{"id":531064,"date":"2025-10-27T18:13:13","date_gmt":"2025-10-27T18:13:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/531064\/"},"modified":"2025-10-27T18:13:13","modified_gmt":"2025-10-27T18:13:13","slug":"152-schiedsrichter-im-visier-in-der-tuerkei-bahnt-sich-ein-grosser-wettskandal-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/531064\/","title":{"rendered":"152 Schiedsrichter im Visier: In der T\u00fcrkei bahnt sich ein gro\u00dfer Wettskandal an"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/symbolbild-schiri-100.jpg\" alt=\"Linienrichter mit der Flagge im Hand\" title=\"Linienrichter mit der Flagge im Hand | IMAGO\/BEAUTIFUL SPORTS\/Buriakov\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 27.10.2025 18:22 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Hunderte Schiedsrichter in den t\u00fcrkischen Profi-Ligen haben sich dem nationalen Fu\u00dfballverband zufolge an Wetten auf Spiele beteiligt. Die gro\u00dfen Klubs Besiktas, Fenerbahce und Galatasaray forderten, die Namen der belasteten Schiedsrichter und der betroffenen Partien zu ver\u00f6ffentlichen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Es gehe um 152 Schiedsrichter, die aktiv Wetten platziert haben sollen, sagte der Pr\u00e4sident des t\u00fcrkischen Fu\u00dfballverbandes (TFF), Ibrahim Haciosmanoglu, laut der Nachrichtenagentur Anadolu. Davon seien sieben Spitzenschiedsrichter.<\/p>\n<p>    371 von 571 aktiven Unparteiischen mit Wettkonten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Insgesamt h\u00e4tten Auswertungen ergeben, dass 371 von 571 aktiven Schiedsrichtern in den Profiligen ein Wettkonto bes\u00e4\u00dfen. Zehn der beschuldigten Schiedsrichter h\u00e4tten mehr als 10.000 Wetten platziert, einer von ihnen allein 18.227 Mal, 42 Schiedsrichter jeweils auf mehr als 1000 Fu\u00dfballspiele, sagte Haciosmanoglu.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die meisten Spiele, auf die gewettet wurde, waren demzufolge Spiele ausl\u00e4ndischer Ligen. Offen blieb, ob Schiedsrichter verd\u00e4chtigt werden, auf Spiele gewettet zu haben, die sie selbst geleitet haben.<\/p>\n<p>    Verbandschef Haciosmanoglu: &#8222;Wir werden keine Ausnahmen machen&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Disziplinarausschuss werde nun die &#8222;notwendigen Verfahren&#8220; einleiten, sagte Haciosmanoglu, ohne konkrete Details zu nennen. &#8222;Wir sind entschlossen, den Fu\u00dfball von jeglicher Spur von Korruption zu befreien. Wir werden keine Ausnahmen machen&#8220;, sagte der Verbandschef.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Aufgrund der regelm\u00e4\u00dfig gegen t\u00fcrkische Schiedsrichter erhobenen Vorw\u00fcrfe der Befangenheit hatte der t\u00fcrkische Verband im Fr\u00fchjahr 2024 den Video-Schiedsrichter f\u00fcr mehrere Spiele der S\u00fcper Lig ausl\u00e4ndischen Referees anvertraut.\u00a0Vorausgegangen war heftige Kritik des Pr\u00e4sidenten von Fenerbahce am Videoassistenten.<\/p>\n<p>    Sieben Top-Referees verd\u00e4chtig &#8211; T\u00fcrkische Topklubs wollen Namen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Doch auch die anderen Gro\u00dfklubs Besiktas und Galatasaray f\u00fchlten sich in der Vergangenheit von Schiedsrichter-Entscheidungen benachteiligt. Entsprechend wurden die angek\u00fcndigten Ermittlungen von den Klubs unisono begr\u00fc\u00dft. Die Nachrichtenagentur Anadolu zitierte aus Mitteilungen von Spitzenfunktion\u00e4ren der Istanbuler Gro\u00dfklubs, die allesamt forderten, die Namen der belasteten Schiedsrichter und die verd\u00e4chtigen Spiele zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>    Galatasaray-Boss: &#8222;Wendepunkt f\u00fcr t\u00fcrkischen Fu\u00dfball&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Fenerbahce-Pr\u00e4sident Sadettin Saran sprach von &#8222;traurigen und schockierenden Nachrichten f\u00fcr den t\u00fcrkischen Fu\u00dfball&#8220; und sicherte dem Verbandschef volle Unterst\u00fctzung bei der Aufkl\u00e4rung zu. Ebenso wie Galatasaray-Pr\u00e4sident Dursun \u00d6zbek, sein Klub werde jeden Schritt mitgehen, damit der Fu\u00dfball sauber werde, hie\u00df es in der Mitteilung. Die vom Verband ver\u00f6ffentlichten Informationen seien ein &#8222;Wendepunkt f\u00fcr den t\u00fcrkischen Fu\u00dfball&#8220;.<\/p>\n<p>    Besiktas spricht von m\u00f6glichen &#8222;rechtlichen Anspr\u00fcche&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch Besiktas lobte den Vorsto\u00df des Verbandspr\u00e4sidenten, forderte aber zugleich volle Transparenz: Die Namen aller Schiedsrichter mit aktiven Wettkonten sollten ver\u00f6ffentlicht werden, hie\u00df es einer Klubmitteilung. Ebenso wie eine Liste der Spiele, bei denen die betroffenen Referees Wetten platziert h\u00e4tten, und worauf konkret gewettet worden sei. Besiktas k\u00fcndigte an, die Ermittlungen bis zum Ende zu verfolgen und auch rechtliche Anspr\u00fcche, die sich ergeben k\u00f6nnten, durchzusetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 27.10.2025 18:22 Uhr Hunderte Schiedsrichter in den t\u00fcrkischen Profi-Ligen haben sich dem nationalen Fu\u00dfballverband zufolge an Wetten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":531065,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[136],"tags":[29,347,30,265,56796],"class_list":{"0":"post-531064","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-sport","8":"tag-deutschland","9":"tag-fussball","10":"tag-germany","11":"tag-sport","12":"tag-sueper-lig"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115447490494424474","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/531064","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=531064"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/531064\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/531065"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=531064"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=531064"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=531064"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}