{"id":53751,"date":"2025-04-23T03:49:09","date_gmt":"2025-04-23T03:49:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/53751\/"},"modified":"2025-04-23T03:49:09","modified_gmt":"2025-04-23T03:49:09","slug":"zahl-der-erfassten-angriffe-auf-klinikpersonal-steigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/53751\/","title":{"rendered":"Zahl der erfassten Angriffe auf Klinikpersonal steigt"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">\n                    Die Zahl der erfassten Angriffe auf Besch\u00e4ftigte in Hamburger Krankenh\u00e4usern ist im vergangenen Jahr gestiegen. Insgesamt seien mindestens 230 F\u00e4lle gez\u00e4hlt worden, teilte der Senat auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion mit. Die meisten F\u00e4lle im niedrigen dreistelligen Bereich habe es in den Asklepios-Kliniken mit seinen neun Hamburger Standorten gegeben, gefolgt vom Universit\u00e4tsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) mit 94 F\u00e4llen sowie dem Bundeswehrkrankenhaus mit etwa 30 F\u00e4llen.<\/p>\n<p class=\"\">\n                    In den Jahren zuvor lag die Zahl der erfassten F\u00e4lle den Angaben zufolge bei 186 (2023) beziehungsweise 151 (2022). Der Senat wies in seiner Antwort jedoch darauf hin, dass von den mehr als 30 Hamburger Plankrankenh\u00e4usern nicht alle geantwortet beziehungsweise erkl\u00e4rt h\u00e4tten, dass es bei ihnen keine statistische Erfassung gebe. Viele h\u00e4tten auch mitgeteilt, dass es gar keine F\u00e4lle gegeben habe. Im vergangenen Jahr seien 24 Kliniken erfasst worden, in den Jahren zuvor seien es etwa 15 gewesen.<\/p>\n<p>            Angriffe vor allem in Kliniken der Not- und Unfallversorgung<\/p>\n<p class=\"\">\n                    \u201eAus den R\u00fcckmeldungen der Hamburger Plankrankenh\u00e4user ist abzuleiten, dass \u00dcber- und Angriffe auf das medizinische Personal vorwiegend in Krankenh\u00e4usern der Not- und Unfallversorgung auftreten\u201c, teilte der Senat mit. Diese seien im psychiatrischen Bereich um ein Vielfaches h\u00e4ufiger als in der Somatik.<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Um die Ordnung in den Kliniken aufrechtzuerhalten, nutzen mehrere H\u00e4user bereits seit Jahren einen privaten Sicherheitsdienst. Das UKE gab daf\u00fcr den Angaben zufolge im vergangenen Jahr rund 2,6 Millionen Euro aus, das Bundeswehrkrankenhaus etwa zwei Millionen. Asklepios nannte Aufwendungen im einstelligen Millionenbereich und das Agaplesion Diakonieklinikum Kosten in H\u00f6he von 66.500 Euro.<\/p>\n<p>            Einsatz von Sicherheitsdiensten kaum ausgeweitet<\/p>\n<p class=\"\">\n                    \u201eNach aktueller R\u00fcckmeldung der Krankenh\u00e4user hat sich der Umfang des Einsatzes von Sicherheitsdiensten in den vergangenen Jahren nicht \u00fcber das bekannte Ma\u00df hinaus ausgeweitet\u201c, erkl\u00e4rte der Senat. Sicherheitsdienste k\u00e4men insbesondere in den Notaufnahmen zum Einsatz &#8211; und das oftmals in den Abend- und Nachtstunden.<\/p>\n<p class=\"\">\n                    \u201eGewaltt\u00e4tige \u00dcbergriffe auf \u00c4rzte, Pflegepersonal und Rettungskr\u00e4fte sind auf das Sch\u00e4rfste zu verurteilen\u201c, sagte AfD-Fraktionschef Dirk Nockemann. Wer Krankenhauspersonal angreife, \u201egreift uns alle an und der muss harte Konsequenzen zu sp\u00fcren bekommen\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Zahl der erfassten Angriffe auf Besch\u00e4ftigte in Hamburger Krankenh\u00e4usern ist im vergangenen Jahr gestiegen. 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