{"id":534020,"date":"2025-10-28T23:26:17","date_gmt":"2025-10-28T23:26:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/534020\/"},"modified":"2025-10-28T23:26:17","modified_gmt":"2025-10-28T23:26:17","slug":"restaurant-in-stuttgart-neuer-versuch-in-der-weinstube-am-stadtgraben-mit-guenstigeren-gerichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/534020\/","title":{"rendered":"Restaurant in Stuttgart: Neuer Versuch in der Weinstube am Stadtgraben \u2013 mit g\u00fcnstigeren Gerichten"},"content":{"rendered":"<p>Eigentlich wollte Christian List die Weinstube am Stadtgraben gar nicht mehr als <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Restaurant\" title=\"Restaurant\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Restaurant<\/a> \u00f6ffnen. Im vergangenen Jahr hatte er das Lokal vom langj\u00e4hrigen Betreiber Sebastian Ludwig \u00fcbernommen, der<a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.gastronomie-in-bad-cannstatt-weinstube-am-stadtgraben-insolvent-neustart-in-zermatt.b62f14b0-f976-41f2-bd82-eefee5d8e155.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> wegen Insolvenz aufgeben <\/a>musste. \u201eEin weiterer Leerstand w\u00e4re doch schade\u201c, dachte sich der Gastronom und Caterer. <\/p>\n<p>Gastronom wagt zweiten Anlauf  <\/p>\n<p>Rund f\u00fcnf Monate sp\u00e4ter startet Christian List den zweiten Anlauf: Wie andere Gastronomen auch setzt er jetzt lieber auf ein g\u00fcnstigeres Konzept \u2013 f\u00fcr die G\u00e4ste und den Gastronomen. <\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/media.media.57b1c069-66c6-4194-b1d3-75d5397f7f81.original1024.media.jpeg\"\/>     Ein Tagesgericht in der Weinstube am Stadtgraben: der Tafelspitz kostet 21,90 Euro.    Foto: Lichtgut \/ Ferdinando Iannone    <\/p>\n<p>\u201eWas der Vorg\u00e4nger nicht geschafft hat, ist auch f\u00fcr uns nicht machbar\u201c, lautete seine Erkenntnis. Unter 100 Euro zu zweit kamen die G\u00e4ste in der Weinstube am Stadtgraben kaum weg. In der K\u00fcche standen schlie\u00dflich mehrere K\u00f6che, im Service ebenfalls reichlich Personal, was auch die Kosten f\u00fcr Christian List in die H\u00f6he trieb. \u201eDie Mitarbeiter waren Feuer und Flamme und haben es mit Bravour gemacht\u201c, sagt er. <\/p>\n<p>Doch im April kamen pl\u00f6tzlich wieder weniger G\u00e4ste, also zog er die Konsequenz \u2013 aus Gr\u00fcnden der Wirtschaftlichkeit und wegen der Nerven. \u201eDie Zeiten sind kompliziert genug, darum halten wir\u2019s in der Weinstube am Stadtgraben jetzt ganz einfach\u201c, lautet sein Werbespruch f\u00fcr das neue Konzept. <\/p>\n<p>\u201eDie Leute wollen nicht mehr so viel bezahlen\u201c <\/p>\n<p>Er hat sich, wie er sagt, vom Gottlieb in Cannstatt inspirieren lassen, wo Stullen f\u00fcr rund zehn Euro, Salate f\u00fcr bis zu 14 Euro und wechselnde Tagesgerichte aufgetischt werden und es immer voll ist. <\/p>\n<p>\u201eDie Leute wollen Geselligkeit, aber nicht mehr so viel daf\u00fcr bezahlen\u201c, ist sein Eindruck. Deshalb brachte er seine R\u00f6stbrote aus seinem Intermezzo in der Apotheke im Stuttgarter Osten wieder auf den Tisch. Belegt mit getrockneten Tomaten, Pepperdrops und Oliven oder Pulled Pork und roten Zwiebeln kosten die pizza\u00e4hnlichen Teigfladen zwischen 14,90 Euro und 17,90 Euro. Schweizer Wurstsalat (12,90 Euro) und Maultaschen (ger\u00f6stet mit Ei und Salat f\u00fcr 16,90 Euro hat er ansonsten noch zu bieten. Au\u00dferdem gibt es \u201eimmer was mit So\u00dfe\u201c: Als Tagesgericht steht zum Beispiel Tafelspitz mit Meerrettichso\u00dfe und Salzkartoffeln auf der Tafel f\u00fcr 21,90 Euro. Im Fr\u00fchjahr hatte das Gericht in der Weinstube am Stadtgraben noch 28,50 Euro gekostet. <\/p>\n<p>Durch weniger Waren- und Personaleinsatz kommt er auf einen erschwinglicheren Preis, \u201eder ins Budget passt\u201c. Ein Koch bereitet die Gerichte vor; statt sieben Mitarbeiter reichen am Abend drei, die nicht vom Fach sein m\u00fcssen. <\/p>\n<p> Eine Preisgrenze bei den G\u00e4sten <\/p>\n<p>\u201eEs gibt eine Preisgrenze, danach verweigern die Leute den Besuch im Restaurant\u201c, sagt Christian List. Diese Erkenntnis wird auch auf anderen Speisekarten deutlich \u2013 mit unterschiedlichen Ans\u00e4tzen. <\/p>\n<p>In der Alten Kanzlei stehen zum Beispiel mittlerweile f\u00fcnf \u201ekleine Gerichte\u201c zur Auswahl: Neben Hirschsteak mit Schupfnudeln f\u00fcr 28,40 Euro k\u00f6nnen die G\u00e4ste in dem Restaurant am Schlossplatz Wildschwein-Ragout f\u00fcr 18,80 Euro oder Serviettenkn\u00f6del mit Waldpilzen und Kr\u00e4uterrahm f\u00fcr 16,80 Euro bestellen.<\/p>\n<p>In der Weinstube am Stadtgraben ist allerdings jederzeit die R\u00fcckkehr zur gehobenen K\u00fcche m\u00f6glich \u2013 auf Anfrage und f\u00fcr Veranstaltungen wird \u201ewie fr\u00fcher\u201c gekocht, versichert Christian List. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eigentlich wollte Christian List die Weinstube am Stadtgraben gar nicht mehr als Restaurant \u00f6ffnen. 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