{"id":535903,"date":"2025-10-29T18:10:17","date_gmt":"2025-10-29T18:10:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/535903\/"},"modified":"2025-10-29T18:10:17","modified_gmt":"2025-10-29T18:10:17","slug":"paris-pariser-polizei-gibt-sicherheitsluecken-im-louvre-zu-tatverdaechtige-gestehen-teilweise-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/535903\/","title":{"rendered":"Paris: Pariser Polizei gibt Sicherheitsl\u00fccken im Louvre zu \u2013 Tatverd\u00e4chtige gestehen teilweise"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Juwelenraub im Louvre haben die beiden festgenommenen Tatverd\u00e4chtigen teilweise gestanden. Die Pariser Polizei gibt derweil Schwachstellen bei der Sicherheit zu. Veraltete Technik und fehlende Genehmigungen h\u00e4tten den T\u00e4tern den Zugang zum Museum erleichtert.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die nach dem spektakul\u00e4ren Einbruch in den Pariser Louvre festgenommenen beiden Tatverd\u00e4chtigen haben teilweise gestanden. Die 34 und 39 Jahre alten M\u00e4nner sollen nun in Untersuchungshaft kommen, sagte die Pariser Staatsanw\u00e4ltin Laure Beccuau. Beide seien wegen schweren Diebst\u00e4hlen justizbekannt. Die Hoffnung sei, dass die M\u00e4nner m\u00f6glicherweise weitere Aussagen machten.<\/p>\n<p>Von den gestohlenen Juwelen im gesch\u00e4tzten Wert von 88 Millionen Euro fehle im Moment weiter jede Spur. \u201eIch m\u00f6chte die Hoffnung bewahren, dass sie gefunden und an das Louvre-Museum und die Nation zur\u00fcckgegeben werden k\u00f6nnen\u201c, sagte Beccuau bei einer Pressekonferenz im Pariser Justizpalast. <\/p>\n<p>Staatsanw\u00e4ltin appelliert an T\u00e4ter<\/p>\n<p>\u201eDiese Juwelen sind nun unverk\u00e4uflich. Wer sie kaufen w\u00fcrde, w\u00fcrde sich der Hehlerei schuldig machen\u201c, sagte die Staatsanw\u00e4ltin. \u201eEs ist noch Zeit, sie zur\u00fcckzugeben.\u201c M\u00f6glicherweise h\u00f6rten ihr die noch nicht gefassten T\u00e4ter ja zu. Gest\u00fctzt auf Bilder der Video\u00fcberwachung gingen die Ermittler von vier direkt beteiligten T\u00e4tern aus. Es sei aber gut m\u00f6glich, dass es eine \u201ebreitere Ebene mit einem Auftraggeber oder sogar den potenziellen Empf\u00e4ngern\u201c gebe.<\/p>\n<p>Die Staatsanw\u00e4ltin betonte, dass bislang nichts darauf hindeutet, dass Museumspersonal den Einbrechern geholfen haben k\u00f6nne. \u201eZum jetzigen Zeitpunkt gibt es keinen Grund zu der Annahme, dass die T\u00e4ter von Komplizen innerhalb des Museums profitiert h\u00e4tten.\u201c<\/p>\n<p>Der dreiste Raubzug der T\u00e4ter am 19. Oktober hatte international Schlagzeilen gemacht. Die Maskierten hatten einen mit einer Hebeb\u00fchne ausgestatteten Lkw neben dem Museum geparkt. W\u00e4hrend zwei der T\u00e4ter auf Motorrollern an der Stra\u00dfe warteten, gelangten die anderen beiden mit der Hebeb\u00fchne auf einen Balkon im ersten Stock und von dort durch ein Fenster in das Museum.<\/p>\n<p>Die Diebe flohen auf den Motorrollern mit acht kostbaren Schmuckst\u00fccken fr\u00fcherer K\u00f6niginnen und Kaiserinnen \u2013 darunter mit Edelsteinen \u00fcbers\u00e4te Diademe, Halsketten, Ohrringe und Broschen. Die mit Smaragden und Hunderten Diamanten verzierte Krone der Kaiserin Eug\u00e9nie (1826-1920) geh\u00f6rte ebenfalls zur Beute, wurde allerdings sp\u00e4ter in der N\u00e4he des Louvre besch\u00e4digt gefunden &#8211; offenbar hatten die T\u00e4ter sie bei der Flucht verloren.<\/p>\n<p>In einer gemeinsamen Stellungnahme sprachen das franz\u00f6sische Innen- und Kulturministerium von Schmuckst\u00fccken, die \u00fcber ihren Marktwert hinaus \u201eeinen unsch\u00e4tzbaren kulturellen und historischen Wert\u201c h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Bereits am 25. Oktober wurden zwei M\u00e4nner festgenommen. Einer der Tatverd\u00e4chtigen wurde laut Pariser Staatsanw\u00e4ltin Laure Beccuau am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle aufgehalten, der zweite Verd\u00e4chtige wurde in der Region Paris festgenommen. Gegen sie wird wegen bandenm\u00e4\u00dfigen Diebstahls ermittelt. <\/p>\n<p>Sicherheitsprobleme im Louvre waren bekannt<\/p>\n<p>Nach dem spektakul\u00e4ren Diebstahl im Pariser Louvre stellte Frankreich die Sicherheit der Museen im ganzen Land auf den Pr\u00fcfstand. Innenminister Laurent Nu\u00f1ez wies die Polizeichefs an, die Sicherheitsvorkehrungen rund um Museen und Kulturst\u00e4tten zu \u00fcberpr\u00fcfen. Beim Louvre hatte es mehrfach Warnungen vor Sicherheitsproblemen gegeben. <\/p>\n<p>Dass die Einbrecher derart einfach in den Louvre gelangen konnten, sorgte f\u00fcr Kopfsch\u00fctteln und Verwunderung. Das Pariser Kulturministerium begegnete der Kritik und betonte, die Alarmanlagen am Au\u00dfenfenster der Apollon-Galerie sowie an den beiden betroffenen Vitrinen h\u00e4tten funktioniert. Au\u00dferdem h\u00e4tten die Museumsmitarbeiter zum Zeitpunkt des Blitzeinbruchs sofort eingegriffen. Die f\u00fcnf Besch\u00e4ftigten h\u00e4tten die T\u00e4ter in die Flucht geschlagen, die einen Teil ihrer Ausr\u00fcstung zur\u00fccklie\u00dfen.<\/p>\n<p>Noch offen ist, wo die Beute der Einbrecher geblieben ist. Experten bef\u00fcrchten, dass Komplizen der R\u00e4uber die Diamanten und Edelsteine aus den Schmuckst\u00fccken gel\u00f6st haben k\u00f6nnten, um sie einzeln zu verkaufen.<\/p>\n<p>dpa\/saha\/cvb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach dem Juwelenraub im Louvre haben die beiden festgenommenen Tatverd\u00e4chtigen teilweise gestanden. Die Pariser Polizei gibt derweil Schwachstellen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":535751,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[1793,29,214,156,30,1794,129942,37210,110,319,215],"class_list":{"0":"post-535903","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-art-and-design","9":"tag-deutschland","10":"tag-entertainment","11":"tag-frankreich","12":"tag-germany","13":"tag-kunst-und-design","14":"tag-kunstraub-ks","15":"tag-louvre-museum-paris","16":"tag-newsteam","17":"tag-paris","18":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115458803163818859","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/535903","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=535903"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/535903\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/535751"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=535903"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=535903"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=535903"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}