{"id":535857,"date":"2025-10-29T17:46:21","date_gmt":"2025-10-29T17:46:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/535857\/"},"modified":"2025-10-29T17:46:21","modified_gmt":"2025-10-29T17:46:21","slug":"parkplatznot-in-essen-streit-ueber-parkflaechen-auf-der-margarethenhoehe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/535857\/","title":{"rendered":"Parkplatznot in Essen &#8211; Streit \u00fcber Parkfl\u00e4chen auf der Margarethenh\u00f6he"},"content":{"rendered":"<p>\u00c4rger in Essen um parkende Autos auf der Sommerburgstra\u00dfe<\/p>\n<p>Das Parken auf dem Gehwegparken ist in Essen verboten. Das gilt laut Stra\u00dfenverkehrsordnung \u00fcberall in Deutschland. Es wird aber oft geduldet, weil es h\u00e4ufig viel mehr Autos als Parkpl\u00e4tze gibt. Auf der Margarethenh\u00f6he werden t\u00e4glich abends ungef\u00e4hr 900 Autos geparkt. Die geh\u00f6ren dann gr\u00f6\u00dftenteils den Anwohnerinnen und Anwohner. Es gibt aber nur 727 legale Parkpl\u00e4tze. Einige Anwohnerinnen und Anwohner parken deshalb an der Sommerburgstra\u00dfe auf dem Gehweg. Das ist zwar verboten und kostet zwischen 55 und 70 Euro, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes Kn\u00f6llchen verteilen. Das passiert nach Meinung einiger Anwohnerinnen und Anwohner aber viel zu selten. In einem offenen Brief mahnen deshalb unterschiedliche Verb\u00e4nde unter anderem der BUND, Fuss e.V. und der ADFC die Stadt, das illegale Parken auf dem Gehweg h\u00e4ufiger zu kontrollieren und andere Ma\u00dfnahmen zu ergreifen. Die Stadt macht den Politikerinnen und Politikern in der Bezirksvertretung und im Verkehrsausschuss jetzt einen neuen Vorschlag.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.radioessen.de\/externalimages\/?source=jpg808\/img_6387.jpg&amp;dt=202510271756360&amp;resize=1280x960\" data-caption=\"\" itemprop=\"contentUrl\" data-size=\"1280x960\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/img_6387.jpg&#038;crop=0x357x5712x3570&#038;resize=1280x800&#038;dt=202510271756360.jpeg\" data-size=\"1280x800\"\/><\/a>\u00a9 Radio Essen \/ Kathi Strikkeling\u00a9 Radio Essen \/ Kathi StrikkelingStadt Essen k\u00f6nnte Pfosten an der Sommerburgstra\u00dfe aufstellen<\/p>\n<p>Die Stadt Essen k\u00f6nnte auf der Sommerburgstra\u00dfe Poller aufstellen. Das w\u00e4re aber eine sehr drastische Ma\u00dfnahme und muss rechtlich gut begr\u00fcndet werden. Die Stadt entwickelt deshalb erst einmal ein Konzept f\u00fcr das Parken auf der Margarethenh\u00f6he. Dabei geht es vor allem darum weitere Standorte f\u00fcr Parkpl\u00e4tze zu finden. Eine M\u00f6glichkeit ist ein neuer Parkplatz auf der Kirchwiese an der Sommerburgstra\u00dfe. Dort k\u00f6nnten einige neue Parkpl\u00e4tze entstehen. Auch auf dem Schotterparkplatz neben der freiwilligen Feuerwehr k\u00f6nnte es mehr Parkpl\u00e4tze geben. Die Pl\u00e4tze reichen aber lange nicht aus, um den Bedarf zu decken. Die Stadt hat auch noch andere Standorte wie den Garagenhof am Lehnsgrund und die Gr\u00fcnfl\u00e4che an der Steilen Stra\u00dfe gepr\u00fcft. Die Fl\u00e4chen stehen teilweise unter Denkmalschutz und geh\u00f6ren zum Teil der Margarethe-Krupp-Stiftung. Mit der Stiftung hat die Stadt inzwischen auch schon Gespr\u00e4che gef\u00fchrt. Jetzt will die Stadt ein Planungskonzept f\u00fcr einen Parkplatz auf der Kirchwiese ausarbeiten und den Politikerinnen und Politikern vorstellen. Wenn es neue Stellpl\u00e4tze gibt, k\u00f6nnten auch die Poller auf der Sommerburgstra\u00dfe aufgestellt werden. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.radioessen.de\/externalimages\/?source=png16\/screenshot-2025-10-29-144616.png&amp;dt=202510291452260&amp;resize=505x385\" data-caption=\"\" itemprop=\"contentUrl\" data-size=\"505x385\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/screenshot-2025-10-29-144616.png&#038;crop=0x35x505x316&#038;resize=505x316&#038;dt=202510291452260.png\" data-size=\"505x316\"\/><\/a>\u00a9 Luftbild Stadt Essen\u00a9 Luftbild Stadt EssenKritik in Essen an den Pl\u00e4nen der Stadt<\/p>\n<p>In Essen kritisieren mehrere Verb\u00e4nde diese Pl\u00e4ne der Stadt. Sie wehren sich gegen den Parkplatz auf der Kirchwiese. Dadurch w\u00fcrde das Bild der Margarethenh\u00f6he weiter ver\u00e4ndert. Die Siedlung gilt als Gartenstadt und steht unter Denkmalschutz. Regelm\u00e4\u00dfig kommen G\u00e4ste und sehen sich die Siedlung an. Die Initiatoren schlagen andere Standorte f\u00fcr neue Parkpl\u00e4tze vor. Anwohnerinnen und Anwohner k\u00f6nnten zum Beispiel entlang der L\u00fchrmannstra\u00dfe parken. Der Parkplatz am Studierendenwohnheim und bei der freiwilligen Feuerwehr k\u00f6nnte vergr\u00f6\u00dfert werden. Die Pl\u00e4ne verfolgt bereits auch die Stadt. Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnte der Parkplatz am K\u00fclshammerweg ausgebaut werden. Die Parkpl\u00e4tze liegen dann aber alle au\u00dferhalb der Siedlung und das w\u00fcrde bedeuten, dass die Anwohnerinnen und Anwohner teilweise 10 bis 15 Minuten zu Fu\u00df laufen m\u00fcssen. Das gilt auch f\u00fcr den Vorschlag zum Ausbau von Parkpl\u00e4tzen Am M\u00fchlenbach. Die Fl\u00e4che liegt ebenfalls unterhalb der Siedlung. Wer dort parkt, m\u00fcsste auch eine kurze Strecke nach Hause laufen. Bei einer Umfrage unserer Radio Essen-Stadtreporterin hatten die Anwohnerinnen und Anwohner deshalb teils Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die parkenden Autos auf dem Gehweg an der Sommerburgstra\u00dfe. <\/p>\n<p>Stadt Essen will Vorschl\u00e4ge pr\u00fcfen<\/p>\n<p>Die Stadt Essen will die Vorschl\u00e4ge der Initiatoren jetzt pr\u00fcfen. Nach einer ersten Einsch\u00e4tzung sind da durchaus gute Ideen dabei, sagt eine Sprecherin der Stadt Essen auf Radio Essen-Nachfrage. Allerdings und das geben auch die Initiatoren zu, muss um viel Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das Parken au\u00dferhalb der Siedlung geworben werden. Viele Menschen wollen weiterhin m\u00f6glichst in der N\u00e4he ihrer Wohnung parken und zum Beispiel ihre Eink\u00e4ufe nicht weit tragen. Die Stadt betont in ihrer Einsch\u00e4tzung, dass weder die Autofahrerinnen und Autofahrer einen Anspruch auf einen Parkplatz im \u00f6ffentlichen Raum in der N\u00e4he ihrer Wohnung haben. Aber auch Fu\u00dfg\u00e4ngerinnen und Fu\u00dfg\u00e4nger haben keinen Anspruch auf eine maximale Gehwegbreite. Theoretisch reichen 80 Zentimeter aus, damit man den Gehweg nutzen kann. Menschen im Rollstuhl oder Eltern mit Kinderwagen haben dann aber keinen ausreichenden Platz mehr und m\u00fcssen auf die Stra\u00dfe ausweichen.<\/p>\n<p>Weitere Nachrichten aus Essen<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/c0c0ba72b9104392b9ffe4e29756a9dd.gif\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00c4rger in Essen um parkende Autos auf der Sommerburgstra\u00dfe Das Parken auf dem Gehwegparken ist in Essen verboten.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":535858,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1834],"tags":[131378,131380,3275,61510,59641,131379,3985,3364,3536,29,3688,129443,30,1209],"class_list":{"0":"post-535857","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-essen","8":"tag-anwohnerparkgebiete","9":"tag-gehwegparken","10":"tag-lokalnachrichten","11":"tag-margarethenhhe","12":"tag-parkpltze","13":"tag-sommerburgstrae","14":"tag-autos","15":"tag-de","16":"tag-denkmalschutz","17":"tag-deutschland","18":"tag-essen","19":"tag-gehwege","20":"tag-germany","21":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115458709704645867","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/535857","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=535857"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/535857\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/535858"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=535857"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=535857"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=535857"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}