{"id":529892,"date":"2025-10-27T06:29:17","date_gmt":"2025-10-27T06:29:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/529892\/"},"modified":"2025-10-27T06:29:17","modified_gmt":"2025-10-27T06:29:17","slug":"felix-henkelhausen-beim-jazzfest-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/529892\/","title":{"rendered":"Felix Henkelhausen beim Jazzfest Berlin"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspCCnc tspCCnd\">Wann die Sucht nach ungeraden Taktarten im Jazz ausbrach, l\u00e4sst sich schwer datieren. Odd Meters, wie man sie auch hierzulande nennt, sind seit Jahrzehnten das Salz in der Suppe. Der schleichende Massentod des Viervierteltakts und die Explosion halsbrecherischer Z\u00e4hlzeiten wie 15\/8 oder 17\/8 haben aber sicher mit dem Aufstieg der sozialen Medien zu tun. <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Auf TikTok und Instagram liefern sich artistische Gem\u00fcter seit geraumer Zeit Wettk\u00e4mpfe, wie weit man \u00fcberhaupt gehen kann. Parallel tauchten die Tutorials auf, die glaubw\u00fcrdig vermitteln, dass auch 21\/16 oder 35\/16, wie sie der zeitweilige K\u00f6nig der Polymetrik, der armenische Pianist Tigran Hamasyan, verwendet, kein Hexenwerk sind. Je abenteuerlicher es klingt \u2013 man muss den Wahnsinn nur in kleinere Einheiten zerlegen.<\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Die B\u00fcchse der Pandora steht dennoch sperrangelweit offen. Gerade J\u00fcngere glauben, die sch\u00f6nsten Standards durch Odd Meters beleben zu k\u00f6nnen, und rauben ihnen damit oft die Seele. Auch jenseits des Jazz ist Komplexit\u00e4t Trumpf. <\/p>\n<p> Wenn nicht h\u00e4ndisch, dann am Computer <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Was aus den Tiefen des Progrocks kommt und die Metalszene aufgemischt hat, findet seine best\u00e4ndige Nahrung in den Rhythmuskonzepten der Weltmusik. Es sind die Comp\u00e1s des spanischen Flamenco, die lateinamerikanischen Claves oder die indischen Talas, die solche Strukturen organisieren. Und wer davon h\u00e4ndisch \u00fcberfordert ist, programmiert sie am Computer.<\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Wer sich wie der Berliner Kontrabassist Felix Henkelhausen auf dieses Feld begibt, ist also beileibe nicht allein auf weiter Flur. Die Kunst besteht vielmehr darin, sich von der Masse abzuheben. Seine ganz vom Rhythmus her gedachte Band Deranged Particles \u2013 auf Deutsch: gest\u00f6rte Teilchen \u2013 tut das mit einer st\u00f6rrischen Energie, die sich vor der <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/die-glucklichen-farben-des-spektrums-3771436.html?icid=in-text-link_14593835\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Polyrhythmik eines Steve Lehman<\/a> oder Steve Coleman nicht verstecken muss. Diese Musik hat eine farbenreiche K\u00f6rperlichkeit, die alle Klischees von der \u00dcberlegenheit der internationalen Szene beiseitefegt. <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Das Kompliment gef\u00e4llt ihm. \u201eOdd Meters\u201c, sagt er in einem Neuk\u00f6llner Caf\u00e9, w\u00e4hrend im Hintergrund \u201eSolid Air\u201c, ein 50 Jahre altes Album des englischen Folkjazzgenies John Martyn, l\u00e4uft, \u201ed\u00fcrfen kein Selbstzweck sein. Auch bei hervorragenden Musikern fehlt mir manchmal die Vielschichtigkeit. Ich finde Musik nur spannend, wenn sie in Ausdruck und Aussage \u00fcber die pure Komplexit\u00e4t hinausgeht. Das ist auch der Anspruch, den ich an mich selber habe.\u201c<\/p>\n<p> Das Jazzfest Berlin <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Unter dem Motto \u201eWhere will you run when the world\u2019s on fire\u201c l\u00e4dt das Jazzfest Berlin vom kommenden <strong>Donnerstag, dem 30.10.,<\/strong> an vier Tage lang 120 internationale Musiker und Musikerinnen ein. <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Zwischen der Hauptb\u00fchne im Haus der Berliner Festspiele, dem Quasimodo und dem A-Trane werden internationale Gr\u00f6\u00dfen wie Wadada Leo Smith,Vijay Iyer, Patricia Brennan, Tim Berne, David Murray, Barry Guy oder Macaya McCraven erwartet. Details und Karten finden Sie <a href=\"https:\/\/www.berlinerfestspiele.de\/jazzfest-berlin?gad_source=1&amp;gad_campaignid=23067887685&amp;gbraid=0AAAAADdn6A2YK98LzpHCpUwkX15uCWAtO&amp;gclid=CjwKCAjwjffHBhBuEiwAKMb8pFEoF9o-3RcPisytP413vtGcH-h78IEFzrK_wsJTs0Z5q6lCXomG_hoCdE4QAvD_BwE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">unter diesem Link<\/a>.<\/p>\n<p> Nerv\u00f6se Pracht f\u00fcr ein Septett <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Bevor sich die St\u00fccke zu Partituren f\u00fcr eine sechsk\u00f6pfige Band auswuchsen, waren sie f\u00fcr ein Trio konzipiert. Ihre nerv\u00f6se Pracht kommt aber erst in der jetzigen Besetzung zur Geltung. Mehr Reibung erzeugt mehr Hitze: Daf\u00fcr sorgen Spitzenmusiker wie der Trompeter Percy Pursglove und der Tenorsaxofonist Philipp Gropper, die Vibraphonistin Evi Filippou, der Pianist Elias Stemeseder und der Drummer Philip Dornbusch.<\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">\u201eIch wollte St\u00fccke schreiben, die Groove erzeugen\u201c, erkl\u00e4rt Henkelhausen. \u201eUnd Groove entsteht durch rhythmischen Kontrapunkt, nicht rhythmisches Unisono-Spiel. Bei alledem geht es mir darum: Wie schreibe ich Rhythmen, die ineinandergreifen und eine Vorw\u00e4rtsbewegung erzeugen? Viele globale Grooves beruhen auf Verh\u00e4ltnissen von drei gegen zwei oder drei gegen vier. Ich wollte dieses Verh\u00e4ltnis bewahren, aber in Quintolen oder Septolen \u00fcbersetzen.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspABfl\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspABfr\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Felix Henkelhausen, 1995 in Oldenburg geboren, ist Absolvent des Berliner Jazzinstituts und nicht nur auf seinem Instrument, auf dem er eine seltene Beweglichkeit, Intonationssicherheit und Spannkraft besitzt, eine pr\u00e4gende Stimme seiner Generation. Als Leader wie als Sideman ist es kaum m\u00f6glich, ihm im Dschungel der Berliner Clubs zu entgehen, sodass man glatt auf den Gedanken kommen k\u00f6nnte, dass er, so unerm\u00fcdlich er auftritt, mindestens zwei oder drei Doppelg\u00e4nger hat.<\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">\u201eWenn man grooven will, darf man eigentlich nicht z\u00e4hlen\u201c, hat er gelernt. \u201eDas h\u00e4lt einen nur auf, weil das Momentum nicht mehr durch einen flie\u00dft. Der Ball muss rollen, nur dass er hier nicht mit drei oder vier Drehungen rund wird, sondern mit f\u00fcnf oder sieben.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Von daher ist es f\u00fcr ihn wichtig, Rhythmus nicht aus einer rein metronomischen Perspektive anzugehen: \u201eDa muss noch Luft sein. Es geht um Sound und Energie und Mikrotiming. In den musikalischen Diskursen, die wir gerade haben, geht davon oft etwas verloren.\u201c <\/p>\n<p> Um den Beat herum <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Als strahlendes Gegenbeispiel zu den Pr\u00e4zisionsmechanikern vom Schlage des noch so mitrei\u00dfend athletisch trommelnden Dave Weckl nennt er <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/verschollenes-album-von-john-coltrane-erscheint-nach-55-jahren-3963919.html?icid=in-text-link_14593835\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Elvin Jones, den Schlagzeuger des klassischen Quartett<\/a>s von John Coltrane, einen Mann, der so teuflisch um den Beat herumspielen konnte, dass es sich nicht einmal imitieren lie\u00df.<\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Bei dem amerikanischen Schlagzeuger Jim Black, mit dem Henkelhausen viel gespielt hat, hat er gesehen, wie man sich Odd Meters \u00fcber balkanische oder westafrikanische Patterns erarbeitet. \u201eDas Eiernde dieser Musik, f\u00fcr die T\u00e4nze und stundenlange Rituale eine Rolle spielen, f\u00fchrt auf eine andere Ebene.\u201c Aber auch die additive Erweiterung klassischer Grooves interessiert ihn.<\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Sein Basskollege, <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/performance-poesie-politik-die-susse-melodie-der-feuerloscher-8840491.html?icid=in-text-link_14593835\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der Schwede Petter Eldh<\/a>, kommt ihm in den Sinn, der sich kompositorisch an \u00e4hnlichen Techniken orientiert. Oder der d\u00e4nische Schlagzeuger Peter Bruun. Im Auftrag der Kopenhagener Nationalakademie f\u00fcr Musik hat Bruun, Wahlberliner wie Eldh, gerade eine gro\u00dfe Studie mit dem Titel \u201eMultitemporal Movement and Embodiment Through\u00a0Rhythmic Design\u201c erstellt, die <a href=\"https:\/\/www.peterbruun.info\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">auf seiner Website<\/a> nachzulesen ist.<\/p>\n<p>Tagesspiegel Checkpoint: Berlins beliebtester Newsletter<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/cp-icon.png\" alt=\"\" class=\"tspCWhi\"\/><\/p>\n<p class=\"tspCWpn\"> Der schnellste Berlin-\u00dcberblick von Montag bis Samstag. <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Das Ziel all dieser Anstrengungen ist, dass es am Ende nicht ausgedacht oder rein mathematisch klingt. Das 2024 erschienene Album \u201eDeranged Particles\u201c (Fun in the Church) zerstreut diese Bedenken sofort. Wobei man die Band nat\u00fcrlich live erleben muss. <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">\u201eNach zwei, drei Jahren\u201c, sagt Felix Henkelhausen, \u201ehaben wir nat\u00fcrlich eine ganz andere Tiefe im Umgang mit dem Material gewonnen. Es ist, wie eine fremde Sprache zu lernen. Man muss die rhythmischen und harmonischen Aspekte so verinnerlichen, dass man damit improvisieren kann.\u201c <\/p>\n<p> Mehr Musik im Tagesspiegel <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/neues-album-von-the-last-dinner-party-die-hexen-die-ihr-damals-verbrannt-hattet-14565200.html?icid=topic-list_14593835___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCKn0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Neues Album von The Last Dinner Party Die Hexen, die ihr damals verbrannt h\u00e4ttet <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/rapper-kool-savas-auf-der-strasse-in-kreuzberg-hatte-ich-minderwertigkeitsgefuhle-14424248.html?icid=topic-list_14593835___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCKn0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rapper Kool Savas im Interview \u201eAuf der Stra\u00dfe in Kreuzberg hatte ich Minderwertigkeitsgef\u00fchle\u201c  <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/neues-album-von-nina-chuba-ist-das-faul-getextet-oder-einfach-nur-gen-z-humor-14347775.html?icid=topic-list_14593835___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCKn0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Neues Album von Nina Chuba Ist das faul getextet oder einfach nur Gen-Z-Humor? <\/a><\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Es ist ein gro\u00dfes Gl\u00fcck, dass das lokalen Acts gegen\u00fcber sonst nicht besonders aufgeschlossene Jazzfest dieser mit den Sampling- und Elektronikbeitr\u00e4gen von Valentin Gerhardus nun zum Septett erweiterte Band am Er\u00f6ffnungsdonnerstag die gro\u00dfe B\u00fchne des Hauses der Berliner Festspiele zur Prime Time bereitet. <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Henkelhausen arbeitet l\u00e4ngst an neuen St\u00fccken, von denen er nur noch nicht sicher ist, ob sie f\u00fcr die Band auch taugen: \u201eZu komplex ist f\u00fcr eine Band auch nicht gut. Dadurch, dass wir eine so gro\u00dfe Gruppe sind und es um Energie und Interaktion geht, beschneidet man sich damit auch \u2013 gerade mit einer Band, die nicht jede Woche proben kann.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wann die Sucht nach ungeraden Taktarten im Jazz ausbrach, l\u00e4sst sich schwer datieren. 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