{"id":530523,"date":"2025-10-27T13:13:19","date_gmt":"2025-10-27T13:13:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/530523\/"},"modified":"2025-10-27T13:13:19","modified_gmt":"2025-10-27T13:13:19","slug":"deutsches-reporter-team-bei-drohnenangriff-verletzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/530523\/","title":{"rendered":"Deutsches Reporter-Team bei Drohnenangriff verletzt"},"content":{"rendered":"<p>Verletzte und Toter <\/p>\n<p>Deutsches Journalisten-Team in der Ukraine angegriffen<\/p>\n<p>Aktualisiert am 27.10.2025 &#8211; 14:02 UhrLesedauer: 2 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2025\/10\/02tQ8NtsiK9c\/292x219:3628x2041\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/anti-drohnen-kaefig-ukrainische-einheiten-im-frontgebiet-sind-staendig-der-gefahr-von-russischen-drohnen-ausgesetzt.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/anti-drohnen-kaefig-ukrainische-einheiten-im-frontgebiet-sind-staendig-der-gefahr-von-russischen-dro.jpeg\" alt=\"imago images 0831449148\" title=\"imago images 0831449148\" width=\"3628\" height=\"2041\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Anti-Drohnen-K\u00e4fig: Ukrainische Einheiten im Frontgebiet sind st\u00e4ndig der Gefahr russischer Drohnen ausgesetzt. (Quelle: IMAGO\/Titov Yevhen\/ABACA\/imago-images-bilder)<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Aus dem Nichts ert\u00f6nt ein Surren \u2013 dann folgt eine t\u00f6dliche Explosion. Ein Reporter-Team hat in der Ukraine einen Drohnenangriff hautnah miterlebt.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Ein Reporter-Team der &#8222;Welt&#8220; ist in der <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/ukraine\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ukraine<\/a> bei einem russischen Drohnenangriff verletzt worden. Der Angriff ereignete sich in der Nacht zum 13. Oktober in der Region Dnipro, rund 20 Kilometer von der Frontlinie entfernt. W\u00e4hrend der Begleitung einer mobilen Drohnenabwehreinheit der ukrainischen Armee schlug eine russische Lancet-Drohne in den Milit\u00e4rlaster der Einheit ein. Mehrere Menschen wurden verletzt, ein ukrainischer Soldat kam ums Leben.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die &#8222;Welt&#8220; hat den Vorfall nun selbst \u00f6ffentlich gemacht und ein Video publiziert, das den Einschlag zeigt. Chefreporter Ibrahim Naber blieb unverletzt, Kameramann Viktor Lysenko und Producer Ivan Z. erlitten Splitterverletzungen. Der get\u00f6tete Soldat, der 48-j\u00e4hrige Konstantin, war Mitglied der begleiteten Einheit.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Das Team befand sich in einer sogenannten &#8222;Todeszone&#8220; \u2013 einem rund 20 Kilometer von der Frontlinie entfernten Gebiet, das von russischen Kamikaze-Drohnen \u00fcberflogen wird. Diese g\u00fcnstigen und massenhaft eingesetzten Flugger\u00e4te sind am charakteristischen &#8222;Surren&#8220; zu erkennen, das f\u00fcr die ukrainischen Soldaten zum Inbegriff der st\u00e4ndigen Bedrohung geworden ist.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Chefreporter Naber beschreibt den Vorfall in einem emotionalen, aus der Ich-Perspektive geschriebenen Text. Er schildert die Sekunden nach dem Einschlag: die Druckwelle, die Schreie seiner Kollegen und den Versuch, den verletzten Ivan Z. in Sicherheit zu bringen. &#8222;Ist das gerade wirklich passiert? Lebe ich?&#8220;, gibt er seine Gedanken nach dem Angriff wieder. Gemeinsam mit Lysenko habe er den schwer verletzten Kollegen in eine Baumreihe gezogen und mit einer Abbindeschlinge notversorgt.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Ivan sei an beiden Beinen getroffen worden und habe stark geblutet. Sie h\u00e4tten ihn notd\u00fcrftig behandelt und dann auf Hilfe der Armee gewartet. Soldaten der Brigade h\u00e4tten sie abgeholt und in ein Lazarett gebracht. Aus Ivans Bein wurde ein Schrapnell entfernt, dann kam die Entwarnung: Das Bein m\u00fcsse nicht amputiert werden; in ein paar Wochen k\u00f6nne er wahrscheinlich wieder laufen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Naber schreibt, der get\u00f6tete Soldat habe kurz vor dem Angriff noch ein Interview gegeben. Konstantin habe dabei erkl\u00e4rt, wie seine Einheit russische Drohnen mithilfe von W\u00e4rmebildtechnik bek\u00e4mpft \u2013 und noch gelacht, als er die vermeintlich ukrainische Drohne am Himmel sah. Minuten sp\u00e4ter starb er bei dem Einschlag der russischen Lancet-Drohne.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Laut &#8222;Welt&#8220; k\u00fcmmert sich das Medienhaus nach dem Angriff nicht nur um seinen Reporter, sondern auch um den frei beauftragten Kameramann Viktor Lysenko und den Producer Ivan Z., um ihnen die entsprechende Versorgung zukommen zu lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Verletzte und Toter Deutsches Journalisten-Team in der Ukraine angegriffen Aktualisiert am 27.10.2025 &#8211; 14:02 UhrLesedauer: 2 Min. 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