{"id":537208,"date":"2025-10-30T07:06:13","date_gmt":"2025-10-30T07:06:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/537208\/"},"modified":"2025-10-30T07:06:13","modified_gmt":"2025-10-30T07:06:13","slug":"trump-und-xi-einigen-sich-bei-seltenen-erden-und-zoellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/537208\/","title":{"rendered":"Trump und Xi einigen sich bei Seltenen Erden und Z\u00f6llen"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/xi-trump-104.jpg\" alt=\"Donald Trump und Xi Jinping \" title=\"Donald Trump und Xi Jinping  | EPA\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 30.10.2025 07:44 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Es war das erste Treffen zwischen US-Pr\u00e4sident Trump und Chinas Staatschef Xi seit langer Zeit. Und es endete laut Trump mit einer ganzen Reihe von Kompromissen &#8211; sei es im Streit um seltene Erden, Agrarimporte oder die hohen Z\u00f6lle.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nicht einmal zwei Stunden dauerte das Gespr\u00e4ch zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und Chinas Staatschef XI Jinping im s\u00fcdkoreanischen Busan. Deutlich k\u00fcrzer, als von Experten und auch von Trump selbst erwartet. Trotzdem zeigte er sich im Anschluss hochzufrieden und gab erste Details zu den Ergebnissen der Beratungen bekannt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Streit mit China ist aus Sicht von Trump &#8222;beigelegt&#8220;, wie der Republikaner nach seiner Abreise gegen\u00fcber Journalisten sagte. Der Handelskonflikt zwischen den beiden Staaten hat massive Auswirkungen f\u00fcr die Weltwirtschaft. Nun wurde laut Trump in gleich mehreren Punkten eine Einigung erzielt.<\/p>\n<p>    China will weiter seltene Erden liefern<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Punkt eins: Die USA und China haben nach den Worten von Trump eine Vereinbarung \u00fcber die Lieferung von seltenen Erden erzielt. Die solle ein Jahr gelten und k\u00f6nne dann verl\u00e4ngert werden. Was genau die Vereinbarung beinhaltet, blieb zun\u00e4chst offen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Anfang April hatte China 7 von insgesamt 17 Seltenen Erden mit Exportkontrollen belegt und zog damit im Handelskonflikt einen seiner wichtigsten Tr\u00fcmpfe. Denn die Rohstoffe sind f\u00fcr Elektronik, Alltagsger\u00e4te wie Smartphones aber auch bestimmte Waffen unerl\u00e4sslich, und kein anderes Land der Welt produziert so viel dieser Materialien und daraus gefertigter Magnete wie China.<\/p>\n<p>    Strengere Fentanyl-Kontrollen, geringere Z\u00f6lle<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Punkt zwei: China habe laut Trump zugesichert, sch\u00e4rfer gegen den illegalen Handel mit dem Schmerzmittel Fentanyl vorzugehen. Wiederholt hatten die USA China vorgeworfen, f\u00fcr die Fentanyl-Krise in den USA mitverantwortlich zu sein. Fentanyl ist ein synthetisches Opioid, das um ein Vielfaches st\u00e4rker als Heroin ist und schnell abh\u00e4ngig macht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im Februar hatte die US-Regierung mit der Fentanyl-Krise als Begr\u00fcndung zus\u00e4tzliche Z\u00f6lle in H\u00f6he von 20 Prozent auf den Import chinesischer Produkte verh\u00e4ngt. Diese Z\u00f6lle sollen nun auf zehn Prozent gesenkt werden, k\u00fcndigte Trump nach seinem Treffen mit Xi an. Damit sinken die Z\u00f6lle, die von den USA derzeit insgesamt auf chinesische Waren erhoben werden, von 57 Prozent auf 47 Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Trump hatte seit Beginn seiner Amtszeit bis April die Import-Z\u00f6lle f\u00fcr chinesische Waren auf bis zu 145 Prozent getrieben, worauf Peking mit Gegenz\u00f6llen in H\u00f6he von 125 Prozent reagiert hatte. Der Handel zwischen beiden Staaten kollabierte, weil er damit nicht mehr rentabel war. Bei ersten Verhandlungen im Zollstreit einigten sich beide Seite dann auf eine Pause, die seither immer wieder verl\u00e4ngert wurde. Zuletzt hatte Trump im Vorfeld des Treffens gedroht, ab November die Z\u00f6lle wieder auf 100 Prozent zu setzen. Diese Drohung scheint nach den Gespr\u00e4chen mit Xi vom Tisch.<\/p>\n<p>    China sichert h\u00f6here Agrarimporte zu<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Punkt drei: Xi habe Trump in Aussicht gestellt, dass die Volksrepublik ihre Importe aus den USA erh\u00f6hen werde. China werde &#8222;riesige Mengen an Sojabohnen und weiteren Agrarprodukten zu kaufen&#8220;, hie\u00df es vom US-Pr\u00e4sidenten. Bereits vor dem Treffen in Busan hatte China Berichten der Nachrichtenagentur Reuters zufolge erstmals seit mehreren Monaten wieder Sojabohnen aus den USA gekauft.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das ist ein wichtiges Thema f\u00fcr Trump. Landwirte geh\u00f6ren zu seiner Kernw\u00e4hlerschaft. China war vor dem Handelsstreit der mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Abnehmer f\u00fcr amerikanische Sojabohnen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch Xi best\u00e4tigte nach den Gespr\u00e4chen laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua eine Einigung mit Trump.<\/p>\n<p>    Trump bezeichnet Xi als &#8222;gro\u00dfartigen F\u00fchrer&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Schon vor den eigentlichen Beratungen gab es positive und lobende T\u00f6ne vonseiten beider Staatschefs. Bevor sich Xi und Trump mit ihren jeweiligen Delegationen zusammensetzten, gaben sie eine kurze Pressekonferenz. Vor laufenden Kameras sch\u00fcttelten sich die beiden die H\u00e4nde. Xi sagte, es sei normal, dass es zwischen den beiden f\u00fchrenden Volkswirtschaften der Welt ab und an Spannungen gebe. Er sei \u00fcberzeugt, dass sich die Vereinigten Staaten und China gegenseitig helfen k\u00f6nnten, erfolgreich zu sein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der US-Pr\u00e4sident begr\u00fc\u00dfte seinen chinesischen Amtskollegen mit den Worten, er sei ein &#8222;sehr harter Verhandlungspartner&#8220;. Xi sei ein &#8222;Freund&#8220; und ein &#8222;gro\u00dfartiger F\u00fchrer&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Xi erkl\u00e4rte schon zu Beginn des Treffens, die Unterh\u00e4ndler beider Seiten h\u00e4tten einen &#8222;grundlegenden Konsens&#8220; erzielt. Die Entwicklung Chinas stehe nicht im Widerspruch zu Trumps Vision, &#8222;Amerika wieder gro\u00df zu machen&#8220;. Zudem w\u00fcrdigte er Trumps &#8222;gro\u00dfen Beitrag&#8220; zum j\u00fcngsten Waffenstillstand im Gazastreifen. China habe sich ebenfalls f\u00fcr Friedensgespr\u00e4che in anderen Krisenherden eingesetzt. Xi erkl\u00e4rte, er sei bereit, weiterhin mit Trump zusammenzuarbeiten, um eine solide Grundlage f\u00fcr die bilateralen Beziehungen zu schaffen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Informationen von J\u00f6rg Poppendieck, ARD-Studio Peking.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 30.10.2025 07:44 Uhr Es war das erste Treffen zwischen US-Pr\u00e4sident Trump und Chinas Staatschef Xi seit langer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":537209,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[227,13,14,15,12,10,8,9,11,64,103,104],"class_list":{"0":"post-537208","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-china","9":"tag-headlines","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-schlagzeilen","13":"tag-top-news","14":"tag-top-meldungen","15":"tag-topmeldungen","16":"tag-topnews","17":"tag-usa","18":"tag-welt","19":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115461855358441663","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/537208","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=537208"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/537208\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/537209"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=537208"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=537208"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=537208"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}