{"id":537391,"date":"2025-10-30T08:51:13","date_gmt":"2025-10-30T08:51:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/537391\/"},"modified":"2025-10-30T08:51:13","modified_gmt":"2025-10-30T08:51:13","slug":"jetzt-will-trump-den-ukraine-krieg-mit-chinas-praesident-xi-beenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/537391\/","title":{"rendered":"Jetzt will Trump den Ukraine-Krieg mit Chinas Pr\u00e4sident Xi beenden"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspCCnc tspCCnd\">China gilt seit langem als Unterst\u00fctzer des russischen Machthabers Wladimir Putin. Seitdem der Kremlchef im Februar 2022 seine Truppen in die Ukraine einmarschieren lie\u00df, war aus Peking kein kritisches Wort zu h\u00f6ren. Es gab bestenfalls Appelle, die zu Friedensgespr\u00e4chen aufriefen. Beide Atomm\u00e4chte pflegen zudem enge diplomatische Beziehungen.<\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Nun traf Trump den chinesischen Machthaber Xi Jinping im s\u00fcdkoreanischen Busan am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) \u2013 und machte anschlie\u00dfend eine Bemerkung, die aufhorchen l\u00e4sst. \u201eWir werden beide zusammenarbeiten, um zu sehen, ob wir etwas schaffen\u201c, erkl\u00e4rte er \u00fcbereinstimmenden internationalen Medienberichten zufolge mit Blick <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/wir-erleben-eine-revolution-in-der-militarkunst-was-europa-schon-jetzt-aus-dem-ukraine-krieg-lernen-kann-14672816.html?icid=in-text-link_14699843\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">auf den Ukraine-Krieg<\/a> auf dem R\u00fcckflug nach Washington.<\/p>\n<blockquote class=\"tspCJny\">\n<p>Die Ukraine war ein sehr wichtiges Thema.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"tspCJnz\">US-Pr\u00e4sident <strong>Donald Trump<\/strong> \u00fcber sein Gespr\u00e4ch mit Chinas Staatschef <strong>Xi Jinping<\/strong><\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">\u201eWir haben lange dar\u00fcber gesprochen. Die Ukraine war ein sehr wichtiges Thema\u201c, sagte Trump und erkl\u00e4rte mit Bezug auf Xi weiter: \u201eEr wird uns helfen.\u201c So zitieren ihn die Agenturen dpa und AFP.<\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Der US-Pr\u00e4sident, der mit seinen Ank\u00fcndigungen, den Ukraine-Krieg schnell beenden zu k\u00f6nnen, bisher nicht ansatzweise weitergekommen ist, sagte allerdings auch: \u201eWir haben nicht wirklich \u00fcber \u00d6l gesprochen.\u201c Washington und Peking seien sich aber einig, dass Russland und die Ukraine in dem Krieg feststeckten. Aus Peking gab es zun\u00e4chst keine \u00c4u\u00dferungen zu dem Treffen.<\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">China ist f\u00fcr Putins Feldzug ein bedeutender Faktor, weil \u00d6limporte aus Russland nach offiziellen chinesischen Angaben im vergangenen Jahr etwa ein F\u00fcnftel der gesamten chinesischen Einfuhren ausmachten. Weltweit ist China der gr\u00f6\u00dfte Abnehmer russischer fossiler Brennstoffe. Putin finanziert einen gro\u00dfen Teil seines Kriegs mit den Einnahmen aus Energielieferungen.<\/p>\n<p>Ukraine-Update<\/p>\n<p class=\"tspCWpn\"> Mit unserem Update-Newsletter zum Ukraine-Krieg erhalten Sie aktuelle Nachrichten, wichtige Hintergr\u00fcnde und exklusive Analysen von den Expertinnen und Experten des Tagesspiegels. <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Die US-Regierung hatte zuletzt den Druck auf andere L\u00e4nder wie beispielsweise auch Indien erh\u00f6ht, die \u00d6limporte aus Russland zu drosseln oder gar zu stoppen, um den russischen Machthaber so zum Umdenken zu zwingen. <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Der Republikaner k\u00fcndigte zudem an: \u201eWir werden im April in China sein.\u201c Xi werde danach in die USA kommen, entweder nach Florida, Palm Beach oder Washington DC.\u00a0Peking teilte im Anschluss an das Treffen in S\u00fcdkorea mit, beide Staatschefs h\u00e4tten vereinbart, regelm\u00e4\u00dfig Kontakt zu halten.<\/p>\n<p> Putin soll entschlossen sein, Krieg fortzuf\u00fchren <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Vor dem Treffen von Trump und Xi war bekannt geworden, dass Putin nach Einsch\u00e4tzung der US-Geheimdienste soll\u00a0entschlossener denn je sein, den Ukrainekrieg fortzusetzen.\u00a0Das berichtete <a href=\"https:\/\/www.nbcnews.com\/politics\/white-house\/us-intelligence-agencies-see-no-sign-russia-ready-compromise-ukraine-rcna239645\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">der US-amerikanische Nachrichtensender\u00a0\u201eNBC News\u201c<\/a>\u00a0am Mittwoch unter Berufung auf Angaben eines hochrangigen Sicherheitsbeamten und eines Kongressabgeordneten. Den Angaben zufolge sei dem Abgeordneten j\u00fcngst eine entsprechende Geheimdienstanalyse vorgelegt worden.<\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Demnach hei\u00dft es in dem internen Bericht, dass Russlands Pr\u00e4sident sich\u00a0auf dem Schlachtfeld um jeden Preis durchsetzen wolle.<strong>\u00a0<\/strong>Die US-Geheimdienste sehen aktuell keine Anzeichen daf\u00fcr, dass Moskau im Rahmen m\u00f6glicher Friedensverhandlungen zu irgendwelchen Kompromissen bereit ist, hei\u00dft es weiter.<\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Die Willensst\u00e4rke des Kremlchefs r\u00fchre auch daher, dass\u00a0Putin eine Rechtfertigung f\u00fcr die hohen russischen Opferzahlen und die in Russland wirtschaftlich angespannten Lage\u00a0etablieren wolle. Auf Nachfrage des Senders\u00a0lehnte das Wei\u00dfe Haus eine Stellungnahme zu den Geheimdienstberichten bislang ab.<\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Der Krieg in der Ukraine tobt mit unverminderter H\u00e4rte weiter. Die ukrainischen Truppen sind zuletzt zunehmend unter Druck geraten. Putin hatte zuletzt bei einer Besprechung mit dem russischen Generalstab die milit\u00e4rische St\u00e4rke der Atommacht hervorgehoben und betont, in der Ukraine verzeichne das Milit\u00e4r zahlreiche Erfolge, zudem sei der Test <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/die-nachste-nuklear-drohung-aus-moskau-putin-gibt-test-von-atomwaffentauglichem-supertorpedo-poseidon-bekannt-14695082.html?icid=in-text-link_14699843\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der neuen atomaren Langstreckenrakete Burewestnik<\/a> gegl\u00fcckt. <\/p>\n<p> Mehr zum Thema bei T+ <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/nach-dem-gipfel-in-sudkorea-donald-trumps-deal-xi-jinpings-gewinn-14699240.html?icid=topic-list_14699843___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCKn0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nach dem Gipfel in S\u00fcdkorea Donald Trumps Deal, Xi Jinpings Gewinn  <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/wer-ist-dmitri-kosak-der-einzige-vertraute-putins-der-den-krieg-kritisieren-durfte-14680718.html?icid=topic-list_14699843___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCKn0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Putin-Vertrauter Dmitri Kosak  Das ist der Mann, der als einziger im Kreml den Krieg kritisieren durfte <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/steckt-russland-hinter-den-provokationen-schweinekopfe-vor-moscheen-rote-hande-am-mahnmal-14694260.html?icid=topic-list_14699843___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCKn0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schweinek\u00f6pfe vor Moscheen, rote H\u00e4nde am Mahnmal  Steckt Russland hinter den Provokationen?  <\/a><\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj sagte am Mittwochabend in seiner Videobotschaft, die Lage sei vor allem <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/putin-vor-grosster-eroberung-seit-zwei-jahren-wie-wichtig-ist-das-umkampfte-pokrowsk-wirklich-14692661.html?icid=in-text-link_14699843\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in der strategisch wichtigen Stadt Pokrowsk im Osten des Landes<\/a> schwierig. Die Intensit\u00e4t der K\u00e4mpfe sei dort wie in den vergangenen Wochen sehr hoch, das russische Milit\u00e4r habe dort sehr viele Truppen zusammengezogen. \u201eDie Besatzer versuchen mit allen Mitteln, sich dort festzusetzen\u201c, sagte er. Auch die Stadt Kupjansk im nordostukrainischen Gebiet Charkiw bleibt nach Angaben Selenskyjs schwer umk\u00e4mpft.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Die Ukraine versucht ihrerseits inzwischen immer h\u00e4ufiger, den Krieg weit auf russisches Gebiet zu tragen und attackiert mit Drohnen-, aber auch Raketenangriffe Energieanlagen wie Raffinerien. Dies hat offenbar in einigen Regionen bereits zu Treibstoffmangel gef\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"China gilt seit langem als Unterst\u00fctzer des russischen Machthabers Wladimir Putin. 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