e4fte.<\/p>\n<p><b>+++ 11:28 Miroshnik: Darum will Moskau keiner Waffenruhe zustimmen +++<\/b><br \/>Der Sonderbotschafter des russischen Au\u00dfenministeriums Rodion Miroshnik sagt in einem Interview mit der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Tass, dass der Kreml eine langfristige L\u00f6sung im Krieg mit der Ukraine anstrebe. Eine kurzfristige Waffenruhe sei jedoch nicht im Interesse Moskaus. &#8222;Wir legen Wert auf eine langfristige L\u00f6sung, die die Ursachen des Konflikts behebt und eine ruhige, normale Entwicklung \u00fcber einen langen Zeitraum gew\u00e4hrleistet&#8220;, sagt er zu Tass. Und weiter: &#8222;Russland ist nicht an Ad-hoc-Waffenstillst\u00e4nden, Aussetzungen und Pausen interessiert &#8211; sie f\u00fchren nicht zu einer langfristigen L\u00f6sung, sondern schaffen vielmehr die Voraussetzungen f\u00fcr eine neue Eskalation auf einer anderen, intensiveren Ebene.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 11:09 Kiew: Kreml versucht, Familien von ukrainischen Gefangenen zu Kooperation zu bewegen +++<\/b><br \/>Es komme derzeit h\u00e4ufiger vor, dass russische Geheimdienste Kontakt mit ukrainischen Familien aufnehmen und versuchen, diese zu einer Zusammenarbeit zu bewegen. Das meldet Bohdan Okhrimenko, Leiter des ukrainischen Sekretariats des Koordinierungshauptquartiers f\u00fcr die Behandlung von Kriegsgefangenen. &#8222;Die Besatzer oder ihre Mittelsm\u00e4nner nehmen Kontakt mit den Familien von Kriegsgefangenen auf. In letzter Zeit wurden immer mehr solcher F\u00e4lle registriert. Sie bieten Fotos, Videos oder die M\u00f6glichkeit, mit dem Gefangenen zu kommunizieren&#8220;, sagt er auf <a href=\"https:\/\/t.me\/Koord_shtab\/15751\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Telegram<\/a>. &#8222;Solche Kontakte enden oft in Erpressung oder Versuchen, die Menschen zur Kooperation zu bewegen. Dies ist ein Element feindlicher Informations- und Psychooperationen.&#8220; Der Kreml versuche auf diese Weise, Informationen zu sammeln und an Vorteile im Krieg zu gelangen. Okhrimenko appellierte an die ukrainische Bev\u00f6lkerung, sich nicht darauf einzulassen und solche F\u00e4lle seiner Beh\u00f6rde oder der Polizei zu melden.<\/p>\n<p><b>+++ 10:40 Mette Frederiksen: &#8222;Putin wartet nur darauf, dass wir aufgeben &#8211; aber das wird nicht passieren&#8220; +++<\/b><br \/>Die d\u00e4nische Premierministerin Mette Frederiksen erkl\u00e4rt im Anschluss an die Beratungen der Koalition der Willigen, Russland zeige keine Anzeichen einer Friedensbereitschaft. &#8222;Ich glaube, Putins Strategie besteht darin, darauf zu warten, dass wir irgendwann aufh\u00f6ren, aufgeben, aber das wird nat\u00fcrlich nie passieren&#8220;, sagt sie. Frederiksen geht davon aus, dass Putin nur deshalb bei Trump angerufen hatte, weil er bef\u00fcrchten k\u00f6nnte, die Ukraine k\u00f6nnte die Oberhand vollends gewinnen. &#8222;Dennoch lehnte er Trumps Vorschlag eines Waffenstillstands entlang der aktuellen Frontlinien ab.&#8220; Es gebe keine Anzeichen, dass Putin das T\u00f6ten einstellen wolle. Die Koalition der Willigen wolle aus diesem Grund den Druck erh\u00f6hen. &#8222;Wir haben uns darauf geeinigt, die Kampff\u00e4higkeit der Ukraine langfristig zu finanzieren, die ukrainische R\u00fcstungsindustrie mit europ\u00e4ischen Mitteln zu st\u00e4rken, dringend ben\u00f6tigte US-Waffen zu finanzieren und mit neuen Sanktionen mehr Druck auf Putins schwache Wirtschaft auszu\u00fcben.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 10:17 Litauen schlie\u00dft Grenze zu Belarus +++<\/b><br \/>In Litauen ist nach der Sichtung von Wetterballons der Flugbetrieb an den Flugh\u00e4fen Vilnius und Kaunas vor\u00fcbergehend ausgesetzt worden. Die Ballons flogen am Abend in Richtung der beiden gr\u00f6\u00dften Flugh\u00e4fen des baltischen EU- und Nato-Landes, wie das Verkehrsministerium in Vilnius und die Flughafenbetreiber mitteilen (siehe Eintrag von 22:48 Uhr). Der Grenzschutz schloss zudem vor\u00fcbergehend die beiden noch offenen Grenz\u00fcberg\u00e4nge zu Belarus in Medininkai und Salcininkai &#8211; nach Angaben von Regierungschefin Inga Ruginiene zun\u00e4chst bis heute Mittag. Der Flugbetrieb wurde bereits in der Nacht wieder aufgenommen.<\/p>\n<p><b>+++ 09:59 Ukrainischer Botschafter sieht in Reiches Ukraine-Reise ein deutliches Signal +++<\/b><br \/>Der ukrainische Botschafter in Berlin, Oleksij Makejew, betont die enge Zusammenarbeit beim Wiederaufbau und in der Energieversorgung: &#8222;Entscheidend ist auch die deutsche Unterst\u00fctzung unseres Energiesektors. Gemeinsam bereiten wir uns auf den kommenden Winter vor, weil Russland weiterhin versucht, die K\u00e4lte als Waffe einzusetzen&#8220;, so der Botschafter zum Redaktionsnetzwerk Deutschland. Makejew verweist auch auf den Antrittsbesuch von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche in der Ukraine am Freitag. Reiche sei &#8222;mit einer sehr konkreten Agenda&#8220; nach Kiew gereist, sagt Makejew. Dass auch deutsche R\u00fcstungsunternehmen mit dabei seien, sei ein deutliches Signal: &#8222;Mehr direkte Kooperation mit ukrainischen Herstellern und gemeinsame Produktion von Waffensystemen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 09:33 Russland meldet \u00fcber 120 ukrainische Drohnen in der Nacht +++<\/b><br \/>Die Ukraine setzt ihre starken Drohnenangriffe auf Russland fort. In der vergangenen Nacht seien 121 Flugobjekte abgefangen und zerst\u00f6rt worden, berichtet das Verteidigungsministerium des Kreml. Die meisten (20) wurden in der Region Rostow festgestellt, gefolgt von Wolgograd (19), Brjansk (17) und Kaluga (12). Neun Drohnen seien zudem am Himmel \u00fcber der Region Moskau aufgefallen. Sieben davon h\u00e4tten direkten Kurs auf die Hauptstadt genommen, sagt der Kreml.<\/p>\n<p><b>+++ 09:11 Opferzahlen in Kiew steigen &#8211; jetzt auch ein Toter +++<\/b><br \/>Bei einem n\u00e4chtlichen russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew (siehe Eintrag von 5:38 Uhr) ist nach \u00f6rtlichen Beh\u00f6rdenangaben ein Mensch ums Leben gekommen. Zehn weitere seien verletzt worden, erkl\u00e4rt der Leiter der Kiewer Milit\u00e4rverwaltung auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Bislang war die Rede lediglich von acht Verletzten, Tote wurden keine gemeldet. Es sei auch zu mehreren Br\u00e4nden und Sch\u00e4den an einem Kindergarten gekommen, schreibt Tymur Tkachenko weiter. Die ukrainische Luftwaffe teilt ihrerseits mit, landesweit vier von neun Raketen und 50 von 62 Drohnen abgeschossen zu haben. Insgesamt seien f\u00fcnf Raketen und zw\u00f6lf Drohnen an elf Standorten im ganzen Land eingeschlagen.<\/p>\n<p><b>+++ 08:38 Ukraine meldet R\u00fcckeroberung taktisch wichtigen Ortes +++<\/b><br \/>Das ukrainische Milit\u00e4r hat nach eigenen Angaben die f\u00fcr die Verteidigung der Stadt Lyman wichtige Ortschaft Torske zur\u00fcckerobert. Bei der Erst\u00fcrmung seien bis zu 100 russische Soldaten get\u00f6tet worden, teilt der Generalstab in Kiew mit. &#8222;Es gibt auch Gefangene&#8220;, hei\u00dft es in der per <a href=\"https:\/\/t.me\/GeneralStaffZSU\/30666\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Telegram<\/a> verbreiteten Mitteilung. Die ukrainische Flagge sei wieder in Torske aufgestellt worden. Torske ist ein Dorf im Norden der Region Donezk. Vor dem Krieg lebten dort mehr als 1000 Menschen, inzwischen ist es weitgehend zerst\u00f6rt. Kurz nach Kriegsbeginn wurde es von den russischen Truppen erobert, im Herbst 2022 von den Ukrainern bei ihrer Offensive zur\u00fcckgewonnen. Zuletzt ging es wieder in russische Hand \u00fcber.<\/p>\n<p><b>+++ 08:10 Ex-Brigadegeneral: Wenn Kreml Erfolg hat, &#8222;wird er Bedrohung f\u00fcr die Sicherheit ganz Europas&#8220; +++<\/b><br \/>Sollte Russland siegreich aus dem Ukraine-Krieg hervorgehen, k\u00f6nnte der Kreml ein weiteres Land in Europa \u00fcberfallen. Das sagt zumindest der \u00f6sterreichische Milit\u00e4rexperte und pensionierte Brigadegeneral des \u00f6sterreichischen Bundesheeres, Gerald Karner, in einem Interview bei <a href=\"https:\/\/www.ukrinform.ua\/rubric-world\/4051338-rosia-moze-napasti-na-krainu-es-akso-vijde-z-vijni-v-ukraini-peremozniceu-avstrijskij-general.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Ukrinform<\/a>. &#8222;Ein solches Risiko besteht, wenn Russland als Sieger aus dem Krieg gegen die Ukraine hervorgeht. Wenn das Ende des Krieges zu einem f\u00fcr Moskau g\u00fcnstigen Ergebnis f\u00fchrt &#8211; der Aufhebung der Sanktionen und der Wiederherstellung der Staatseinnahmen -, wird die Russische F\u00f6deration in der Lage sein, ihre Streitkr\u00e4fte wiederherzustellen&#8220;, sagt Karner. Von neuen Angriffen k\u00f6nnten seiner Ansicht nach die baltischen L\u00e4nder oder Polen betroffen sein. Der Milit\u00e4rexperte weiter: &#8222;Deshalb ist der Verlauf dieses Krieges so entscheidend: Wenn Russland &#8218;trocken aus dem Wasser kommt&#8216;, wird es eine direkte Bedrohung f\u00fcr die Sicherheit ganz Europas darstellen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 07:50 Mindestens zwei Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine +++<\/b><br \/>Bei russischen Angriffen in der ostukrainischen Region Dnipropetrowsk sind nach Angaben der Beh\u00f6rden mindestens zwei Menschen get\u00f6tet worden. Sieben weitere Personen seien bei den Drohnen- und Raketenangriffen verletzt worden, teilt der Chef der regionalen Milit\u00e4rverwaltung, Wladyslaw Gaiwanenko, auf <a href=\"https:\/\/t.me\/dnipropetrovskaODA\/25144\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Telegram<\/a> mit. &#8222;Es brachen Br\u00e4nde aus&#8220;, f\u00fcgt er hinzu. Unter anderem seien Wohngeb\u00e4ude, ein Laden und ein Auto besch\u00e4digt worden.<\/p>\n<p><b>+++ 07:21 Au\u00dfer t\u00f6dliche Waffen zu liefern: Japan will wohl &#8222;jede andere Hilfe leisten&#8220; +++<\/b><br \/>Beim gestrigen Treffen der Koalition der Willigen in London nahm auch die <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Japan-waehlt-erstmals-eine-Frau-zur-Regierungschefin-article26108963.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">neue japanische Premierministerin Sanae Takaichi<\/a> teil. &#8222;Sie hielt eine eindrucksvolle Rede und sicherte der Ukraine weitere Unterst\u00fctzung zu&#8220;, sagt Ihor Zhovkva, stellvertretender Leiter des ukrainischen Pr\u00e4sidentenb\u00fcros. &#8222;Nat\u00fcrlich verstehen wir, dass Japan uns keine t\u00f6dlichen Waffen geben kann \u2026 Aber Japan ist bereit, jede andere Art von Hilfe zu leisten.&#8220; Zhovkva berichtet weiter, dass die Verb\u00fcndeten auch die Frage diskutierten, ob sie Langstreckenwaffen liefern k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><b>+++ 06:55 Franz\u00f6sische Armee kann n\u00e4chstes Jahr Truppen in die Ukraine schicken +++<\/b><br \/>Die franz\u00f6sische Armee wird schon 2026 bereit sein, ihre Streitkr\u00e4fte zur Unterst\u00fctzung der europ\u00e4ischen Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine einzusetzen. General Pierre Schill, Stabschef der franz\u00f6sischen Armee, teilt das in einer Rede vor Mitgliedern des parlamentarischen Verteidigungsausschusses mit, berichtet Ukrinform unter Berufung auf BFMTV. &#8222;Wir werden bereit sein, im Rahmen von Sicherheitsgarantien bei Bedarf Truppen zur Unterst\u00fctzung der Ukraine einzusetzen&#8220;, sagt Schill demnach.<\/p>\n<p><b>+++ 06:30 Trump: &#8222;W\u00fcrde gerne&#8220; Kim treffen +++<\/b><br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump ist am Freitag (Ortszeit) zu seiner Asienreise aufgebrochen. Dabei w\u00fcrde er auch gerne den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un treffen, sagt Trump. Auf die Frage, ob ein Treffen m\u00f6glich sei, sagt der US-Pr\u00e4sident: &#8222;Ich w\u00fcrde gerne, er wei\u00df, dass wir dorthin kommen.&#8220; Der 79-J\u00e4hrige und Kim hatten sich zuletzt 2019 w\u00e4hrend Trumps erster Amtszeit (2017-2021) getroffen. &#8222;Ich komme sehr gut mit ihm klar&#8220;, sagt Trump nun.<\/p>\n<p><b>+++ 06:07 Trump will mit Xi \u00fcber russisches \u00d6l sprechen +++<\/b><br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump will einem Medienbericht zufolge mit dem chinesischen Pr\u00e4sidenten Xi Jinping \u00fcber den Kauf russischen \u00d6ls sprechen. Es werde bei dem Treffen ansonsten vor allem um die Handelsbeziehungen und Mineralien gehen, berichtet Suspilny unter Berufung auf Aussagen eines Beamten des Wei\u00dfen Hauses. Hintergrund des \u00d6l-Gespr\u00e4chs sind die <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/US-Regierung-verhaengt-Sanktionen-gegen-russische-Olfirmen-article26113705.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">neuen US-Sanktionen gegen Russland<\/a>. Trump hatte sie am Mittwoch gegen die russischen \u00d6lkonzerne Lukoil und Rosneft angek\u00fcndigt. China und Indien sind die wichtigsten Roh\u00f6lk\u00e4ufer des Kreml. Die Wirksamkeit der US-Sanktionen h\u00e4ngt nach Einsch\u00e4tzung von Experten von der Durchsetzung bei den \u00d6limporteuren Indien und China ab.<\/p>\n<p><b>+++ 05:38 Kiew mit ballistischen Raketen angegriffen +++<\/b><br \/>Das russische Milit\u00e4r hat erneut Ziele in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mit ballistischen Raketen angegriffen. Mindestens acht Menschen seien verletzt worden, teilt B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko bei <a href=\"https:\/\/t.me\/vitaliy_klitschko\/5583\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Telegram<\/a> mit. Drei von ihnen seien in Krankenh\u00e4user eingeliefert worden. Zudem seien im Ostteil der Dreimillionenstadt mehrere Br\u00e4nde ausgebrochen. Inoffiziellen Informationen zufolge sind dort befindliche Heizkraftwerke erneut das Ziel der Attacke gewesen. Kurzzeitig schrillte auch ein Luftalarm im ganzen Land wegen eines m\u00f6glichen Einsatzes einer ballistischen Mittelstreckenrakete durch Russland.<\/p>\n<p><b>+++ 04:43 Trump auf Asienreise: Gespr\u00e4ch mit Xi \u00fcber Ukraine? +++<\/b><br \/>Ab Sonntag wird US-Pr\u00e4sident Donald Trump in Asien zu einer Reihe hochrangiger Treffen erwartet. H\u00f6hepunkt der Reise soll ein Gespr\u00e4ch mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping werden. Im Konflikt \u00fcber Z\u00f6lle oder die Videoplattform Tiktok strebt Trump einen &#8222;Deal&#8220; mit Xi an. Im Rahmen der sechst\u00e4gigen Reise des US-Pr\u00e4sidenten scheint sogar ein Treffen mit Nordkoreas international ge\u00e4chtetem Machthaber Kim Jong Un m\u00f6glich. Der US-Pr\u00e4sident hat die Erwartungen hochgeschraubt einen &#8222;Deal zu allem&#8220; angek\u00fcndigt. Trump hat sogar die Hoffnung ge\u00e4u\u00dfert, dass Xi seinen &#8222;gro\u00dfen Einfluss&#8220; auf Russland nutzen werde, um Kremlchef Wladimir Putin zu einem Frieden in der Ukraine zu bewegen. Die Bem\u00fchungen des Republikaners waren zuletzt im Sande verlaufen, ein Gipfel mit Putin in Budapest wurde auf unbestimmte Zeit vertagt.<\/p>\n<p><b>+++ 03:51 Koalition der Willigen: Wadephul bekr\u00e4ftigt &#8222;felsenfeste&#8220; Unterst\u00fctzung der Ukraine +++<\/b><br \/>Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul bekr\u00e4ftigt nach einem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen in London die Standfestigkeit der Ukraine-Unterst\u00fctzerstaaten gegen\u00fcber Russland. &#8222;Wir stehen felsenfest an der Seite der Ukraine&#8220;, erkl\u00e4rt der CDU-Politiker im Onlinedienst X. &#8222;Wir h\u00f6ren nicht auf, bis Putin endlich ernsthaft verhandelt und seinen v\u00f6lkerrechtswidrigen Krieg beendet.&#8220; Das am Vortag verabschiedete 19. Sanktionspaket der EU gegen Russland sei dabei ein gutes Mittel, &#8222;um Russlands Kriegskasse empfindlich zu treffen&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 02:45 Russischer Gesandter: Baldige diplomatische L\u00f6sung in Sicht +++<\/b><br \/>Die USA, die Ukraine und Russland stehen nach Einsch\u00e4tzung eines russischen Gesandten, Kirill Dmitriew, kurz vor einer diplomatischen L\u00f6sung des mehr als drei Jahre andauernden Krieges. &#8222;Es ist ein gro\u00dfer Schritt von Pr\u00e4sident Selenskyj, bereits anzuerkennen, dass es um Frontlinien geht. Seine fr\u00fchere Position war, dass Russland vollst\u00e4ndig abziehen sollte. Ich denke, wir sind einer diplomatischen L\u00f6sung, die ausgearbeitet werden kann, ziemlich nahe&#8220;, sagt Dmitriew, der Sonderbeauftragte des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin f\u00fcr Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit ist, in einer CNN-Sendung. Als er nach einem Treffen zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und dem russischen Pr\u00e4sidenten gefragt wird, antwortet er darauf nur, dass dies &#8222;wahrscheinlich zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt&#8220; stattfinden werde.<\/p>\n<p><b>+++ 01:47 Bundesregierung: US-Sanktionen betreffen nicht Rosneft Deutschland +++<\/b><br \/>Die Bundesregierung geht davon aus, dass die neuen US-Sanktionen gegen den russischen \u00d6lsektor die unter Treuhand stehenden deutschen Tochtergesellschaften von Rosneft nicht betreffen. &#8222;Denn diese sind ja von der russischen Muttergesellschaft abgekoppelt, zum einen durch die Sanktionen, zum anderen durch die Treuhand&#8220;, sagt eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums in Berlin. Das gelte entsprechend auch f\u00fcr die Raffinerien und sonstigen Unternehmen, an denen Rosneft Deutschland Anteile halte. Zu Einzelheiten sei man mit den zust\u00e4ndigen Stellen in Washington in Kontakt. Zu Rosneft Deutschland geh\u00f6rt unter anderem die Raffinerie PCK, die weite Teile des Nordostens und Berlin mit Sprit, Heiz\u00f6l und Kerosin versorgt. Sie geh\u00f6rt zu 54 Prozent deutschen T\u00f6chtern des russischen Staatskonzerns. Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine stellte der Bund die Rosneft-T\u00f6chter unter Treuhandverwaltung, er hat die Kontrolle.<\/p>\n<p><b>+++ 00:49 Ukrainischer Botschafter lobt Merz: Bereit F\u00fchrungsrolle zu \u00fcbernehmen +++<\/b><br \/>Der ukrainische Botschafter in Berlin, Oleksij Makejew, bescheinigt der Bundesregierung eine F\u00fchrungsrolle im internationalen Bem\u00fchen um ein Ende des russischen Angriffskriegs. &#8222;Die letzten Tage haben erneut gezeigt, dass diese Bundesregierung anders ist. Wir sehen die Bereitschaft, F\u00fchrungsrolle zu \u00fcbernehmen&#8220;, sagt Makejew dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Bundeskanzler Friedrich Merz habe sich pers\u00f6nlich f\u00fcr den Mechanismus zur Nutzung eingefrorener russischer Verm\u00f6genswerte eingesetzt. &#8222;Wir sind optimistisch, dass dank der deutschen Unterst\u00fctzung bald das notwendige gr\u00fcne Licht kommt.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 23:49 Soldaten beschreiben kritische Lage um Pokrowsk +++<\/b><br \/>Trotz Entlastungsangriffen hat sich die Lage der ukrainischen Truppen um die St\u00e4dte Pokrowsk und Myrnohrad im Donezker Gebiet einem Medienbericht zufolge weiter verschlechtert. &#8222;In Pokrowsk selbst sind, soweit ich wei\u00df, 250 Russen, tats\u00e4chlich ist die Ziffer noch h\u00f6her, denke ich&#8220;, sagt ein im Einsatz befindlicher Soldat dem Nachrichtenportal &#8222;Ukrajinska Prawda&#8220;. Dies sei durch andere Soldaten best\u00e4tigt worden. Ukrainische Positionen auf Karten seien teils nicht mehr existent oder nur mit verwundeten Soldaten besetzt. Ursache seien ein &#8222;katastrophaler&#8220; Soldatenmangel und die russische Drohnendominanz. Problematisch sei dadurch auch die Versorgung von isolierten Stellungen und die Evakuierung Verwundeter. Ein Kontakt sei gr\u00f6\u00dftenteils nur noch mittels Funkger\u00e4ten m\u00f6glich. Auch im benachbarte Myrnohrad seien russische Einheiten bereits im n\u00f6rdlichen Stadtgebiet pr\u00e4sent. Sollte Pokrowsk fallen, sei ein R\u00fcckzug aus Myrnohrad nicht mehr m\u00f6glich.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 22:49 Ballons aus Belarus legen erneut Flugh\u00e4fen in Litauen lahm +++<\/b><br \/>Wegen des Eindringens von Wetterballons aus dem benachbarten Belarus hat Litauen die Flugh\u00e4fen der Hauptstadt Vilnius und Kaunas geschlossen. Es handele sich um den dritten Vorfall dieser Art in diesem Monat, teilt das litauische Verkehrsministerium mit. Das Nationale Krisenzentrum spricht von Dutzenden Ballons, die auf dem Radar zu sehen gewesen seien. Zuvor in diesem Monat waren den Beh\u00f6rden zufolge bereits Schmugglerballons mit Zigaretten aus Belarus in den Luftraum der Hauptstadt eingedrungen. Die litauische Ministerpr\u00e4sidentin Inga Ruginiene drohte am Mittwoch damit, die Grenze zu Belarus zu schlie\u00dfen, sollte es erneut zu einem solchen Vorfall kommen. In den vergangenen Wochen war der europ\u00e4ische Flugverkehr wiederholt durch Drohnensichtungen und andere Verletzungen des Luftraums gest\u00f6rt worden.<\/p>\n<p><b>+++ 22:10 Angriffe auf ukrainische St\u00e4dte im Hinterland: Russland setzt verst\u00e4rkt auf Gleitbomben +++<\/b><br \/>Mit Fl\u00fcgeln und Pr\u00e4zisionsleitsystemen ausgestattete Gleitbomben k\u00f6nnen vor dem Aufprall Dutzende Kilometer weit zum Ziel gleiten &#8211; daher k\u00f6nnen Flugzeuge sie aus gro\u00dfer Entfernung abwerfen, ohne der Flugabwehr ausgesetzt zu sein. <a href=\"https:\/\/kyivindependent.com\/russias-new-long-range-glide-bombs-aim-to-terrorize-civilians-not-win-battles-experts-say\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"&quot;Kyiv Independent&quot;\">Laut dem &#8222;Kyiv Independent&#8220;<\/a> hat das russische Milit\u00e4r damit seit letzter Woche erstmals Wohngebiete in mehreren ukrainischen St\u00e4dten attackiert, die weit hinter der Fronlinie liegen. Genannt werden die St\u00e4dte Poltawa, Mykolajiw, Odessa und Lozowa. In Kombination mit den Drohnenangriffen deute dies auf eine konzertierte Aktion hin, sagt Wes Rumbaugh, Fellow am Center for Strategic and International Studies, der Zeitung. Es gehe darum, &#8222;die Entschlossenheit und Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Konflikt in der Ukraine zu schw\u00e4chen, indem man die Bev\u00f6lkerung in den Ballungszentren trifft&#8220;, so Rumbaugh. Unklar ist ihm zufolge, ob die Gleitbomben ein Ersatz f\u00fcr zum Beispiel Marschflugk\u00f6rper sind. Die Zeitung berichtet auch, dass Russland k\u00fcrzlich die Serienproduktion einer verbesserten Gleitbomben-Generation mit einer h\u00f6heren Reichweite &#8211; von knapp 200 Kilometern &#8211; gestartet habe.<\/p>\n<p><b>+++ 21:54 Paris liefert Kiew mehr Raketen und Kampfjets +++<\/b><br \/>Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron sagt der Ukraine die Lieferung zus\u00e4tzlicher Luftabwehrraketen vom Typ Aster zu. Aster-Raketen werden in Luftabwehrsystemen vom Typ Samp\/T Mamba eingesetzt. Die in Frankreich und Italien hergestellten Systeme \u00e4hneln den Patriots aus US-Produktion, die unter anderem Deutschland an die Ukraine geliefert hat. Per Videoschalte war Macron zum Treffen der sogenannten Koalition der Willigen in London zugeschaltet. Frankreich werde zudem &#8222;neue&#8220; Mirage-2000-Kampfflugzeuge an Kiew liefern, sagt Macron, ohne dies weiter auszuf\u00fchren. Bislang hat Frankreich sechs Mirage-Flugzeuge zugesagt und drei ausgeliefert. Auch Gro\u00dfbritannien k\u00fcndigt mehr Hilfe f\u00fcr die ukrainische Flugabwehr an und will sein Programm zur Lieferung von mehr als 5000 leichten Mehrzweckraketen beschleunigen, wie der britische Premier Keir Starmer sagt.<\/p>\n<p>Alle vorherigen Entwicklungen<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-36-Polens-Praesident-spricht-mit-Trump--article26024514.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> <\/a>k\u00f6nnen Sie<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/22-22-Luftwaffe-meldet-erneut-Drohnenschwaerme-ueber-der-Ukraine--article26106675.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> <\/a><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-57-Selenskyj-begruesst-gute-Ergebnisse-des-EU-Gipfels--article26116329.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">hier nachlesen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Laut Kyrylo Budanow, dem Leiter des ukrainischen Verteidigungsgeheimdienstes (DIU), verfolgen die Langstreckenangriffe auf russisches Territorium mehrere Ziele. 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