{"id":534660,"date":"2025-10-29T05:44:26","date_gmt":"2025-10-29T05:44:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/534660\/"},"modified":"2025-10-29T05:44:26","modified_gmt":"2025-10-29T05:44:26","slug":"migration-kulturkampf-und-proteste-grossbritannien-in-der-krise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/534660\/","title":{"rendered":"Migration, Kulturkampf und Proteste: Grossbritannien in der Krise"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-2 font-sans text-base font-thin leading-[26px] md:mb-[16px] md:text-xl md:leading-[32px]\">Aufm\u00e4rsche von Rechtsextremen und Islamisten, Skandale um Vergewaltigungen und zwei Traditionsparteien im Niedergang: Grossbritannien wird von Krisen ersch\u00fcttert. Der Politikwissenschafter Eric Kaufmann ordnet ein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/e80d6366-0abe-4dca-8f38-a894d79cdfea.jpg\" class=\"absolute left-0 top-0 block h-full w-full  \"  width=\"8640\" height=\"5760\" alt=\"\u00abNegative Einstellung gegen\u00fcber dem Establishment und den etablierten Parteien\u00bb: Nationalistische Demonstranten in London, 13. September 2025.\" data-onclick=\"&#10;            window.vamp.navigateToGallery({&#10;              id: 'ld.1908818',&#10;              images: [undefined],&#10;              selectedImage: 0,&#10;              sharingUrl: 'https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/eric-kaufmann-in-grossbritannien-verbindet-sich-die-sorge-um-die-meinungsfreiheit-mit-dem-frust-ueber-die-migration-ein-gefaehrlicher-cocktail-ld.1908818',&#10;              articleTitle: 'Migration, Kulturkampf und Proteste: Grossbritannien in der Krise'&#10;            });&#10;          \" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1)\" loading=\"lazy\" \/>\u00abNegative Einstellung gegen\u00fcber dem Establishment und den etablierten Parteien\u00bb: Nationalistische Demonstranten in London, 13. September 2025.<\/p>\n<p>Joanna Chan \/ AP<\/p>\n<p class=\" articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9g3382\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Herr Kaufmann, die zwei grossen britischen Parteien implodieren, das einst stolze Land erscheint h\u00f6chst instabil. Wie w\u00fcrden Sie den Zustand des Vereinigten K\u00f6nigreichs beschreiben?<\/p>\n<p>Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen<\/p>\n<p>NZZ.ch ben\u00f6tigt JavaScript f\u00fcr wichtige Funktionen. 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Deren Entwicklung ist erstaunlich.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9gee30\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Inwiefern?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9gee40\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">In den 2010er Jahren kam Farages UK Independence Party (Ukip) auf, deren W\u00e4hlerschaft haupts\u00e4chlich vom Wunsch nach einer Reduzierung der Einwanderung motiviert war. 2014 erhielt die Ukip bei den Europawahlen fast 30 Prozent der Stimmen. Sechs Jahre sp\u00e4ter kam die Brexit-Abstimmung. Die Konservativen unter Boris Johnson, die voll hinter dem Brexit standen, konnten Farages W\u00e4hlerschaft weitgehend absorbieren. Statt dass sich die Einwanderung reduzierte, schoss sie nach der Covid-Krise in die H\u00f6he, auf fast 800\u00a0000 pro Jahr. Das waren viel mehr als vor der Brexit-Abstimmung! Auch die illegale Einwanderung \u00fcber den \u00c4rmelkanal nahm zu. Johnson hatte die Brexit-W\u00e4hler verraten. Das ist die Hauptursache f\u00fcr den Zusammenbruch der Tory-Partei und den Aufstieg von Reform UK.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9gee41\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Auch wirtschaftlich lief es nicht gut.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9gee50\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Da steht das Vereinigte K\u00f6nigreich an einem \u00e4hnlichen Punkt wie andere europ\u00e4ische L\u00e4nder. Die Staatsschulden sind durch Covid stark gestiegen, in der Folge stagnierte die Wirtschaft. Dann kam die neue Labour-Regierung mit grosser Mehrheit an die Macht, obschon sie nur 30 Prozent der Stimmen erhielt. Ihre Beliebtheitswerte sanken sehr schnell, obschon man fairerweise sagen muss, dass sie ihre Probleme gr\u00f6sstenteils von der konservativen Vorg\u00e4ngerregierung geerbt hat. Nun sehen wir bei den Kommunalwahlen, dass Farages Reform UK sowohl in den alten Labour- als auch in den Tory-Gebieten die meisten Stimmen holt.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9gee51\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Die Stimmung ist in beiden politischen Lagern aufgeheizt. Weshalb?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9gee60\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Die W\u00e4hlerschaft auf beiden Seiten f\u00fchlt sich betrogen. Selbst Leuten, denen Einwanderung am Herzen liegt, l\u00e4uft die Entwicklung zu schnell. Die ethnischen Verschiebungen sind nicht nur in Grossst\u00e4dten wie London festzustellen, sondern auch in kleineren Orten im Norden Englands, wo Asylsuchende verteilt wurden. Angeheizt wird die Stimmung durch zahlreiche Zwischenf\u00e4lle, die in den sozialen Netzwerken schnell die Runde machen: die Festnahme von Leuten, die sich im Internet migrationskritisch \u00e4ussern, oder gewaltt\u00e4tige Angriffe von Migranten, wie der Messerangriff 2024 in Southport auf einen Tanzkurs zur Musik von Taylor Swift, bei dem drei M\u00e4dchen ermordet wurden.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9gee61\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Nach diesem Angriff kam es landesweit zu Protesten, die in hiesigen Medien oft als rechtsextrem eingestuft wurden. Wie sch\u00e4tzen Sie diese Proteste ein?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9gee70\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Einige waren gewaltt\u00e4tig, andere friedlich. Die Labour-Regierung aber hat alle pauschal verteufelt. Viele haben dies als Einschnitt in die Meinungsfreiheit empfunden. Eine Reaktion darauf ist eine Bewegung, die \u00fcberall im Land englische oder britische Flaggen hisst, als Zeichen des \u00abpatriotischen Widerstands\u00bb. In einigen F\u00e4llen haben Beh\u00f6rden diese Flaggen entfernen lassen, was die Proteste nat\u00fcrlich angeheizt hat.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9gee71\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Als der rechtsextreme Aktivist Tommy Robinson im September zur grossen \u00abpatriotischen\u00bb Demonstration in London aufrief, folgten ihm \u00fcber 100\u00a0000 Menschen. Wie kam das?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9gee72\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Robinson hat die Dynamik genutzt, die in den letzten Monaten entstanden ist. Die Rechte war bisher bei der Mobilisierung f\u00fcr Strassenproteste immer schw\u00e4cher als die Linke. Diese Demonstration aber war \u00e4hnlich gross wie der Pal\u00e4stina-Marsch. Die zwei Kundgebungen zeigen die zwei konkurrierenden Narrative auf, die zurzeit den Ton angeben.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9gee80\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Das heisst, die moderaten Kr\u00e4fte werden durch die extremen Rechten und die extremen Linken zerrieben?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9gee81\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Ich w\u00e4re vorsichtig mit einer Interpretation. Solche Grossdemonstrationen sagen nichts \u00fcber die Mehrheitsmeinung aus, sondern spiegeln bloss die F\u00e4higkeit einer Gruppe, sich zu organisieren. Was man aber sagen kann: Es herrscht eine Unzufriedenheit im Land, eine negative Einstellung gegen\u00fcber dem Establishment und den etablierten Parteien. Das sieht man auch auf der linken Seite, wo sich viele W\u00e4hler von der Labour-Partei abwenden und zur ideologischen extremen Linken wechseln.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9gee82\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Sind die patriotischen Flaggen-Proteste und die Pro-Pal\u00e4stina-Proteste Ausdruck eines wachsenden Kulturkampfes?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9gee83\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Wir stecken tats\u00e4chlich in einem Kulturkampf, doch dieser spielt sich weniger auf der Strasse ab als im Internet und in den Zeitungen. Dabei geht es um Themen wie Transgender, die britische Geschichte, Kolonialschuld und Rassismus oder die Gender-Ideologie in Schulen. In den USA waren diese Kulturkampf-Themen gem\u00e4ss meinen Untersuchungen ein wichtiger Faktor bei Wahlen. Sie haben zu Trumps Sieg beigetragen. In Grossbritannien spielen sie jedoch keine grosse Rolle.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9gee90\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Die Einwanderung aber schon.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9gee91\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Ja und die Kriminalit\u00e4t. Man kann diese Themen auch unter das Stichwort Kulturkampf stellen. Durch Tabus werden rote Linien geschaffen, die es den Mainstream-Parteien schwer machen, \u00fcber die problematischen Aspekte der Einwanderung zu sprechen und Abschiebungen durchzuf\u00fchren. Der Mangel an Debatten, die fehlende Bereitschaft, Probleme anzugehen \u2013 all das w\u00fchlt die Bev\u00f6lkerung auf.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8gecuoe0\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">K\u00fcrzlich sagte die Polizei eine Demonstration der Ukip in London aus Sicherheitsgr\u00fcnden ab. Aus dem gleichen Grund wurden in Birmingham Fans des Fussballvereins Maccabi Tel Aviv nicht ins Stadion gelassen, nachdem unter anderem ein Imam zum Widerstand aufgerufen hatte. Kann der Staat die Sicherheit nicht mehr garantieren?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8ged43l1\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Solche Vorf\u00e4lle verst\u00e4rken wohl den Eindruck, dass manche Meinungen und Gruppen vom Staat kriminalisiert oder zumindest nicht ausreichend gesch\u00fctzt werden.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8geqmtj0\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Keir Starmer hat den Ausschluss der Fans kritisiert.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8gfnfl01\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Er bewegt sich auch hier auf einer Gratwanderung. Er hat den Ausschluss der Fans kritisiert, wahrscheinlich auch, weil er die von der Trump-Regierung erhobenen Vorw\u00fcrfe, Grossbritannien habe ein Problem mit der Meinungsfreiheit, kontern will. Gleichzeitig besch\u00e4ftigt er weiterhin NGO und Gremien wie das College of Policing, die von der \u00abwoke left\u00bb unterwandert sind und den Schutz vor emotionalen Verletzungen \u00fcber die Meinungsfreiheit stellen. So verbindet sich in Teilen der Bev\u00f6lkerung die Sorge um die Meinungsfreiheit mit der Frustration \u00fcber die Einwanderung. Ein gef\u00e4hrlicher Cocktail.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9gee92\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Starmer hat auch versprochen, die illegale Migration zu bek\u00e4mpfen und die Zahl der illegalen Einreisen zu reduzieren. Meint er es ernst?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9gee93\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Er w\u00fcrde es sicher begr\u00fcssen, wenn es keine illegale Einwanderung g\u00e4be. Das Problem ist: Starmer war selber Menschenrechtsanwalt. Um die Kontrolle \u00fcber die Grenze zu erlangen und grossangelegte Abschiebungen durchzuf\u00fchren, muss man sich gegen jene Juristen wehren, die die Menschenrechte in grossz\u00fcgigster Weise zugunsten der Migranten auslegen und Institutionen wie den Europ\u00e4ischen Menschenrechtsgerichtshof dominieren. Dazu ist Starmer nicht bereit, weil er sich \u00fcber tief verwurzelte \u00dcberzeugungen der Linken hinwegsetzen m\u00fcsste.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9gee94\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Grossbritannien hat ein Abkommen mit Frankreich geschlossen, um die Migration \u00fcber den \u00c4rmelkanal einzuschr\u00e4nken. Das ist doch ein erster Schritt.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9geea0\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Bis jetzt sind nur etwa 40 Menschen zur\u00fcckgeschickt worden. Ob sich das bessert, ist zweifelhaft.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9geea1\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Die Labour-Regierung will wie Emmanuel Macron einen pal\u00e4stinensischen Staat anerkennen. T\u00e4te er das auch, wenn in den letzten Jahrzehnten Millionen Juden und nicht Millionen Muslime nach England eingewandert w\u00e4ren?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9geea2\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">In England sind 6,5 Prozent der Bev\u00f6lkerung Muslime, das gibt sicher einen gewissen Druck auf die Regierung. Ich denke aber nicht, dass das ausschlaggebend war. Der Druck der Linken und der extremen Linken war wohl wichtiger. Starmer muss sich Sorgen machen, dass er Stimmen an die Gr\u00fcnen und an Jeremy Corbyn und diese anderen Gruppierungen verliert. Er sch\u00fctzt diese Flanke. Hinzu kommt, dass Pal\u00e4stina f\u00fcr Labour seit Jahren ein wichtiges Thema ist.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9geec1\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">In Grossbritannien gibt es immer mehr muslimische B\u00fcrgermeister und Parlamentarier. F\u00fcr Rechte ist das ein Zeichen der Islamisierung, Linke sehen es als Zeichen f\u00fcr gute Integration. Wer hat recht?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8ge2ttp1\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Die muslimische Bev\u00f6lkerung ist auf die st\u00e4dtischen Gebiete konzentriert. An einigen Orten ist sie sehr stark segregiert, wie in Blackburn, Oldham oder Burnley, wo es 2001 zu Unruhen kam. Deshalb gibt es lokale B\u00fcrgermeister, die von ethnischen Gruppen gew\u00e4hlt werden, etwa von Bangalen wie Lutfur Rahman in East London. In seinem Quartier wurden englische Fahnen abgeh\u00e4ngt, w\u00e4hrend pal\u00e4stinensische wehen durften. Es gibt auch Parlamentarier, die sich mehr mit Gaza als mit den Anliegen der Bev\u00f6lkerung besch\u00e4ftigen. Nat\u00fcrlich ist die Wahl solcher Leute demokratisch, aber meiner Meinung nach sollten die Menschen nach Themen w\u00e4hlen, nicht nach ethnischen Prinzipien. Das eigentliche Problem ist: Es gibt keine Regierungspolitik, die bisher zur Integration beigetragen hat.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8gf6ni10\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Wie meinen Sie das?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8gf6n3q1\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">In Nordengland gibt es Schulen, die ausschliesslich von Pakistanern besucht werden, andere nur von Weissen. Durch die Migration kommen Leute zusammen, aber sie leben getrennt. Man kann sie ja auch nicht zwingen, an einem bestimmten Ort zu leben. Migranten ziehen oft dahin, wo bereits viele ihrer Landsleute leben, die Weissen ziehen um und meiden bestimmte Gegenden. Die einzige M\u00f6glichkeit, diese Segregation zu verhindern, ist, die Einwanderung zu verlangsamen.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9geed0\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Der Skandal um die Grooming-Gangs hat Grossbritannien ersch\u00fcttert. Migrantische Gangs hatten Tausende von britischen M\u00e4dchen vergewaltigt, die Beh\u00f6rden schauten aus Angst vor Rassismusvorw\u00fcrfen w\u00e4hrend Jahren weg. War dieser Skandal ein Wendepunkt?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9geed1\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Der Grooming-Skandal ist ein Spiegelbild zweier Missst\u00e4nde: die Konzentration von Einwanderern aus muslimischen L\u00e4ndern in gewissen Quartieren, die ganz andere Werte haben, und die politische Korrektheit, die eine Aufkl\u00e4rung der Gruppenvergewaltigungen lange verhinderte. F\u00fcr die Linke gilt: Man darf nichts sagen, was die Gef\u00fchle von Minderheiten verletzen oder als rassistisch wahrgenommen werden k\u00f6nnte. Deshalb wurden die Vorf\u00e4lle lange heruntergespielt. Ohne diese falsche R\u00fccksichtnahme h\u00e4tte viel Leid verhindert werden k\u00f6nnen. Die gegenw\u00e4rtige Schw\u00e4che der Labour-Partei hat auch damit zu tun, dass sie stark mit diesem politischen Versagen in Verbindung gebracht wird.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9geed2\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Ging es um eine Art umgekehrten Rassismus? Weil die Opfer weiss waren und die T\u00e4ter Migranten, hat man nicht interveniert?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9geed3\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Die \u00f6ffentliche Moral und alle Sensibilit\u00e4ten drehen sich um die Tabus der Linken: Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht, Sexualit\u00e4t. Selbst Menschen aus der politischen Mitte z\u00f6gern, wenn eine Aussage den Anschein erwecken k\u00f6nnte, gegen eines dieser Tabus zu verstossen. Die Linke hat diese kulturelle Macht institutionalisiert. Jede Abweichung kann den \u00absozialen Tod\u00bb bedeuten, wie der amerikanische Linguist John McWhorter sagt.<\/p>\n<p>Zur PersonEric Kaufmann<\/p>\n<p>1970 in Hongkong geboren, stammt Eric Kaufmann aus einer multiethnischen Familie. Aufgewachsen ist er in Kanada und Japan, sein Vater ist j\u00fcdisch. Als Politologe forscht er zu Themen wie Nationalismus, politische und religi\u00f6se Demografie und Migration. In seinem Buch \u00abWhiteshift\u00bb schreibt er, Sorgen von weissen Einwohnern \u00fcber die demografische Entwicklung seien berechtigt. Nach Mobbing-Aktionen von Studenten und Kollegen hat er die Birkbeck University in London verlassen und lehrt nun an der privaten University of Buckingham.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9geed4\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Der Antisemitismus hingegen ist in breiten Kreisen salonf\u00e4hig geworden. Das zeigen unter anderem die israelfeindlichen Proteste, die nach der Attacke eines Islamisten auf Besucher einer Synagoge unger\u00fchrt weitergingen.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9geee0\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Beim Antisemitismus gab es schon immer ein gewisses Mass an Unehrlichkeit. Die gr\u00f6sste Gefahr f\u00fcr die Juden geht heute von Muslimen aus, die Bedrohung durch die extreme Rechte ist eher gering. Es ist wie beim Terrorismus: Auch da stellt der Islamismus nach wie vor die mit Abstand gr\u00f6sste Bedrohung dar, aber linke Organisationen versuchen immer, davon abzulenken, indem sie den Fokus auf die extreme Rechte richten. Die Unwilligkeit, Wahrheiten zu benennen, die mit Minderheiten zu tun haben, ist fest in der DNA der Politiker und der akademischen Gemeinschaft verankert. Das fliegt den etablierten Parteien nun um die Ohren. Keir Starmer allerdings hat in dieser Frage gute Absichten, er ist ja mit einer J\u00fcdin verheiratet.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9geee1\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Erleben wir bald das Ende des traditionellen Zweiparteiensystems in Grossbritannien? Bewegt sich das Land auf das europ\u00e4ische System zu mit vielen Parteien und Koalitionen?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9geee2\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Wir haben es mit einer Fragmentierung zu tun, auf beiden Seiten des politischen Spektrums. Doch beim britischen System erh\u00e4lt die st\u00e4rkste Partei fast alle Macht, auch wenn sie weniger als 50 Prozent der Stimmen holt. Deshalb wird oft taktisch gew\u00e4hlt. Bei den n\u00e4chsten Wahlen wird Labour den Anh\u00e4ngern der Gr\u00fcnen und der Liberaldemokraten sagen: \u00abWenn ihr Farage als Premierminister wollt, dann w\u00e4hlt die Gr\u00fcnen und die Liberaldemokraten. Um ihn aufzuhalten, m\u00fcsst ihr uns w\u00e4hlen.\u00bb Dasselbe auf der rechten Seite. Farage wird sagen: \u00abWenn ihr wollt, dass die Linken an der Macht bleiben, dann w\u00e4hlt die Tories, sonst uns.\u00bb<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9geee3\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Farage k\u00f6nnte tats\u00e4chlich Premierminister werden?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j8g9geee4\" componenttype=\"answer\" data-vars-danzz-last-article-element=\"true\" data-team-answer=\"true\">Im Moment steht ausser Frage, dass Reform UK die mit Abstand gr\u00f6sste Partei ist. Sie wird also eher als die Konservativen von taktischen Stimmen profitieren. Auf der linken Seite hat nach wie vor die Labour-Partei die Nase vorn. Es sieht also alles nach einem Zweikampf zwischen Labour und Reform UK aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Aufm\u00e4rsche von Rechtsextremen und Islamisten, Skandale um Vergewaltigungen und zwei Traditionsparteien im Niedergang: Grossbritannien wird von Krisen ersch\u00fcttert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":534661,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3976],"tags":[331,332,13,14,15,12,3992,3993,3994,3995,3996,3997],"class_list":{"0":"post-534660","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-vereinigtes-koenigreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-uk","15":"tag-united-kingdom","16":"tag-united-kingdom-of-great-britain-and-northern-ireland","17":"tag-vereinigtes-koenigreich","18":"tag-vereinigtes-koenigreich-grossbritannien-und-nordirland","19":"tag-vereinigtes-koenigreich-von-grossbritannien-und-nordirland"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115455870625059252","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/534660","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=534660"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/534660\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/534661"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=534660"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=534660"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=534660"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}