{"id":537521,"date":"2025-10-30T10:07:10","date_gmt":"2025-10-30T10:07:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/537521\/"},"modified":"2025-10-30T10:07:10","modified_gmt":"2025-10-30T10:07:10","slug":"bravo-weitere-verdaechtige-nach-louvre-raub-festgenommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/537521\/","title":{"rendered":"\u00abBravo\u00bb: Weitere Verd\u00e4chtige nach Louvre-Raub festgenommen"},"content":{"rendered":"<p>Paris (dpa) &#8211; Erfolg f\u00fcr die Fahnder in Paris: Nach dem spektakul\u00e4ren Kunstraub im Pariser Louvre sitzen f\u00fcnf weitere Verd\u00e4chtige in Gewahrsam. Einer von ihnen k\u00f6nnte Teil des Einbruchskommandos vor Ort gewesen sein, sagte die Pariser Staatsanw\u00e4ltin Laure Beccuau im franz\u00f6sischen Sender RTL. \u00abDas ist einer der Verd\u00e4chtigen, die wir im Visier hatten.\u00bb Man habe DNA-Spuren von ihm, die ihn mit dem Diebstahl in Verbindung br\u00e4chten. Die \u00fcbrigen vier Personen k\u00f6nnten eventuell Informationen zum Ablauf der Tat geben. Die Beute scheint indes weiter verschollen.<\/p>\n<p>Aussagen erster Verd\u00e4chtiger nicht Grund f\u00fcr neue Festnahmen<\/p>\n<p>Die Festnahmen erfolgten Beccuau zufolge am Mittwochabend an verschiedenen Orten im Gro\u00dfraum Paris. Bereits am Wochenende waren zwei Tatverd\u00e4chtige in Gewahrsam gekommen. Gegen die 34 und 39 Jahre alten M\u00e4nner l\u00e4uft mittlerweile ein Ermittlungsverfahren wegen Raub\u00fcberfalls in organisierter Bande und der Bildung einer kriminellen Vereinigung. Sie kamen in Untersuchungshaft.<\/p>\n<p>Die zwei am Wochenende geschnappten M\u00e4nner haben mittlerweile teilweise gestanden. Beccuau stellte allerdings klar: \u00abSie haben Erkl\u00e4rungen abgegeben, die uns mit Blick darauf, was in den Akten steht, minimalistisch erscheinen.\u00bb Einer der Tatverd\u00e4chtigen habe zugegeben, vor Ort gewesen zu sein. Ob damit der Louvre allgemein oder die Apollon-Galerie, in die die T\u00e4ter eindrangen, gemeint war, lie\u00df die Staatsanw\u00e4ltin offen. Sie betonte jedoch: Die neuen Festnahmen erfolgten nicht aufgrund der Aussagen der zwei.<\/p>\n<p>Wertvolle Beute noch immer nicht gefunden<\/p>\n<p>Die Arbeit der Ermittler ist trotz der ersten Fahndungserfolge noch lange nicht zu Ende. Denn wo sich die wertvollen Raubg\u00fcter der Diebe befinden, ist noch immer unklar. \u00abDie Durchsuchungen, die am Abend und in der Nacht stattgefunden haben, haben es uns nicht erm\u00f6glicht, die Beute dieses Einbruchs wiederzufinden\u00bb, sagte Beccuau. Die entwendeten St\u00fccke haben einen gesch\u00e4tzten Wert von 88 Millionen Euro und zudem einen \u00abeinen unsch\u00e4tzbaren kulturellen und historischen Wert\u00bb f\u00fcr Frankreich, wie es aus dem dortigen Kulturministerium nach dem Einbruch gehei\u00dfen hatte.<\/p>\n<p>Experten bef\u00fcrchten, dass Komplizen der R\u00e4uber die Diamanten und Edelsteine aus den Schmuckst\u00fccken gel\u00f6st haben k\u00f6nnten, um sie einzeln zu verkaufen. \u00abIch m\u00f6chte die Hoffnung bewahren, dass sie gefunden werden und an das Louvre-Museum und die Nation zur\u00fcckgegeben werden k\u00f6nnen\u00bb, hatte Beccuau bereits am Mittwoch gesagt. \u00abDiese Juwelen sind nun unverk\u00e4uflich. Wer sie kaufen w\u00fcrde, w\u00fcrde sich der Hehlerei schuldig machen\u00bb, sagte die Staatsanw\u00e4ltin. \u00abEs ist noch Zeit, sie zur\u00fcckzugeben.\u00bb<\/p>\n<p>Einbrecher erbeuteten acht kostbare Schmuckst\u00fccke<\/p>\n<p>Die Diebe hatten am 19. Oktober einen mit einer Hebeb\u00fchne ausgestatteten Lkw neben dem Museum geparkt. W\u00e4hrend zwei der T\u00e4ter auf Motorrollern an der Stra\u00dfe warteten, gelangten die anderen beiden mit der Hebeb\u00fchne auf einen Balkon im ersten Stock und von dort durch ein Fenster in das Museum.<\/p>\n<p>Die R\u00e4uber flohen auf den Motorrollern mit acht kostbaren Schmuckst\u00fccken fr\u00fcherer K\u00f6niginnen und Kaiserinnen &#8211; darunter waren mit Edelsteinen \u00fcbers\u00e4te Diademe, Halsketten, Ohrringe und Broschen. Die mit Smaragden und Hunderten Diamanten verzierte Krone der Kaiserin Eug\u00e9nie (1826-1920) geh\u00f6rte ebenfalls zur Beute, wurde allerdings sp\u00e4ter in der N\u00e4he des Louvre besch\u00e4digt gefunden &#8211; offenbar hatten die T\u00e4ter sie bei der Flucht verloren.<\/p>\n<p>\u00abWerden alle Komplizen identifizieren\u00bb<\/p>\n<p>Die Fahnder st\u00fctzen sich in ihren Ermittlungen auf zahlreiche Hinweise: Ihnen liegen DNA-Spuren vom Tatort vor. Auch Video\u00fcberwachung, Auswertung von Telefondaten und bei Durchsuchungen gefundene Informationen helfen ihnen. Die Ermittler gehen von vier direkt beteiligten T\u00e4tern vor Ort aus. Es sei aber gut m\u00f6glich, dass es eine \u00abbreitere Ebene mit einem Auftraggeber oder sogar den potenziellen Empf\u00e4ngern\u00bb gebe. \u00abZum jetzigen Zeitpunkt gibt es keinen Grund zu der Annahme, dass die T\u00e4ter von Komplizen innerhalb des Museums profitiert h\u00e4tten\u00bb, sagte Beccuau.<\/p>\n<p>Die Staatsanw\u00e4ltin zeigte sich entschlossen, den spektakul\u00e4ren Einbruch, der Frankreich schockiert hatte, aufzukl\u00e4ren. Die Ermittlungen liefen weiter, um alle Protagonisten zu identifizieren, die beim Einbruch selbst und seiner Vorbereitung beteiligt waren oder dem Kommando geholfen haben. Sie meinte auch: \u00abAlle Komplizen in diesem Team werden identifiziert werden.\u00bb<\/p>\n<p>Nach dem Entsetzen dar\u00fcber, dass die Einbrecher derart einfach in den Louvre eindringen konnten, d\u00fcrften die Fahndungserfolge Frankreich nun vorsichtig aufatmen lassen. Innenminister Laurent Nu\u00f1ez lobte auf X das \u00abau\u00dfergew\u00f6hnliche Engagement\u00bb der Ermittler und schrieb angesichts der Festnahmen: \u00abBravo!\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Paris (dpa) &#8211; Erfolg f\u00fcr die Fahnder in Paris: Nach dem spektakul\u00e4ren Kunstraub im Pariser Louvre sitzen f\u00fcnf&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":537522,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[3364,29,156,30,177,2075,26165,8970,2147,1209],"class_list":{"0":"post-537521","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-frankreich","11":"tag-germany","12":"tag-kriminalitt","13":"tag-kunst","14":"tag-louvre","15":"tag-muenster","16":"tag-museen","17":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115462566369458461","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/537521","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=537521"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/537521\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/537522"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=537521"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=537521"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=537521"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}