{"id":535750,"date":"2025-10-29T16:50:14","date_gmt":"2025-10-29T16:50:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/535750\/"},"modified":"2025-10-29T16:50:14","modified_gmt":"2025-10-29T16:50:14","slug":"paris-pariser-polizei-gibt-sicherheitsluecken-im-louvre-zu-tatverdaechtige-gestehen-teilweise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/535750\/","title":{"rendered":"Paris: Pariser Polizei gibt Sicherheitsl\u00fccken im Louvre zu \u2013 Tatverd\u00e4chtige gestehen teilweise"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Juwelenraub im Louvre haben die beiden festgenommenen Tatverd\u00e4chtigen teilweise gestanden. Die Pariser Polizei gibt derweil Schwachstellen bei der Sicherheit zu. Veraltete Technik und fehlende Genehmigungen h\u00e4tten den T\u00e4tern den Zugang zum Museum erleichtert.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Nach dem spektakul\u00e4ren Einbruch in den Pariser Louvre haben die beiden festgenommenen Tatverd\u00e4chtigen teilweise gestanden. Die 34 und 39 Jahre alten M\u00e4nner sollen nun in Untersuchungshaft kommen, wie die Pariser Staatsanw\u00e4ltin Laure Beccuau sagte.<\/p>\n<p>Die Pariser Polizei hatte kurz zuvor gravierende Sicherheitsl\u00fccken im Louvre zugegeben. Polizeichef Patrice Faure sagte am Mittwoch vor dem Senat, veraltete Systeme und schleppende Reparaturen h\u00e4tten Schwachstellen im meistbesuchten Museum der Welt hinterlassen \u2013 die schlie\u00dflich Mitte Oktober den spektakul\u00e4ren Diebstahl am helllichten Tag erm\u00f6glichten.<\/p>\n<p>\u201eEs wurde kein technologischer Fortschritt erzielt\u201c, sagte Faure den Senatoren. Teile der Video\u00fcberwachung seien noch analog und lieferten daher Bilder von geringerer Qualit\u00e4t, die nur langsam in Echtzeit \u00fcbertragen werden k\u00f6nnten. Eine lange angek\u00fcndigte Modernisierung \u2013 ein 93 Millionen Dollar teures Projekt, das die Verlegung von rund 60 Kilometern neuer Kabel erfordert \u2013 werde nicht vor 2029 oder 2030 abgeschlossen sein. Faure enth\u00fcllte au\u00dferdem, dass die Genehmigung des Louvres zum Betrieb seiner Sicherheitskameras im Juli abgelaufen und nicht verl\u00e4ngert worden war.<\/p>\n<p>Die Diebe hatten am 19. Oktober ein Fenster zur Apollo-Galerie aufgebrochen und Vitrinen aufgeschnitten. Innerhalb weniger Minuten konnten sie mit acht Exponaten aus der Kronjuwelensammlung fliehen, w\u00e4hrend sich Besucher im Museum befanden.<\/p>\n<p>Verz\u00f6gerung in der Alarmkette<\/p>\n<p>\u201eDie Beamten waren extrem schnell vor Ort\u201c, sagte Faure. Er gab jedoch eine <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article68f90c0f59e2e0975070882d\/juwelenraub-ankunft-der-diebe-nicht-mitbekommen-louvre-chefin-gesteht-sicherheitsluecken-ein.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article68f90c0f59e2e0975070882d\/juwelenraub-ankunft-der-diebe-nicht-mitbekommen-louvre-chefin-gesteht-sicherheitsluecken-ein.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verz\u00f6gerung in der Alarmkette<\/a> zu, die von der ersten Meldung \u00fcber den Museumssicherheitsdienst und den Notruf bis hin zur Polizeileitstelle reichte. Faure und sein Team gaben an, dass der erste Notruf bei der Polizei nicht vom Louvre ausging. Stattdessen hatte ein Radfahrer vor dem Geb\u00e4ude den Notruf gew\u00e4hlt, nachdem er die M\u00e4nner mit Helmen und einem M\u00f6bellift gesehen hatte.<\/p>\n<p>Der Louvre sch\u00e4tzt den Wert der acht gestohlenen St\u00fccke auf mehr als 88 Millionen Euro. Bisher konnte keines der St\u00fccke wiedergefunden werden. Versichert waren sie nicht.<\/p>\n<p>Schnelle L\u00f6sungen sah Faure am Mittwoch skeptisch. Er wies Forderungen nach einer dauerhaften Polizeipr\u00e4senz im Louvre zur\u00fcck und sagte, dies sei nicht praktikabel und w\u00fcrde schnellen, mobilen Teams wenig entgegensetzen. \u201eEs geht nicht um einen Wachmann an der T\u00fcr, sondern um die Beschleunigung der Alarmkette\u201c, erkl\u00e4rte er. Stattdessen w\u00fcnschte sich der Polizeichef andere Instrumente: KI-basierte Anomalieerkennung und Objektverfolgung, um verd\u00e4chtige Bewegungen zu erkennen und Fahrzeuge in Echtzeit \u00fcber die \u00dcberwachungskameras der Stadt zu verfolgen.<\/p>\n<p>Kulturministerin Rachida Dati steht unter Druck, hat einen R\u00fccktritt der Louvre-Direktorin aber abgelehnt. Sie beharrte darauf, dass die Alarmanlagen funktionierten, r\u00e4umte aber gleichzeitig ein, dass Sicherheitsl\u00fccken bestanden. Unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen gab sie bisher kaum Details preis.<\/p>\n<p>AP\/saha\/cvb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach dem Juwelenraub im Louvre haben die beiden festgenommenen Tatverd\u00e4chtigen teilweise gestanden. 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