{"id":534589,"date":"2025-10-29T05:03:18","date_gmt":"2025-10-29T05:03:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/534589\/"},"modified":"2025-10-29T05:03:18","modified_gmt":"2025-10-29T05:03:18","slug":"berlin-brandenburg-gnade-zum-fest-berlin-laesst-erneut-haeftlinge-vorzeitig-frei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/534589\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Gnade zum Fest: Berlin l\u00e4sst erneut H\u00e4ftlinge vorzeitig frei"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Gnade zum Fest: Berlin l\u00e4sst erneut H\u00e4ftlinge vorzeitig frei<\/p>\n<p>\t\t\t\t              29.10.2025, 04:52 Uhr<\/p>\n<p><strong>Alle Jahre wieder k\u00f6nnen Strafgefangene darauf hoffen, dass sie wegen des Weihnachtsfestes vorzeitig entlassen werden. In der Hauptstadt gilt das weiterhin. Doch die Vorgaben werden strenger.<\/strong><\/p>\n<p>Berlin\/Potsdam (dpa\/bb) &#8211; In Berlin und Brandenburg kommen auch in diesem Jahr Strafgefangene vorzeitig auf freien Fu\u00df und k\u00f6nnen so Weihnachten in Freiheit feiern. Eine entsprechende Regelung sei derzeit in Vorbereitung, hie\u00df es aus dem Justizministerium in Potsdam. In Berlin k\u00f6nnten nach einer ersten Sch\u00e4tzung 70 bis 80 Inhaftierte von der sogenannten Weihnachtsamnestie profitieren, wie eine Sprecherin der Senatsjustizverwaltung auf Anfrage sagte.\u00a0<\/p>\n<p>Das w\u00e4ren weniger als im vergangenen Jahr. Damals profitierten insgesamt 100 Straft\u00e4ter von dem Gnadenerweis, wie die &#8222;Weihnachtsamnestie&#8220; korrekt hei\u00dft. Im Jahr 2020 kamen in der Hauptstadt laut Justizbeh\u00f6rde rund 140 Gefangene vorzeitig zu den Festtagen frei, in den Jahren 2019 und 2022 waren es sogar jeweils 170 Insassen.<\/p>\n<p>Strengere Bedingungen f\u00fcr Entlassung<\/p>\n<p>Unter Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) sind die Voraussetzungen f\u00fcr eine fr\u00fchzeitige Entlassung strenger geworden. Fr\u00fcher kamen f\u00fcr die Regelung H\u00e4ftlinge in Betracht, die ohnehin zwischen Oktober bis Anfang Januar freigekommen w\u00e4ren. In diesem Jahr wurde die Zeitspanne laut Sprecherin verk\u00fcrzt auf die Zeit vom 13. November 2025 bis zum 3. Januar 2026.\u00a0<\/p>\n<p>Es gibt eine Reihe weiterer Voraussetzungen, damit jemand fr\u00fcher freikommt: Dazu z\u00e4hlt, dass nur Gefangene infrage kommen, die in der Haft nicht negativ aufgefallen sind und keine langj\u00e4hrige Haftstrafe verb\u00fc\u00dfen mussten. Au\u00dferdem muss gesichert sein, dass sie ein Dach \u00fcber dem Kopf haben &#8211; und selbst einverstanden sind.<\/p>\n<p>Keine &#8222;Weihnachtsamnestie&#8220; mehr in Sachsen<\/p>\n<p>Auch in vielen anderen Bundesl\u00e4ndern gibt es die sogenannte Weihnachtsamnestie. Sachsen verzichtet allerdings k\u00fcnftig darauf, wie das Justizministerium in Dresden j\u00fcngst bekanntgab. Die bisherige Praxis habe zu einer Bevorzugung gef\u00fchrt, die sich in einem modernen Rechtsstaat mit dem Prinzip der Gleichbehandlung aller Gefangenen nur schwer rechtfertigen lie\u00dfe, erkl\u00e4rte CDU-Justizministerin Constanze Geiert in Dresden.\u00a0<\/p>\n<p>Sachsen stellt sich damit in eine Reihe mit Bayern, das prinzipiell nicht zum Jahresende begnadigt. Andere L\u00e4nder haben im vergangenen Jahr dagegen wieder Gnade walten lassen. Allerdings nannten mehrere Bundesl\u00e4nder eine deutlich geringere Zahl Freigelassener.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Gnade zum Fest: Berlin l\u00e4sst erneut H\u00e4ftlinge vorzeitig frei 29.10.2025, 04:52 Uhr Alle Jahre wieder&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":534590,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,1890,29,17445,30,93462,7729],"class_list":{"0":"post-534589","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-brandenburg","10":"tag-deutschland","11":"tag-fest","12":"tag-germany","13":"tag-gnade","14":"tag-haeftlinge"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115455708624951161","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/534589","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=534589"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/534589\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/534590"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=534589"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=534589"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=534589"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}