{"id":536554,"date":"2025-10-30T00:28:13","date_gmt":"2025-10-30T00:28:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/536554\/"},"modified":"2025-10-30T00:28:13","modified_gmt":"2025-10-30T00:28:13","slug":"oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-sachsens-landtag-stimmt-fuer-rundfunk-reformstaatsvertrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/536554\/","title":{"rendered":"\u00d6ffentlich-rechtlicher Rundfunk: Sachsens Landtag stimmt f\u00fcr Rundfunk-Reformstaatsvertrag"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Der s\u00e4chsische <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/landtag\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Landtag<\/a> hat mit den Stimmen von CDU, SPD, Gr\u00fcnen und Linken der Reform des Rundfunks in Deutschland zugestimmt. Damit ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum Inkrafttreten des sogenannten Reformstaatsvertrags erfolgt. Die Zustimmung weiterer L\u00e4nder steht noch aus, gilt aber als wahrscheinlich, da viele Bundesl\u00e4nder diese bereits in Aussicht gestellt haben.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Ausgang der Abstimmung in <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/sachsen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sachsen<\/a> hingegen war bis zuletzt unsicher. AfD und das B\u00fcndnis Sahra Wagenknecht hatten im Vorfeld signalisiert, den Reformstaatsvertrag geschlossen abzulehnen. Da die Linken sich enthalten wollten, hatten die Bef\u00fcrworter des Vertrags aus CDU, SPD und Gr\u00fcnen keine Mehrheit.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bei der parlamentarischen Debatte fanden alle Fraktionen auch kritische Worte f\u00fcr den Vertrag. Anschlie\u00dfend beantragte die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/cdu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CDU<\/a> eine halbst\u00fcndige &#8222;\u00dcberlegenspause&#8220;, w\u00e4hrend der Die Linke ihre Position offenbar \u00e4nderte. In einer Ansprache des CDU-Ministerpr\u00e4sidenten Michael Kretschmer warb dieser noch einmal f\u00fcr die Reform. Er sagte jedoch auch, er halte das im Gesetz vorgesehene<br \/>\nversch\u00e4rfte Verbot der Presse\u00e4hnlichkeit f\u00fcr &#8222;nicht optimal geregelt&#8220;<br \/>\nund kritisierte die in den n\u00e4chsten Jahrzehnten geplante Abschaltung der<br \/>\n linearen Verbreitung von TV-Kan\u00e4len wie dem Kika. Der CDU-Abgeordnete Andreas Nowak sagte in der<br \/>\nDebatte ebenfalls, der Reformstaatsvertrag k\u00f6nne &#8222;nur der erste Einstieg f\u00fcr eine<br \/>\numfassende Reform des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks sein&#8220;.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Wir haben gesehen, dass heute die Mehrheit eventuell gefehlt h\u00e4tte&#8220;,<br \/>\nbegr\u00fcndete die medienpolitische Sprecherin der Linken, Luise<br \/>\nNeuhaus-Wartenberg, die Zustimmung. Eine Niederlage<br \/>\n&#8222;h\u00e4tte den Gegnern des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks in die H\u00e4nde<br \/>\ngespielt&#8220;.\n<\/p>\n<p>        \u00d6ffentlich-rechtliche Sender sollen moderner werden        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Vertrag soll ARD, ZDF und Deutschlandradio schlanker und moderner machen. Vorgesehen sind weniger Radio- und Fernsehprogramme, eine engere Zusammenarbeit der Sender und mehr Freiraum f\u00fcr digitale Angebote. Die L\u00e4nder wollen damit Doppelstrukturen abbauen und den \u00f6ffentlich-rechtlichen <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/rundfunk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rundfunk<\/a> an ver\u00e4nderte Nutzungsgewohnheiten anpassen.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. 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Vertreter von ARD und ZDF betonten, dass die<br \/>\n Ma\u00dfnahmen dazu beitragen sollen, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/32\/oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-programm-kritik-florian-hager-gez\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">das Angebot zukunftsfest zu machen und<br \/>\n besser an digitale Nutzungsgewohnheiten anzupassen<\/a>.\n<\/p>\n<p>        Drei Bundesl\u00e4nder fehlen noch        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2025-03\/rundfunkgebuehren-offentlich-rechtliche-beitrag-fernsehen\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00dcber eine m\u00f6gliche Erh\u00f6hung wird weiterhin separat entschieden<\/a>. Die unabh\u00e4ngige Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hatte empfohlen, den Beitrag ab 2025<br \/>\nanzuheben, einige Bundesl\u00e4nder wollten aber erst Reformen umgesetzt<br \/>\nsehen, bevor sie zustimmen. Da sich die L\u00e4nder nicht einigten, soll das<br \/>\nBundesverfassungsgericht voraussichtlich 2026 endg\u00fcltig dar\u00fcber<br \/>\nurteilen. Bis dahin bleibt die Finanzierung der Sender gesichert.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Staatsvertrag war im M\u00e4rz von Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer<br \/>\n(CDU) und seinen Amtskollegen unterzeichnet worden. Voraussetzung f\u00fcr<br \/>\ndas Inkrafttreten am 1. Dezember ist die Ratifizierung durch alle<br \/>\nLandesparlamente. Bis Ende November m\u00fcssen also alle 16 Landtage zustimmen. Mit Sachsen haben nun 13 Landtage zugestimmt. Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Brandenburg m\u00fcssen noch abstimmen.\n<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/05\/medienpolitik-fpoe-journalismus-unabhaengigkeit-propaganda\" data-ct-label=\"Medienpolitik der FP\u00d6: Schluss mit der Heuchelei!\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Medienpolitik der FP\u00d6:<br \/>\n                        Schluss mit der Heuchelei!<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2020-02\/medienpolitik-bbc-zdf-boris-johnson-friedrich-merz\" data-ct-label=\"Medienpolitik: ZDF und BBC sind eben doch kein Netflix\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Medienpolitik:<br \/>\n                        ZDF und BBC sind eben doch kein Netflix<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-10\/rundfunkkommission-laender-medienstaatsvertrag-eckpunkte\" data-ct-label=\"Rundfunkkommission der L\u00e4nder: Eckpunkte f\u00fcr neuen Medienstaatsvertrag stehen fest\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Rundfunkkommission der L\u00e4nder:<br \/>\n                        Eckpunkte f\u00fcr neuen Medienstaatsvertrag stehen fest<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der s\u00e4chsische Landtag hat mit den Stimmen von CDU, SPD, Gr\u00fcnen und Linken der Reform des Rundfunks in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":536555,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,31,3364,29,30,13,1985,14,15,5850,16,4486,96918,859,12,184,131479],"class_list":{"0":"post-536554","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-cdu","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-landtag","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk","19":"tag-politik","20":"tag-rundfunk","21":"tag-rundfunkreform","22":"tag-sachsen","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-spd","25":"tag-ueberlegenspause"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115460289890857672","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/536554","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=536554"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/536554\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/536555"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=536554"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=536554"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=536554"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}