{"id":526427,"date":"2025-10-25T18:59:12","date_gmt":"2025-10-25T18:59:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/526427\/"},"modified":"2025-10-25T18:59:12","modified_gmt":"2025-10-25T18:59:12","slug":"chef-der-franzoesischen-zentralbank-frankreich-droht-wegen-finanzen-ersticken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/526427\/","title":{"rendered":"Chef der franz\u00f6sischen Zentralbank: Frankreich droht wegen Finanzen &#8222;Ersticken&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>      Chef der franz\u00f6sischen Zentralbank: Frankreich droht wegen Finanzen &#8222;Ersticken&#8220;<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Angesichts des seit Monaten anhaltenden Haushaltsstreits in Frankreich hat der Chef der franz\u00f6sischen Zentralbank, Fran\u00e7ois Villeroy de Galhau, vor einem &#8222;allm\u00e4hlichen Ersticken&#8220; des Landes gewarnt. &#8222;Alle (Rating-)Agenturen sind alarmiert \u00fcber die politische Instabilit\u00e4t und unser ernstes Haushaltsproblem&#8220;, sagte Villeroy de Galhau in einem am Samstag ver\u00f6ffentlichten Interview mit der Zeitung &#8222;La Croix&#8220;. Frankreich sei &#8222;nicht vom Bankrott bedroht, sondern von einem allm\u00e4hlichen Ersticken&#8220;.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md is-initial\">Eine gro\u00dfe Gefahr stellen laut Villeroy de Galhau die steigenden Zinslasten f\u00fcr Schulden dar. Der Zentralbank-Chef warnte zudem vor einer &#8222;Ansteckung&#8220;, die zu &#8222;teureren Krediten f\u00fcr Haushalte und Unternehmen&#8220; in <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/frankreich-4540716.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frankreich<\/a> f\u00fchren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\"><a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/panorama\/themen\/francois-villeroy-6687172.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Villeroy<\/a> de Galhau sprach die Warnung vor dem Hintergrund der Beurteilung der Kreditw\u00fcrdigkeit Frankreichs durch die Ratingagentur Moody&#8217;s vom Freitag aus. Moody&#8217;s hatte die Kreditw\u00fcrdigkeit zwar unver\u00e4ndert gelassen, angesichts der anhaltenden politischen Instabilit\u00e4t im Land jedoch den Ausblick von &#8222;stabil&#8220; auf &#8222;negativ&#8220; gesenkt. Moody&#8217;s behielt das Rating Aa3 bei. Die Ratingagenturen Fitch und S&amp;P hatten hingegen in den vergangenen Wochen die Kreditw\u00fcrdigkeit von AA- auf A+ herabgestuft.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Frankreich verzeichnet derzeit eine Rekordverschuldung in H\u00f6he von 3,4 Billionen Euro. Sowohl die Verschuldung in H\u00f6he von 115 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) als auch das Defizit in H\u00f6he von 5,8 Prozent im vergangenen Jahr n\u00e4hern sich jeweils dem Doppelten der EU-Grenzwerte.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Zugleich steckt Frankreich seit Monaten in einer politischen Krise. Die Nationalversammlung in Paris ist seit den vorgezogenen Neuwahlen im Sommer 2024 in drei miteinander verfeindete Bl\u00f6cke gespalten, von denen keiner mehrheitsf\u00e4hig ist. Derzeit versucht die Regierung von Premierminister S\u00e9bastien Lecornu einen Haushaltsplan f\u00fcr das Jahr 2026 zu verabschieden, sieht sich aber mit der Forderung der Sozialisten nach einer Steuer f\u00fcr Wohlhabende konfrontiert. Die Regierung lehnt diese Steuer ab, weil sie negative Auswirkungen auf den Standort Frankreich bef\u00fcrchtet. Die Sozialisten drohen andernfalls jedoch mit einem Sturz der Regierung.<\/p>\n<p>\n    AFP\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Chef der franz\u00f6sischen Zentralbank: Frankreich droht wegen Finanzen &#8222;Ersticken&#8220; Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen Angesichts des&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":526428,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-526427","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115436346594460879","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/526427","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=526427"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/526427\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/526428"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=526427"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=526427"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=526427"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}