{"id":533544,"date":"2025-10-28T18:42:16","date_gmt":"2025-10-28T18:42:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/533544\/"},"modified":"2025-10-28T18:42:16","modified_gmt":"2025-10-28T18:42:16","slug":"wie-die-transformation-im-eigenen-stadtteil-funktioniert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/533544\/","title":{"rendered":"Wie die Transformation im eigenen Stadtteil funktioniert"},"content":{"rendered":"<p>Viel wird dar\u00fcber gestritten, wie Transformation in St\u00e4dten und Kommunen funktionieren kann. Dabei l\u00e4sst sich trefflich \u00fcber Rahmenbedingungen, den anstehenden Weg und die kommenden H\u00fcrden diskutieren. Aber was, wenn Menschen einfach aktiv Neues ansto\u00dfen und damit Erfolg haben? Um diesen Erfolg dreht sich die aktuelle Podcastfolge von Zukunftswissen.fm. \u00dcber gelungene Beispiele berichtet Birte Schnurr, Researcherin im Forschungsbereich Energiepolitik am Wuppertal Institut, die mit Kolleg*innen in einer Studie f\u00fcr den Rat f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung gute Beispiele untersucht hat. Die zweite Perspektive bringt Beate Hablitzel ein, die sich mit einer B\u00fcrger*innen-Initiative erfolgreich in ihrem Stadtteil engagiert hat.<\/p>\n<p>&#8222;Dass sich Menschen finden und sagen, wir m\u00f6chten etwas ver\u00e4ndern, ist ausschlaggebend. Denn Akzeptanz ist die Voraussetzung f\u00fcr die Motivation, etwas zu \u00e4ndern&#8220;, berichtet sie. Im Gespr\u00e4ch steht insbesondere die Akzeptanz im Fokus. Sie sei ein zentraler Aspekt, damit ein Transformationsprojekt gelingen kann, erz\u00e4hlt Schnurr. In ihrer Studie hat sie mit ihren Kolleg*innen vor diesem Hintergrund vier Gelingensfaktoren identifiziert: Anschlussf\u00e4higkeit, Finanzierbarkeit, Beteiligungsm\u00f6glichkeiten, geringe Konflikt-Wahrscheinlichkeit. Ein gutes Beispiel f\u00fcr die Anschlussf\u00e4higkeit ist beispielsweise die &#8222;Bibliothek der Dinge&#8220; in Wuppertal. Dort hat die etablierte, st\u00e4dtische Bibliothek ihr Angebot erweitert und jede*r kann neben B\u00fcchern und Zeitschriften nun auch Gegenst\u00e4nde ausleihen.<\/p>\n<p>Hablitzel hat mit motivierten Mitstreiter*innen die Initiative &#8222;Cronenberg will mehr&#8220; gestartet. Ihnen ging es zun\u00e4chst darum, im Wuppertaler Stadtteil Cronenberg den Austausch zu erm\u00f6glichen. Daf\u00fcr haben sie offene Treffen initiiert und die Mitb\u00fcrger*innen nach ihren Anliegen gefragt. Die unterschiedlichen Bedarfe und W\u00fcnsche haben sie geclustert und thematisch zusammengefasste Arbeitskreis gebildet. Hablitzel etwa nahm sich mit ihrer Gruppe dem Thema Photovoltaik an.<\/p>\n<p>Im Gespr\u00e4ch wird durch die beiden Perspektiven deutlich: Bei Transformation handelt es sich nicht um abstrakte Projekte und es gibt bereits viele gute Beispiele, von denen engagierte B\u00fcrger*innen und Kommunen lernen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Diese Folge und alle vergangenen sind kostenfrei auf Spotify, Apple Podcasts und Podcast.de sowie \u00fcber die Website des Wuppertal Instituts zu h\u00f6ren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viel wird dar\u00fcber gestritten, wie Transformation in St\u00e4dten und Kommunen funktionieren kann. 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