{"id":53695,"date":"2025-04-23T03:17:19","date_gmt":"2025-04-23T03:17:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/53695\/"},"modified":"2025-04-23T03:17:19","modified_gmt":"2025-04-23T03:17:19","slug":"widerstandsfaehig-kapital-fliesst-nach-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/53695\/","title":{"rendered":"Widerstandsf\u00e4hig &#8211; Kapital flie\u00dft nach Europa"},"content":{"rendered":"<p>\n  DOW JONES&#8211;Europas B\u00f6rsen k\u00f6nnen sich den schwachen Vortagesvorlagen der US-B\u00f6rsen am Dienstag nahezu vollst\u00e4ndig entziehen. Der DAX notiert mit einem Minus von 0,2 Prozent auf 21.155 Punkte etwas leichter. Der Euro-Stoxx-50 gibt ebenfalls um 0,2 Prozent auf 4.925 Punkte nach. Damit wurden die st\u00e4rkeren Abschl\u00e4ge zur Er\u00f6ffnung zum Kauf genutzt. &#8222;Das Kapital flie\u00dft nach Europa&#8220;, so ein Marktteilnehmer. Davon profitiert der Euro, der \u00fcber die Osterfeiertage an die Marke von 1,15 Dollar gestiegen ist. Zudem kommen die Zinsen deutlich zur\u00fcck, und zwar sowohl am langen als auch am kurzen Ende. <\/p>\n<p>  &#8222;Die Kapitalzufl\u00fcsse dr\u00fccken auf die S\u00e4tze, und der feste Euro heizt \u00fcber importierte Preisstabilit\u00e4t die Zinssenkungsfantasie weiter an&#8220;, so ein Marktteilnehmer. Ausgel\u00f6st wird der Kapitalzustrom vom erodierenden Vertrauen in den Dollar mit dem, wie ein H\u00e4ndler sagt, wirtschafts-, finanz- und geldpolitischem Chaos der Trump-Regierung in den USA. <\/p>\n<p>  Auch wenn es am US-Markt am Dienstagnachmittag zun\u00e4chst eine kleine Gegenbewegung im Dollar und an den US-B\u00f6rsen gibt: Besonders negativ f\u00fcr die US-M\u00e4rkte werden die andauernden Attacken von US-Pr\u00e4sident Donald Trump auf den Pr\u00e4sidenten der US-Notenbank, Jerome Powell, gesehen. &#8222;Mr. Too Late&#8220; solle unverz\u00fcglich die Zinsen senken, um Schaden von der US-Wirtschaft abzuwenden. An den M\u00e4rkten wird bef\u00fcrchtet, dass Trump Powell entlassen k\u00f6nnte. Die US-Notenbank unter Powell gilt an den B\u00f6rsen als einer der wichtigsten Stabilit\u00e4tsanker. Als solcher erweist sich nun das Gold: Die Feinunze wurde am Morgen erstmals knapp \u00fcber 3.500 Dollar gehandelt, aktuell f\u00e4llt sie wieder etwas zur\u00fcck auf 3.430 Dollar. <\/p>\n<p>  Zinssensitive Aktien gefragt <\/p>\n<p>  Bei den Branchen in Europa ist das Bild nun uneinheitlich. Gefragt sind vor allem zinssensitive Aktien: Der Stoxx-Branchenindex der Versorger steigt um 0,9 Prozent, der Index der Versicherer um 0,8 Prozent und der Index der Telekom-Konzerne um 0,7 Prozent. Aber auch der Index der Autoaktien steht mit einem Plus von 0,8 Prozent auf der Gewinnerseite. <\/p>\n<p>  Dagegen f\u00e4llt der Index der Technologiewerte nach den hier besonders schwachen US-Vorlagen um 0,8 Prozent. Der Index der Pharmatitel gibt um 1,2 Prozent nach, der Index der Industrieaktien um 0,9 Prozent. <\/p>\n<p>  SAP vor Zahlen schwach <\/p>\n<p>  Im DAX wird ein Vorsto\u00df in die Pluszone vor allem von SAP verhindert. Der Kurs des Index-Schwergewichts verliert 3,6 Prozent. Am Abend legt SAP Zahlen f\u00fcr das erste Quartal vor. Der Softwarekonzern hat sich bisher weitgehend immun gegen\u00fcber dem tr\u00fcben Wirtschaftsumfeld gezeigt, denn in den IT-Abteilungen der Kunden steht die Cloud-Migration weit oben. &#8222;Ein positiver Verlauf der Berichtssaison h\u00e4tte das Potenzial, Vertrauen in den Aktienmarkt zur\u00fcckzubringen&#8220;, so QC Partners. <\/p>\n<p>  F\u00fcr die Aktie von Novo Nordisk geht es 7,5 Prozent nach unten. Die Aktie wird belastet von Testergebnissen der oral einzunehmenden Abnehmpille Orforglipron von Eli Lilly. Laut Eli Lilly sind die Ergebnisse der kritischen Phase-III-Stufe statistisch signifikant ausgefallen. Damit k\u00f6nnte Novo Nordisk schon bald weitere Konkurrenz erwachsen. <\/p>\n<p>  Rheinmetall geben 2,8 Prozent ab, Siemens Energy 1,3 Prozent. Auf der anderen Seite gewinnen VW 2,3 Prozent, Mercedes-Benz 1,5 Prozent und BMW 1,1 Prozent. &#8222;Der Markt setzt darauf, dass es w\u00e4hrend der 90-t\u00e4gigen Pause bei den reziproken Z\u00f6llen Verandlungsergebnisse gibt&#8220;, sagt ein Marktteilnehmer. Daneben r\u00fccke die HV-Saison in den Blick, und die Dividendenrenditen seien hoch, besonders bei Mercedes mit 8,5 Prozent und bei VW mit gut 7 Prozent. Aber auch bei BMW ist sie mit gut 6 Prozent sehr hoch. <\/p>\n<p>  Bayer ziehen um 1,9 Prozent an. CEO Bill Anderson hat auf der vorab ver\u00f6ffentlichten Rede f\u00fcr die Hauptversammlung des Pharmakonzerns einen Ausstieg aus dem Glyphosat-Gesch\u00e4ft in den USA nicht ausgeschlossen. &#8222;Wir kommen sogar langsam an einen Punkt, an dem uns die Klageindustrie zwingen k\u00f6nnte, die Vermarktung dieses systemkritischen Produktes einzustellen&#8220;, so Anderson. Im Handel hei\u00dft es, die Aussagen k\u00f6nnten Spekulationen \u00fcber einen Verkauf von Monsanto wieder aufleben lassen. <\/p>\n<p>===<br \/>\nAktienindex      zuletzt        +\/- %    absolut      +\/- % YTD<br \/>\nEuro-Stoxx-50   4.925,44        -0,2%      -9,90          +0,8%<br \/>\nStoxx-50        4.205,95        -0,6%     -27,18          -1,8%<br \/>\nDAX            21.155,03        -0,2%     -50,83          +6,5%<br \/>\nMDAX           27.142,23        -0,0%      -6,19          +6,1%<br \/>\nTecDAX          3.399,68        -0,4%     -13,17          -0,1%<br \/>\nSDAX           15.009,97        -0,6%     -97,94         +10,2%<br \/>\nCAC             7.267,65        -0,2%     -18,21          -1,3% <\/p>\n<p>DEVISEN          zuletzt        +\/- %       0:00  Mo, 17:15 Uhr   % YTD<br \/>\nEUR\/USD           1,1483        -0,2%     1,1510         1,1484  +11,2%<br \/>\nEUR\/JPY         161,5585        -0,3%   162,1035       161,8675   -0,5%<br \/>\nEUR\/CHF           0,9339        +0,4%     0,9305         0,9280   -0,4%<br \/>\nEUR\/GBP           0,8587        -0,2%     0,8604         0,8582   +4,1%<br \/>\nUSD\/JPY         140,6925        -0,1%   140,8285       140,9460  -10,5%<br \/>\nGBP\/USD           1,3373        -0,1%     1,3383         1,3382   +6,8%<br \/>\nUSD\/CNY           7,2082        +0,0%     7,2060         7,2060   -0,0%<br \/>\nUSD\/CNH           7,3140        +0,3%     7,2937         7,2946   -0,5%<br \/>\nAUS\/USD           0,6387        -0,4%     0,6412         0,6412   +3,6%<br \/>\nBitcoin\/USD    90.341,30        +3,5%  87.297,40      88.061,60   -6,4% <\/p>\n<p>ROH\u00d6L            zuletzt   VT-Schluss      +\/- %        +\/- USD   % YTD<br \/>\nWTI\/Nymex          62,97        62,68      +0,5%           0,29   +1,6%<br \/>\nBrent\/ICE          66,77        66,47      +0,5%           0,30   -9,3% <\/p>\n<p>METALLE          zuletzt       Vortag      +\/- %        +\/- USD   % YTD<br \/>\nGold             3430,14      3422,35      +0,2%           7,79  +30,4%<br \/>\nSilber             28,50        28,43      +0,2%           0,07   +1,5%<br \/>\nPlatin            839,21       839,26      -0,0%          -0,05   -4,1%<br \/>\nKupfer              4,82         4,73      +1,9%           0,09  +18,7%<br \/>\nYTD bezogen auf Schlussstand des Vortags<br \/>\n=== <\/p>\n<p>  Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com <\/p>\n<p>  DJG\/hru\/ros <\/p>\n<p>  (END) Dow Jones Newswires<\/p>\n<p>  April 22, 2025 10:05 ET (14:05 GMT)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"DOW JONES&#8211;Europas B\u00f6rsen k\u00f6nnen sich den schwachen Vortagesvorlagen der US-B\u00f6rsen am Dienstag nahezu vollst\u00e4ndig entziehen. 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