{"id":537388,"date":"2025-10-30T08:49:23","date_gmt":"2025-10-30T08:49:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/537388\/"},"modified":"2025-10-30T08:49:23","modified_gmt":"2025-10-30T08:49:23","slug":"durch-forschung-und-wissen-die-gesellschaft-voranbringen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/537388\/","title":{"rendered":"Durch Forschung und Wissen die Gesellschaft voranbringen"},"content":{"rendered":"<p>Prof. Manfred Bayer begr\u00fc\u00dfte zahlreiche G\u00e4ste aus Wissenschaft, Industrie und Stadtgesellschaft im Westf\u00e4lischen Industrieklub. Der Rektor der TU Dortmund betonte, das Gambrinus-Forum habe zum Ziel, den Dialog zwischen Wissenschaft und Stadtgesellschaft zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p><strong>Wissensressourcen strategisch weiterentwickeln<\/strong><\/p>\n<p>Der \u00d6konom Prof. Martin Ihrig, der f\u00fcr das Gambrinus-Forum aus New York angereist war, sprach \u00fcber nachhaltiges Wachstum in einer wissensbasierten Gesellschaft und einer gleichzeitig unsicheren Welt. Um das Wissen in Organisationen \u2013 seien es Unternehmen, Kommunen oder Universit\u00e4ten \u2013 strategisch weiterzuentwickeln, sei zun\u00e4chst eine Bestandsaufnahme notwendig. Dabei sollte das \u201epropriet\u00e4re Wissen\u201c ber\u00fccksichtigt werden, das sehr strukturiert und nicht diffundiert ist, wie etwa Schutzrechte und geistiges Eigentum. Au\u00dferdem m\u00fcsse das \u201epers\u00f6nliche Wissen\u201c von Fachexpert*innen ber\u00fccksichtigt werden, das meist unstrukturiert und nicht diffundiert ist. Hinzu kommen das \u201evorherrschende Verst\u00e4ndnis\u201c, etwa branchenweit verbreitete \u00dcberzeugungen, sowie das \u201e\u00f6ffentliche Wissen\u201c, das beispielsweise in Unternehmenspublikationen festgehalten ist. In seinen Beratungen empfiehlt Prof. Ihrig, stets ein strategisches Portfolio all dieser Wissensressourcen und ihrer Beziehungen untereinander zu erarbeiten und zu visualisieren, um das Wissen dann strategisch weiterentwickeln zu k\u00f6nnen. So kann eine Organisation Innovationen hervorbringen und nachhaltig wachsen.<\/p>\n<p>Prof. Martin Ihrig lebt und arbeitet seit rund 20 Jahren in den USA. Aktuell ist der Betriebswirtschaftler an der New York University (NYU) sowie an der Wharton School der University of Pennsylvania t\u00e4tig. Zudem ist er Mitbegr\u00fcnder und Pr\u00e4sident des I-Space-Instituts, das Organisationen bei der Entwicklung von Innovations- und Wachstumsstrategien unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p><strong>Im Ruhr Innovation Lab neue Freir\u00e4ume schaffen<\/strong><\/p>\n<p>Prof. Martin Paul, Rektor der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum (RUB), hat das Ruhr Innovation Lab vorgestellt. Unter diesem Namen treten die TU Dortmund und die RUB zusammen in der zweiten Runde der Exzellenzstrategie an. Gemeinsam m\u00f6chten die beiden Unis einen Experimentierraum schaffen, wo neue Freir\u00e4ume f\u00fcr die Forschung entstehen und aus Grundlagenforschung innovative L\u00f6sungen erwachsen. Daf\u00fcr solle auch die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Industrie und Zivilgesellschaft neu gedacht werden. Das Ruhrgebiet eigne sich hierf\u00fcr besonders, da es bereits gezeigt hat, wie sich Wirtschaft und Gesellschaft positiv und nachhaltig ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. Mit 22 Hochschulen und zahlreichen au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschungseinrichtungen hat es sich zu einer starken Wissensregion gewandelt.<\/p>\n<p>Aufbauen k\u00f6nnen die RUB und die TU Dortmund auf der Universit\u00e4tsallianz Ruhr, in der sie gemeinsam mit der Universit\u00e4t Duisburg-Essen (UDE) bereits seit 2007 strategisch eng zusammenarbeiten. In vier Profilschwerpunkten weisen die beiden Universit\u00e4ten bereits exzellente Spitzenforschung auf, darunter nachhaltige Chemie, vertrauensw\u00fcrdige IT-Systeme, neuartige Materialien sowie die Natur der Materie, so Prof. Paul. Auch im Bereich Transfer und Start-ups sind die TU Dortmund und die RUB sehr gut aufgestellt. So haben sie gemeinsam mit der UDE und weiteren Partnern im Sommer mit der BRYCK Startup Alliance eine F\u00f6rderung als eine von zehn Startup Factories Deutschlands eingeworben. Die Vision des Ruhr Innovation Labs sei es, durch Forschung und Innovation dazu beizutragen, Wohlstand und Werte zu sichern und die Vertrauensw\u00fcrdigkeit von Informationen zu st\u00e4rken, erkl\u00e4rte Prof. Martin Paul. Nach der Einreichung des Antrags am 12. November und der Begutachtung im n\u00e4chsten Fr\u00fchjahr wird im Oktober 2026 bekanntgegeben, welche 15 Exzellenzuniversit\u00e4ten und -verb\u00fcnde gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p>Prof. Martin Paul ist seit 2021 Rektor der RUB. Davor war der Pharmakologe zehn Jahre lang Pr\u00e4sident der Universit\u00e4t Maastricht. Geforscht und gelehrt hat er zudem an der FU Berlin und der Charit\u00e9. Ab 2016 geh\u00f6rte er mehrere Jahre dem Expertengremium der Deutschen Exzellenzstrategie an.<\/p>\n<p><strong>Internationalisierungspreise in vier Kategorien verliehen<\/strong><\/p>\n<p>Im Rahmen des Gambrinus-Forums wurden wieder die Internationalisierungspreise der TU Dortmund verliehen. Prof. Tessa Flatten, Prorektorin Internationales, w\u00fcrdigte damit besonderes internationales Engagement in den Bereichen Lehre, Forschung, Transfer und Verwaltung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Prof. Manfred Bayer begr\u00fc\u00dfte zahlreiche G\u00e4ste aus Wissenschaft, Industrie und Stadtgesellschaft im Westf\u00e4lischen Industrieklub. Der Rektor der TU&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":537389,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1839],"tags":[7507,3364,29,48781,597,32648,30,4714,73852,671,1209,6985,3127,20239,193,131680],"class_list":{"0":"post-537388","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bochum","8":"tag-bochum","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-exzellenzstrategie","12":"tag-forschung","13":"tag-gambrinus-forum","14":"tag-germany","15":"tag-innovation","16":"tag-internationalisierung","17":"tag-ki","18":"tag-nordrhein-westfalen","19":"tag-startups","20":"tag-transfer","21":"tag-tu-dortmund","22":"tag-wissenschaft","23":"tag-wissensgesellschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115462259613150633","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/537388","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=537388"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/537388\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/537389"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=537388"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=537388"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=537388"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}