{"id":536678,"date":"2025-10-30T01:40:18","date_gmt":"2025-10-30T01:40:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/536678\/"},"modified":"2025-10-30T01:40:18","modified_gmt":"2025-10-30T01:40:18","slug":"mittwoch-usa-verringern-militaerpraesenz-an-nato-ostflanke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/536678\/","title":{"rendered":"Mittwoch: USA verringern Milit\u00e4rpr\u00e4senz an Nato-Ostflanke"},"content":{"rendered":"<p>Ukraine-News vom Mittwoch, 29. Oktober 2025<\/p>\n<p>18:17 Uhr | Ukraine meldet neun Verletzte bei russischem Angriff auf Kinderkrankenhaus<\/p>\n<p class=\"text\">\nBei einem russischen Angriff auf ein Kinderkrankenhaus im S\u00fcden der Ukraine sind nach Beh\u00f6rdenangaben neun Menschen verletzt worden, darunter vier Kinder. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete den Angriff auf die Klinik in Cherson im Onlinedienst Telegram als &#8222;gezielte russische Attacke&#8220;, die sich gegen Kinder und medizinisches Personal gerichtet habe.\u00a0Moskau \u00e4u\u00dferte sich nicht zu dem Angriff. Selenskyj zufolge hielten sich zum Zeitpunkt des Angriffs etwa hundert Menschen in dem Krankenhaus auf. Das j\u00fcngste der verletzten Kinder sei acht Jahre alt. (Quelle: AFP)\n<\/p>\n<p>17:11 Uhr | US-\u00d6lsanktionen: Ausnahmeregel f\u00fcr deutsche Rosneft-Tochter<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie unter Treuhand stehende deutsche Tochter von Rosneft ist von den neuen US-Sanktionen gegen den russischen \u00d6lsektor vorl\u00e4ufig ausgenommen worden. Das US-Finanzministerium ver\u00f6ffentlichte eine entsprechende Regelung, nach der bis Ende April 2026 mit Rosneft Deutschland und RN Refining &amp; Marketing Gesch\u00e4fte gemacht werden d\u00fcrfen. Auch Firmen, die mindestens zur H\u00e4lfte den Unternehmen geh\u00f6ren, sind von den Sanktionen vor\u00fcbergehend befreit.\u00a0Am Dienstag hatte bereits ein Sprecher von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche einen solchen Schritt angek\u00fcndigt.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nZu Rosneft Deutschland geh\u00f6rt unter anderem die Raffinerie PCK in Schwedt, die weite Teile des Nordostens und Berlin mit Sprit, Heiz\u00f6l und Kerosin versorgt. Sie geh\u00f6rt zu 54 Prozent deutschen T\u00f6chtern des russischen Staatskonzerns. Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine stellte der Bund die Rosneft-T\u00f6chter unter Treuhandverwaltung.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie US-Sanktionen verbieten nach Angaben des US-Finanzministeriums in der Praxis jede wirtschaftliche Interaktion mit Rosneft, Lukoil und ihren Tochterfirmen \u2013 nicht nur f\u00fcr US-Unternehmen, sondern auch f\u00fcr ausl\u00e4ndische Banken oder Gesch\u00e4ftspartner, die mit den sanktionierten Akteuren in Verbindung stehen.\u00a0Auch Gro\u00dfbritannien hatte Sanktionen gegen den russischen \u00d6l-Sektor und das Staatsunternehmen Rosneft beschlossen. Diese sollen nach Ministeriumsangaben ebenfalls nicht die beiden deutschen Tochtergesellschaften von Rosneft treffen. (Quelle: dpa)\n<\/p>\n<p>14:30 Uhr | Verdacht auf Spionage f\u00fcr Moskau: Ausl\u00e4ndischer Milit\u00e4rausbilder in Ukraine festgenommen<\/p>\n<p class=\"text\">\nDer ukrainische Geheimdienst hat einen fr\u00fcheren ausl\u00e4ndischen Milit\u00e4rausbilder festgenommen, der f\u00fcr Russland spioniert und Anschl\u00e4ge in der Ukraine vorbereitet haben soll. Den vorliegenden Beweismaterialien zufolge habe der Mann Russland mit Informationen \u00fcber die ukrainischen Streitkr\u00e4fte versorgt und &#8222;befand sich in den Vorbereitungen daf\u00fcr, terroristische Akte zu ver\u00fcben&#8220;, teilte der Inlandsgeheimdienst SBU mit. N\u00e4here Angaben zur Identit\u00e4t des Festgenommenen wurden nicht gemacht. Der SBU teilte lediglich mit, dass der Mann aus einem europ\u00e4ischen Land komme. Konkret benannt wurde dieses Land nicht.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDer Mann sei Anfang des Jahres 2024 in die Ukraine gekommen und habe wenige Monate sp\u00e4ter damit begonnen, f\u00fcr Moskau zu arbeiten. Der Verd\u00e4chtige lieferte den Angaben zufolge Informationen \u00fcber andere in der Ukraine t\u00e4tige Milit\u00e4rausbilder sowie die Koordinaten von ukrainischen Milit\u00e4rausbildungszentren an Moskau. Der russische Geheimdienst FSB habe dem Mann eine Schusswaffe und Munition sowie Anleitungen f\u00fcr den Bau von Sprengs\u00e4tzen zukommen lassen. (Quelle: AFP)\n<\/p>\n<p>12:41 Uhr | Litauen h\u00e4lt Grenze zu Belarus geschlossen<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Grenz\u00fcberg\u00e4nge zwischen Litauen und Belarus bleiben nach Angaben der litauischen Regierung f\u00fcr die meisten Reisenden bis zum 30. November geschlossen. Grund daf\u00fcr sei, dass in j\u00fcngster Zeit mehrfach Schmugglerballons in den litauischen Luftraum eingedrungen seien. (Quelle: Reuters)\n<\/p>\n<p>10:54 Uhr | <a name=\"militaerpraesenz\">USA verringern Milit\u00e4rpr\u00e4senz<\/a> an Nato-Ostflanke<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie USA wollen ihre Truppen in Rum\u00e4nien und an der Nato-Ostflanke reduzieren.  Das Verteidigungsministerium teilte in Bukarest mit, dar\u00fcber seien Rum\u00e4nien und die Nato-Verb\u00fcndeten informiert worden. Entsprechende Pl\u00e4ne der Regierung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump seien erwartet worden. Rund 1.000 US-Soldaten w\u00fcrden jedoch weiterhin in Rum\u00e4nien stationiert bleiben. Einzelheiten wurden zun\u00e4chst nicht bekannt.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nBei der angek\u00fcndigten Verringerung der US-Milit\u00e4rpr\u00e4senz handelt es sich nach Angaben der Nato um eine &#8222;Anpassung&#8220;. Selbst mit dieser Anpassung bleibe die US-Truppenpr\u00e4senz in Europa &#8222;gr\u00f6\u00dfer als sie es seit vielen Jahren war, mit deutlich mehr US-Truppen auf dem Kontinent als vor 2022&#8220;, teilte ein Nato-Beamter in Br\u00fcssel mit. Das Vorgehen sei &#8222;nicht ungew\u00f6hnlich&#8220;. Die USA h\u00e4tten die Nato vorab \u00fcber die Pl\u00e4ne informiert. (Quellen: Reuters, AFP)\n<\/p>\n<p>10:13 Uhr | Polens Luftwaffe f\u00e4ngt russischen Aufkl\u00e4rer \u00fcber Ostsee ab<\/p>\n<p class=\"text\">\nKampfjets der polnischen Luftwaffe haben ein russisches Aufkl\u00e4rungsflugzeug \u00fcber der Ostsee abgefangen. Das Oberkommando der polnischen Streitkr\u00e4fte teilte auf X mit, die Maschine vom Typ Iljuschin IL-20 sei am Dienstag im internationalen Luftraum ohne Flugplan und mit ausgeschaltetem Transponder unterwegs gewesen.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nZwei polnische Kampfjets vom Typ MiG-29 h\u00e4tten das Flugzeug abgefangen, visuell identifiziert und aus ihrem Zust\u00e4ndigkeitsbereich eskortiert. Der Luftraum \u00fcber Polen wurde demnach nicht verletzt. (Quelle: dpa)\n<\/p>\n<p>08:50 Uhr | Japan: Von USA gefordertes Importverbot ist schwierig<\/p>\n<p class=\"text\">\nJapan sieht ein von den USA gefordertes Importverbot f\u00fcr russisches Fl\u00fcssigerdgas (LNG) als schwierig umsetzbar an. Dies habe Ministerpr\u00e4sidentin Sanae Takaichi US-Pr\u00e4sident Donald Trump bei dessen Besuch in Tokio gesagt, berichtet die Wirtschaftszeitung &#8222;Nikkei&#8220; unter Berufung auf Regierungskreise.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nRussisches Fl\u00fcssigerdgas macht fast neun Prozent der gesamten japanischen LNG-Importe aus. Die japanischen Unternehmen Mitsui und Mitsubishi sind an dem russischen Gasprojekt Sachalin-2 beteiligt. Die USA hatten Japan und andere K\u00e4ufer russischer Energieprodukte vor Trumps Asien-Reise gedr\u00e4ngt, die Importe einzustellen. (Quelle: Reuters)\n<\/p>\n<p>07:53 Uhr | Treibstofflager auf Krim brennt nach Drohnenangriff<\/p>\n<p class=\"text\">\nAuf der Halbinsel Krim ist nach Angaben russischer Beh\u00f6rden ein Treibstofflager in Brand geraten. Der von der Moskauer Regierung eingesetzte Gouverneur Sergej Aksjonow schrieb auf Telegram, die Anlage in Simferopol sei von einer ukrainischen Drohne getroffen worden. Opfer gibt es seinen Angaben zufolge nicht. (Quelle: Reuters)\n<\/p>\n<p>06:42 Uhr | Update: Drohnenangriffe auf Region Moskau<\/p>\n<p class=\"text\">\nRusslands Verteidigungsministerium teilte auf Telegram mit, sechs Drohnen seien \u00fcber der Region Moskau und 13 \u00fcber angrenzenden Regionen abgeschossen worden. Insgesamt seien \u00fcber Russland 100 ukrainische Drohnen unsch\u00e4dlich gemacht worden. Der B\u00fcrgermeister von Moskau, Sergej Sobjanin, schreibt auf Telegram, es habe mehrere Angriffswellen auf Moskau gegeben. Die Flugaufsicht schloss nach eigenen Angaben vor\u00fcbergehend drei der vier Moskauer Flugh\u00e4fen. Zun\u00e4chst war nur von zwei geschlossenen Flugh\u00e4fen berichtet worden. (Quelle: Reuters)\n<\/p>\n<p>02:30 Uhr | Russland meldet Drohnenangriff auf Industriegebiet in Stawropol<\/p>\n<p class=\"text\">\nIn der russischen Region Stawropol ist nach Beh\u00f6rdenangaben ein Industriegebiet von ukrainischen Drohnen angegriffen worden. Der Gouverneur der Region, Wladimir Wladimirow, teilte auf Telegram mit, der Angriff habe keine Sch\u00e4den verursacht. Ziel war demnach das Industriegebiet von Budjonnowsk. (Quelle: Reuters)\n<\/p>\n<p>01:03 Uhr | <a name=\"Drohnenangriff\">Drohnenangriff<\/a> auf Treibstofflager in russischer Region Uljanowsk<\/p>\n<p class=\"text\">\nIn der russischen Region Uljanowsk an der Wolga ist Medienberichten zufolge ein Treibstofflager von ukrainischen Drohnen angegriffen worden. Der ukrainische Telegram-Kanal &#8222;Exilenova&#8220; berichtete, getroffen worden seien Reservoirs der Firma NS-Oil. Auf ver\u00f6ffentlichten Fotos und Videos sind Br\u00e4nde zu sehen, die von dem \u00d6llager stammen sollen. Eine offizielle Best\u00e4tigung aus Russland liegt bisher nicht vor. (Quelle: dpa)\n<\/p>\n<p>00:20 Uhr | <a name=\"Drohnenangriffe\">Drohnenangriffe<\/a> auf Region Moskau \u2013 Flugverkehr gest\u00f6rt<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Ukraine hat nach russischen Angaben die dritte Nacht in Folge die Region Moskau mit Drohnen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, die Flugabwehr habe innerhalb von drei Stunden 57 Drohnen zerst\u00f6rt \u2013 vier davon \u00fcber der Hauptstadtregion. Zwei der vier Moskauer Flugh\u00e4fen stellten vor\u00fcbergehend den Betrieb ein. Berichte \u00fcber Sch\u00e4den oder Opfer gibt es bislang nicht. (Quelle: Reuters)\n<\/p>\n<p>00:05 Uhr | Die Ereignisse <a name=\"gestern\">gestern<\/a> \u2013 28. Oktober 2025<\/p>\n<p class=\"text\">\nBelarus will ab Dezember russische Hyperschallraketen im eigenen Land stationieren \u2013 nach Angaben von Pr\u00e4sident Lukaschenko als Reaktion auf die &#8222;Eskalation des Westens&#8220;. Die Waffen vom Typ Oreschnik waren zuvor bei gemeinsamen Man\u00f6vern mit Russland im Einsatz und sollen nun dauerhaft in Belarus verbleiben.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nIn der Ukraine k\u00fcndigte Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj an, die Waffenproduktion deutlich auszubauen und ab November begrenzt zu exportieren. Ende der Woche will er sich mit europ\u00e4ischen Partnern \u00fcber eine m\u00f6gliche Waffenruhe beraten, betonte jedoch, dass die Ukraine keine Gebiete abtreten werde.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nRussland setzt erstmals Reservisten zum Schutz strategischer Infrastruktur gegen ukrainische Drohnenangriffe ein. Au\u00dfenminister Sergei Lawrow brachte in Minsk eine &#8222;Nichtangriffsgarantie&#8220; f\u00fcr EU- und NATO-Staaten ins Gespr\u00e4ch.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nEin aktueller UN-Bericht wirft Russland vor, in Frontgebieten gezielt Zivilisten mit Drohnen zu verfolgen und anzugreifen, um sie zur Flucht zu zwingen. W\u00e4hrenddessen arbeitet die EU weiter an einem Plan, eingefrorene russische Verm\u00f6gen zur Finanzierung von Ukraine-Hilfen zu nutzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ukraine-News vom Mittwoch, 29. 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