{"id":534870,"date":"2025-10-29T07:51:11","date_gmt":"2025-10-29T07:51:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/534870\/"},"modified":"2025-10-29T07:51:11","modified_gmt":"2025-10-29T07:51:11","slug":"einigung-zur-zulage-fhh-beschaeftigte-buergernahe-dienstleistungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/534870\/","title":{"rendered":"Einigung zur Zulage FHH-Besch\u00e4ftigte b\u00fcrgernahe Dienstleistungen"},"content":{"rendered":"<p>Zulage f\u00fcr Besch\u00e4ftigte der Freien und Hansestadt Hamburg<\/p>\n<p><strong>Einigung in den Verhandlungen mit Finanzsenator Dr. Andreas Dressel heute Nacht \u00fcber eine Zulage f\u00fcr b\u00fcrgernahe Dienstleistungen<\/strong><\/p>\n<p>In der f\u00fcnften Verhandlungsrunde \u00fcber eine Zulage f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) konnte heute Nacht ein Verhandlungsergebnis erzielt werden.<\/p>\n<p>Die Besch\u00e4ftigten hatten \u00fcber drei Jahre f\u00fcr eine Hamburg-Zulage gek\u00e4mpft. Nach langen und schwierigen Verhandlungen haben sich die Tarifvertragsparteien auf einen Tarifvertrag \u00fcber eine Zulage f\u00fcr b\u00fcrgernahe Dienstleistungen geeinigt.<\/p>\n<p>Dieser sieht vor, dass Besch\u00e4ftigtengruppen mit definiertem B\u00fcrgerkontakt wie z.B. Besch\u00e4ftigte des Hamburg Service vor Ort und der Bauh\u00f6fe der Bezirks\u00e4mter im ersten Schritt zum 1. Februar 2026 eine Zulage von 100 Euro pro Monat erhalten und zum 1. Mai 2027 erh\u00f6ht sich die Zulage auf insgesamt 115 Euro.<\/p>\n<p>In mehreren Verhandlungsrunden konnte der Arbeitgeber, trotz seiner kategorischen Ablehnung zu Beginn der Verhandlungen, doch noch dazu bewegt werden, die Zulage auch f\u00fcr Besch\u00e4ftigte im Sozial- und Erziehungsdienst zumindest anteilig zu zahlen. Besch\u00e4ftigte in diesem Bereich erhalten eine Zulage ab dem 1. Februar 2026 von 50 Euro und zum 1. Mai 2027 erh\u00f6ht sich diese auf 75 Euro.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich konnte f\u00fcr alle Besch\u00e4ftigten der FHH ein Mobilit\u00e4tszuschuss zum Jobticket in H\u00f6he von 15,75 Euro vereinbart werden.<\/p>\n<p>Die Mitglieder der Tarifkommission m\u00fcssen jetzt dar\u00fcber entscheiden, ob dies einen ersten Meilenstein darstellen kann und das Verhandlungsergebnis Akzeptanz findet.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Ole Borgard, stellvertretender Landesbezirksleiter ver.di Hamburg:<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDer Weg zu diesem Abschluss war lang und \u00e4u\u00dferst schwierig. Viele Punkte entsprechen nicht den Erwartungen der Besch\u00e4ftigten, insbesondere im Sozial- und Erziehungsdienst sind wir von den Anfangsforderungen noch weit entfernt. Deswegen verstehen wir diesen Tarifvertrag nur als Einstieg und nicht als Endpunkt um die Auseinandersetzung f\u00fcr den dringend notwendigen Ausgleich der hohen Lebenshaltungskosten in Hamburg. Denn das Problem der 5000 unbesetzten Stellen der Stadt wird mit diesem Abschluss nicht gel\u00f6st. Trotz dieser Einschr\u00e4nkungen bleibt der Abschluss ein Erfolg der Besch\u00e4ftigten und ein Signal f\u00fcr die Zukunft. Ohne den langen Atem und den Druck der Kolleg*innen w\u00e4re dieser Abschluss nicht m\u00f6glich gewesen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Irene Hatzidimou, stellvertretende Fachbereichsleiterin Fachbereich B<\/strong> erg\u00e4nzt:<\/p>\n<p>\u201eDieses Ergebnis ist ein harter Kompromiss und kann nur einen ersten Schritt f\u00fcr die Kolleginnen und Kollegen der FHH darstellen. Es bleibt f\u00fcr uns weiterhin unverst\u00e4ndlich, dass die Besch\u00e4ftigten in den Jugend\u00e4mtern, an den Schulen und in den Kinderschutzh\u00e4usern und &#8211; gruppen eine geringere Zulage erhalten als andere Bereiche, gerade dort, wo die vulnerabelsten Menschen dieser Stadt \u2013 Kinder, Jugendliche, \u00e4ltere und hilfebed\u00fcrftige Personen \u2013 Unterst\u00fctzung und Begleitung erhalten.<\/p>\n<p>Die Besch\u00e4ftigten der Stadt Hamburg verdienen eine echte Anerkennung ihrer Arbeit und eine Bezahlung, die das Leben in unserer Stadt erm\u00f6glicht. Wir werden uns weiter f\u00fcr eine w\u00fcrdige Daseinsvorsorge in Hamburg stark machen. Eine gute Gelegenheit hierf\u00fcr ist die anstehende Tarifrunde der Besch\u00e4ftigten der L\u00e4nder Ende des Jahres.\u201c<\/p>\n<p><strong>Mitglieder der Tarifkommission:<\/strong><\/p>\n<p>\u201eUnser Ziel, allen Besch\u00e4ftigten der FHH ein w\u00fcrdiges Leben in der Stadt durch eine Hamburg-Zulage zu erm\u00f6glichen, wurde vom Senat und dessen Verhandlungsf\u00fchrer Dr. Andreas Dressel umgem\u00fcnzt in eine Zulage f\u00fcr b\u00fcrgernahe Dienste f\u00fcr manche, das reicht uns nicht. Der Kampf f\u00fcr eine echte Hamburg-Zulage wird mit diesem Tarifvertrag erst beginnen.\u201c<\/p>\n<p>Hintergrund:<br \/>Mit der ver.di-Forderung nach einer Stadtstaaten-Zulage in der Tarifrunde 2023 wurde eine Gespr\u00e4chszusage erstreikt, die die Grundlage der jetzigen Verhandlungen bildete. Derzeit werden 71 Prozent der FHH-Tarifbesch\u00e4ftigten unterhalb des mittleren Hamburger Einkommens bezahlt.\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zulage f\u00fcr Besch\u00e4ftigte der Freien und Hansestadt Hamburg Einigung in den Verhandlungen mit Finanzsenator Dr. Andreas Dressel heute&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":507089,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,30,618,692],"class_list":{"0":"post-534870","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-gewerkschaft","11":"tag-hamburg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115456369285903407","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/534870","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=534870"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/534870\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/507089"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=534870"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=534870"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=534870"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}