{"id":533552,"date":"2025-10-28T18:47:15","date_gmt":"2025-10-28T18:47:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/533552\/"},"modified":"2025-10-28T18:47:15","modified_gmt":"2025-10-28T18:47:15","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-1923-agenten-einer-partisanenbewegung-wollen-russische-spezialkraefte-abgehoert-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/533552\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 19:23 Agenten einer Partisanenbewegung wollen russische Spezialkr\u00e4fte abgeh\u00f6rt haben +++"},"content":{"rendered":"<p>Agenten der Partisanenbewegung ATESH ist es gelungen, den russischen F\u00f6deralen Schutzdienst (FSO) in Sewastopol sowie Einrichtungen, die von der Spezialeinheit Alpha genutzt werden, abzuh\u00f6ren. Dies berichtet ATESH auf Telegram. Die Geb\u00e4ude seien ist eine wichtige Kommandozentrale f\u00fcr die Besatzungsverwaltung und die Sicherheitskr\u00e4fte auf der Krim, hei\u00dft es. Trotz hoher Sicherheitsma\u00dfnahmen und eines mehrschichtigen Schutzsystems gelang es ATESH-Agenten, wertvolle Insiderinformationen \u00fcber Betriebspl\u00e4ne, Sicherheitsvorkehrungen und vor allem \u00fcber die Routen zu erhalten, auf denen Personal und Dokumente zwischen diesen Einrichtungen und anderen Hauptquartieren transportiert werden. Wie Ukrinform berichtet, konnte die ukrainische Spezialeinheit Prymary so drei Radarstationen und ein Boot auf der vor\u00fcbergehend besetzten Krim angreifen. <\/p>\n<p><b>+++ 18:36 Belarus stationiert im Dezember russische Oreschnik-Raketen +++<\/b><br \/>Belarus wird im Dezember russische Hyperschall-Mittelstreckenraketen vom Typ Oreschnik stationieren. Die Vorbereitungen daf\u00fcr st\u00fcnden kurz vor dem Abschluss, sagt Natalja Eismont, die Sprecherin des belarussischen Pr\u00e4sidenten Alexander Lukaschenko, der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Lukaschenko hat erkl\u00e4rt, die Stationierung sei eine Reaktion auf die von ihm so bezeichnete Eskalation des Westens. Die Oreschnik-Raketen waren im vergangenen Monat bei gemeinsamen russisch-belarussischen Milit\u00e4r\u00fcbungen im Einsatz. Russland setzte die Oreschnik (deutsch: Haselnussstrauch) erstmals im November 2024 gegen die Ukraine ein. <\/p>\n<p><b>+++ 18:08 Ukraine will ab November in begrenztem Umfang Waffen exportieren +++<\/b><br \/>Die Ukraine will ihrem Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge von November an in begrenztem Umfang Waffen exportieren. Er ordnet bei einem Treffen mit Vertretern seiner Regierung au\u00dferdem eine weitere Steigerung der Drohnenproduktion an. Zudem solle sichergestellt werden, dass im Inland produzierte Waffen und Munition etwa 50 Prozent des Bedarfs der Armee decken.<\/p>\n<p><b>+++ 17:40 Ukrainische Soldaten in Bayern erstochen: Mordurteil gegen Russen rechtskr\u00e4ftig +++<\/b><br \/>Das Urteil gegen einen Russen wegen der Ermordung von zwei ukrainischen Soldaten im bayerischen Murnau ist rechtskr\u00e4ftig. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe verwarf die Revision des Angeklagten als unbegr\u00fcndet, wie das Landgericht M\u00fcnchen II mitteilte. Es hatte den Mann im M\u00e4rz zu lebenslanger Haft verurteilt sowie die besondere Schwere der Schuld festgestellt, was die vorzeitige Entlassung faktisch ausschlie\u00dft. Laut Urteil hatte der russische Staatsb\u00fcrger die beiden Ukrainer, die in einer Murnauer Klinik wegen ihrer Kriegsverletzungen behandelt wurden, im April 2024 nach einem Streit erstochen. Die drei M\u00e4nner kannten sich demnach lose und trafen sich h\u00e4ufiger, um gemeinsam Alkohol zu trinken. Ein politisches Motiv des erheblich vorbestraften Beschuldigten sah das Gericht dabei nicht als erwiesen an. <\/p>\n<p><b>+++ 17:08 R\u00fcstungskonzern Rheinmetall baut neue Munitionsfabrik in Bulgarien +++<\/b><br \/>Der deutsche R\u00fcstungskonzern Rheinmetall baut eine neue Munitionsfabrik in Bulgarien. Wie die Regierung des EU- und Nato-Mitglieds mitteilt, sieht der unterzeichnete Vertrag f\u00fcr das Gemeinschaftsprojekt eine Zusammenarbeit des D\u00fcsseldorfer Konzerns mit dem einheimischen R\u00fcstungsunternehmen VMZ Sopot vor. In der neuen Fabrik in der zentralbulgarischen Stadt Sopot sollen demnach k\u00fcnftig Schie\u00dfpulver, Artilleriemunition und modulare Ladungssysteme hergestellt werden. Der bulgarischen Regierung zufolge handelt es sich um eine der gr\u00f6\u00dften Investitionen in die R\u00fcstungswirtschaft des Landes. <\/p>\n<p><b>+++ 16:45 Selenskyj: Kiew braucht noch jahrelange Unterst\u00fctzung im Abwehrkampf gegen Russland +++<\/b><br \/>Die Ukraine braucht nach den Worten des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj noch weitere zwei bis drei Jahre lang europ\u00e4ische Finanzhilfen, um sich gegen den russischen Angriffskrieg zur Wehr setzen zu k\u00f6nnen. Er habe den europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs erneut deutlich gemacht, dass sein Land &#8222;noch einige Zeit auf stabile finanzielle Unterst\u00fctzung&#8220; angewiesen sein werde, so Selenskyj. Sollte der Krweiter aus. &#8222;Wenn er nicht in einem Monat endet, dann werden wir das Geld f\u00fcr Waffen ausgeben. Wir haben einfach keine andere Wahl.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 16:28 Selenskyj: Beraten mit Europ\u00e4ern diese Woche Details f\u00fcr Waffenruheplan +++<\/b><br \/>Vertreter der Ukraine und europ\u00e4ischer Staaten treffen sich dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge Ende der Woche, um Einzelheiten eines Planes f\u00fcr eine Waffenruhe zu besprechen. &#8222;Es ist kein Plan, den Krieg zu beenden. Zun\u00e4chst ist eine Waffenruhe n\u00f6tig&#8220;, sagt Selenskyj vor der Presse. &#8222;Es ist ein Plan, diplomatische Schritte einzuleiten. &#8230; Unsere Berater werden sich in den kommenden Tagen treffen, wir haben uns auf Freitag oder Samstag geeinigt. Sie werden die Details dieses Plans besprechen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 16:03 Indien schlie\u00dft Abkommen mit sanktioniertem russischen Flugzeugbauer +++<\/b><br \/>Indien will zum Bau von zivilen Flugzeugen mit einem wegen des Ukraine-Krieges vom Westen sanktionierten russischen Flugzeugbauer zusammenarbeiten. Das staatliche indische Luftfahrtunternehmen Hindustan Aeronautics Limited (HAL) gibt den Abschluss eines entsprechenden Vertrages mit dem russischen Unternehmen United Aircraft Corporation bekannt. Es sei &#8222;das erste Mal, dass ein komplettes Passagierflugzeug in Indien hergestellt wird&#8220;, erkl\u00e4rt HAL in Onlinediensten. Der in Moskau unterzeichnete Vertrag sieht die Produktion von zweimotorigen Maschinen vom Typ SJ-100 f\u00fcr inl\u00e4ndische Kunden vor. Indiens Verteidigungsminister Rajnath Singh preist den Vertragsabschluss auf X als &#8222;Meilenstein&#8220; f\u00fcr den zivilen Luftfahrtsektor in Indien, der Arbeitspl\u00e4tze schaffen und die Unabh\u00e4ngigkeit des Landes st\u00e4rken werde. Sowohl er als auch HAL nannten die Zusammenarbeit &#8222;bahnbrechend f\u00fcr die Kurzstreckenverbindungen&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 15:24 Russland setzt Reservisten im Kampf gegen Kiewer Drohnen ein +++<\/b><br \/>Russland setzt zum Schutz vor ukrainischen Drohnenangriffen gegen wichtige Anlagen etwa der Energieinfrastruktur nun erstmals Reservisten ein. Im Leningrader Gebiet um die Millionenmetropole St. Petersburg (fr\u00fcher Leningrad) hat die erste Einheit, die auch Sabotageakte verhindern soll, ihre Arbeit aufgenommen, wie die Zeitung &#8222;Kommersant&#8220; unter Berufung auf Gouverneur Alexander Drosdenko berichtet. Demnach sollen in einem ersten Schritt dort 105 Reservisten zum Einsatz kommen. Zugleich verabschiedete das russische Parlament im Eilverfahren ein Gesetz, um dieses neue Modell zum Schutz strategisch wichtiger Objekte durch Reservisten zu legalisieren.<\/p>\n<p><b>+++ 15:08 Ex-Chef des staatlichen Stromnetzbetreibers wegen Betrugsvorwurfs in Ukraine festgenommen +++<\/b><br \/>In der Ukraine ist der Ex-Chef des staatlichen Stromnetzbetreibers Ukrenergo, Wolodymyr Kudryzkyj, wegen des Vorwurfs der Unterschlagung von Geldern des Unternehmens festgenommen worden. Den Ermittlungen zufolge hat Kudryzkyj sich bereits 2018 mit einem Komplizen Anzahlungen f\u00fcr nie ausgef\u00fchrte Umbauarbeiten an einem Umspannwerk angeeignet, wie das Staatliche Ermittlungsb\u00fcro mitteilt. Es handele sich um eine Summe von umgerechnet mehr als 400.000 Euro. Kudryzykyj drohen nun zw\u00f6lf Jahre Gef\u00e4ngnis. Der Festnahme gingen vor einer Woche Hausdurchsuchungen voraus. Kudryzykj streitet die Vorw\u00fcrfe als politisch motiviert ab. Der 39-J\u00e4hrige leitete Ukrenergo von 2020 bis 2024.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26125428-1761661579000\/16-9\/750\/555249467.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Wolodymyr Kudryzkyj bei einer Pressekonferenz im Jahr 2024.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/555249467.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Wolodymyr Kudryzkyj bei einer Pressekonferenz im Jahr 2024.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: picture alliance\/dpa\/Ukrinform)<\/p>\n<p><b>+++ 14:42 Lawrow bringt Nichtangriffsgarantie f\u00fcr Europa ins Spiel +++<\/b><br \/>Russland ist nach Worten von Au\u00dfenminister Sergej Lawrow bereit zu einer Nichtangriffsgarantie f\u00fcr EU- und Nato-Staaten. &#8222;Wir haben mehrmals gesagt, dass wir nicht die Absicht hatten und haben, irgendein derzeitiges Nato- oder EU-Mitglied anzugreifen.&#8220; Das sagt Lawrow bei einem Sicherheitsforum f\u00fcr den eurasischen Raum in Minsk in Belarus. &#8222;Wir sind bereit, diese Position in k\u00fcnftigen Sicherheitsgarantien f\u00fcr diesen Teil Eurasiens zu verankern&#8220;, sagt er dem Wortlautprotokoll zufolge, das auf der Website seines Ministeriums in Moskau ver\u00f6ffentlicht ist. Lawrow machte den Vorschlag in einer Rede, in der er ansonsten bekannte Moskauer Kritik an EU und Nato wiederholte. <\/p>\n<p>R\u00fcckblick: Im Abkommen von Budapest aus dem Jahr 1994 hatte Russland der Ukraine Sicherheitsgarantien gegeben und ihre Souver\u00e4nit\u00e4t und territorialen Grenzen anerkannt. Im Gegenzug gab die Ukraine ihre Atomwaffen aus sowjetischer Zeit an Russland ab. Schlie\u00dflich startete Moskau im Februar 2022 seinen allumfassenden Krieg gegen die Ukraine. Zuvor hatten russische Truppen die zur Ukraine geh\u00f6rende Krim Ende Februar besetzt. Am 18. M\u00e4rz 2014 annektierte Russland v\u00f6lkerrechtswidrig die Halbinsel. <\/p>\n<p><b>+++ 14:25 Russland k\u00fcndigt Bau neuer Gef\u00e4ngnisse in besetzter Region Cherson an +++<\/b><br \/>Russland plant den Bau neuer Gef\u00e4ngnisse in der besetzten Region Cherson, um Zivilisten und Deserteure festzuhalten, berichtet NRC. Der von Moskau installierte Gouverneur der Region, Wolodymyr Saldo, traf sich zuletzt mit dem Leiter des russischen F\u00f6deralen Strafvollzugsdienstes, Arkadiy Gostev. Auf der Tagesordnung standen die Restaurierung und der Bau neuer Justizvollzugsanstalten im besetzten Gebiet. Laut Quellen haben die Russen bereits mehrere Standorte f\u00fcr neue Gef\u00e4ngnisse identifiziert \u2013 meist auf der Grundlage alter Untersuchungshaftanstalten oder Industriegeb\u00e4ude. Das Ziel sei jedoch nicht, &#8222;Recht und Ordnung&#8220; herzustellen, sondern ein Netzwerk von Haftanstalten f\u00fcr Zivilisten, die der &#8222;Illoyalit\u00e4t&#8220; verd\u00e4chtigt werden, sowie f\u00fcr eigene Milit\u00e4rdeserteure. Russland bereite ein neues System der Unterdr\u00fcckung vor, erkl\u00e4rt das Nationale ukrainische Widerstandszentrum.<\/p>\n<p><b>+++ 13:59 Peskow behauptet, Frankreich will 2000 Soldaten in die Ukraine schicken +++<\/b><br \/>Der Kreml behauptet, seine Truppen w\u00fcrden st\u00e4ndig Fremdsprachen unter denjenigen h\u00f6ren, die an der Front f\u00fcr die Ukraine k\u00e4mpfen. Man w\u00fcrde diese K\u00e4mpfer allesamt vernichten, hei\u00dft es laut SKY News aus Moskau weiter. Konkrete Belege nennt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow dagegen nicht. Seine \u00c4u\u00dferungen beziehen sich indirekt auf einen Bericht des russischen Auslandsgeheimdienstes SVR, wonach Frankreich die Entsendung eines Milit\u00e4rkontingents von 2000 Soldaten und Offizieren in die Ukraine vorbereite. Daf\u00fcr gibt es allerdings keinerlei Anzeichen. Fakt ist: Ausl\u00e4ndische Freiwillige haben auf beiden Seiten des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine gek\u00e4mpft. Allerdings gibt es seit langer Zeit immer wieder Berichte dar\u00fcber, dass M\u00e4nner unter Vorspiegelung falscher Tatsachen aufseiten Russlands in den Kriegseinsatz gelockt wurden. Unter den betroffenen L\u00e4ndern sollen sich unter anderem Indien, Kuba, Nepal oder, wie aktuell publik wurde, Kenia (siehe Eintrag 12:27 Uhr) befinden. Die jeweiligen Regierungen forderten Russland auf, die M\u00e4nner freizulassen. <\/p>\n<p><b>+++ 13:24 Geht wichtigster Kunde von Bord? Indische Raffinerien meiden russisches \u00d6l +++<\/b><br \/>Indische \u00d6lraffinerien haben seit der Verh\u00e4ngung weiterer Sanktionen keine neuen Bestellungen f\u00fcr russisches \u00d6l aufgegeben. Sie w\u00fcrden auf Klarstellungen seitens der Regierung und der Lieferanten warten, berichtet Reuters. Einige Raffinerien decken ihren \u00d6lbedarf demnach \u00fcber den Spotmarkt, wie aus Berichten anonymer Quellen hervorgeht. Die neuen US-Sanktionen, die sich gegen die beiden gr\u00f6\u00dften \u00d6lproduzenten Russlands &#8211; Lukoil und Rosneft \u2013 richten, haben zu diesem Schritt gef\u00fchrt. Wie Reuters am Donnerstag berichtete, bereiten sich indische Raffinerien darauf vor, die russischen \u00d6limporte drastisch zu reduzieren, um den neuen US-Sanktionen nachzukommen, was dazu beitragen k\u00f6nnte, eine wichtige H\u00fcrde in den Handelsgespr\u00e4chen mit Washington zu nehmen. Vergangene Woche erkl\u00e4rte Reliance \u2013 Indiens gr\u00f6\u00dfter Abnehmer von russischem \u00d6l -, dass es die Sanktionen einhalten und gleichzeitig die Beziehungen zu seinen derzeitigen Lieferanten aufrechterhalten werde. Reuters berichtete au\u00dferdem, dass das Unternehmen plant, den Import von \u00d6l von Rosneft einzustellen. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) entfielen 40 Prozent der gesamten \u00d6lexporte Russlands auf Indien.<\/p>\n<p><b>+++ 12:55 Plutonium-Abkommen gek\u00fcndigt \u2013 &#8222;ist eine klare Botschaft&#8220; +++<br \/><\/b>Nach einer Phase der Ann\u00e4herung herrscht zwischen Moskau und Washington aktuell eine diplomatische Eiszeit. Jetzt k\u00fcndigt der Kreml endg\u00fcltig das Plutonium-Abkommen mit den USA zur gegenseitigen Abr\u00fcstung auf. ntv-Korrespondent Rainer Munz sieht darin nicht nur ein Signal an die Vereinigten Staaten. <\/p>\n<p><b>+++ 12:27 Au\u00dfenminister sauer: Russland lockt Kenias M\u00e4nner an die ukrainische Front +++<\/b><br \/>Kenianer seien von Anwerbern &#8222;gelockt&#8220; worden, f\u00fcr Russland in der Ukraine zu k\u00e4mpfen, erkl\u00e4rt das kenianische Au\u00dfenministerium in einer Stellungnahme. Viele seien vor Ort in Milit\u00e4rlagern in ganz Russland inhaftiert worden, hei\u00dft es laut &#8222;Moscow Times&#8220; in der von Au\u00dfenminister Musalia Mudavadi unterzeichneten Erkl\u00e4rung. Es habe aber im vergangenen Monat ein &#8222;entscheidendes Treffen&#8220; mit russischen Beamten gegeben, um ihre Freilassung und R\u00fcckf\u00fchrung zu erreichen. Kenianer w\u00fcrden &#8222;von korrupten und skrupellosen Agenten dazu verleitet, nach Russland zu reisen, wo sie sich dann unwissentlich in einer russischen Milit\u00e4roperation wiederfinden&#8220;, so das kenianische Au\u00dfenministerium weiter. Russland wird wiederholt beschuldigt, B\u00fcrger aus armen L\u00e4ndern dazu zu verleiten, Vertr\u00e4ge mit seinem Milit\u00e4r zu unterzeichnen, die auf Russisch verfasst sind und die sie nicht verstehen. In Kenia herrscht weitverbreitete Armut und es gibt nur wenige Besch\u00e4ftigungsm\u00f6glichkeiten. Lokale Medien haben \u00fcber russische Rekrutierungsnetzwerke berichtet, die sich an arme junge M\u00e4nner richten, von denen viele behaupten, dass sie nach ihrer Ankunft get\u00e4uscht oder unter Druck gesetzt wurden, um an der Front in der Ukraine zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p><b>+++ 11:51 Selenskyj will \u00fcber Frieden verhandeln &#8211; zwei Staaten scheiden als Ort aus +++<\/b><br \/>Die Ukraine ist nach den Worten von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj zu Friedensgespr\u00e4chen bereit, solange diese nicht in Russland oder Belarus stattfinden. Zudem m\u00fcssten die Gespr\u00e4che den Krieg tats\u00e4chlich beenden, sagt Selenskyj in \u00c4u\u00dferungen vor Journalisten. Die ukrainische Armee werde allerdings auf dem Schlachtfeld &#8222;keinen Schritt zur\u00fcckweichen&#8220;, um Territorium abzutreten. Selenskyj fordert zugleich den US-Kongress auf, sch\u00e4rfere Sanktionen gegen Russland zu verabschieden. Zudem ben\u00f6tige sein Land f\u00fcr weitere zwei bis drei Jahre eine stabile Finanzierung durch seine europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten und die Luftwaffe brauche insgesamt 250 neue Flugzeuge. Die Ukraine habe zuletzt verst\u00e4rkt im Inland hergestellte Raketen der Typen &#8222;Ruta&#8220; und &#8222;Flamingo&#8220; gegen russische Ziele eingesetzt und wolle diese k\u00fcnftig in gr\u00f6\u00dferen Mengen produzieren. Durch ukrainische Langstreckenangriffe auf Russland sei die Treibstoffversorgung dort um 22 bis 27 Prozent reduziert und mehr als 20 Prozent der \u00d6lraffineriekapazit\u00e4t zerst\u00f6rt worden.<\/p>\n<p><b>+++ 11:28 Polen warnt gefl\u00fcchtete Ukrainer vor russischem Geheimdienst +++<\/b><br \/>Polens Regierung warnt die im Land lebenden Ukrainer vor Anwerbeversuchen russischer Geheimdienste. &#8222;Ich appelliere an die ukrainischen Staatsb\u00fcrger, die sich in Polen aufhalten, sich nicht f\u00fcr ein paar Tausend Euro zu solchen Aktionen verleiten zu lassen&#8220;, sagt Geheimdienstkoordinator Tomasz Siemoniak dem Sender Polsat. In den vergangenen Wochen waren dem polnischen Inlandsgeheimdienst vermehrt mutma\u00dfliche Agenten ins Netz gegangen, die f\u00fcr Russland Sabotageakte vorbereitet oder milit\u00e4rische Infrastruktur ausgesp\u00e4ht haben sollen. &#8222;Es ist eine traurige Tatsache, dass daf\u00fcr meist ukrainische Staatsb\u00fcrger angeheuert werden&#8220;, sagt Siemoniak. Die russischen Geheimdienste k\u00f6nnten so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, erkl\u00e4rt der Minister. &#8222;Erstens bereiten sie Sabotageakte vor, und zweitens spalten sie Polen und Ukrainer.&#8220; Das Profil der potenziellen Spione sei dabei sehr unterschiedlich. Teils seien es Personen aus dem kriminellen Umfeld, teils einfach Menschen, die schnell Geld verdienen wollten. &#8222;Es sind auch gew\u00f6hnliche B\u00fcrger darunter, gegen die niemand irgendeinen Verdacht hegte.&#8220; Die Anwerbung laufe meist \u00fcber Messenger-Dienste im Internet, so Siemoniak. <\/p>\n<p><b>+++ 10:52 Zu dritt gegen Kiew? Orban will Anti-Ukraine-Allianz in EU schmieden +++<\/b><br \/>Ungarn strebt eine Zusammenarbeit mit der Tschechischen Republik und der Slowakei an, um eine antiukrainische Allianz innerhalb der EU zu bilden, berichtet <a href=\"https:\/\/www.politico.eu\/article\/hungary-anti-ukraine-bloc-czechia-slovakia-viktor-orban-andrej-babis-robert-fico\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Politico<\/a> unter Berufung auf einen hochrangigen politischen Berater des ungarischen Ministerpr\u00e4sidenten Viktor Orb\u00e1n. Orb\u00e1n hofft, sich mit dem rechtspopulistischen Andrej Babi\u0161, dessen Partei die j\u00fcngsten Parlamentswahlen in Tschechien gewonnen hat, sowie mit dem slowakischen Ministerpr\u00e4sidenten Robert Fico zusammenzuschlie\u00dfen, um ihre Positionen vor dem n\u00e4chsten EU-Gipfeltreffen abzustimmen. Die Bildung einer antiukrainischen Allianz k\u00f6nnte die Bem\u00fchungen Br\u00fcssels, Kiew finanziell und milit\u00e4risch zu unterst\u00fctzen, erheblich behindern. Fico und Babi\u0161 haben stetig Orb\u00e1ns Standpunkte zur Ukraine wiederholt und einen Dialog mit Moskau statt wirtschaftlichen Druck gefordert. <\/p>\n<p><b>+++ 10:21 Kessel um Pokrowsk? &#8222;Auch Milit\u00e4rblogger widersprechen&#8220; +++<\/b><br \/>Die russische Milit\u00e4rf\u00fchrung gibt an, die strategisch wichtige Stadt Pokrowsk und 10.000 ukrainische Soldaten eingekesselt zu haben. Doch selbst in Russland gibt es daran Zweifel, wie ntv-Korrespondent Rainer Munz in Moskau ausf\u00fchrt.<\/p>\n<p><b>+++ 09:56 Immer mehr junge Ukrainer: Tschechien registriert im September doppelte Zahl an Aylantr\u00e4gen +++<\/b><br \/>Die Zahl der Ukrainer, die in Tschechien Asyl beantragen, steigt laut <a href=\"https:\/\/www.kyivpost.com\/post\/63078\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Medienberichten<\/a> stark, seit Kiew die Reisebeschr\u00e4nkungen f\u00fcr junge M\u00e4nner gelockert hat. W\u00e4hrend die Tschechische Republik vor September durchschnittlich 1500 ukrainische Asylantr\u00e4ge pro Woche genehmigte, hat sich diese Zahl in diesem Monat und Anfang Oktober auf 3100 mehr als verdoppelt, berichtet die Nachrichtenwebsite Expats.cz unter Berufung auf Zahlen der tschechischen Beh\u00f6rden. Der Anstieg ist zum gro\u00dfen Teil darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass Kiew ab August die Reisebeschr\u00e4nkungen f\u00fcr ukrainische M\u00e4nner im Alter von 18 bis 22 Jahren gelockert hat. Die Sprecherin des tschechischen Innenministeriums, Hana Mal\u00e1 sagt laut Expats.cz: &#8222;Dieser Anstieg erfolgte praktisch sofort&#8230; Die politische \u00c4nderung [in Kiew] betrifft junge M\u00e4nner, die zuvor aufgrund von Wehrdienstbeschr\u00e4nkungen die Ukraine nicht frei verlassen konnten.&#8220; Andere L\u00e4nder in Europa haben \u00e4hnliche Trends gemeldet. An einigen Grenzkontrollstellen in Polen hat sich die Zahl der Grenz\u00fcbertritte von Ukrainern im Alter von 18 bis 22 Jahren im letzten Monat verzw\u00f6lffacht. In Deutschland gab es eine Verzehnfachung der Zahl ukrainischer Asylbewerber dieser Altersgruppe. <\/p>\n<p><b>+++ 09:32 Explosion in russischem W\u00e4rmekraftwerk &#8211; Insel Sachalin komplett im Dunkeln +++<\/b><br \/>Eine starke Explosion im W\u00e4rmekraftwerk Sachalin GRES-2 im Gebiet Sachalin soll Berichten zufolge zu einem gro\u00dffl\u00e4chigen Stromausfall auf der Insel gef\u00fchrt haben. Industrie, Verkehr und Versorgungseinrichtungen seien lahmgelegt, wie lokale <a href=\"https:\/\/t.me\/shot_shot\/88363\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Medien<\/a> berichten. Anwohner berichten von einem hellen Blitz und einer lauten Explosion, die noch mehrere Kilometer vom Kraftwerk entfernt zu h\u00f6ren war. Der Grund f\u00fcr die Explosion ist derzeit v\u00f6llig unklar.<\/p>\n<p><b>+++ 08:58 Russischer Drohnenangriff legt Mobilfunknetz in Tschernihiw zeitweise lahm +++<\/b><br \/>Das russische Milit\u00e4r greift in der Nacht die n\u00f6rdliche Region Tschernihiw mit Drohnen an. Menschen kommen nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden. Allerdings wird Infrastruktur besch\u00e4digt und es kommt zu mehreren <a href=\"https:\/\/t.me\/dsns_telegram\/52045\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Br\u00e4nden<\/a>. Im Bezirk Novhorod-Siverskyi m\u00fcssen Feuerwehrleute eine 67-j\u00e4hrige Frau aus einem besch\u00e4digten Verwaltungsgeb\u00e4ude retten. Der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk <a href=\"https:\/\/suspilne.media\/chernihiv\/1149676-u-cernigovi-zafiksuvali-padinna-saheda-brizinskij11\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Suspilne<\/a> berichtet am Morgen von St\u00f6rungen des Mobilfunknetzes nach einer starken Explosion in der Innenstadt der Stadt Tschernihiw.<\/p>\n<p><b>+++ 08:25 Kiew: 1060 russische Opfer am Montag +++<\/b><br \/>Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs verliert Russland am Vortag etwa 1060 Soldaten in der Ukraine. Die Gesamtzahl seit Beginn des russischen Angriffskriegs am 24. Februar 2022 steigt demnach auf knapp 1,14 Millionen verletzte und get\u00f6tete Russen. Zudem seien weitere sechs Panzer und acht Artilleriegesch\u00fctze zerst\u00f6rt sowie 108 Drohnen abgefangen worden, hei\u00dft es auf Facebook weiter. Vor allem die Zahlen vernichteten russischen Milit\u00e4rger\u00e4ts werden allgemein als zu hoch eingesch\u00e4tzt. Das unabh\u00e4ngige niederl\u00e4ndische Portal <a href=\"https:\/\/www.oryxspioenkop.com\/2022\/02\/attack-on-europe-documenting-equipment.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Oryx<\/a> kommt zu immer noch hohen, aber deutlich geringeren Zahlen. Allerdings sind auch dort Tausende Panzer, gepanzerte Fahrzeuge, Gesch\u00fctze etc. dokumentiert. <\/p>\n<p><b>+++ 07:51 Angeblich ganz ohne importierte Teile: Russischer Passagierjet MC-21 bestreitet Testflug +++<\/b><br \/>Russland macht bei seinen Bem\u00fchungen um eine von westlichen Herstellern unabh\u00e4ngige Flugzeugproduktion einen weiteren Schritt. An diesem Dienstag ist ein zweiter Prototyp des Mittelstrecken-Passagierjets MC-21 mit ausschlie\u00dflich russischen Bauteilen zu einem Testflug gestartet, wie das russische Industrieministerium mitteilt. Der Flug habe im Flugzeugwerk in Irkutsk begonnen. Dabei seien die neu in Russland hergestellten Bordsysteme und PD-14-Turbofan-Triebwerke getestet worden. Die MC-21 mit rund 175 Sitzpl\u00e4tzen soll Russland zufolge zuk\u00fcnftig Flugzeuge der westlichen Hersteller Airbus und Boeing ersetzen. Die russische Flugzeugindustrie k\u00e4mpft jedoch mit Hindernissen. So wurden wegen der westlichen Sanktionen und hoher Zinsen bis August nur eines von 15 f\u00fcr dieses Jahr geplanten Flugzeugen ausgeliefert. Eine erste Version mit ausschlie\u00dflich russischen Teilen war einem Insider zufolge schwerer und hatte eine begrenzte Reichweite sowie einen h\u00f6heren Treibstoffverbrauch, was die Fluggesellschaften z\u00f6gern lie\u00df. Die Auslieferungstermine haben sich wiederholt verschoben. <\/p>\n<p><b>+++ 07:13 Russische Regionen k\u00fcrzen Vertragsbonus f\u00fcr neue Rekruten um fast 90 Prozent +++<\/b><br \/>Immer mehr russische Regionen haben die Anmeldepr\u00e4mien f\u00fcr M\u00e4nner, die sich freiwillig zum Kampf in der Ukraine melden, drastisch gek\u00fcrzt. Dieser Trend verdeutlicht die Haushaltsprobleme aufgrund der schw\u00e4chelnden russischen Wirtschaft, berichtet &#8222;<a href=\"https:\/\/www.rferl.org\/a\/russia-recruitment-soldiers-ukraine-war-personnel-bonuses\/33572319.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Radio Liberty<\/a>&#8222;. In den letzten Wochen haben mindestens acht Regionen die Zahlungen an M\u00e4nner gek\u00fcrzt, die Vertr\u00e4ge zum Eintritt in die Streitkr\u00e4fte unterzeichnen. Dazu geh\u00f6rt auch die Region Samara, wo neue Freiwillige bei ihrer Anmeldung nun nur noch 400.000 Rubel (4327 Euro) erhalten, gegen\u00fcber einem H\u00f6chstbetrag von 3,6 Millionen Rubel (38.945 Euro) im Januar. Das Rekrutierungssystem st\u00fctzt sich auf eine Kombination aus Zahlungen des Bundes &#8211; vom Verteidigungsministerium &#8211; und lokalen Zahlungen von regionalen Regierungen, die bestimmte Quoten erf\u00fcllen m\u00fcssen. In einigen F\u00e4llen haben einzelne St\u00e4dte oder Gemeinden zu den Unterzeichnungspr\u00e4mien beigetragen. Insgesamt gab Russland laut Janis Kluge, einem Experten des Deutschen Instituts f\u00fcr Internationale Politik und Sicherheit, in der ersten H\u00e4lfte des Jahres 2025 etwa 4 Milliarden Dollar (3,43 Mrd. Euro) f\u00fcr Unterzeichnungsboni aus. Die Gesamtausgaben f\u00fcr Rekrutierungsboni w\u00fcrden f\u00fcr das gesamte Jahr wahrscheinlich 10 Milliarden Dollar (8,57 Mrd. Euro) \u00fcbersteigen, prognostiziert er. <\/p>\n<p><b>+++ 06:45 17 entf\u00fchrte ukrainische Kinder zur\u00fcckgekehrt +++<\/b><br \/>Eine Gruppe von 17 Kindern und Jugendlichen ist aus den russisch besetzten Gebieten in die Ukraine zur\u00fcckgebracht worden. Der Leiter des Pr\u00e4sidialamts, Andriy Yermak, erz\u00e4hlt auf Telegram mehrere ihrer Geschichten. &#8222;Die Besatzer schickten einen 17-j\u00e4hrigen Jungen gewaltsam in ein Milit\u00e4rlager &#8211; Sch\u00fctzengr\u00e4ben, \u00dcbungen, Waffen, Drohnen &#8211; alles unter der Kontrolle des russischen Milit\u00e4rs und ohne die Zustimmung seiner Eltern. Ein anderer 17-j\u00e4hriger Junge wurde bei einer Hausdurchsuchung festgenommen: Sie nahmen ihm seine Ausr\u00fcstung weg, verh\u00f6rten ihn \u00fcber seine Verwandten bei den ukrainischen Streitkr\u00e4ften und kamen dann und bedrohten seine Familie mehr als einmal&#8220;, hei\u00dft es in dem Post des Beamten. &#8222;Heute sind all diese Kinder endlich zu Hause&#8220;, f\u00fcgt er hinzu.<\/p>\n<p><b>+++ 06:11 Angriff auf Moskau: Russland zerst\u00f6rt nach eigenen Angaben 17 Drohnen +++<\/b><br \/>Russland wehrt nach eigenen Angaben die zweite Nacht in Folge einen ukrainischen Drohnenangriff auf die Hauptstadt Moskau ab. Insgesamt seien 17 Drohnen zerst\u00f6rt worden, teilt das Verteidigungsministerium mit. Russische Luftabwehreinheiten h\u00e4tten die \u00fcbrigen drei Drohnen \u00fcber der Region Brjansk, die im Westen an die Ukraine grenzt, zerst\u00f6rt. In Brjansk wurde dem dortigen Gouverneur zufolge ein Zivilist verletzt. Eine ukrainische Stellungnahme liegt bisher nicht vor.<\/p>\n<p><b>+++ 05:41 Bundeswehr stoppt Umwandlung von Milit\u00e4rgel\u00e4nde in zivile Nutzung +++<\/b><br \/>Das Verteidigungsministerium setzt die Umwandlung von ehemaligen Liegenschaften der Bundeswehr aus und durchkreuzt damit zum Teil bereits bestehende Planungen von L\u00e4ndern und Kommunen f\u00fcr eine zivile Nutzung. Grund sei der durch den geplanten Aufwuchs der Streitkr\u00e4fte entstehende Bedarf an Grundst\u00fccken, teilt das Ministerium in Berlin mit. Von dem Moratorium sind zun\u00e4chst 187 ehemalige milit\u00e4rische Liegenschaften sowie 13 weitere betroffen, die die Bundeswehr noch betreibt. Dazu geh\u00f6ren unter anderem der ehemalige Fliegerhorst in F\u00fcrstenfeldbruck und Teile des Flughafens Tegel in Berlin. Die Areale werden einer &#8222;strategischen Liegenschaftsreserve&#8220; zugef\u00fchrt, um bei Bedarf kurzfristig zur Verf\u00fcgung zu stehen.<\/p>\n<p><b>+++ 04:45 Ukraine und Griechenland vereinbaren Energiezusammenarbeit +++<\/b><br \/>Die ukrainische Energieministerin Switlana Hrynchuk hat sich mit dem griechischen Botschafter in der Ukraine, Pantelis Alexandros Dimitrakopoulos, getroffen. Laut Ukrinform ging es um den Zustand des ukrainischen Energiesystems nach den j\u00fcngsten russischen Angriffen und den dringenden Bedarf des Landes an schnellen Reparaturen und Ausr\u00fcstungsreserven. Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens lag auf der St\u00e4rkung der Zusammenarbeit zwischen ukrainischen und griechischen Energieunternehmen.<\/p>\n<p><b>+++ 03:06 Tschechischer Beamter: Putin verliert Einfluss auf Trump +++<\/b><br \/>Wladimir Putin verliert seine F\u00e4higkeit, US-Pr\u00e4sident Donald Trump zu beeinflussen. Diese Ansicht \u00e4u\u00dfert Tom\u00e1\u0161 Kope\u010dn\u00fd, der Beauftragte der tschechischen Regierung f\u00fcr den Wiederaufbau der Ukraine, in einem Interview mit der ukrainischen Nachrichtenagentur Ukrinform. &#8222;Mir scheint, dass Putin seinen &#8218;Charme&#8216; und seine pers\u00f6nlichen Verbindungen nicht l\u00e4nger nutzen kann, um Trump zu beeinflussen&#8220;, sagt Kope\u010dn\u00fd. Der russische Staatschef erwecke den Eindruck, den US-Pr\u00e4sidenten zu verspotten, doch Leute wie Trump tolerierten eine solche Behandlung nicht.<\/p>\n<p><b>+++ 01:53 UN-Bericht: Russische Drohnen jagen gezielt ukrainische Zivilisten +++<\/b><br \/>Russland jagt in der Ukraine nach Erkenntnissen der Vereinten Nationen gezielt Zivilisten in der N\u00e4he der Frontlinie mit Drohnen. Ziel sei es, die Menschen aus diesen Gegenden zu vertreiben, hei\u00dft es in dem Bericht der Unabh\u00e4ngigen Internationalen Untersuchungskommission f\u00fcr die Ukraine, der diese Woche der UN-Generalversammlung vorgelegt werden soll. Demnach werden Zivilisten \u00fcber weite Strecken von Drohnen verfolgt und manchmal bei der Suche nach Schutz mit Brandbomben oder Sprengstoff angegriffen. &#8222;Diese Angriffe wurden als Teil einer koordinierten Strategie begangen, um Zivilisten aus diesen Gebieten zu vertreiben&#8220;, hei\u00dft es in dem 17-seitigen Dokument.<\/p>\n<p><b>+++ 00:28 Agentur: USA setzen Deutschland Frist f\u00fcr deutsche Rosneft-Tochter +++<\/b><br \/>Die USA haben der Bundesregierung einem Medienbericht zufolge eine Frist von sechs Monaten gesetzt, um die Eigentumsverh\u00e4ltnisse der deutschen Tochter des russischen \u00d6lkonzerns Rosneft zu regeln. Im Gegenzug sei Washington bereit, Rosneft Deutschland vor\u00fcbergehend von US-Sanktionen auszunehmen, meldet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Mit den Verhandlungen vertraute Insider best\u00e4tigen der Nachrichtenagentur Reuters in Deutschland lediglich, dass es konstruktive Gespr\u00e4che gebe. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte am 22. Oktober wegen des Ukraine-Krieges Sanktionen gegen die gr\u00f6\u00dften russischen \u00d6lkonzerne Lukoil und Rosneft verh\u00e4ngt.<\/p>\n<p><b>+++ 23:32 Nach US-Sanktionen: Russischer \u00d6lkonzern Lukoil k\u00fcndigt Verkauf von Auslandsverm\u00f6gen an +++<\/b><br \/>Wenige Tage nach der Bekanntgabe von US-Sanktionen gegen Lukoil hat der russische Erd\u00f6l-Konzern den Verkauf seines Auslandsverm\u00f6gens angek\u00fcndigt. &#8222;Aufgrund der Einf\u00fchrung restriktiver Ma\u00dfnahmen gegen das Unternehmen und seine Tochtergesellschaften durch einige Staaten gibt das Unternehmen seine Absicht bekannt, seine internationalen Verm\u00f6genswerte zu ver\u00e4u\u00dfern&#8220;, erkl\u00e4rt Lukoil in einer am Abend ver\u00f6ffentlichten Mitteilung. Das Bieterverfahren habe bereits begonnen, hei\u00dft es weiter.<\/p>\n<p><b>+++ 22:04 Ukraine zeigt t\u00f6dlichen Luftangriff auf russischen Generalssohn +++<\/b><br \/>Der ukrainische Milit\u00e4rgeheimdienst HUR hat im Netz ein Drohnenvideo ver\u00f6ffentlicht, das die T\u00f6tung eines russischen Generalssohns zeigen soll. Wie die Beh\u00f6rde in den sozialen Netzwerken meldet, entdeckten ukrainische Drohnenpiloten am 15. Oktober an der Front in der Region Saporischschja die Position eines russischen Drohnenteams im Bezirk Wassyliwka. Aufgrund der Aufkl\u00e4rungsdaten sei die russische Stellung dann mit einer Gleitbombe angegriffen und zerst\u00f6rt worden. Zum Zeitpunkt des Angriffs habe sich auch der russische Leutnant Wassili Marzoev dort aufgehalten. Er sei zusammen mit mehreren Soldaten get\u00f6tet worden. Wassili Marzoev war der Sohn des Kommandeurs der 18. Kombinierten Waffenarmee, Generalleutnant Arkadi Marzoev, dem Kiew Kriegsverbrechen gegen Zivilisten vorwirft. Russland hatte den Tod von Wassili Marzoev bereits vor zwei Wochen gemeldet.<\/p>\n<p><b>+++ 21:39 Orban reist zu Gespr\u00e4chen \u00fcber russisches \u00d6l nach Washington +++<\/b><br \/>Nach der Verh\u00e4ngung von US-Sanktionen gegen die zwei gr\u00f6\u00dften russischen Erd\u00f6l-Konzerne reist Ungarns Regierungschef Viktor Orban in der kommenden Woche zu Gespr\u00e4chen mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Orban werde &#8222;in der zweiten H\u00e4lfte der n\u00e4chsten Woche in Washington die Gelegenheit haben, dieses Thema mit dem US-Pr\u00e4sidenten zu besprechen&#8220;, sagt der ungarische Au\u00dfenminister Peter Szijjarto bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem israelischen Amtskollegen Gideon Saar. Ungarn sei gerade dabei, die Folgen der j\u00fcngsten US-Sanktionen auszuwerten, f\u00fcgt Szijjarto an. Am Wochenende hatte der US-Botschafter bei der Nato, Matthew Whitaker, in einem Fernsehinterview gesagt, sein Land erwarte von L\u00e4ndern wie Ungarn, dass diese sich von russischen Energiequellen unabh\u00e4ngig machten. Zuvor hatte Orban angek\u00fcndigt, die ungarische Regierung werde M\u00f6glichkeiten zur Umgehung der neuen US-Sanktionen gegen russische Energiekonzerne suchen.<\/p>\n<p>Alle vorherigen Entwicklungen<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-36-Polens-Praesident-spricht-mit-Trump--article26024514.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> <\/a>k\u00f6nnen Sie<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/22-22-Luftwaffe-meldet-erneut-Drohnenschwaerme-ueber-der-Ukraine--article26106675.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> <\/a><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/21-39-Orban-reist-zu-Gespraechen-ueber-russisches-Ol-nach-Washington--article26123778.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">hier nachlesen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Agenten der Partisanenbewegung ATESH ist es gelungen, den russischen F\u00f6deralen Schutzdienst (FSO) in Sewastopol sowie Einrichtungen, die von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":148457,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-533552","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115453286761736214","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/533552","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=533552"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/533552\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/148457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=533552"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=533552"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=533552"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}