{"id":529919,"date":"2025-10-27T06:50:41","date_gmt":"2025-10-27T06:50:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/529919\/"},"modified":"2025-10-27T06:50:41","modified_gmt":"2025-10-27T06:50:41","slug":"trump-reist-nach-japan-beim-handel-koennte-es-knirschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/529919\/","title":{"rendered":"Trump reist nach Japan: Beim Handel k\u00f6nnte es knirschen"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/trump-4408.jpg\" alt=\"Donald Trump winkt bevor er in das US-Regierungsflugzeug Air Force One steigt.\" title=\"Donald Trump winkt bevor er in das US-Regierungsflugzeug Air Force One steigt. | AFP\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 27.10.2025 05:28 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der US-Pr\u00e4sident setzt seine Asien-Reise fort. N\u00e4chster Halt: Japan. Die neue Regierungschefin Takaichi und Trump haben politisch viel gemeinsam &#8211; beim Thema Wirtschaft k\u00f6nnte es aber Probleme geben. <\/strong>\n    <\/p>\n<p>Von Anna-Lou Beckmann, ARD Tokio\n                        <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Es ist ein kurzer Aufenthalt: Keine 48 Stunden ist US-Pr\u00e4sident Donald Trump in Japan &#8211; dem wichtigsten US-Verb\u00fcndeten in Ostasien. Sein erster Termin ist ein Besuch bei Kaiser Naruhito. Die beiden kennen sich schon von seiner letzten Japan-Reise 2019, w\u00e4hrend seiner ersten Amtszeit. Damals richtete das Monarchenpaar ein Staatsbankett f\u00fcr den Pr\u00e4sidenten aus. Ein Empfang, ganz nach dessen Geschmack.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bei Trumps Reise vor sechs Jahren setzte der damalige Premier Japans Shinzo Abe auf Golf-Diplomatie und einen gemeinsamen Besuch beim Sumo-Ringen. Der Beginn einer engen Partnerschaft &#8211; wenn nicht vielleicht sogar einer Freundschaft, die Japan damals vor harten US-Z\u00f6llen bewahrte.<\/p>\n<p>    &#8222;Kaum Differenzen zwischen beiden Staatschefs&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">An die damalige Verbindung will <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/japan-regierung-ministerpraesidentin-100.html\" title=\"Erste Ministerpr\u00e4sidentin f\u00fchrt Japan weiter nach rechts\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Japans neue Premierministerin Sanae Takaichi<\/a> ankn\u00fcpfen. Seit rund einer Woche ist sie im Amt und mit Trumps Besuch steht sie direkt vor einer gro\u00dfen Bew\u00e4hrungsprobe. &#8222;Um die japanische Diplomatie wieder an einen Ort zu bringen, an dem sie im Zentrum der Welt floriert, m\u00f6chte ich meine Freundschaften mit den Staats- und Regierungschefs vertiefen und klar kommunizieren, was Japan erreichen m\u00f6chte&#8220;, so Takaichi. Die 64-J\u00e4hrige gilt als konservative Hardlinerin.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Beobachter &#8211; wie der Wissenschaftler Tetsuo Kotani vom Japan Institute of International Affairs &#8211; erwarten ein gutes Verh\u00e4ltnis zu Trump: &#8222;Sie haben eine sehr \u00e4hnliche Agenda, etwa wenn es darum geht die Einwanderung illegaler Migranten nach Japan beziehungsweise in die Vereinigten Staaten zu beschr\u00e4nken. Und sie vertreten eine \u00e4hnliche harte Haltung gegen\u00fcber China&#8220;, sagt Kotani. &#8222;Daher sehe ich kaum Differenzen zwischen den beiden Staatschefs.&#8220;<\/p>\n<p>    &#8222;America first&#8220; versus &#8222;Japan first&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Doch bei der Wirtschaft k\u00f6nnte es knirschen. Trump will bei seinem Besuch unter anderem sicherstellen, dass der Zolldeal, den er mit Takaichis Amtsvorg\u00e4nger vereinbart hat, weiterhin Bestand hat. Doch genau der k\u00f6nnte zum Problem werden, so Kotani. &#8222;Beim Handel k\u00f6nnten &#8218;America first&#8216; und &#8218;Japan first&#8216; miteinander kollidieren. Bevor Takaichi zur Premierministerin gew\u00e4hlt wurde, zeigte sie sich frustriert dar\u00fcber, dass das Handelsabkommen mit den Vereinigten Staaten zu einseitig sei&#8220;, sagt der Experte. Denn Japan m\u00fcsse 540 Milliarden Dollar in den USA investieren. &#8222;Das ist eine riesige Summe. Dabei braucht Japan solche Investitionen eigentlich im eigenen Land.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Laut Experte Kotani muss Takaichi Trump au\u00dferdem deutlich machen: Die Unterst\u00fctzung f\u00fcr Taiwan darf kein Teil der Handelsgespr\u00e4che mit China werden. &#8222;Wenn die Sicherheit asiatischer L\u00e4nder f\u00fcr einen solchen Deal geopfert wird, k\u00f6nnte das ein Albtraum werden&#8220;, sagt er. F\u00fcr Takaichi ist der Besuch also mehr als ein Antrittsbesuch &#8211; es ist ein Test ihrer au\u00dfenpolitischen St\u00e4rke. Und ihre letzte Chance, Einfluss zu nehmen, bevor Trump am Donnerstag in S\u00fcdkorea Xi Jinping trifft. F\u00fcr Verhandlungen, die die Welt bewegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 27.10.2025 05:28 Uhr Der US-Pr\u00e4sident setzt seine Asien-Reise fort. 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