{"id":532107,"date":"2025-10-28T04:51:30","date_gmt":"2025-10-28T04:51:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/532107\/"},"modified":"2025-10-28T04:51:30","modified_gmt":"2025-10-28T04:51:30","slug":"sondengaenger-entdeckt-bislang-aelteste-muenze-in-sachsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/532107\/","title":{"rendered":"Sondeng\u00e4nger entdeckt bislang \u00e4lteste M\u00fcnze in Sachsen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\nDas Landesamt f\u00fcr Arch\u00e4ologie Sachsen hat am Montag eine 2.200 Jahre alte keltische Goldm\u00fcnze pr\u00e4sentiert. Sie war im Juli auf einem Feld bei Leipzig entdeckt worden und ist die bisher \u00e4lteste M\u00fcnze, die auf dem Boden des Freistaates gefunden wurde.\n<\/p>\n<p>Wissenschaftlicher Wert unbezahlbar<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie M\u00fcnze ist kleiner als ein Euro-Cent, wiegt zwei Gramm und ist aus nahezu reinem Gold. Auf der Vorderseite ist ein stilisierter Kopf zu erkennen, mutma\u00dflich von einem Tier. Die R\u00fcckseite zeigt einen Halsring, der einen Stern mit abgerundeten Ecken und eine Kugel umgibt. Wie Landesarch\u00e4ologin Regina Smolnik erkl\u00e4rte, war der sogenannte &#8222;Viertelstater&#8220; h\u00f6chstwahrscheinlich ein Statussymbol und wurde nicht als Zahlungsmittel verwendet. Den reinen Materialwert der M\u00fcnze bezifferte sie auf 200 bis 300 Euro, der wissenschaftliche Wert hingegen sei unbezahlbar.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nVergleichbare St\u00fccke wurden dem Landesamt zufolge vor allem im nordb\u00f6hmischen Siedlungsgebiet der Kelten gefunden und auf das 3. Jahrhundert vor Christus datiert. F\u00fcr Sachsen ist der Fund dagegen einmalig. Smolnik bezeichnete ihn als weiteren Beleg f\u00fcr regelm\u00e4\u00dfige Handelskontakte zwischen zwei verschiedenen Kulturkreisen &#8211; den Kelten und Stammesgemeinschaften, die vor mehr als 2000 Jahren im heutigen Sachsen einheimisch waren.\n<\/p>\n<p>Der kleinste, gr\u00f6\u00dfte Fund<\/p>\n<p class=\"text\">\nW\u00e4hrend die Landesarch\u00e4ologin vom wahrscheinlich kleinsten Fund spricht, den ihre Beh\u00f6rde jemals pr\u00e4sentiert habe, ist es f\u00fcr Daniel Fest der gr\u00f6\u00dfte. Er hatte die goldene Mini-M\u00fcnze in Gundorf entdeckt, einem Ortsteil im Nordwesten Leipzigs. Fest ist in seiner Freizeit passionierter Schatzsucher und ein vom Landesamt f\u00fcr Arch\u00e4ologie zertifizierter, ehrenamtlicher Sondeng\u00e4nger. Etwa zehn bis f\u00fcnfzehn Mal im Jahr sei er mit dem Metalldetektor unterwegs, sagte der Soldat MDR SACHSEN.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Goldm\u00fcnze sei ein ganz besonderer Fund, auf den jeder Sondeng\u00e4nger als H\u00f6hepunkt seiner Suche hoffe, betont Fest und erg\u00e4nzt schmunzelnd, sein Freudenschrei h\u00e4tte eigentlich bis nach Dresden zu h\u00f6ren sein m\u00fcssen. Noch dazu handelt es sich eigentlich um einen Zufallsfund, denn eigentlich hatte er ein anderes Suchgebiet im Visier. Dieses Feld sei aber schon vergeben gewesen. Deshalb suchte Fest mit seinem Metalldetektor einen Bereich ab, in dem bisher keine Funde gemacht wurden &#8211; und landete einen Volltreffer. &#8222;Diese M\u00fcnze ist nicht mein \u00e4ltester, aber mein sch\u00f6nster Fund&#8220;, erkl\u00e4rte der Sondeng\u00e4nger.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Landesamt f\u00fcr Arch\u00e4ologie Sachsen hat am Montag eine 2.200 Jahre alte keltische Goldm\u00fcnze pr\u00e4sentiert. 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