{"id":535235,"date":"2025-10-29T11:28:10","date_gmt":"2025-10-29T11:28:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/535235\/"},"modified":"2025-10-29T11:28:10","modified_gmt":"2025-10-29T11:28:10","slug":"man-daf-fordern-ueberpruefung-der-eu-regeln-fuer-e-lkw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/535235\/","title":{"rendered":"MAN &#038; DAF fordern \u00dcberpr\u00fcfung der EU-Regeln f\u00fcr E-Lkw"},"content":{"rendered":"<p>Die europ\u00e4ischen Lkw-Hersteller DAF und MAN fordern von der Europ\u00e4ischen Union mehr Tempo und Flexibilit\u00e4t bei der Dekarbonisierung des Schwerlastverkehrs. Hintergrund ist die Sorge, dass die derzeitigen Klimavorgaben die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der heimischen Industrie gef\u00e4hrden k\u00f6nnten. \u201eEuropa darf nicht die eigene Industrie zerst\u00f6ren\u201c, warnte MAN-Chef Alexander Vlaskamp in einem Gespr\u00e4ch mit der Welt am Sonntag.<\/p>\n<p>\u201eWir werden bis 2030 nicht Zehntausende Elektro-Lkw verkaufen k\u00f6nnen, wenn sich die Bedingungen nicht rasant \u00e4ndern\u201c, sagte DAF-Chef Harald Seidel. Obwohl die Hersteller bereits \u201eHunderte Millionen Euro in die neuen Antriebe investiert\u201c h\u00e4tten, liege der Anteil der batterieelektrischen Lkw an den Verk\u00e4ufen derzeit nur bei ein bis zwei Prozent. Ursache daf\u00fcr seien nicht mangelnde Angebote, sondern fehlende Wirtschaftlichkeit f\u00fcr Spediteure und ein unzureichendes Netz an Ladepunkten.<\/p>\n<p>Nach den geltenden EU-Vorgaben m\u00fcssen die Hersteller bis 2030 den durchschnittlichen CO\u2082-Aussto\u00df ihrer Neufahrzeuge um 45 Prozent reduzieren. Wer dieses Ziel verfehlt, muss mit empfindlichen Strafzahlungen rechnen. DAF und MAN dr\u00e4ngen daher auf eine schnellere \u00dcberpr\u00fcfung der Grenzwerte, die derzeit erst f\u00fcr 2027 vorgesehen ist.<\/p>\n<p>Seidel warnte, dass die ab 2027 geplante CO\u2082-Abgabe die Kosten f\u00fcr Endkunden und damit die Inflation erh\u00f6hen werde, sollte es bis dahin keine wirtschaftlich tragf\u00e4higen L\u00f6sungen f\u00fcr Elektro-Lkw geben. Daher solle die EU ihre \u00dcberpr\u00fcfung um ein Jahr vorziehen und die Rahmenbedingungen anpassen, um Planungssicherheit zu schaffen.<\/p>\n<p>MAN-Chef Vlaskamp brachte zudem eine Abwrackpr\u00e4mie f\u00fcr alte Lkw ins Spiel, um den Austausch hin zu emissions\u00e4rmeren Fahrzeugen zu beschleunigen. Im Gegenzug sei die Branche bereit, st\u00e4rker in den Ausbau der Ladeinfrastruktur zu investieren, wenn die Politik auf neue Belastungen wie die Abgasnorm Euro-7 verzichte.<\/p>\n<p>Seidel betonte, das 2030-Ziel sei \u201enicht unm\u00f6glich\u201c zu erreichen, doch daf\u00fcr m\u00fcsse der Aufbau der Ladepunkte \u201eextrem beschleunigt\u201c werden. Laut seinen Angaben sind in Europa derzeit nur rund 1.100 \u00f6ffentliche Ladepunkte f\u00fcr Lkw verf\u00fcgbar \u2013 n\u00f6tig w\u00e4ren bis 2030 mindestens 10.000.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die europ\u00e4ischen Lkw-Hersteller DAF und MAN fordern von der Europ\u00e4ischen Union mehr Tempo und Flexibilit\u00e4t bei der Dekarbonisierung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":535236,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,38734,548,663,158,3934,3935,13,1962,14,15,12],"class_list":{"0":"post-535235","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-emissionen","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-headlines","17":"tag-lkw","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115457222678210061","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/535235","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=535235"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/535235\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/535236"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=535235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=535235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=535235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}