{"id":535418,"date":"2025-10-29T13:40:34","date_gmt":"2025-10-29T13:40:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/535418\/"},"modified":"2025-10-29T13:40:34","modified_gmt":"2025-10-29T13:40:34","slug":"carla-vistarini-stellte-ihr-neues-buch-im-haus-der-universitaet-duesseldorf-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/535418\/","title":{"rendered":"Carla Vistarini stellte ihr neues Buch im Haus der Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf vor"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Der Name Carla Vistarini hat in Italien nicht nur phonetisch einen guten Klang. Man kennt sie dort als Krimi-Autorin, als Texterin f\u00fcr italienische S\u00e4ngerstars und als k\u00fcnstlerische Kommissarin des Schlagerfestivals von Sanremo im Jahr 1997. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In D\u00fcsseldorf  ist sie vor allem den Studentinnen und Studenten des \u00dcbersetzerstudiengangs Italienisch an der Heine-Uni ein Begriff. Als sie jetzt im Haus der Universit\u00e4t am Schadowplatz vor ein \u00fcberwiegend italienischsprachiges Publikum trat, schlug ihr sp\u00fcrbar Sympathie entgegen. Die \u00fcberwiegend jungen Leute nutzten die Gunst der Stunde dazu, mit Carla Vistarini ins Fachgespr\u00e4ch zu kommen, nachdem diese fast eine Stunde lang auf Italienisch von ihrer Arbeit berichtet hatte, unterbrochen lediglich durch kurze Einw\u00fcrfe ihrer \u00dcbersetzerin Birgit Ulmer. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Eingeladen hatte Rolf Lohse, als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Heine-Uni zust\u00e4ndig f\u00fcr die Ausbildung von literarischen \u00dcbersetzern aus dem Italienischen, und als Herausgeber des Verlagslabors Bonn. Als Herausgeber mehrerer B\u00fccher mit Texten zur Geschichte des italienischen Theaters, die in D\u00fcsseldorf ins Deutsche \u00fcbersetzt wurden, wies er auf die hierzulande kaum bekannte Bedeutung des Italienischen f\u00fcr das europ\u00e4ische Theater hin. Im 16. Jahrhundert, so f\u00fchrte er aus, habe sich das Theater erstmals an ein Massenpublikum gewandt, alle anderen Nationen h\u00e4tten nachgezogen und die Italiener erst ein Jahrhundert sp\u00e4ter eingeholt \u2013 als Italien mit der Oper schon wieder vorn lag. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u00dcbersetzerin Ulmer las anschlie\u00dfend aus Carla Vistarinis neuem Krimi \u201eNimm mich an der Hand, wenn ich mich f\u00fcrchte&#8220;. Er setzt mit der Beschreibung eines \u00dcberfalls auf einen Supermarkt ein, bei dem eine junge Frau ums Leben kommt. Ein ehemaliger B\u00f6rsenstar hat sich unter den Br\u00fccken Roms eingerichtet, wird aber aus dieser Beschaulichkeit herausgerissen und findet sich in Begleitung eines kleinen M\u00e4dchens wieder, das ihn auf die Spur eines grausamen Verbrechens bringt. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Durchweg auf Italienisch gab Carla Vistarini dann Einblick in ihre Poetenwerkstatt. Ihre Arbeit bestehe vor allem darin, Indizien genau zu streuen. Der Leser m\u00fcsse immer ein bisschen mehr wissen als die Figuren des Krimis, m\u00fcsse die Schlusspointe ahnen und, wenn es so weit sei, doch noch \u00fcberrascht sein. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der sch\u00f6nste Satz des Abends entstammt ebenfalls dem Mund der Autorin. In ihrer kurzen Begr\u00fc\u00dfung auf Deutsch hatte sie dem Publikum vorab bekundet: \u201eIch danke Ihnen f\u00fcr Ihre liebevolle Anwesenheit.&#8220; <\/p>\n<p class=\"italic richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Info <\/strong>Carla Vistarini: \u201eNimm mich an der Hand, wenn ich mich f\u00fcrchte&#8220;, Verlagslabor, Bonn, 268 Seiten, 16,90 Euro. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Name Carla Vistarini hat in Italien nicht nur phonetisch einen guten Klang. 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