{"id":533218,"date":"2025-10-28T15:38:16","date_gmt":"2025-10-28T15:38:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/533218\/"},"modified":"2025-10-28T15:38:16","modified_gmt":"2025-10-28T15:38:16","slug":"hamas-sorgt-mit-uebergabe-von-leichnam-fuer-empoerung-in-israel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/533218\/","title":{"rendered":"Hamas sorgt mit \u00dcbergabe von Leichnam f\u00fcr Emp\u00f6rung in Israel"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/geisel-tzarfati-100.jpg\" alt=\"Verwandte und Freunde von Ofir Tzarfati demonstrieren und fordern seine Freilassung. (Archivbild: 04.11.2023) \" title=\"Verwandte und Freunde von Ofir Tzarfati demonstrieren und fordern seine Freilassung. (Archivbild: 04.11.2023)  | picture alliance \/ ZUMAPRESS.com | Israel Fuguemann\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 28.10.2025 15:37 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Am Montag hat die Terrororganisation Hamas weitere sterbliche \u00dcberreste eines Mannes an das Rote Kreuz \u00fcbergeben. Nun stellte sich heraus: Die Leiche des Get\u00f6teten war bereits in Israel beigesetzt worden.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die \u00dcbergabe sterblicher \u00dcberreste einer Hamas-Geisel sorgt in Israel f\u00fcr Entsetzen. Die Terrororganisation hatte am Montag den Sarg mit den sterblichen \u00dcberresten eines jungen Mannes an das Rote Kreuz im Gazastreifen \u00fcberstellt. Daraufhin war auf israelischer Seite zun\u00e4chst der Eindruck entstanden, damit sei gem\u00e4\u00df der Waffenruhevereinbarung die 16. get\u00f6tete Geisel \u00fcbergeben worden. Allerdings stellte sich kurz danach heraus, dass dies keineswegs der Fall war.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wie das B\u00fcro von Regierungschef Benjamin Netanjahu mitteilte, handelte es sich um die sterblichen \u00dcberreste eines Israelis, dessen Leiche schon beigesetzt wurde. Dieser Vorgang sei ein &#8222;eindeutiger Versto\u00df&#8220; gegen die getroffene Vereinbarung. Die Regierung werde sich mit den Spitzen der Sicherheitsbeh\u00f6rden treffen, &#8222;um Israels Schritte als Reaktion auf die Verst\u00f6\u00dfe zu besprechen&#8220;, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<p>    Familie: Abscheuliche Manipulation<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zuvor hatten israelische Medien gemeldet, dass es sich bei der am Montagabend \u00fcbergebenen Leiche nicht um eine neue, noch vermisste Geisel handelt. Die sterblichen \u00dcberreste, die die Hamas am Montag ausgeh\u00e4ndigt hatte, geh\u00f6ren israelischen Angaben zufolge Ofir Tzarfati. Am 7. Oktober 2023 war der damals 27-J\u00e4hrige vom Nova-Festival verschleppt und sp\u00e4ter f\u00fcr tot erkl\u00e4rt worden. Teile seines Leichnams wurden im Herbst 2023 von der israelischen Armee im Gazastreifen geborgen und nach Israel gebracht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Seine Familie best\u00e4tigte laut dem Forum der Geisel-Angeh\u00f6rigen zwar die j\u00fcngste \u00dcberf\u00fchrung sterblicher \u00dcberreste. Den Angaben zufolge waren bereits im M\u00e4rz 2024 weitere sterbliche \u00dcberreste des Mannes nach Israel \u00fcberf\u00fchrt worden. &#8222;Dies ist das dritte Mal, dass wir gezwungen wurden, Ofirs Grab zu \u00f6ffnen&#8220;, teilte seine Familie mit. Sie sprach von einer &#8222;abscheulichen Manipulation, die das Abkommen sabotieren und die Bem\u00fchungen, alle Geiseln nach Hause zu bringen, zunichtemachen sollte&#8220;. Die Familie lebe mit einer Wunde, die sich immer wieder \u00f6ffne.<\/p>\n<p>    Netanjahu spricht von &#8222;eindeutigen Versto\u00df&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Forum der Geisel-Familien forderte ein sofortiges Treffen mit Premier Benjamin Netanjahu. Angesichts des schweren Versto\u00dfes der Hamas gegen die Vereinbarung gestern Abend d\u00fcrfe die israelische Regierung dies nicht ignorieren und muss entschlossen gegen diese Verst\u00f6\u00dfe vorgehen&#8220;, erkl\u00e4rte das Forum.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wie die Nachrichtenseite ynet und die Times of Israel berichteten, erw\u00e4gt Israel, seine im Gazastreifen kontrollierten Gebiete auszuweiten. Laut dem israelischen Sender Kan werden m\u00f6gliche Ma\u00dfnahmen aber nur in Abstimmung mit den USA unternommen. Demnach ist auch im Gespr\u00e4ch, die humanit\u00e4re Hilfe f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung im Gazastreifen zu verringern.<\/p>\n<p>    Finanzminister droht mit Festnahmen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im Rahmen einer ersten Phase des von den USA vorangetriebenen Friedensplans h\u00e4tten die Islamisten bereits vor zwei Wochen neben den letzten 20 \u00fcberlebenden Geiseln auch alle 28 toten Geiseln an Israel \u00fcbergeben m\u00fcssen. Noch immer sind jedoch 13 tote Geiseln im Gazastreifen, darunter auch der Deutsch-Israeli Itay Chen. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte am Samstag den Druck auf die Hamas erh\u00f6ht, die verbleibenden toten Geiseln schnell zu \u00fcbergeben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Israel musste gem\u00e4\u00df der Vereinbarung im Gegenzug rund 250 zu teils lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilte H\u00e4ftlinge freilassen, darunter wegen Mordes und Beteiligung an Terroranschl\u00e4gen Verurteilte. Pal\u00e4stinensischen Angaben zufolge kamen 88 von ihnen zur\u00fcck ins Westjordanland. Israel musste zudem 1.700 im Gazastreifen festgenommene Pal\u00e4stinenser freilassen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der rechtsextreme israelische Finanzminister Bezalel Smotrich k\u00fcndigte an, Netanjahu auffordern zu wollen, alle bislang im Rahmen des Deals freigelassenen und ins Westjordanland gebrachten pal\u00e4stinensischen H\u00e4ftlinge wieder festnehmen zu lassen.<\/p>\n<p>    Hamas \u00fcbergab bereits falsche Leichen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Hamas gibt an, dass es f\u00fcr sie schwierig sei, die Toten zu finden, weil sie unter den Tr\u00fcmmern bombardierter Geb\u00e4ude und Tunnel versch\u00fcttet seien. Eine Sprecherin der israelischen Regierung warf den Islamisten vor, zu l\u00fcgen. Israel wisse, dass die Hamas die sterblichen \u00dcberreste finden k\u00f6nne.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Hamas hatte bereits in der Vergangenheit anstelle von sterblichen \u00dcberresten der aus Israel Entf\u00fchrten pal\u00e4stinensische Leichen \u00fcbergeben. Ob wissentlich oder versehentlich ist unklar. Vor zwei Wochen \u00fcbergab sie zuletzt statt einer Geisel eine pal\u00e4stinensische Leiche.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im Februar hatte die Terrororganisation im Rahmen eines Waffenruhe-Abkommens anstelle der Leiche der Geisel Schiri Bibas, die auch deutsche Staatsb\u00fcrgerin war, den Leichnam einer Pal\u00e4stinenserin \u00fcbergeben. Die Terrororganisation r\u00e4umte sp\u00e4ter einen m\u00f6glichen Irrtum ein und \u00fcbergab schlie\u00dflich die richtige Leiche.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 28.10.2025 15:37 Uhr Am Montag hat die Terrororganisation Hamas weitere sterbliche \u00dcberreste eines Mannes an das Rote&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":533219,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[410,13,411,14,15,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-533218","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-hamas","9":"tag-headlines","10":"tag-israel","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115452544742976737","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/533218","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=533218"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/533218\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/533219"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=533218"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=533218"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=533218"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}