{"id":527396,"date":"2025-10-26T04:55:14","date_gmt":"2025-10-26T04:55:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/527396\/"},"modified":"2025-10-26T04:55:14","modified_gmt":"2025-10-26T04:55:14","slug":"wie-kann-die-schweiz-zum-ziel-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/527396\/","title":{"rendered":"Wie kann die Schweiz zum Ziel werden?"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-2 font-sans text-base font-thin leading-[26px] md:mb-[16px] md:text-xl md:leading-[32px]\">Der amerikanische Braindrain k\u00f6nnte zur Chance f\u00fcr Europa werden, auch f\u00fcr die Hochschulen hierzulande. Trotzdem bleiben die meisten von ihnen seltsam still.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/7407a14e-a238-4579-943f-2b28131d246f.jpg\" class=\"absolute left-0 top-0 block h-full w-full  \"  width=\"4500\" height=\"3000\" alt=\"\" data-onclick=\"&#10;            window.vamp.navigateToGallery({&#10;              id: 'ld.1908010',&#10;              images: [undefined],&#10;              selectedImage: 0,&#10;              sharingUrl: 'https:\/\/www.nzz.ch\/nzz-am-sonntag\/report-und-debatte\/spitzenforscher-verlassen-trumps-usa-wie-kann-die-schweiz-zum-ziel-werden-ld.1908010',&#10;              articleTitle: 'Spitzenforscher verlassen Trumps USA: Wie kann die Schweiz zum Ziel werden?'&#10;            });&#10;          \" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1)\" loading=\"lazy\" \/><\/p>\n<p>Illustration Ida G\u00f6tz \/ NZZ<\/p>\n<p class=\"articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8ba9o4m0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Es war im M\u00e4rz, als unverhofft zwei Nobelpreistr\u00e4ger bei der Universit\u00e4t Z\u00fcrich anklopften. Florian Scheuer, der Vorsteher des Instituts f\u00fcr Volkswirtschaftslehre, weilte f\u00fcr einen Vortrag in Boston am Massachusetts Institute of Technology (MIT), als ihm Esther Duflo und Abhijit Banerjee in ihrem B\u00fcro eine einfache Frage stellten: ob es eine M\u00f6glichkeit gebe, nach Z\u00fcrich zu wechseln. Sie hatten gerade mehrere Briefe der Regierung Trump bekommen, die die Finanzierung von Projekten ihres <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.povertyactionlab.org\" rel=\"nofollow noopener\">globalen Forschungszentrums f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung der Armut<\/a> aufk\u00fcndigten.<\/p>\n<p>Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen<\/p>\n<p>NZZ.ch ben\u00f6tigt JavaScript f\u00fcr wichtige Funktionen. 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Zuf\u00e4llig versuchte diese gerade die Stiftung des brasilianisch-schweizerischen Milliard\u00e4rs Jorge Paulo Lemann zu \u00fcberzeugen, sich erstmals an einer Schweizer Universit\u00e4t f\u00fcr ein Bildungsprojekt zu engagieren \u2013 sie hatte bisher eher Austauschprogramme zwischen Brasilien und amerikanischen Hochschulen unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8d2u8q30\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">So kam das eine zum andern: Man sah die Synergie zwischen Bildungsprogrammen und der Entwicklungs\u00f6konomie, das gemeinsame Interesse f\u00fcr Brasilien \u2013 innert weniger Monate schaffte man, was sonst mindestens ein Jahr dauert: ein neues <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.news.uzh.ch\/de\/articles\/media\/2025\/Duflo-und-Banerjee-an-der-UZH.htm\" rel=\"nofollow noopener\">Forschungszentrum f\u00fcr Entwicklungs\u00f6konomie, Bildung und Politikgestaltung<\/a> zu gr\u00fcnden, alimentiert mit 26 Millionen Franken der Lemann Foundation, die die L\u00f6hne von Duflo und Banerjee langfristig sichern sowie Stipendien f\u00fcr Masterstudierende finanzieren. \u00abEs musste schnell gehen, denn es war klar, dass das Zeitfenster, um solche Top-Shots nach Z\u00fcrich zu bringen, wegen der m\u00f6glichen Konkurrenz klein ist\u00bb, sagt Scheuer.<\/p>\n<\/p>\n<p>Pr\u00e4zise Entwicklungszusammenarbeit: Esther Duflo erkl\u00e4rt ihre Methoden, nachdem sie zusammen mit Abhijit Banerjee 2019 den Nobelpreis erhalten hat.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8d2u8q50\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">\u00abDanke, Donald!\u00bb, d\u00fcrfte sich die Uni Z\u00fcrich im Nachhinein sagen. Denn auch wenn sich Duflo und Banerjee selber nicht \u00e4ussern, ist v\u00f6llig klar: Ohne Trumps Kahlschlag bei den F\u00f6rdermitteln w\u00e4re es nie zu ihrem Wechsel gekommen. \u00abAn den besten Hochschulen der Ivy League Leute zu rekrutieren, war bisher schwierig\u00bb, sagt Scheuer. Das habe sich eindeutig ge\u00e4ndert: \u00abDas Interesse, zu uns zu kommen, ist viel gr\u00f6sser geworden.\u00bb<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/abo.nzz.ch\/m_23054114\/?trco=24062915-05-24-0063-0007-027181-00000003&amp;tpcc=24062915-05-24-0063-0007-027181-00000003\" class=\"mx-auto mb-3 inline-flex flex-col items-center px-6 pb-4 pt-6 hover:opacity-60\" title=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>Ein Artikel der \u00abNZZ am Sonntag\u00bb<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/4b3a2a2c-e792-4c3c-9801-12dd8a6ed6e3.jpg\" class=\"absolute left-0 top-0 block h-full w-full  undefined\"  width=\"1630\" height=\"1220\" alt=\"Ein Artikel der \u00abNZZ am Sonntag\u00bb\" style=\"transform:scale(1)\" loading=\"lazy\" \/><\/p>\n<p>Die Ausgabe vom 26. Oktober<\/p>\n<p>Zeitung bestellen<\/a><\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8d2u8q70\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Der Umzug der Nobelpreistr\u00e4ger, die auch privat ein Paar sind, auf den n\u00e4chsten Sommer ist eines der prominenteren Beispiele f\u00fcr eine Entwicklung, die die internationale Wissenschaft fundamental ver\u00e4ndern k\u00f6nnte. Bisher war die Dominanz der USA unangefochten und der Kampf um Talente einseitig. Rund 900 Milliarden Dollar gaben die Amerikaner f\u00fcr Forschung und Entwicklung j\u00e4hrlich aus, fast 200 Milliarden davon aus staatlichen Mitteln. Als Vergleich: In Europa waren es 450 Milliarden, in der Schweiz 20 Milliarden.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8d2u8q80\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Doch nun versucht Trump nicht nur politisch unliebsame Entwicklungen an den Unis zu bek\u00e4mpfen, sondern streicht im Rasenm\u00e4herstil staatliche Gelder, die f\u00fcr Forschungszwecke auch an die vorwiegend privat finanzierten Spitzenuniversit\u00e4ten fliessen. Und w\u00e4hrend alle \u00fcber die Einschr\u00e4nkungen bei der Diversit\u00e4ts- oder Klimaforschung sprechen, ergibt eine Auswertung des Center for American Progress, dass alle m\u00f6glichen Gebiete betroffen sind: von einem Forschungsprojekt f\u00fcr die Rinderzucht \u00fcber die HIV-Pr\u00e4vention bis zu neuen Ans\u00e4tzen f\u00fcr Therapien nach Schlaganf\u00e4llen. Die Administration hat 4000 Projekte von 600 Universit\u00e4ten ins Visier genommen. \u00abDie vorgesehenen K\u00fcrzungen betreffen alle, auch die Naturwissenschaften\u00bb, sagt Greta Bedekovics von der linksliberalen Denkfabrik.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8d2u8qa0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Die Folge sind grossfl\u00e4chige Budgetk\u00fcrzungen, ein Abbau von Forschungsstellen und eine einzigartige Verunsicherung der Wissenschaftsgemeinde \u2013 und zwar nicht nur an den bekannten Schulen wie Harvard oder Columbia, die in den Schlagzeilen stehen. Die Lage ist so un\u00fcbersichtlich, dass im Fr\u00fchling in einer Befragung der Zeitschrift \u00abNature\u00bb 75 Prozent der Forscher angaben, eine Stelle ausserhalb der USA zu suchen. In einer <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.economist.com\/britain\/2025\/07\/15\/britain-has-a-rare-opportunity-to-lure-american-talent\" rel=\"nofollow noopener\">Auswertung des \u00abEconomist\u00bb<\/a> zeigte sich, dass in den USA t\u00e4tige Naturwissenschafter pl\u00f6tzlich viel h\u00e4ufiger Job-Inserate aus Europa und Kanada anklickten. Und in der Einwanderungsstatistik vom August ging die Zahl der internationalen Studierenden, die ins Land reisten, im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 Prozent zur\u00fcck. Besonders gross war der R\u00fcckgang bei den Indern. \u00abAuch wenn man nicht selbst von K\u00fcrzungen betroffen war, hatte man als Ausl\u00e4nder, auch wegen der Immigrationsrestriktionen, manchmal ein mulmiges Gef\u00fchl\u00bb, so fasst Thomas Graeber die Stimmungslage zusammen.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8d2u8qc0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Der 35-j\u00e4hrige \u00d6konom, der aus Deutschland stammt, hat diesen Sommer nach f\u00fcnf Jahren an der Harvard Business School an die Uni Z\u00fcrich gewechselt. Und obwohl sein Entscheid schon vor Trumps Wiederwahl feststand, ist er heute auch etwas erleichtert. \u00abEs ist eine Riesenchance f\u00fcr europ\u00e4ische Universit\u00e4ten, vor allem f\u00fcr Schweizer Hochschulen, die am ehesten konkurrenzf\u00e4hige Forschungskonditionen bieten k\u00f6nnen\u00bb, sagt Graeber.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8d2u8qd0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Andere sehen es noch viel euphorischer. Die Rede ist etwa von einer Umkehrung des Braindrains, wie der jahrzehntelange Exodus europ\u00e4ischer Forscher in die USA genannt wurde. \u00abWir sehen, dass sich mehrere Leute vom Kaliber Duflos und Banerjees melden. Auch ich habe solche Anrufe und E-Mails bekommen\u00bb, sagt etwa Patrick Aebischer, der fr\u00fchere Pr\u00e4sident der EPFL in Lausanne. Es gehe dabei nicht nur darum, Stars nach Europa zu holen, sondern auch darum, auszunutzen, dass Doktoranden und Postdoc-Forscher aus der ganzen Welt erstmals z\u00f6gerten, in die USA zu gehen. \u00abDas ist ein riesiges Zukunftspotenzial.\u00bb<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8d2u8qe0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Auch Thomas Zurbuchen, fr\u00fcher Wissenschaftsdirektor der US-Raumfahrtsbeh\u00f6rde Nasa und heute Professor am Departement Erd- und Planetenwissenschaften an der ETH, sp\u00fcrt in seinem Netzwerk das steigende Interesse aus Amerika an Jobs in Europa beziehungsweise in der Schweiz: \u00abInsbesondere von europ\u00e4ischen Forschern, die einst in die USA zogen und sich pl\u00f6tzlich eine R\u00fcckkehr vorstellen k\u00f6nnen\u00bb, sagt er. Der Kandidatenpool werde gr\u00f6sser, und man verliere auch nicht mehr automatisch die allerbesten Postdoktoranden an die amerikanischen Top-Unis. Er sagt: \u00abIn meiner Karriere habe ich kaum eine gr\u00f6ssere Chance f\u00fcr den Innovationsstandort Schweiz gesehen.\u00bb<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8d2u8qf0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Das ist eine klare Ansage. Denn einfach nur Stars einzukaufen, hilft der Schweiz nicht unbedingt weiter und bremst den einheimischen Nachwuchs. Die Wette dahinter ist, dass das Anheuern renommierter, hochqualifizierter Wissenschafter Multiplikatoreneffekte ausl\u00f6st, sie andere gute Leute anziehen, dynamische Forschungscluster entstehen, die nicht nur den Universit\u00e4ten, sondern auch der Wirtschaft und der Gesellschaft etwas bringen.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8d2u8qg0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Allerdings, das weiss auch Zurbuchen, schl\u00e4ft die Konkurrenz nicht. Im Fr\u00fchling schickte jede Woche ein neues Land einen finanziellen Willkommensgruss an die amerikanische Wissenschaftsgemeinde \u2013 ausser der Schweiz, die seltsam still blieb. So rollte Ursula von der Leyen eine <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/commission.europa.eu\/topics\/research-and-innovation\/choose-europe_en\" rel=\"nofollow noopener\">580-Millionen-Dollar-Initiative<\/a> aus, um die \u00abbesten Wissenschafter\u00bb nach Europa zu locken. Japan sprach ein 700-Millionen-Paket, w\u00e4hrend Grossbritannien 72 Millionen \u00e4ufnete f\u00fcr einen neuen \u00abGlobal Talent\u00bb-Fonds. Und nat\u00fcrlich Frankreich: Neben weiteren Regierungsmillionen bot die Universit\u00e4t Aix-Marseille \u00f6ffentlichkeitswirksam Forschern, die vor akademischer Repression an amerikanischen Universit\u00e4ten fl\u00fcchten wollten, f\u00fcr drei Jahre \u00abwissenschaftliches Asyl\u00bb an.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8d2u8qi0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Die Wirkungen davon sind noch unklar. In Aix-Marseille werden derzeit nur 21 amerikanische Forscher erwartet. Ihr Sal\u00e4r ist einiges tiefer als in den USA. Sie k\u00e4men wohl erst 2026, heisst es. Prominente Umz\u00fcge gab es nach Kanada, etwa jener des Historikers Timothy Snyder. Was sich allerdings abzeichnet: Grossbritannien wird \u00fcberdurchschnittlich profitieren. Nach Angaben der Stelle, die im Vereinigten K\u00f6nigreich die Vergabe der Studienpl\u00e4tze im Auge hat, ist die Zahl der amerikanischen Studierenden, die sich im Herbst an britischen Universit\u00e4ten bewarben, im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent gestiegen \u2013 auf ein Rekordhoch von fast 8000. An der schottischen Universit\u00e4t St.\u00a0Andrews ist beinahe jeder f\u00fcnfte Student Amerikaner.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8d2u8qj0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">In der Schweiz hingegen erweist sich die Lage als durchzogen. Anders als in Grossbritannien ist \u00fcber eine Stichprobe mehrerer angefragter Hochschulen hinweg kein signifikanter Anstieg von Masterstudierenden zu erkennen, die aus den USA kommen. Die Zahlen an der ETH und in Genf sind konstant. Mit einer nur leichten Zunahme rechnet die Uni Z\u00fcrich, w\u00e4hrend es an der EPFL in Lausanne diesen Herbst doch 20 Prozent mehr sind. Was auch steigt, ist die Zahl der Inder, die in den USA abnimmt.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8d2u8qk0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Auf Stufe der Forschenden wiederum sprechen einige von \u00abdeutlich mehr Bewerbungen auf Stellenausschreibungen\u00bb, w\u00e4hrend andere offenbar nur \u00abvereinzelt\u00bb Anfragen aus den USA bekommen. Eine grosse Welle sieht jedenfalls anders aus. Abgesehen vom Volkswirtschaftsinstitut der Uni Z\u00fcrich, das sich auch mit Duflo und Banerjee noch nicht alle W\u00fcnsche erf\u00fcllt hat, profitiert offenbar auch die privat finanzierte Wirtschaftshochschule IMD in Lausanne vom Wechseldrang amerikanischer Professoren.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8d2u8qk1\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Das findet jedenfalls der Dekan Stefan Michel. Er meldet sich aus Singapur, wo er gerade Kandidaten f\u00fcr Professuren interviewt hat, und erz\u00e4hlt nebenbei, wie ein sehr erfolgreicher Forscher meinte, die USA seien keine Option mehr, man wolle als Ausl\u00e4nder ja nicht auf der Strasse angehalten werden. Seit Anfang des Jahres ist Michel mit sechs Leuten von f\u00fchrenden amerikanischen Universit\u00e4ten in fortgeschrittenen Gespr\u00e4chen, mit zweien konnte man sich bereits einigen, einer von ihnen kommt von der Wharton School, die das Ranking der besten Managementschulen anf\u00fchrt. Namen nennt er keine, die Kandidaten wollen das nicht an die grosse Glocke h\u00e4ngen, solange sie sich noch in den USA befinden.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8d2u8ql0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">\u00abDas ist aussergew\u00f6hnlich. Fr\u00fcher hatten wir maximal eine solche Bewerbung pro Jahr. Jede Uni hat heute Chancen, guten Kandidaten aus den USA ein Angebot zu machen \u2013 und zwar nicht nur Leuten, die urspr\u00fcnglich aus Europa sind.\u00bb<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8d2u8qn0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Sonst sind die Folgen des amerikanischen Braindrains f\u00fcr die Schweiz noch \u00fcberschaubar. Auffallend bescheiden gibt sich die ETH, die wohl renommierteste Hochschule der Schweiz: Obwohl zum Beispiel von <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/ethz.ch\/en\/news-and-events\/eth-news\/news\/2025\/07\/eight-professors-appointed.html?utm_source=chatgpt.com\" rel=\"nofollow noopener\">f\u00fcnf im Juli neu angestellten<\/a> Professoren vier zuvor in den USA lehrten, sieht die ETH noch \u00abkeinen ansteigenden Trend bei den Berufungen von Professoren aus den USA\u00bb. Sie seien schon lange eines der wichtigsten Rekrutierungsl\u00e4nder.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8d2u8qn1\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Warum nur diese Zur\u00fcckhaltung?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8d2u8qo0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Anders als ihr Weltraumwissenschafter Thomas Zurbuchen sieht die Hochschule auch keinen Grund, sich besonders um fluchtwillige Forscher aus den USA zu bem\u00fchen. Ihre Strategie habe sich bew\u00e4hrt, um weltweit die besten K\u00f6pfe anzuziehen. \u00c4hnliches sagen die EPFL, die Uni Basel oder Swissuniversities, die Konferenz der Hochschulrektoren, die meint, man werde die etablierten Rekrutierungsverfahren fortf\u00fchren, die Schweiz sei ja auch dank ihrer guten Universit\u00e4ten eines der \u00abinnovativsten\u00bb L\u00e4nder der Welt.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8d2u8qq0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Nach besonders innovativem Handeln klingt das allerdings nicht. Eine Erkl\u00e4rung mag sein, dass die Hochschulen unter dem Radar bleiben wollen, wenn sie amerikanische Kollegen umwerben, um die USA nicht \u00f6ffentlich zu provozieren oder Forschungspartnerschaften zu gef\u00e4hrden. Denn Schweizer Wissenschafter arbeiten am h\u00e4ufigsten mit Kollegen und Kolleginnen aus den USA zusammen. Dabei fliessen derzeit auch noch amerikanische Gelder.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8d2u8qq1\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">\u00abDas Problem f\u00fcr die Universit\u00e4ten ist das Timing\u00bb, sagt Patrick Aebischer. Ausgerechnet jetzt steht ihnen eine Sparrunde bevor. Die Hochschulen sowie die Forschungs- und Innovationsf\u00f6rderung m\u00fcssen gem\u00e4ss Bundesrat f\u00fcr die Sanierung der Bundesfinanzen <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/schweiz\/die-akademiker-schweiz-wehrt-sich-gegen-die-sparplaene-des-bundesrats-ld.1870419\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mit 460 Millionen weniger pro Jahr<\/a> auskommen. Sich gegen diesen Sparbefehl zu wehren und gleichzeitig f\u00fcr den Einkauf amerikanischer Talente zu werben, passt gerade schlecht zusammen.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8d2u8qq2\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Denn solche Pakete f\u00fcr etablierte Professoren zu schn\u00fcren, ist nicht billig, wie der Fall Duflo\/Banerjee zeigt. Neben dem Lohn geht es auch um langfristige Perspektiven, Zeit zum Forschen, gute Doktoranden. \u00abDas bietet Europa noch zu wenig an. Hier sehe ich die Chance f\u00fcr die Schweiz, wo die Bedingungen besser sind\u00bb, sagt Graeber.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8d2u8qq3\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Privates Fundraising, um Professuren zu schaffen: Das ist die Zauberformel der \u00d6konomen an der Uni Z\u00fcrich in Zeiten des Spardrucks. Sie sind, wie sie ganz unschweizerisch sagen, offen f\u00fcr weitere Engagements. Auch Genf arbeitet <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.unige.ch\/lejournal\/vie-unige\/printemps-2025\/chaires-excellence\/\" rel=\"nofollow noopener\">an privat finanzierten \u00abChairs of Excellence\u00bb<\/a>, um ausl\u00e4ndische Forscher in die Schweiz zu locken.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8de95il1\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Und nat\u00fcrlich hat Patrick Aebischer, der schon als EPFL-Pr\u00e4sident immer mit queren Ideen f\u00fcr Furore sorgte, auch noch einen Vorschlag: einen sogenannten \u00abmatching fund\u00bb, um den Braindrain aus den USA nicht nur in die offenen Arme der EU, sondern auch in die Schweiz fliessen zu lassen. Er soll von privaten G\u00f6nnern alimentiert sein, aber die \u00f6ffentliche Hand dazu verpflichten, nochmals so viel einzuschiessen. Dazu sagt etwa Gerhard Pfister, langj\u00e4hriger Beobachter der Universit\u00e4ten und Nationalrat der Mitte: \u00abDass der Bund unter dem Aspekt des Standortwettbewerbs f\u00fcr so eine Idee Geld spricht, schliesse ich nicht aus. Einfach nicht zulasten des Sparbeitrags der Hochschulen.\u00bb<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-700 dark:text-paper-200 darknzz:text-paper-200 dark:lightnzz:text-paper-700 relative pt-4 text-sm md:text-base font-sans after:content-[''] after:absolute after:top-0 after:left-0 after:w-[40px] after:h-0 after:border after:border-0 after:border-b after:border-solid border-paper-950 dark:border-paper-25 darknzz:border-paper-25 dark:lightnzz:border-paper-950 after:border-paper-500 dark:after:border-paper-400\" id=\"id-doc-1j8dasali0\" componenttype=\"footnote\" data-team-footnote=\"true\">Mitarbeit: Tessa Szyszkowitz, Clara Hellner<\/p>\n<p class=\"text-paper-alpha-light-500 dark:text-paper-alpha-dark-400\/[.57] darknzz:text-paper-alpha-dark-400\/[.57] dark:lightnzz:text-paper-alpha-light-500 text-center text-sm \">Ein Artikel aus dem \u00ab<a class=\"underline hover:text-black dark:hover:text-white transition-colors duration-200\" href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/nzz-am-sonntag\" data-discover=\"true\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">NZZ am Sonntag<\/a>\u00bb<\/p>\n<p><a class=\"\" href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/der-universitaet-zuerich-gelingt-ein-coup-zwei-nobelpreistraeger-aus-den-usa-bauen-ein-zentrum-fuer-entwicklungsoekonomie-ld.1906561\" data-discover=\"true\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/f16ff58e-99d7-401e-af72-3343f8d039e1.jpeg\" class=\"absolute left-0 top-0 block h-full w-full  undefined\"  width=\"5564\" height=\"3710\" alt=\"Abhijit Banerjee und Esther Duflo gewannen 2019 den Nobelpreis f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften.\" loading=\"lazy\" \/><\/a><a class=\"\" href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/schwarzer-schwan-autor-nassim-taleb-im-interview-zu-trump-schulden-usa-gold-ld.1902492\" data-discover=\"true\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/396de226-be84-4f28-85d0-721cc6cbd6f2.jpg\" class=\"absolute left-0 top-0 block h-full w-full  undefined\"  width=\"1546\" height=\"1846\" alt=\"Nassim Taleb rechnet mit einem weiteren Aufstieg Chinas.\" loading=\"lazy\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der amerikanische Braindrain k\u00f6nnte zur Chance f\u00fcr Europa werden, auch f\u00fcr die Hochschulen hierzulande. 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