{"id":537069,"date":"2025-10-30T05:47:13","date_gmt":"2025-10-30T05:47:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/537069\/"},"modified":"2025-10-30T05:47:13","modified_gmt":"2025-10-30T05:47:13","slug":"partner-und-freunde-treffen-dauerte-140-stunden-trump-und-xi-wollen-umfangreiches-abkommen-unterzeichnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/537069\/","title":{"rendered":"\u201ePartner und Freunde\u201c: Treffen dauerte 1:40 Stunden \u2013 Trump und Xi wollen umfangreiches Abkommen unterzeichnen"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Im  s\u00fcdkoreanischen Busan hat das mit Spannung erwartete Treffen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump mit Chinas Staatschef Xi Jinping stattgefunden. Beide Staatsm\u00e4nner sch\u00fcttelten sich am Donnerstag die H\u00e4nde f\u00fcr ihre erste pers\u00f6nliche Begegnung seit Trumps Wiedereinzug ins Wei\u00dfe Haus. <\/p>\n<p>Xi sagte zu Trump, es sei sch\u00f6n, ihn zu sehen. Die USA und China seien zwar nicht immer einer Meinung, sollten jedoch versuchen, \u201ePartner und Freunde\u201c zu sein. Er sei \u00fcberzeugt, dass beide Seiten sich helfen k\u00f6nnten, erfolgreich zu sein. <\/p>\n<p>Trump sagte, er gehe er davon aus, dass man eine \u201efantastische Beziehung\u201c f\u00fcr eine \u201elange Zeit\u201c haben werde. Er lobte Xi als einen gro\u00dfartigen F\u00fchrer eines gro\u00dfartigen Landes. Xi hatte zun\u00e4chst deutlich mehr Redeanteil als Trump. <\/p>\n<p>Das Treffen fand in Busan in S\u00fcdkorea statt, einer Hafenstadt etwa 76 Kilometer s\u00fcdlich von Gyeongju, dem Hauptveranstaltungsort des Gipfeltreffens der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft. Nach dem Auftritt vor der Presse sprachen die beiden Staatschefs hinter verschlossenen T\u00fcren, flankiert von ihren Spitzenbeamten. Das Treffen dauerte genau eine Stunde und 40 Minuten, meldete das chinesische Staatsfernsehen CCTV.<\/p>\n<p>Zur Debatte standen bei dem Treffen Chinas Exportkontrollen auf Seltene Erden, die US-Z\u00f6lle auf Importe aus der Volksrepublik sowie geopolitische Themen gestanden haben. Zuvor hatte am vergangenen Wochenende eine f\u00fcnfte Verhandlungsrunde im Zoll- und Handelsstreit zwischen Unterh\u00e4ndlern der USA und Chinas den Weg f\u00fcr eine m\u00f6gliche Einigung geebnet.  <\/p>\n<p> \u201eEr ist ein sehr hartn\u00e4ckiger Verhandlungspartner\u201c, sagte Trump \u00fcber Xi. Der US-Pr\u00e4sident sagte dennoch, die beiden h\u00e4tten \u201eein gro\u00dfes Verst\u00e4ndnis\u201c f\u00fcreinander. Er f\u00fcgte hinzu, dass sie noch an diesem Tag ein umfangreiches Abkommen unterzeichnen w\u00fcrden. Pr\u00e4sentiert haben sie es bislang nicht.<\/p>\n<p>Konflikt um Seltene Erden<\/p>\n<p>Xi und Trump sollten wohl die Details eines Rahmenabkommens ausarbeiten, das am Wochenende in Malaysia ausgehandelt wurde und vorsieht, dass China sein Lizenzierungssystem f\u00fcr Seltene Erden f\u00fcr mindestens ein Jahr aussetzt und den Kauf von Sojabohnen wieder aufnimmt, im Gegenzug f\u00fcr niedrigere US-Z\u00f6lle.<\/p>\n<p>Das wichtigste Zugest\u00e4ndnis seitens Chinas ist das Versprechen, die Ausweitung des Lizenzsystems f\u00fcr Seltene Erden um mindestens ein Jahr zu verschieben und das Programm w\u00e4hrend dieses Zeitraums neu zu bewerten. Peking hat die Beschr\u00e4nkungen als Druckmittel in den Handelsgespr\u00e4chen eingesetzt und damit gedroht, den Zugang von US-amerikanischen und verb\u00fcndeten Herstellern zu kritischen Mineralien zu beschr\u00e4nken, die f\u00fcr die Hightech-Fertigung von Smartphones, D\u00fcsentriebwerken und anderen weitverbreiteten Produkten notwendig sind.<\/p>\n<p>Es wird auch erwartet, dass Xi den Verkauf des US-Gesch\u00e4fts der sozialen Video-App <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/tiktok\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/tiktok\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">TikTok <\/a>von ByteDance Ltd. an ein von der Trump-Regierung zusammengestelltes Konsortium genehmigt. Trump hat der App zugeschrieben, seine Attraktivit\u00e4t bei jungen W\u00e4hlern gesteigert und ihm geholfen zu haben, ins Wei\u00dfe Haus zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p>China kauft wieder Sojabohnen in den USA<\/p>\n<p>China nimmt auch den Kauf von Sojabohnen wieder auf und hat laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen mindestens zwei Lieferungen der amerikanischen Ernte gebucht, den ersten bekannten Kauf in dieser Saison. Das ist ein politischer Sieg f\u00fcr Trump, der mit ansehen musste, wie die Landwirte in seinen politischen Hochburgen darunter litten, dass sie ihre \u00dcbersch\u00fcsse nicht absetzen konnten.<\/p>\n<p>China und die USA liegen in zentralen wirtschaftlichen und au\u00dfenpolitischen Themen \u00fcber Kreuz. Die Spannungen zwischen den beiden L\u00e4ndern hatten nach Trumps Amtsantritt im Januar stark zugenommen. Washington und Peking \u00fcberzogen sich gegenseitig mit Z\u00f6llen und Handelsbeschr\u00e4nkungen.<\/p>\n<p>USA wollen wieder Atomwaffen testen<\/p>\n<p>Kurz vor dem Treffen hatte Trump angek\u00fcndigt, die USA w\u00fcrden ihre Atomwaffentests wieder aufnehmen. Anlass seien unter anderen in den vergangenen Tagen Russlands Versuche mit einer atomgetriebenen Unterwasserdrohne und einer atomwaffenf\u00e4higen Marschflugrakete gewesen.<\/p>\n<p>Trump hatte zuvor zudem Interesse daran bekundet, ein Atomabkommen mit China auszuhandeln, um die Atomwaffenbest\u00e4nde zu reduzieren. \u201eAufgrund der Testprogramme anderer L\u00e4nder habe ich das Kriegsministerium angewiesen, mit der Erprobung unserer Atomwaffen auf gleicher Basis zu beginnen\u201c, erkl\u00e4rte Trump. \u201eDieser Prozess wird sofort beginnen.\u201c <\/p>\n<p>Russland hat in den letzten Wochen die Tests sogenannter nuklearer Superwaffen beschleunigt, w\u00e4hrend Trumps Bem\u00fchungen um Waffenstillstandsverhandlungen mit der Ukraine ins Stocken geraten sind. Die fortschrittlichen Atomwaffen sind so konzipiert, dass sie Raketenabwehrsysteme umgehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Anfang dieser Woche sagte Trump, ein von Wladimir Putin bef\u00fcrworteter Raketentest sei \u201enicht angemessen\u201c und der russische Pr\u00e4sident solle sich darauf konzentrieren, den Krieg mit der Ukraine zu beenden.<\/p>\n<p>Deshalb erwarteten Experten auch, dass Trump gegen\u00fcber Xi das Thema Ukraine ansprechen w\u00fcrde. China unterst\u00fctzt Russland bei seinem Krieg Russlands gegen die Ukraine, deshalb sollen US-Beamte Pl\u00e4ne zur Diskussion eines globalen Friedensabkommens ausgearbeitet haben. Washington fordet Peking darin auf,  den Verkauf sogenannter Dual-Use-G\u00fcter einzuschr\u00e4nken. Trump hob k\u00fcrzlich einen R\u00fcckgang der chinesischen K\u00e4ufe von russischem \u00d6l hervor, der auf US-Sanktionen gegen russische Unternehmen folgte.<\/p>\n<p>Ein Einlenken der Chinesen gilt als wenig realistisch. Ernsthafte Interventionen seitens der Chinesen, die sich seit der Invasion der Ukraine enger an Moskau angen\u00e4hert haben, gelten als unwahrscheinlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im s\u00fcdkoreanischen Busan hat das mit Spannung erwartete Treffen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump mit Chinas Staatschef Xi Jinping&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":537070,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[662,114,13,14,15,110,111,115,12,10,8,9,11,113,112,10257],"class_list":{"0":"post-537069","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-atomwaffen","9":"tag-donald-geb-1946","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-newsteam","14":"tag-putin","15":"tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews","21":"tag-trump","22":"tag-wladimir","23":"tag-xi-jinping"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115461543938156503","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/537069","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=537069"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/537069\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/537070"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=537069"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=537069"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=537069"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}