{"id":527126,"date":"2025-10-26T02:07:32","date_gmt":"2025-10-26T02:07:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/527126\/"},"modified":"2025-10-26T02:07:32","modified_gmt":"2025-10-26T02:07:32","slug":"krieg-gegen-die-ukraine-tote-und-verletzte-bei-russischen-angriffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/527126\/","title":{"rendered":"Krieg gegen die Ukraine: Tote und Verletzte bei russischen Angriffen"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/kiew-396.jpg\" alt=\"Menschen stehen auf einer Stra\u00dfe mit Marktst\u00e4nden, im Hintergrund steigt dichter schwarzer Rauch in den Himmel.\" title=\"Menschen stehen auf einer Stra\u00dfe mit Marktst\u00e4nden, im Hintergrund steigt dichter schwarzer Rauch in den Himmel. | REUTERS\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 25.10.2025 15:10 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Russland hat in der Nacht erneut Kiew angegriffen. In der ukrainischen Hauptstadt und in anderen Regionen gab es dabei Tote und Verletzte. Wirtschaftsministerin Reiche erlebt den Schrecken hautnah mit.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bei russischen Raketen- und Drohnenangriffen auf die Ukraine sind in der Nacht nach Angaben der \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden mindestens vier Menschen get\u00f6tet und etwa 20 weitere verletzt worden. Auch die Hauptstadt Kiew geriet wieder unter Beschuss. Hier seien bei einem Raketenangriff in den fr\u00fchen Morgenstunden zwei Menschen get\u00f6tet worden, und zw\u00f6lf weitere seien verletzt worden, teilte B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko im Messengerdienst Telegram mit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Explosionen in der Hauptstadt. Die Stadt wird mit ballistischen Raketen angegriffen&#8220;, schrieb Klitschko. Im Ostteil der Dreimillionenstadt seien mehrere Br\u00e4nde ausgebrochen. Inoffiziellen Informationen zufolge waren die dort befindlichen Heizkraftwerke erneut das Ziel der Attacke.<\/p>\n<p>    Ministerin Reiche erlebt Angriffe in einem Schutzkeller<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, die seit gestern zu einem Besuch in der Ukraine ist, erlebte die Attacken in Kiew hautnah mit. Sie musste in einem Schutzkeller Zuflucht suchen. F\u00fcr sie sei es ein bedr\u00fcckendes Erlebnis gewesen, f\u00fcr die Ukrainer leider trauriger Alltag, sagte sie sp\u00e4ter auf einer Pressekonferenz. &#8222;Es zeigte mir in dieser Nacht noch einmal sehr eindr\u00fccklich, dass die Attacken Russlands auf die ukrainische Bev\u00f6lkerung darauf zielen, sie zu zerm\u00fcrben.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Angriffe auf die Strom- und W\u00e4rmeversorgung kurz vor der Heizperiode seien eine Gefahr, sagte die CDU-Politikerin. Sie versprach dem kriegsgeplagten Land Hilfe beim Wiederaufbau der zerst\u00f6rten Energieinfrastruktur. Deutschland werde die Ukrainer nicht im Stich lassen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bei weiteren russischen Angriffen in der Region Dnipropetrowsk wurden zwei Menschen get\u00f6tet und sieben verletzt, wie ein Sprecher mitteilte. Wohnh\u00e4user, ein Gesch\u00e4ft und mindestens ein Fahrzeug seien bei den Angriffen besch\u00e4digt worden.<\/p>\n<p>    Selenskyj fordert erneut &#8222;Patriot&#8220;-Abwehrsysteme<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj sagte, solche Angriffe zeigten den Bedarf der Ukraine an &#8222;Patriot&#8220;-Abwehrsystemen. Amerika, Europa und die G7-L\u00e4nder k\u00f6nnen dazu beitragen, dass durch solche Angriffe nicht l\u00e4nger Leben gef\u00e4hrdet w\u00fcrden. Er hatte zuletzt die Lieferung von 25 &#8222;Patriot&#8220;-Flugabwehrsystemen zur Verteidigung gegen russische Luftangriffe gefordert. &#8222;Das sind 25 Systeme, die wir brauchen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Ukraine attackierte ihrerseits Ziele in der russischen Grenzregion Belgorod. Hier wurde nach russischen Angaben ein Staudamm durch Beschuss besch\u00e4digt. Wiederholte Angriffe auf den Damm k\u00f6nnten zu \u00dcberschwemmungen f\u00fchren, erkl\u00e4rt ein Sprecher auf Telegram. Den Bewohnern zweier angrenzender Ortschaften sei deshalb geraten worden, ihre H\u00e4user zu verlassen. Eine Stellungnahme aus Kiew lag zun\u00e4chst nicht vor.<\/p>\n<p>    Ukraine vermeldet Einnahme wichtiger Ortschaft<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Unterdessen hat das ukrainische Milit\u00e4r im Norden der Region Donezk nach eigenen Angaben die f\u00fcr die Verteidigung der Stadt Lyman wichtige Ortschaft Torske zur\u00fcckerobert. Bei der Erst\u00fcrmung seien bis zu 100 russische Soldaten get\u00f6tet worden, teilte der Generalstab in Kiew mit. Unabh\u00e4ngig best\u00e4tigen lie\u00dfen sich die Angaben des Milit\u00e4rs zun\u00e4chst nicht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Torske ist wegen seiner Lage an einer H\u00f6he am Ufer des Flusses Scherebez wichtig. Der Fluss bildet eine nat\u00fcrliche Barriere und erschwert das Vorankommen von Truppen &#8211; etwa auf die 13 Kilometer westlich gelegene Stadt Lyman und den dahinter befindlichen Ballungsraum um Slowjansk und Kramatorsk, den die russische Armee in dem seit mehr als dreieinhalb Jahren w\u00e4hrenden Krieg nicht erobern konnte.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Karte der Ukraine und Russlands, hell schraffiert: von Russland besetzte Gebiete\n                    <\/p>\n<p>    Russischer Sondergesandter zeigt sich optimistisch<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Unterdessen ist der russische Sondergesandte und Pr\u00e4sidentenberater Kirill Dmitrijew zu Gespr\u00e4chen in die USA. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte k\u00fcrzlich ein geplantes Treffen mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin mit der Begr\u00fcndung abgesagt, dass es aus seiner Sicht sinnlos w\u00e4re. Dmitrijew schrieb auf der Plattform X, der Dialog zwischen den USA und Russland werde fortgesetzt. Er sprach im Sender CNN sogar hoffnungsvoll von Chancen auf ein Ende des Kriegs: &#8222;Ich glaube, Russland und die USA und die Ukraine sind tats\u00e4chlich ziemlich nah an einer diplomatischen L\u00f6sung.&#8220; Worin sich sein Optimismus nach den j\u00fcngsten Spannungen begr\u00fcndet, f\u00fchrte er nicht n\u00e4her aus.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In Europa ringen die Staaten weiter mit der Frage, in welchem Umfang eingefrorene russische Verm\u00f6genswerte zur Unterst\u00fctzung der Ukraine genutzt werden k\u00f6nnen. Der britische Premier Keir Starmer will das von Russland angegriffene Land vor dem Winter in eine m\u00f6glichst starke Position bringen und erh\u00f6hte in der Debatte den Druck auf die europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Wir m\u00fcssen uns darauf einigen, die Sache mit den russischen Staatsverm\u00f6gen zu Ende zu bringen und Milliarden freizusetzen, um die Verteidigung der Ukraine zu finanzieren&#8220;, sagte er bei einem Treffen der &#8222;Koalition der Willigen&#8220; gestern. Gro\u00dfbritannien sei bereit, dies gemeinsam mit der EU so schnell wie m\u00f6glich voranzutreiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 25.10.2025 15:10 Uhr Russland hat in der Nacht erneut Kiew angegriffen. 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