{"id":532378,"date":"2025-10-28T07:28:13","date_gmt":"2025-10-28T07:28:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/532378\/"},"modified":"2025-10-28T07:28:13","modified_gmt":"2025-10-28T07:28:13","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-0825-kiew-1060-russische-opfer-am-montag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/532378\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 08:25 Kiew: 1060 russische Opfer am Montag +++"},"content":{"rendered":"<p>Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs verliert Russland am Vortag etwa 1060 Soldaten in der Ukraine. Die Gesamtzahl seit Beginn des russischen Angriffskriegs am 24. Februar 2022 steigt demnach auf knapp 1,14 Millionen verletzte und get\u00f6tete Russen. Zudem seien weitere sechs Panzer und acht Artilleriegesch\u00fctze zerst\u00f6rt sowie 108 Drohnen abgefangen worden, hei\u00dft es auf Facebook weiter. Vor allem die Zahlen vernichteten russischen Milit\u00e4rger\u00e4ts werden allgemein als zu hoch eingesch\u00e4tzt. Das unabh\u00e4ngige niederl\u00e4ndische Portal <a href=\"https:\/\/www.oryxspioenkop.com\/2022\/02\/attack-on-europe-documenting-equipment.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Oryx<\/a> kommt zu immer noch hohen, aber deutlich geringeren Zahlen. Allerdings sind auch dort Tausende Panzer, gepanzerte Fahrzeuge, Gesch\u00fctze etc. dokumentiert. <\/p>\n<p><b>+++ 07:51 Angeblich ganz ohne importierte Teile: Russischer Passagierjet MC-21 bestreitet Testflug +++<\/b><br \/>Russland macht bei seinen Bem\u00fchungen um eine von westlichen Herstellern unabh\u00e4ngige Flugzeugproduktion einen weiteren Schritt. An diesem Dienstag ist ein zweiter Prototyp des Mittelstrecken-Passagierjets MC-21 mit ausschlie\u00dflich russischen Bauteilen zu einem Testflug gestartet, wie das russische Industrieministerium mitteilt. Der Flug habe im Flugzeugwerk in Irkutsk begonnen. Dabei seien die neu in Russland hergestellten Bordsysteme und PD-14-Turbofan-Triebwerke getestet worden. Die MC-21 mit rund 175 Sitzpl\u00e4tzen soll Russland zufolge zuk\u00fcnftig Flugzeuge der westlichen Hersteller Airbus und Boeing ersetzen. Die russische Flugzeugindustrie k\u00e4mpft jedoch mit Hindernissen. So wurden wegen der westlichen Sanktionen und hoher Zinsen bis August nur eines von 15 f\u00fcr dieses Jahr geplanten Flugzeugen ausgeliefert. Eine erste Version mit ausschlie\u00dflich russischen Teilen war einem Insider zufolge schwerer und hatte eine begrenzte Reichweite sowie einen h\u00f6heren Treibstoffverbrauch, was die Fluggesellschaften z\u00f6gern lie\u00df. Die Auslieferungstermine haben sich wiederholt verschoben. <\/p>\n<p><b>+++ 07:13 Russische Regionen k\u00fcrzen Vertragsbonus f\u00fcr neue Rekruten um fast 90 Prozent +++<\/b><br \/>Immer mehr russische Regionen haben die Anmeldepr\u00e4mien f\u00fcr M\u00e4nner, die sich freiwillig zum Kampf in der Ukraine melden, drastisch gek\u00fcrzt. Dieser Trend verdeutlicht die Haushaltsprobleme aufgrund der schw\u00e4chelnden russischen Wirtschaft, berichtet &#8222;<a href=\"https:\/\/www.rferl.org\/a\/russia-recruitment-soldiers-ukraine-war-personnel-bonuses\/33572319.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Radio Liberty<\/a>&#8222;. In den letzten Wochen haben mindestens acht Regionen die Zahlungen an M\u00e4nner gek\u00fcrzt, die Vertr\u00e4ge zum Eintritt in die Streitkr\u00e4fte unterzeichnen. Dazu geh\u00f6rt auch die Region Samara, wo neue Freiwillige bei ihrer Anmeldung nun nur noch 400.000 Rubel (4327 Euro) erhalten, gegen\u00fcber einem H\u00f6chstbetrag von 3,6 Millionen Rubel (38.945 Euro) im Januar. Das Rekrutierungssystem st\u00fctzt sich auf eine Kombination aus Zahlungen des Bundes &#8211; vom Verteidigungsministerium &#8211; und lokalen Zahlungen von regionalen Regierungen, die bestimmte Quoten erf\u00fcllen m\u00fcssen. In einigen F\u00e4llen haben einzelne St\u00e4dte oder Gemeinden zu den Unterzeichnungspr\u00e4mien beigetragen. Insgesamt gab Russland laut Janis Kluge, einem Experten des Deutschen Instituts f\u00fcr Internationale Politik und Sicherheit, in der ersten H\u00e4lfte des Jahres 2025 etwa 4 Milliarden Dollar (3,43 Mrd. Euro) f\u00fcr Unterzeichnungsboni aus. Die Gesamtausgaben f\u00fcr Rekrutierungsboni w\u00fcrden f\u00fcr das gesamte Jahr wahrscheinlich 10 Milliarden Dollar (8,57 Mrd. Euro) \u00fcbersteigen, prognostiziert er. <\/p>\n<p><b>+++ 06:45 17 entf\u00fchrte ukrainische Kinder zur\u00fcckgekehrt +++<\/b><br \/>Eine Gruppe von 17 Kindern und Jugendlichen ist aus den russisch besetzten Gebieten in die Ukraine zur\u00fcckgebracht worden. Der Leiter des Pr\u00e4sidialamts, Andriy Yermak, erz\u00e4hlt auf Telegram mehrere ihrer Geschichten. &#8222;Die Besatzer schickten einen 17-j\u00e4hrigen Jungen gewaltsam in ein Milit\u00e4rlager &#8211; Sch\u00fctzengr\u00e4ben, \u00dcbungen, Waffen, Drohnen &#8211; alles unter der Kontrolle des russischen Milit\u00e4rs und ohne die Zustimmung seiner Eltern. Ein anderer 17-j\u00e4hriger Junge wurde bei einer Hausdurchsuchung festgenommen: Sie nahmen ihm seine Ausr\u00fcstung weg, verh\u00f6rten ihn \u00fcber seine Verwandten bei den ukrainischen Streitkr\u00e4ften und kamen dann und bedrohten seine Familie mehr als einmal&#8220;, hei\u00dft es in dem Post des Beamten. &#8222;Heute sind all diese Kinder endlich zu Hause&#8220;, f\u00fcgt er hinzu.<\/p>\n<p><b>+++ 06:11 Angriff auf Moskau: Russland zerst\u00f6rt nach eigenen Angaben 17 Drohnen +++<\/b><br \/>Russland wehrt nach eigenen Angaben die zweite Nacht in Folge einen ukrainischen Drohnenangriff auf die Hauptstadt Moskau ab. Insgesamt seien 17 Drohnen zerst\u00f6rt worden, teilt das Verteidigungsministerium mit. Russische Luftabwehreinheiten h\u00e4tten die \u00fcbrigen drei Drohnen \u00fcber der Region Brjansk, die im Westen an die Ukraine grenzt, zerst\u00f6rt. In Brjansk wurde dem dortigen Gouverneur zufolge ein Zivilist verletzt. Eine ukrainische Stellungnahme liegt bisher nicht vor.<\/p>\n<p><b>+++ 05:41 Bundeswehr stoppt Umwandlung von Milit\u00e4rgel\u00e4nde in zivile Nutzung +++<\/b><br \/>Das Verteidigungsministerium setzt die Umwandlung von ehemaligen Liegenschaften der Bundeswehr aus und durchkreuzt damit zum Teil bereits bestehende Planungen von L\u00e4ndern und Kommunen f\u00fcr eine zivile Nutzung. Grund sei der durch den geplanten Aufwuchs der Streitkr\u00e4fte entstehende Bedarf an Grundst\u00fccken, teilt das Ministerium in Berlin mit. Von dem Moratorium sind zun\u00e4chst 187 ehemalige milit\u00e4rische Liegenschaften sowie 13 weitere betroffen, die die Bundeswehr noch betreibt. Dazu geh\u00f6ren unter anderem der ehemalige Fliegerhorst in F\u00fcrstenfeldbruck und Teile des Flughafens Tegel in Berlin. Die Areale werden einer &#8222;strategischen Liegenschaftsreserve&#8220; zugef\u00fchrt, um bei Bedarf kurzfristig zur Verf\u00fcgung zu stehen.<\/p>\n<p><b>+++ 04:45 Ukraine und Griechenland vereinbaren Energiezusammenarbeit +++<\/b><br \/>Die ukrainische Energieministerin Switlana Hrynchuk hat sich mit dem griechischen Botschafter in der Ukraine, Pantelis Alexandros Dimitrakopoulos, getroffen. Laut Ukrinform ging es um den Zustand des ukrainischen Energiesystems nach den j\u00fcngsten russischen Angriffen und den dringenden Bedarf des Landes an schnellen Reparaturen und Ausr\u00fcstungsreserven. Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens lag auf der St\u00e4rkung der Zusammenarbeit zwischen ukrainischen und griechischen Energieunternehmen.<\/p>\n<p><b>+++ 03:06 Tschechischer Beamter: Putin verliert Einfluss auf Trump +++<\/b><br \/>Wladimir Putin verliert seine F\u00e4higkeit, US-Pr\u00e4sident Donald Trump zu beeinflussen. Diese Ansicht \u00e4u\u00dfert Tom\u00e1\u0161 Kope\u010dn\u00fd, der Beauftragte der tschechischen Regierung f\u00fcr den Wiederaufbau der Ukraine, in einem Interview mit der ukrainischen Nachrichtenagentur Ukrinform. &#8222;Mir scheint, dass Putin seinen &#8218;Charme&#8216; und seine pers\u00f6nlichen Verbindungen nicht l\u00e4nger nutzen kann, um Trump zu beeinflussen&#8220;, sagt Kope\u010dn\u00fd. Der russische Staatschef erwecke den Eindruck, den US-Pr\u00e4sidenten zu verspotten, doch Leute wie Trump tolerierten eine solche Behandlung nicht.<\/p>\n<p><b>+++ 01:53 UN-Bericht: Russische Drohnen jagen gezielt ukrainische Zivilisten +++<\/b><br \/>Russland jagt in der Ukraine nach Erkenntnissen der Vereinten Nationen gezielt Zivilisten in der N\u00e4he der Frontlinie mit Drohnen. Ziel sei es, die Menschen aus diesen Gegenden zu vertreiben, hei\u00dft es in dem Bericht der Unabh\u00e4ngigen Internationalen Untersuchungskommission f\u00fcr die Ukraine, der diese Woche der UN-Generalversammlung vorgelegt werden soll. Demnach werden Zivilisten \u00fcber weite Strecken von Drohnen verfolgt und manchmal bei der Suche nach Schutz mit Brandbomben oder Sprengstoff angegriffen. &#8222;Diese Angriffe wurden als Teil einer koordinierten Strategie begangen, um Zivilisten aus diesen Gebieten zu vertreiben&#8220;, hei\u00dft es in dem 17-seitigen Dokument.<\/p>\n<p><b>+++ 00:28 Agentur: USA setzen Deutschland Frist f\u00fcr deutsche Rosneft-Tochter +++<\/b><br \/>Die USA haben der Bundesregierung einem Medienbericht zufolge eine Frist von sechs Monaten gesetzt, um die Eigentumsverh\u00e4ltnisse der deutschen Tochter des russischen \u00d6lkonzerns Rosneft zu regeln. Im Gegenzug sei Washington bereit, Rosneft Deutschland vor\u00fcbergehend von US-Sanktionen auszunehmen, meldet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Mit den Verhandlungen vertraute Insider best\u00e4tigen der Nachrichtenagentur Reuters in Deutschland lediglich, dass es konstruktive Gespr\u00e4che gebe. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte am 22. Oktober wegen des Ukraine-Krieges Sanktionen gegen die gr\u00f6\u00dften russischen \u00d6lkonzerne Lukoil und Rosneft verh\u00e4ngt.<\/p>\n<p><b>+++ 23:32 Nach US-Sanktionen: Russischer \u00d6lkonzern Lukoil k\u00fcndigt Verkauf von Auslandsverm\u00f6gen an +++<\/b><br \/>Wenige Tage nach der Bekanntgabe von US-Sanktionen gegen Lukoil hat der russische Erd\u00f6l-Konzern den Verkauf seines Auslandsverm\u00f6gens angek\u00fcndigt. &#8222;Aufgrund der Einf\u00fchrung restriktiver Ma\u00dfnahmen gegen das Unternehmen und seine Tochtergesellschaften durch einige Staaten gibt das Unternehmen seine Absicht bekannt, seine internationalen Verm\u00f6genswerte zu ver\u00e4u\u00dfern&#8220;, erkl\u00e4rt Lukoil in einer am Abend ver\u00f6ffentlichten Mitteilung. Das Bieterverfahren habe bereits begonnen, hei\u00dft es weiter.<\/p>\n<p><b>+++ 22:04 Ukraine zeigt t\u00f6dlichen Luftangriff auf russischen Generalssohn +++<\/b><br \/>Der ukrainische Milit\u00e4rgeheimdienst HUR hat im Netz ein Drohnenvideo ver\u00f6ffentlicht, das die T\u00f6tung eines russischen Generalssohns zeigen soll. Wie die Beh\u00f6rde in den sozialen Netzwerken meldet, entdeckten ukrainische Drohnenpiloten am 15. Oktober an der Front in der Region Saporischschja die Position eines russischen Drohnenteams im Bezirk Wassyliwka. Aufgrund der Aufkl\u00e4rungsdaten sei die russische Stellung dann mit einer Gleitbombe angegriffen und zerst\u00f6rt worden. Zum Zeitpunkt des Angriffs habe sich auch der russische Leutnant Wassili Marzoev dort aufgehalten. Er sei zusammen mit mehreren Soldaten get\u00f6tet worden. Wassili Marzoev war der Sohn des Kommandeurs der 18. Kombinierten Waffenarmee, Generalleutnant Arkadi Marzoev, dem Kiew Kriegsverbrechen gegen Zivilisten vorwirft. Russland hatte den Tod von Wassili Marzoev bereits vor zwei Wochen gemeldet.<\/p>\n<p><b>+++ 21:39 Orban reist zu Gespr\u00e4chen \u00fcber russisches \u00d6l nach Washington +++<\/b><br \/>Nach der Verh\u00e4ngung von US-Sanktionen gegen die zwei gr\u00f6\u00dften russischen Erd\u00f6l-Konzerne reist Ungarns Regierungschef Viktor Orban in der kommenden Woche zu Gespr\u00e4chen mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Orban werde &#8222;in der zweiten H\u00e4lfte der n\u00e4chsten Woche in Washington die Gelegenheit haben, dieses Thema mit dem US-Pr\u00e4sidenten zu besprechen&#8220;, sagt der ungarische Au\u00dfenminister Peter Szijjarto bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem israelischen Amtskollegen Gideon Saar. Ungarn sei gerade dabei, die Folgen der j\u00fcngsten US-Sanktionen auszuwerten, f\u00fcgt Szijjarto an. Am Wochenende hatte der US-Botschafter bei der Nato, Matthew Whitaker, in einem Fernsehinterview gesagt, sein Land erwarte von L\u00e4ndern wie Ungarn, dass diese sich von russischen Energiequellen unabh\u00e4ngig machten. Zuvor hatte Orban angek\u00fcndigt, die ungarische Regierung werde M\u00f6glichkeiten zur Umgehung der neuen US-Sanktionen gegen russische Energiekonzerne suchen.<\/p>\n<p>Alle vorherigen Entwicklungen<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-36-Polens-Praesident-spricht-mit-Trump--article26024514.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> <\/a>k\u00f6nnen Sie<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/22-22-Luftwaffe-meldet-erneut-Drohnenschwaerme-ueber-der-Ukraine--article26106675.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> <\/a><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/21-39-Orban-reist-zu-Gespraechen-ueber-russisches-Ol-nach-Washington--article26123778.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">hier nachlesen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs verliert Russland am Vortag etwa 1060 Soldaten in der Ukraine. 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