{"id":537494,"date":"2025-10-30T09:48:11","date_gmt":"2025-10-30T09:48:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/537494\/"},"modified":"2025-10-30T09:48:11","modified_gmt":"2025-10-30T09:48:11","slug":"knapp-an-einer-rezession-vorbei-deutsche-wirtschaft-stagniert-im-dritten-quartal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/537494\/","title":{"rendered":"Knapp an einer Rezession vorbei: Deutsche Wirtschaft stagniert im dritten Quartal"},"content":{"rendered":"<p>                    Knapp an einer Rezession vorbei<br \/>\n                Deutsche Wirtschaft stagniert im dritten Quartal<\/p>\n<p>\t\t\t\t              30.10.2025, 10:02 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal nicht gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt stagniert auf dem Niveau des Vorquartals. Damit werden die Prognosen von \u00d6konomen erf\u00fcllt. In Staaten wie Frankreich oder Spanien l\u00e4uft es besser.<\/strong><\/p>\n<p>Die deutsche Wirtschaft ist im Sommerquartal knapp an einer Rezession vorbeigeschrammt. Das Bruttoinlandsprodukt stagnierte von Juli bis September im Vergleich zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt zu seiner Schnellsch\u00e4tzung mitteilte. Im Fr\u00fchjahr war es noch um revidiert 0,2 (bisher: -0,3) Prozent gesunken, nach plus 0,3 Prozent in den ersten drei Monaten des Jahres. Bei zwei negativen Quartalen in Folge wird von einer Rezession gesprochen. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte \u00d6konomen hatten f\u00fcr den Sommer eine Stagnation erwartet.<\/p>\n<p>Positiv entwickelten sich nach vorl\u00e4ufigen Erkenntnissen dieses Mal die Investitionen in Ausr\u00fcstungen wie Maschinen und Anlagen. Die Exporte nahmen dagegen im Vergleich zum Vorquartal ab, so das Statistikamt.<\/p>\n<p>Verglichen mit anderen gro\u00dfen Volkswirtschaft der Euro-Zone schneidet Deutschland damit schwach ab. Frankreich schaffte im dritten Quartal ein Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent, Spanien sogar von 0,6 Prozent.<\/p>\n<p>Tr\u00fcbe Aussichten f\u00fcr das vierte Quartal<\/p>\n<p>Die Chancen auf einen kr\u00e4ftigen Aufschwung im laufenden vierten Quartal stehen nicht so gut. Das Ifo-Institut rechnet bestenfalls mit einem leichten Wachstum. So sch\u00e4tzten die vom Ifo befragten 9000 Manager die aktuelle Gesch\u00e4ftslage im Oktober so schlecht ein wie seit \u00fcber einem halben Jahr nicht mehr.<\/p>\n<\/p>\n<p>Europas gr\u00f6\u00dfter Volkswirtschaft bl\u00e4st der Wind gleich von mehreren Seiten ins Gesicht. Die hohen US-Z\u00f6lle belasten das Gesch\u00e4ft mit dem wichtigsten Abnehmer von Waren &#8222;Made in Germany&#8220;, w\u00e4hrend China inzwischen viele Produkte selbst herstellt, die einst in Deutschland gekauft wurden. <\/p>\n<p>Hinzu kommt ein drohender Chipmangel, der etwa in der Autoindustrie zu Produktionsausf\u00e4llen f\u00fchren kann. Zudem ist die Kauflaune der Verbraucher ausgerechnet vor Beginn des umsatztr\u00e4chtigen Weihnachtsgesch\u00e4fts gesunken: Das f\u00fcr den kommenden Monat berechnete Konsumklima-Barometer sank um 1,6 Punkte auf minus 24,1 Z\u00e4hler, wie die Forscher von GfK und NIM bei ihrer Umfrage herausfanden.<\/p>\n<p>Die Hoffnungen ruhen daher auf dem kommenden Jahr. Dann d\u00fcrften die geplanten milliardenschweren Investitionen aus dem Infrastruktur- und Aufr\u00fcstungspaket die Konjunktur anschieben. Die Bundesregierung sagt f\u00fcr 2026 ein Plus von 1,3 Prozent voraus, w\u00e4hrend es f\u00fcr das zu Ende gehende Jahr nur zu einem Wachstum von 0,2 Prozent reichen soll. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Knapp an einer Rezession vorbei Deutsche Wirtschaft stagniert im dritten Quartal 30.10.2025, 10:02 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":537495,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[973,175,170,169,29,30,171,174,173,172,55],"class_list":{"0":"post-537494","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-bip","9":"tag-business","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-markets","15":"tag-maerkte","16":"tag-unternehmen","17":"tag-unternehmen-maerkte","18":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115462491876685803","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/537494","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=537494"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/537494\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/537495"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=537494"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=537494"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=537494"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}