{"id":531644,"date":"2025-10-27T23:57:13","date_gmt":"2025-10-27T23:57:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/531644\/"},"modified":"2025-10-27T23:57:13","modified_gmt":"2025-10-27T23:57:13","slug":"gesundheitsministerin-warken-sieht-no-go-areas-fuer-frauen-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/531644\/","title":{"rendered":"Gesundheitsministerin Warken sieht \u201eNo-go-Areas\u201c f\u00fcr Frauen in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p>Neben heftigem Gegenwind erntet Friedrich Merz nach seinen \u201eStadtbild\u201c-\u00c4u\u00dferungen auch Zustimmung. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken verweist in einem Interview auf Berichte von Frauen, die sich im \u00f6ffentlichen Raum unsicher f\u00fchlten.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die Vorsitzende der Frauen-Union und Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verteidigt die heftig kritisierten \u201eStadtbild\u201c-\u00c4u\u00dferungen von Bundeskanzler Friedrich Merz. Im Gespr\u00e4ch mit dem Portal \u201eTable Briefings\u201c wies sie am Montagabend vor allem auf Berichte von Frauen hin: \u201eEs ist so, dass junge und auch \u00e4ltere Frauen sich im \u00f6ffentlichen Raum oft unsicher f\u00fchlen und bestimmte Pl\u00e4tze und Wege meiden und Pfefferspray dabei haben.\u201c <\/p>\n<p>Auf die Frage, ob es also \u201eNo-go-Areas f\u00fcr Frauen in Deutschland\u201c gebe, antwortete Warken: \u201eJa, das gibt es. Das wird mir von vielen Frauen berichtet, dass sie Orte meiden, dass sie Zugfahren meiden.\u201c<\/p>\n<p>Die CDU-Ministerin verteidigte auch den direkten Bezug, den der Kanzler vom \u201eproblematischen Stadtbild\u201c zur Migration gezogen hatte: \u201eEs ist auch ein Migrationsthema. Die Gewaltdelikte sind gestiegen, darunter ist ein Gro\u00dfteil ausl\u00e4ndischer Tatverd\u00e4chtiger. Junge Frauen schildern problematische Begegnungen mit M\u00e4nnern allgemein, aber es wird schon auch vor allem bei M\u00e4nnern mit Migrationshintergrund geschildert, dass es da Bel\u00e4stigungen und \u00dcbergriffe gibt\u201c, f\u00fcgte sie hinzu. <\/p>\n<p>Man wisse doch auch, dass die Rolle der Frauen in vielen Herkunftsl\u00e4ndern eine andere sei: \u201eDas ist durch Zahlen belegt und durch viele Erfahrungsberichte.\u201c<\/p>\n<p>\u201eFragen Sie Ihre T\u00f6chter\u201c<\/p>\n<p>Merz hatte vor gut einer Woche in Sachen Migrationspolitik von einem problematischen \u201eStadtbild\u201c gesprochen \u2013 ohne zun\u00e4chst Details zu nennen. Etliche <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article68f376cc78596728f433c4d4\/stadtbild-debatte-kein-ausrutscher-das-hat-methode-reichinnek-wirft-merz-menschenverachtendes-weltbild-vor.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article68f376cc78596728f433c4d4\/stadtbild-debatte-kein-ausrutscher-das-hat-methode-reichinnek-wirft-merz-menschenverachtendes-weltbild-vor.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kritiker warfen ihm daraufhin Rassismus vor<\/a>. Am vergangenen Montag bekr\u00e4ftigte der Kanzler auf Nachfrage: \u201eIch habe gar nichts zur\u00fcckzunehmen.\u201c Au\u00dferdem empfahl er noch: \u201eFragen Sie doch mal ihre T\u00f6chter!\u201c<\/p>\n<p>Offenbar unter dem Eindruck der anhaltenden Kritik pr\u00e4zisierte Merz am Mittwochabend seine Aussagen: Deutschland brauche Zuwanderung \u2013 vor allem f\u00fcr den Arbeitsmarkt. Probleme machten aber diejenigen, \u201edie keinen dauerhaften Aufenthaltsstatus haben, nicht arbeiten und sich auch nicht an unsere Regeln halten\u201c.<\/p>\n<p>SPD regt \u201eStadtbild-Gipfel\u201c an<\/p>\n<p>In der Folge gab es in Umfragen durchaus Zustimmung f\u00fcr Merz, aber auch weitere Kritik und Demonstrationen in mehreren St\u00e4dten. Mit seinen Aussagen stelle er Migranten unter Generalverdacht und st\u00e4rke nur die AfD, hie\u00df es unter anderem. Aus den Reihen des Koalitionspartners SPD wurde <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article68ff064059e2e0975070ca47\/stadtbild-spd-fordert-gipfel-gruenen-chef-banaszak-springt-merz-ueberraschend-zur-seite.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article68ff064059e2e0975070ca47\/stadtbild-spd-fordert-gipfel-gruenen-chef-banaszak-springt-merz-ueberraschend-zur-seite.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ein \u201eStadtbild-Gipfel\u201c im Kanzleramt gefordert<\/a>, um \u00fcber konkrete Fragen wie Sicherheit im \u00f6ffentlichen Raum zu reden, aber auch \u00fcber soziale Missst\u00e4nde, Wohnungsnot und andere Probleme in den deutschen St\u00e4dten.<\/p>\n<p>KNA\/dol<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Neben heftigem Gegenwind erntet Friedrich Merz nach seinen \u201eStadtbild\u201c-\u00c4u\u00dferungen auch Zustimmung. 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