{"id":528788,"date":"2025-10-26T18:35:23","date_gmt":"2025-10-26T18:35:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/528788\/"},"modified":"2025-10-26T18:35:23","modified_gmt":"2025-10-26T18:35:23","slug":"wie-gruender-christ-dem-bargeld-konkurrenz-macht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/528788\/","title":{"rendered":"Wie Gr\u00fcnder Christ dem Bargeld Konkurrenz macht"},"content":{"rendered":"<p class=\"text-18 leading-17\">Schnell h\u00e4tten sie jedoch gemerkt, dass sie zu wenig verkaufen. Irgendwann sei ihnen dann das Geld ausgegangen. In einer weiteren Finanzierungsrunde h\u00e4tten sie neues Kapital einsammeln k\u00f6nnen. &#8222;Das haben wir dann nicht gemacht, weil unsere Performance so unterirdisch war, dass klar war, dass niemand investieren w\u00fcrde&#8220;, so Christ heute.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Mit dem Scheitern habe er aber gut umgehen k\u00f6nnen. Der Misserfolg sei dem Produkt geschuldet gewesen. Der Unternehmer wirkt abgekl\u00e4rt, wenn er von seinem Misserfolg spricht, scherzt sogar. &#8222;Ich glaube, sowas sollte man nicht auf sich selbst projizieren&#8220;, sagt er. &#8222;Also nat\u00fcrlich lag das an mir, ich habe das Produkt ja gebaut, aber damit habe ich jetzt keine gro\u00dfen Schwierigkeiten.&#8220; Au\u00dferdem sei das Ende relativ fr\u00fchzeitig abzusehen gewesen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">In Deutschland haben Gr\u00fcnder eher Angst, gebrandmarkt zu werden, wenn sie mit einem Unternehmen scheitern. In den <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/usa\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> geh\u00f6rt das Scheitern und Wiederaufstehen dagegen zur Kultur. <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/berlin.t-online.de\/region\/berlin\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\">Berlin<\/a> sei da vielleicht schon n\u00e4her an den USA als der Rest Deutschlands, meint Christ. &#8222;Diese Fehlerkultur hat sich hier schon ganz gut etabliert.&#8220; Sein Umfeld in Berlin habe ihn unterst\u00fctzt, auch als er mit Sumup den zweiten Anlauf zur Unternehmensgr\u00fcndung wagte.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Zwei Monate nachdem Christ Miosato zugemacht hatten, lernte er Daniel Klein kennen \u2013 mit dem er sp\u00e4ter Sumup gr\u00fcndete. Der hatte schon eine Idee im Kopf: ein m\u00f6glichst simples Kartenleseger\u00e4t f\u00fcr jedermann. Von der Idee konnte er noch drei weitere junge M\u00e4nner \u00fcberzeugen, sodass sie schlie\u00dflich 2012 zu f\u00fcnft gr\u00fcndeten; inzwischen ist am laufenden Gesch\u00e4ft nur noch Christ beteiligt.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Aus seinem ersten Fehlversuch hatte er einiges gelernt: &#8222;Man muss sich auf die wesentlichen Sachen konzentrieren und die richtig gut machen&#8220;, sagt er. Sumup brauchte nicht nur eine Webseite wie Miosato damals, sondern vor allem ein funktionierendes physisches Produkt, das die f\u00fcnf Gr\u00fcnder neu entwickeln mussten. Kleine H\u00e4ndler k\u00f6nnen das kleinste Leseger\u00e4t bereits f\u00fcr 34 Euro relativ g\u00fcnstig kaufen und zahlen dann 1,4 Prozent von jeder Transaktion an Sumup. Mittlerweile bietet Sumup auch eine <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/boerse\/aktien\/software-aktie\/de000a2gs401\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Software<\/a> an, mit der Verk\u00e4ufer ein Handy als Kartenleseger\u00e4t verwenden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Sumup verlangt keine monatliche Nutzergeb\u00fchr und ist damit g\u00fcnstiger als Konkurrenten wie Zettle oder Qonto. Das macht sie besonders interessant f\u00fcr H\u00e4ndler, die nur wenig verkaufen oder zum Beispiel mit einem Stand nur unregelm\u00e4\u00dfig auf M\u00e4rkten vertreten sind. Wer das Ger\u00e4t h\u00e4ufig nutzt, kann f\u00fcr 19 Euro im Monat die Transaktionsgeb\u00fchr auf etwa 0,8 Prozent fast halbieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schnell h\u00e4tten sie jedoch gemerkt, dass sie zu wenig verkaufen. Irgendwann sei ihnen dann das Geld ausgegangen. 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