{"id":537608,"date":"2025-10-30T10:55:16","date_gmt":"2025-10-30T10:55:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/537608\/"},"modified":"2025-10-30T10:55:16","modified_gmt":"2025-10-30T10:55:16","slug":"heinz-brandt-schule-in-berlin-weissensee-sucht-hilfe-bei-staatlich-gefoerderter-ngo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/537608\/","title":{"rendered":"Heinz-Brandt-Schule in Berlin-Wei\u00dfensee sucht Hilfe bei staatlich-gef\u00f6rderter NGO"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/saegepause870.jpg\" alt=\"Baumf\u00e4llarbeiten\"\/><\/p>\n<p>Baumf\u00e4llarbeiten geplant &#8211; Foto: m\/s<\/p>\n<p>Am 20. Oktober wurde beim Umwelt- und Naturschutzamt Berlin Pankow der Antrag gestellt, acht rund 100 Jahre alte B\u00e4ume auf dem Schulhof der Heinz-Brandt-Schule zu f\u00e4llen. Dazu hat Julia Schneider, Bundestagsabgeordnete von B\u00fcndnis 90 \/ Die Gr\u00fcnen die staatlich finanzierte Deutsche Umwelthilfe involviert. Diese fordert nun eine Eil-Aktion von Bezirk und Berliner Senat, und hat einen dreistelligen Beitrag f\u00fcr eine Publikation im <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/22521\/6145864\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/22521\/6145864\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Presseportal<\/a> aufgewendet.<\/p>\n<p>Sophie Moesken, von der Elternschaft Heinz-Brandt-Schule ist konsterniert: \u201eWie soll ich meiner Tochter noch Demokratie erkl\u00e4ren, wenn die Interessen dieser Generation so gegeneinander ausgespielt werden, obwohl alle beteiligten Akteure mit umsetzbaren Ideen f\u00fcr gemeinsame L\u00f6sungen zu Gespr\u00e4chen bereit sind?\u201c<\/p>\n<p>Weder Bundestagsabgeordnete, noch Schule noch Elternschaft haben den Weg \u00fcber die freie und unabh\u00e4ngige Lokalpresse gew\u00e4hlt!  <\/p>\n<p>Fehlende sozial-marktwirtschaftliche Bindungen der Schulbauoffensive<\/p>\n<p>Ein Berliner Systemproblem der Demokratie wird dabei der \u00d6ffentlichkeit entzogen: es gibt eine Verwaltung die sich im Verbund mit einem landeseigenen Unternehmen selbst erm\u00e4chtigt. Sie wird dabei nur ehrenamtlich beraten, nicht aber \u00f6ffentlich kontrolliert. Mit einer Bausumme von \u00fcber 11,7 Milliarden Euro und einem Kreditanteil von 5,6 Milliarden Euro und stark steigenden Baukosten wird mit der Bauwirtschaft staatlich eng zusammengearbeitet. Die mittelst\u00e4ndische lokale Wirtschaft kommt dabei zu kurz. Grunds\u00e4tze des freien Wettbewerbs werden dabei verletzt. Es wird mit Sachzw\u00e4ngen, Systembauten und straffen Projektpl\u00e4nen gearbeitet \u2014 und nicht auf ein sozial-marktwirtschaftliches Klima geachtet.<\/p>\n<p>Die mittelbaren Folgen: die \u00fcberregionale Bauwirtschaft und Systembauten-Anbieter profitieren. Die \u00f6ffentliche Kontrolle funktioniert nicht vorausschauend. Die Schulbauoffensive feiert sich mit eigener Pressestelle und eigenen Internetangeboten selbst. \u2014 Die Bauwirtschaft und die Werbewirtschaft und die Kreativwirtschaft sind entkoppelt, statt in gemeinsamen Synergien f\u00fcr die Au\u00dfenwirkung Berlins zu arbeiten.<br \/>So ist es auch eine mittelbare Nebenwirkung der kartellartig organisierten Berliner Schulbauoffensive, wenn der einst erfolgreich arbeitende <a href=\"https:\/\/wirtschaftskreis-pankow.de\/schule-und-wirtschaft\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/wirtschaftskreis-pankow.de\/schule-und-wirtschaft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Wirtschaftskreis Berlin-Pankow e.V.<\/a> in diesem Jahr in Liquidation geht! <br \/>F\u00fcr die gef\u00f6rderten Sch\u00fcler und Azubis in Pankow ist das bitter, denn nur eine vorausschauende Wirtschaftspolitik kann auch f\u00fcr lokale sichere Arbeitspl\u00e4tze und Marktvolumina sorgen.<\/p>\n<p>Aktuelle Nachrichten aus Marzahn-Hellersdorf zeigen auf, was bei der Schulbauoffensive schief l\u00e4uft:<\/p>\n<p>Die politische Verantwortung liegt dabei beim gesamten Senat, der in vergangenen Legislaturperioden die falschen Weichenstellungen f\u00fcr die Schulbauoffensive vorgenommen hat. Die wirtschaftliche Mittelstand- und Vergabepolitik hat hier kl\u00e4glich versagt. <\/p>\n<p><strong>Public Media<\/strong>\u00a0|\u00a0<strong>Public Media in Berlin!<\/strong>\u00a0\u2014 Die gr\u00f6\u00dfte Innovation im Journalismus \u2014 aktuell an 365 Tagen im Jahr! Lokale &amp; globale Sichtbarkeit*. Keine Abo-Paywalls, keine Leser-Logins.\u00a0Lesen &amp; Schreiben \u2013 Neue digitale Rechte, Autor- &amp; Medienformate mit Sichtbarkeit f\u00fcr alle B\u00fcrger, Kinder &amp; G\u00e4ste Berlins.<br \/>info@anzeigio.de<\/p>\n<p>*) Public Media, Public Markets &amp; Public Social Responsibility ergeben das 18. Nachhaltigkeitsziel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Baumf\u00e4llarbeiten geplant &#8211; Foto: m\/s Am 20. 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