{"id":530327,"date":"2025-10-27T11:21:11","date_gmt":"2025-10-27T11:21:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/530327\/"},"modified":"2025-10-27T11:21:11","modified_gmt":"2025-10-27T11:21:11","slug":"microsoft-store-admin-handreichung-zum-enfernen-vorinstallierter-apps","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/530327\/","title":{"rendered":"Microsoft Store: Admin-Handreichung zum Enfernen vorinstallierter Apps"},"content":{"rendered":"<p>Admins verbrennen einige Zeit, um vorinstallierte Apps aus dem Microsoft-Store aus Windows-Installationen zu entfernen. Dazu genutzte Skripte seien unzuverl\u00e4ssig und verursachen weitere Zusatzarbeit. Dem will das Unternehmen nun abhelfen und erm\u00f6glicht die Entfernung vorinstallierter Apps mit Gruppenrichtlinien.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Das hat <a href=\"https:\/\/learn.microsoft.com\/en-us\/windows\/release-health\/windows-message-center#3700\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Microsoft im Message Center der Windows-Release-Health-Notizen<\/a> angek\u00fcndigt. Ein <a href=\"https:\/\/techcommunity.microsoft.com\/blog\/windows-itpro-blog\/policy-based-removal-of-pre-installed-microsoft-store-apps\/4463835\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Blog-Beitrag in der Microsoft-Techcommunity<\/a> liefert Details dazu. &#8222;Beginnend mit diesem Monat k\u00f6nnen Sie ausgew\u00e4hlte vorinstallierte Apps mit einer einfachen Richtlinie in <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Microsoft-gibt-Windows-11-25H2-frei-Grosses-Herbst-Update-als-kleiner-Download-10688756.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Windows 11 Enterprise oder Education 25H2<\/a> entfernen&#8220;, erkl\u00e4rt Microsoft und erg\u00e4nzt, dass dies dank der R\u00fcckmeldung von Admins so weit gekommen ist. Benutzerdefinierte Image-Erstellung und komplexe Skripte seien dazu nicht mehr l\u00e4nger n\u00f6tig. Die Richtlinie hei\u00dft &#8222;Remove default Microsoft Store packages from the system&#8220;.<\/p>\n<p>Als Gruppenrichtlinie und f\u00fcr Mobile Device Management<\/p>\n<p>Die App-Management-Richtlinie l\u00e4sst Admins aus einer Liste vorinstallierter Microsoft-Store-Apps ausw\u00e4hlen, die von Windows-11-Enterprise und -Edu-Systemen entfernt werden. Sie l\u00e4sst sich in den Gruppenrichtlinien nutzen oder mit Mobile Device Management (MDM) wie Microsofts Intune. Microsoft deaktiviert sie standardm\u00e4\u00dfig, IT-Verantwortliche m\u00fcssen sie also explizit anschalten.<\/p>\n<p>Sobald die Richtlinie aktiviert wurde, erfolgt ihre Erzwingung automatisch. Eine Aufr\u00e4um-Aufgabe entfernt die Pakete und lokale Nutzerdaten der App von den Ger\u00e4ten der Nutzer. Die Richtlinie wird w\u00e4hrend der Out-of-box-experience (OOBE), also der Einrichtung nach Neuinstallation, nach der Nutzeranmeldung nach einem Betriebssystemupdate sowie nach einer Nutzeranmeldung nach Aktualisierungen der Richtlinie auf die Rechner angewendet.<\/p>\n<p>Als Vorteile der richtlinienbasierten App-Entfernung nennt Microsoft einen reduzierten Overhead, der Umgang mit wackeligen und manuellen Entfernungsskripten und automatisierten Operationen entf\u00e4llt. Admins k\u00f6nnen dadurch zudem eine sauberere Arbeitserfahrung anbieten, die ma\u00dfgeschneidert zur Arbeitsumgebung passt. Microsoft listet die derzeit f\u00fcr automatische Entfernung verf\u00fcgbare Apps auf: Taschenrechner Calc, Camera, Feedback Hub, Microsoft 365 Copilot, Clipchamp, Copilot (Privatnutzer-Version), News, Photos, Solitaire Collection, Sticky Notes, Teams, To Do, MSN Wetter, Notepad, Outlook f\u00fcr Windows, Paint, Quick Assist, Snipping Tool, Sound Recorder, Windows Media Player, Terminal, Xbox Gaming App, Xbox Identity Provider, Xbox Speech to Text Overlay und schlie\u00dflich Xbox TCUI.<\/p>\n<p>Microsoft beschreibt zudem, wie sich die Richtlinie nutzen l\u00e4sst. In Microsoft Intune k\u00f6nnen Ger\u00e4te mit einem Settings Catalog oder CSP als Richtlinie damit verwaltet werden. Admins m\u00fcssen sie zun\u00e4chst anlegen. Sie findet sie sich unter &#8222;Devices&#8220; \u2013 &#8222;Manage Devices&#8220; \u2013 &#8222;Configuration&#8220; \u2013 &#8222;New policy&#8220;, in der Kategorie &#8222;Administrative Templates\\Windows Components\\App Package Deployment&#8220;, der Einstellungsname lautet &#8222;Remove default Microsoft Store packages from the system&#8220; und muss auf &#8222;Enabled&#8220; gesetzt werden. Der Schalter jeder zur entfernenden App muss dann umgestellt werden. Diese Richtlinie m\u00fcssen IT-Verantwortliche dann den gew\u00fcnschten Ger\u00e4tegruppen, Gruppen oder Ger\u00e4ten zuordnen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>F\u00fcr die Anwendung auf Einzelger\u00e4te empfiehlt Microsoft die Nutzung des lokalen Gruppenrichtlinieneditors. F\u00fcr mehrere Ger\u00e4te aus einem Active Directory sollen Admins jedoch eine Gruppenrichtlinie anlegen oder editieren und dabei folgende Einstellungen nutzen: Der Pfad der Gruppenrichtlinie lautet &#8222;Computer Configuration\\Administrative Templates\\Windows Components\\App Package Deployment&#8220;, als Einstellung dient &#8222;Remove default Microsoft Store packages from the system&#8220; und den Wert m\u00fcssen Admins ebenfalls auf &#8222;Enabled&#8220; setzen; auch hier m\u00fcssen sie dann die zu entfernenden Apps aus der App-Liste ausw\u00e4hlen.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:dmk@heise.de\" title=\"Dirk Knop\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dmk<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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