{"id":529986,"date":"2025-10-27T07:49:11","date_gmt":"2025-10-27T07:49:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/529986\/"},"modified":"2025-10-27T07:49:11","modified_gmt":"2025-10-27T07:49:11","slug":"niedersachsen-bremen-kunstprojekt-zum-abschied-vom-kernkraftwerk-stade","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/529986\/","title":{"rendered":"Niedersachsen &#038; Bremen: Kunstprojekt zum Abschied vom Kernkraftwerk Stade"},"content":{"rendered":"<p>                    Niedersachsen &amp; Bremen<br \/>\n                Kunstprojekt zum Abschied vom Kernkraftwerk Stade<\/p>\n<p>\t\t\t\t              27.10.2025, 05:32 Uhr<\/p>\n<p><strong>Das Atomkraftwerk Stade ist bereits seit Jahren abgeschaltet. Verabschiedet wird es mit einem aufwendigen Kunstprojekt, bevor es n\u00e4chstes Jahr zur\u00fcckgebaut wird.<\/strong><\/p>\n<p>Stade (dpa\/lni) &#8211; Das Kernkraftwerk Stade wird mit einem Kunstprojekt verabschiedet, ein Zwischenlager f\u00fcr die Abfallprodukte bleibt. Die markante Kuppel ist beim bisherigen R\u00fcckbau nicht zerst\u00f6rt worden. Sie ist sogar begehbar und wird nun zur Kulisse f\u00fcr einen einzigartigen Schlussakkord.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;F\u00fcr Stade ist das ein kleiner Abschied, weil das AKW auch ein Symbol f\u00fcr den wirtschaftlichen Aufschwung am Industriestandort war&#8220;, sagt Stadtrat Carsten Brokelmann. 1972 ging das Werk in Betrieb, 2003 war es eines der Ersten, das in Deutschland abgeschaltet wurde. &#8222;F\u00fcr die \u00e4lteren Stader wird etwas Vertrautes verschwinden&#8220;, sagt er.\u00a0<\/p>\n<p>Im n\u00e4chsten Jahr wird weiter zur\u00fcckgebaut. Auf viele Jahre wird jedoch ein Zwischenlager f\u00fcr schwach- und mittelradioaktive Abf\u00e4lle bestehen bleiben. &#8222;Wir haben 30 Jahre in guter Nachbarschaft mit dem AKW gelebt, es ist seit 20 Jahren nicht in Betrieb. Ich wei\u00df gar nicht, wie vielen bewusst ist, dass es ein Zwischenlager gibt&#8220;, meint Brokelmann.<\/p>\n<p>K\u00fcnstler verwandeln Reaktorh\u00fclle als Erlebnisraum<\/p>\n<p>Unter dem Titel &#8222;Orbitale \u2013 ein kunstvoller Abschied vom Kernkraftwerk Stade&#8220; gestalten die K\u00fcnstler Gudrun Barenbrock und Sebastian Gramss das Innere der Reaktorh\u00fclle in einen audiovisuellen Erlebnisraum. In ihm sollen sich Bild und Klang mit der industriellen Struktur verbinden.<\/p>\n<p>Es ist der erste kommerziell genutzte Druckwasserreaktor Deutschlands, dessen Geb\u00e4ude vollst\u00e4ndig zur\u00fcckgebaut wird, teilte die Stadt Stade mit. Am letzten Oktoberwochenende bis zum 2. November ist das Projekt Teil der erstmals stattfindenden Woche der Industrie in der Hansestadt.<\/p>\n<p>&#8222;Die Kunstinszenierung &#8222;Orbitale&#8220; ist auch aus touristischer Sicht ein Highlight: eine beeindruckende audiovisuelle Inszenierung, die Kunst, Technologie und Wissenschaft vereint, den Abschied von einem St\u00fcck Stader Geschichte markiert und den Blick nach vorne richtet&#8220;, sagt Andreas Sch\u00e4fer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Stade Marketing und Tourismus GmbH.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Niedersachsen &amp; Bremen Kunstprojekt zum Abschied vom Kernkraftwerk Stade 27.10.2025, 05:32 Uhr Das Atomkraftwerk Stade ist bereits seit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":529987,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[7576,2420,3364,29,30,23966,55103,1411,14031],"class_list":{"0":"post-529986","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-abschied","9":"tag-bremen","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-kernkraftwerk","14":"tag-kunstprojekt","15":"tag-niedersachsen","16":"tag-stade"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/529986","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=529986"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/529986\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/529987"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=529986"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=529986"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=529986"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}