{"id":537404,"date":"2025-10-30T09:00:13","date_gmt":"2025-10-30T09:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/537404\/"},"modified":"2025-10-30T09:00:13","modified_gmt":"2025-10-30T09:00:13","slug":"autobauer-in-der-krise-vw-meldet-milliardenverlust-im-dritten-quartal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/537404\/","title":{"rendered":"Autobauer in der Krise: VW meldet Milliardenverlust im dritten Quartal"},"content":{"rendered":"<p>Die Probleme bei Porsche belasten die Muttergesellschaft Volkswagen. Der Autobauer aus Wolfsburg rutscht im dritten Quartal tief in die roten Zahlen. Der Volkswagen-Finanzchef bereitet die Mitarbeiter auf weitere Sparma\u00dfnahmen vor.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der VW-Konzern ist im dritten Quartal wegen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article68fb9f9859e2e0975070ac59\/neuausrichtung-porsche-in-der-krise-autobauer-verzeichnet-fast-eine-milliarde-euro-verlust-im-dritten-quartal.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article68fb9f9859e2e0975070ac59\/neuausrichtung-porsche-in-der-krise-autobauer-verzeichnet-fast-eine-milliarde-euro-verlust-im-dritten-quartal.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der Probleme bei Porsche<\/a> tief in die roten Zahlen gerutscht. Unterm Strich lief in den Monaten Juli bis September ein Verlust von 1,072 Milliarden Euro auf, wie der Wolfsburger Autobauer mitteilte. Der Umsatz legte um 2,3 Prozent auf 80,3 Milliarden Euro zu und lag damit \u00fcber den Erwartungen der Analysten.<\/p>\n<p>Volkswagen-Finanzchef Arno Antlitz sprach mit Blick auf die ersten neun Monate von einem gemischten Bild. So mache das Unternehmen Fortschritte bei der Restrukturierung, und die Verbrenner- und Elektroautos seien am Markt erfolgreich. Andererseits laste der Hochlauf der margenschw\u00e4cheren Elektroautos auf dem Gewinn, dazu k\u00e4men Belastungen seit Jahresbeginn von 7,5 Milliarden Euro durch h\u00f6here Z\u00f6lle und vor allem den Kurswechsel bei Porsche.<\/p>\n<p>Porsche hatte Mitte September einen kostspieligen Strategieschwenk angek\u00fcndigt und damit auf die hartn\u00e4ckige Krise in China, die schwache Nachfrage nach Elektroautos und die Zollpolitik von US-Pr\u00e4sident Donald Trump reagiert. In der Folge kappte der Volkswagen-Konzern zum dritten Mal in diesem Jahr seine Prognose und bezifferte die Belastungen durch Porsche f\u00fcr das operative Ergebnis auf insgesamt mehr als f\u00fcnf Milliarden Euro. <\/p>\n<p>\u201eAllen Mitarbeitern ist klar, dass wir so nicht weitermachen k\u00f6nnen\u201c<\/p>\n<p>Finanzchef Antlitz sagte in einem von VW verbreiteten Interview, der Konzern m\u00fcsse davon ausgehen, dass die Zoll-Kosten in den USA dauerhaft blieben. Auch deshalb m\u00fcsse der Konzern sparen.<\/p>\n<p>\u201eInklusive der Z\u00f6lle, aber ohne Einmaleffekte stehen wir nach neun Monaten bei 10,9 Milliarden Euro operatives Ergebnis und 4,5 Prozent Marge. Das ist zu wenig, um ausreichend in die Zukunft investieren zu k\u00f6nnen\u201c, sagte der Manager. Der Konzern werde k\u00fcnftig st\u00e4rker Gr\u00f6\u00dfeneffekte zwischen den Marken nutzen. Ein Beispiel soll daf\u00fcr die Produktion des elektrischen ID.Polo sein, der ab 2026 in Spanien gebaut wird \u2013 auf denselben B\u00e4ndern wie das Schwestermodell von Cupra.<\/p>\n<p>Antlitz \u00e4u\u00dferte sich auch zu Berichten, nach denen in der Finanzplanung von VW rund 14 Milliarden Euro fehlten. Er bereitete die Mitarbeiter auf weitere Sparanstrengungen vor. \u201eDie Spekulationen in der Presse beziehen sich auf die laufende Planung und auf die Situation beim Cashflow, also dem Geld, welches in der Kasse tats\u00e4chlich h\u00e4ngen bleibt\u201c, sagte er. F\u00fcr das laufende Jahr 2025 liege dieser Cashflow bei null. \u201eDas hei\u00dft nach allen unseren Bem\u00fchungen im laufenden Jahr mit all den begeisternden Produkten bleibt faktisch nichts in der Kasse h\u00e4ngen. Ich glaube, allen Mitarbeitern ist klar, dass wir so nicht weitermachen k\u00f6nnen\u201c, sagte der Manager.<\/p>\n<p>Bereits mit dem Betriebsrat vereinbart ist seit Ende 2024 der Wegfall von 35.000 Stellen in Deutschland bis 2030. Die Kosten auf Konzernebene seien bereits gesunken, sagte Antlitz.<\/p>\n<p>Die B\u00f6rse hatte die schwachen Zahlen bereits erwartet. Die Aktie legte vorb\u00f6rslich um rund 1,7 Prozent zu. Dabei hilft: Volkswagen k\u00f6nnte auch von der von US-Pr\u00e4sident Donald Trump angek\u00fcndigten Einigung mit China bei Seltenen Erden profitieren. Diese Rohstoffe werden beispielsweise f\u00fcr E-Autos ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Bei den Elektroautos meldet VW zudem Fortschritte. Jedes vierte E-Auto in Europa stamme aus dem Konzern, betonte das Unternehmen. Besonders der ID.7 in der Passat-Klasse verkauft sich aktuell gut.<\/p>\n<p>dpa\/ll\/cuk<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Probleme bei Porsche belasten die Muttergesellschaft Volkswagen. Der Autobauer aus Wolfsburg rutscht im dritten Quartal tief in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":537405,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,371,3364,29,30,13,14,15,110,14056,12,373,603],"class_list":{"0":"post-537404","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-autoindustrie","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-newsteam","18":"tag-porsche","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-volkswagen","21":"tag-vw"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115462302856513424","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/537404","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=537404"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/537404\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/537405"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=537404"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=537404"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=537404"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}