{"id":529917,"date":"2025-10-27T06:49:15","date_gmt":"2025-10-27T06:49:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/529917\/"},"modified":"2025-10-27T06:49:15","modified_gmt":"2025-10-27T06:49:15","slug":"volkswirtschaftlicher-irrsinn-evonik-chef-fordert-abschaffung-des-emissionshandels","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/529917\/","title":{"rendered":"&#8222;Volkswirtschaftlicher Irrsinn&#8220;: Evonik-Chef fordert Abschaffung des Emissionshandels"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Volkswirtschaftlicher Irrsinn&#8220;<br \/>\n                Evonik-Chef fordert Abschaffung des Emissionshandels<\/p>\n<p>\t\t\t\t              27.10.2025, 01:20 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Der europ\u00e4ische Emissionshandel steht unter Druck, weil die Mitgliedstaaten massive Preissteigerungen beim Tanken und Heizen vermeiden wollen. Evonik-Chef Kullmann fordert die Abschaffung des strengen Geb\u00fchrensystems. Es belaste Europas Industrie in Zeiten des Epochenwandels. <\/strong><\/p>\n<p>Der Chef des Essener Chemiekonzerns Evonik, Christian Kullmann, fordert eine Abschaffung oder eine deutliche Reform des europ\u00e4ischen Emissionshandels. &#8222;Wir haben das weltweit sch\u00e4rfste CO2-Geb\u00fchrenregime, aber das Klima kennt keine Grenzen. Ich halte es deshalb f\u00fcr v\u00f6llig falsch, eine Industrie mit toller Technologie, die weltweit in der Spitzenklasse spielt, so scharf mit zus\u00e4tzlichen Geb\u00fchren zu benachteiligen&#8220;, sagte Kullmann der &#8222;S\u00fcddeutschen Zeitung&#8220;. <\/p>\n<p>&#8222;Das CO2-Geb\u00fchrensystem muss weg, mindestens aber drastisch reformiert werden&#8220;, f\u00fcgt der Manager hinzu. Die europ\u00e4ische Industrie werde nur zus\u00e4tzlich im internationalen Wettbewerb belastet. Zugleich importiere Europa massenweise Produkte &#8222;aus L\u00e4ndern mit echten CO2-Schleudern&#8220;. &#8222;Volkswirtschaftlich ist das f\u00fcr Europa ein Irrsinn&#8220;, sagte Kullmann.<\/p>\n<p>Der Emissionshandel m\u00fcsse ge\u00e4ndert werden, weil sich die weltwirtschaftlichen Bedingungen ge\u00e4ndert h\u00e4tten. &#8222;Wir erleben gerade einen Epochenwandel. Jeder k\u00e4mpft f\u00fcr sich, die Industrienationen l\u00f6sen die globalen Probleme nicht mehr gemeinsam&#8220;, so Kullmann in der SZ. Europas Industrie habe es jetzt mit Wettbewerbern zu tun, die von ihren eigenen Regierungen tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt w\u00fcrden und dazu auch noch wesentlich g\u00fcnstigere Energie- und Rohstoffkosten h\u00e4tten. <\/p>\n<p>&#8222;Trickserei ohne Effekt&#8220;<\/p>\n<p>Auch der geplante Klimazoll, der die europ\u00e4ische Industrie vor Umweltdumping sch\u00fctzen soll, funktioniere laut Kullmann nicht. &#8222;Europa kann im Zweifel, wenn es hart auf hart kommt, einen solchen Grenzausgleichsmechanismus gar nicht durchsetzen&#8220;, sagte der Manager der SZ. Die Idee des sogenannten Grenzausgleichsmechanismus sei &#8222;eine formal-b\u00fcrokratische Trickserei ohne Effekt&#8220;. <\/p>\n<p>Kullmann verlangte eine Verl\u00e4ngerung der Vergabe von kostenlosen Zertifikaten an die Industrie. &#8222;In einem n\u00e4chsten Schritt m\u00fcssen wir dann zu einer \u00dcbereinkunft kommen, was eine Volkswirtschaft, was eine Industrie vom Auto \u00fcber den Zement bis zur Chemie \u00fcberhaupt leisten kann. Wir m\u00fcssen die Gesamtheit der CO2-Zertifikate vergr\u00f6\u00dfern oder den Preis reduzieren&#8220;, meinte er.<\/p>\n<p>&#8222;Das sind einzelne Stimmen&#8220;<\/p>\n<p>Andere Stimmen der Wirtschaft widersprechen dem Evonik-Chef. &#8222;Das sind einzelne Stimmen&#8220;, <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/China-sieht-uns-nicht-mal-mehr-im-Rueckspiegel-article26114176.html\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_blank\">sagte<\/a> Sabine Nallinger, die Vorst\u00e4ndin der Stiftung Klimawirtschaft, j\u00fcngst im Gespr\u00e4ch mit ntv.de. &#8222;Mir vermitteln Unternehmerinnen und Unternehmer ein anderes Bild: Sie halten in gro\u00dfen Teilen an der klimaneutralen Wirtschaft fest. Der Hauptgrund ist, dass wir den Weg schon so weit gegangen sind, dass es kein Zur\u00fcck mehr gibt. Die meisten Unternehmen m\u00f6chten diesen Weg aber auch deswegen fortsetzen, weil sie f\u00fcr sich bereits Zukunftsm\u00e4rkte identifiziert haben.&#8220;<\/p>\n<p>Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten sich am Donnerstag bei ihrem Gipfel in Br\u00fcssel f\u00fcr \u00c4nderungen am europ\u00e4ischen CO2-Preissystem f\u00fcr den Geb\u00e4ude- und Verkehrssektor ausgesprochen. Sie forderten die EU-Kommission in ihrer Gipfelerkl\u00e4rung auf, den Weg f\u00fcr neue Verhandlungen \u00fcber das Gesetz frei zu machen. Zahlreiche Staaten bef\u00fcrchten, dass die Preise beim Heizen und Tanken durch den CO2-Preis zu stark steigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Volkswirtschaftlicher Irrsinn&#8220; Evonik-Chef fordert Abschaffung des Emissionshandels 27.10.2025, 01:20 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. 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