{"id":531552,"date":"2025-10-27T23:04:22","date_gmt":"2025-10-27T23:04:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/531552\/"},"modified":"2025-10-27T23:04:22","modified_gmt":"2025-10-27T23:04:22","slug":"europaeische-autoindustrie-wie-der-autoindustrie-wirklich-geholfen-werden-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/531552\/","title":{"rendered":"Europ\u00e4ische Autoindustrie: Wie der Autoindustrie wirklich geholfen werden kann"},"content":{"rendered":"<p>    Inhalt<br \/>\n    <a class=\"article-toc__fullview z-text-button\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/mobilitaet\/2025-10\/europaeische-autoindustrie-eu-china-usa-subventionen\/komplettansicht\" data-ct-label=\"all\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n        Auf einer Seite lesen    <\/a><\/p>\n<p>            Inhalt        <\/p>\n<ol class=\"article-toc__list\">\n<li class=\"article-toc__list-item\">\n<p>Seite 1Wie der Autoindustrie wirklich geholfen werden kann<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"article-toc__list-item\"><a class=\"article-toc__item article-toc__link\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/mobilitaet\/2025-10\/europaeische-autoindustrie-eu-china-usa-subventionen\/seite-2\" data-ct-label=\"2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                    Seite 2Europ\u00e4ische Subventionen nur f\u00fcr europ\u00e4ische Autos<br \/>\n                <\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"https:\/\/preview.zeit.de\/autoren\/G\/Lucas_Guttenberg-\/index\" rel=\"author noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\nLucas Guttenberg<\/a>,<br \/>\n<a href=\"https:\/\/preview.zeit.de\/autoren\/R\/Nils_Redeker\/index\" rel=\"author noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\nNils Redeker<\/a> und<br \/>\n<a href=\"https:\/\/preview.zeit.de\/autoren\/T\/Sander-_Tordoir\/index\" rel=\"author noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\nSander Tordoir<\/a>\u00a0forschen bei der Bertelsmann-Stiftung, dem Jaques Delors Zentrum und dem Centre for European Reform zur Zukunft Europas. Hier schreiben sie \u00fcber ihre gemeinsame Vision f\u00fcr die europ\u00e4ische Autoindustrie.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das europ\u00e4ische Auto ist in Gefahr. B\u00fcrokraten in Br\u00fcssel<br \/>\nhaben ihm den Garaus gemacht und f\u00fcr 2035 das Ende des Verbrennungsmotors<br \/>\nangeordnet. Seitdem darbt die europ\u00e4ische <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/autoindustrie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Autoindustrie<\/a>. Es gibt nur einen Weg zur\u00fcck: Das Verbrenneraus muss gekippt werden. Nur dann lohnt sich der europ\u00e4ische Autobau wieder, und<br \/>\nunsere Hersteller fahren in eine strahlende Zukunft.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Diese Geschichte hat einen gro\u00dfen Reiz: Sie f\u00fchrt die<br \/>\nProbleme der Autoindustrie auf eine einzelne, politische, umkehrbare<br \/>\nEntscheidung zur\u00fcck. Sie hat auch einen gro\u00dfen Pferdefu\u00df: Sie stimmt hinten und<br \/>\nvorn nicht. Denn <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/europa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Europas<\/a> Autobauer sind nicht unter Druck, weil sie in zehn<br \/>\nJahren keine Verbrenner mehr verkaufen d\u00fcrfen.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/de\/publikationen\/publikation\/did\/how-buy-european-rules-can-help-save-europes-car-industry\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung liegt nicht in der Zukunft \u2013 sie ist bereits jetzt real.\u00a0<\/a>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Welt, f\u00fcr die Europa so erfolgreich Autos baute, hat<br \/>\nsich v\u00f6llig ver\u00e4ndert. <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/china\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">China<\/a> war, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-10\/china-deutschland-handel-warenaustausch-usa\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gerade f\u00fcr deutsche Hersteller<\/a>, lange Wachstumsgarant. Seit 2022 sind deutsche Autoexporte nach China um 70 Prozent<br \/>\neingebrochen, und das Land exportiert selbst netto sieben Millionen Autos im<br \/>\nJahr \u2013 dreimal so viel wie Deutschland in seinen besten Exportweltmeistertagen.\n<\/p>\n<p>        Auch die Deutschen kaufen weniger europ\u00e4ische Autos        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Eine Weile konnte die amerikanische Nachfrage das ausgleichen.<br \/>\nSeit <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/37\/donald-trump-wirtschaftspolitik-usa-zoelle-merkantilismus\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Trump europ\u00e4ische Autos mit einseitigen Z\u00f6llen belegt<\/a>, f\u00e4llt auch dieser<br \/>\nMarkt als Sicherheitsnetz f\u00fcr Europa aus. Und auch in der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/europaeische-union\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EU<\/a> selbst kaufen die<br \/>\nKunden nicht mehr wie fr\u00fcher. Noch immer liegt die Nachfrage nach europ\u00e4ischen<br \/>\nAutos im Binnenmarkt 20 Prozent unter dem Vorpandemielevel.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Vor allem die Entwicklung auf dem chinesischen Markt unterstreicht einen grunds\u00e4tzlichen Wandel: Die Zukunft des Automobils ist elektrisch \u2013 nicht, weil<br \/>\ndie Politik in Berlin oder Br\u00fcssel das so will, sondern weil sich das l\u00e4ngst<br \/>\nrechnet und bald noch st\u00e4rker rechnen wird. Und w\u00e4hrend China das letzte<br \/>\nJahrzehnt damit verbracht hat, E-Autos zu perfektionieren und zu &#8222;iPhones auf<br \/>\nR\u00e4dern&#8220; zu machen, haben Europas Hersteller dem bisher wenig entgegenzusetzen \u2013<br \/>\nund zeigen lieber auf die Politik und ihr Verbrenneraus.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wo das enden kann, wissen wir: Mitte der 2000er war<br \/>\nDeutschland Weltmarktf\u00fchrer f\u00fcr Solarmodule. Heute sind unsere D\u00e4cher mit<br \/>\nZellen &#8222;Made in China&#8220; gepflastert. Es gibt keinen Grund zu glauben, dass<br \/>\nunsere Stra\u00dfen in 20 Jahren nicht auch voller chinesischer Autos sein<br \/>\nk\u00f6nnten. F\u00fcr das Klima w\u00e4re das wohl sogar ein Segen \u2013 die Elektrifizierung des<br \/>\nVerkehrs k\u00e4me so vermutlich am schnellsten und billigsten voran.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00d6konomisch und politisch w\u00e4re es allerdings ein Wahnsinn.<br \/>\nDie Solarbranche war klein, die Autoindustrie aber ist das industrielle Herz<br \/>\nEuropas. 13 Millionen Arbeitspl\u00e4tze h\u00e4ngen an ihr, ein Drittel aller privaten<br \/>\nForschungsausgaben, und noch immer z\u00e4hlt sie zu den produktivsten Branchen auf<br \/>\ndem Kontinent. Sollte sie verschwinden, droht ein brutaler Strukturbruch mit<br \/>\nunabsehbaren Folgen \u2013 auch f\u00fcr die Demokratie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Inhalt Auf einer Seite lesen Inhalt Seite 1Wie der Autoindustrie wirklich geholfen werden kann Seite 2Europ\u00e4ische Subventionen nur&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":531553,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,371,227,548,663,130619,158,3934,3935,13,1466,14,15,12,32713,64],"class_list":{"0":"post-531552","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-autoindustrie","11":"tag-china","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europaeische-autoindustrie","15":"tag-europaeische-union","16":"tag-europe","17":"tag-european-union","18":"tag-headlines","19":"tag-mobilitaet","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-subvention","24":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115448634666789473","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/531552","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=531552"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/531552\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/531553"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=531552"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=531552"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=531552"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}