{"id":533482,"date":"2025-10-28T18:08:13","date_gmt":"2025-10-28T18:08:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/533482\/"},"modified":"2025-10-28T18:08:13","modified_gmt":"2025-10-28T18:08:13","slug":"gunnar-schupelius-angriff-auf-die-neuen-billig-cafes-ist-widerlich-regional","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/533482\/","title":{"rendered":"Gunnar Schupelius: Angriff auf die neuen Billig-Caf\u00e9s ist widerlich | Regional"},"content":{"rendered":"<p>Berlin \u2013<b> Die Gewalt der Stra\u00dfe hat in Berlin eine lange, unr\u00fchmliche Tradition. Sie kommt haupts\u00e4chlich von links. Die Antifa marschiert auf und vertreibt ihre Gegner mit Drohungen, Farb- und Brandanschl\u00e4gen. Wer Gegner ist, entscheidet der linke P\u00f6bel ganz eigenm\u00e4chtig.<\/b><\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Aktuell ist die neue Berliner Kaffee-Kette \u201eLAP Coffee\u201c der Gegner. In der Nacht zum vergangenen Freitag wurden in einem konzertierten Angriff alle 15 Filialen gro\u00dffl\u00e4chig mit roter Farbe beschmiert.<\/p>\n<p>Auf einer illegalen Plattform im Internet, auf der sich linke T\u00e4ter fortw\u00e4hrend ihrer Gewalttaten r\u00fchmen, wird der Angriff auf LAP gefeiert. Weitere Attacken werden angedeutet: \u201eEs gibt noch einiges zu tun. Packen wir es an\u201c, hei\u00dft es dort. Bedauernd f\u00fcgen die anonymen Autoren hinzu, es sei \u201ewahrscheinlich zu fr\u00fch, schon mal den Sekt kaltzustellen, um auf die Lap-Coffee-Pleite ansto\u00dfen zu k\u00f6nnen\u201c.<\/p>\n<p>\u201eLAP\u201c bedeutet \u201eLife among People\u201c (\u201eLeben unter Menschen\u201c). Die Firma bietet preiswerten Kaffee an. Die Tasse Cappuccino kostet nur 2,50 Euro (Espresso: 1,50). Zwei Berliner Unternehmer, Ralph Hage und Tonalli Arreola, gr\u00fcndeten LAP vor drei Jahren. Sie m\u00f6chten preiswerten Kaffee f\u00fcr alle anbieten. Sie haben ein Sparkonzept entwickelt: kleine Filialen, Kaffeevollautomaten, Vorbestellung per App. Eine Gesch\u00e4ftsidee, mit der man Preise senken kann.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Die militanten Gegner werfen den LAP-Gr\u00fcndern vor, sie w\u00fcrden ihren Profit \u201eauf dem R\u00fccken nicht organsierter ausgebeuteter Arbeiter*innen\u201c maximieren wollen. Mithilfe von Investoren w\u00fcrden sie andere Caf\u00e9s \u00fcber einen Preiskampf zerst\u00f6ren. Hinter diesen l\u00e4cherlichen Vorw\u00fcrfen steckt die vollkommen verbl\u00f6dete marxistische Ideologie, die jeden Unternehmer zum Ausbeuter erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p><b>Diese Ideologie bl\u00fcht und gedeiht bei den Linksextremisten und Linken noch immer oder schon wieder. Und das ist das Traurige und Gef\u00e4hrliche daran, dass gute Ideen im Keim erstickt werden, durch Drohung und Gewalt.<\/b><\/p>\n<p>Die LAP-Gr\u00fcnder sind aber keine Gangster, sie begeben sich mit einer Gesch\u00e4ftsidee in den Wettbewerb und auch ins Risiko. Solche Leute ben\u00f6tigt Berlin, in der versch\u00e4rften Wirtschaftskrise sind sie besonders wichtig. Denn nicht der Staat erwirtschaftet das Geld und auch nicht die Antifa, sondern eben die Unternehmen.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Immer wieder wurden in der Vergangenheit neue Gesch\u00e4ftsideen zerst\u00f6rt. Ein Berliner Unternehmer hatte 2009 das \u201eCar Loft\u201c erfunden und in der Lignitzer Stra\u00dfe 30 in Kreuzberg erbaut. Per Fahrstuhl kann man dort sein Auto mit auf den Balkon nehmen.<\/p>\n<p>Er wurde so lange von gewaltt\u00e4tigen Linksextremisten heimgesucht, bis er den Plan aufgab, weitere Geb\u00e4ude dieser Art anzubieten. 2018 wurde der geplante Google Campus aus Kreuzberg vertrieben. Das sind nur zwei von vielen Beispielen, die ich hier nenne.<\/p>\n<p><b>Verbohrt, kleinkariert und provinziell, aber effektiv, weil gewaltbereit, geht die linke Szene gegen alles Neue vor, was ihr missf\u00e4llt. Widerlich ist das.<\/b><\/p>\n<p>Hat Gunnar Schupelius recht? Schreiben Sie an: gunnar.schupelius@axelspringer.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin \u2013 Die Gewalt der Stra\u00dfe hat in Berlin eine lange, unr\u00fchmliche Tradition. 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