{"id":537695,"date":"2025-10-30T11:42:15","date_gmt":"2025-10-30T11:42:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/537695\/"},"modified":"2025-10-30T11:42:15","modified_gmt":"2025-10-30T11:42:15","slug":"rsf-miliz-massakriert-menschen-in-krankenhaus-unertraegliche-szenen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/537695\/","title":{"rendered":"RSF-Miliz massakriert Menschen in Krankenhaus \u2013 unertr\u00e4gliche Szenen"},"content":{"rendered":"<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Nach der Einnahme der Stadt Al-Faschir will der Anf\u00fchrer der RSF-Miliz im\u00a0Sudan\u00a0nach eigenen Worten, dass der\u00a0Sudan\u00a0\u201edurch Frieden oder durch Krieg\u201c vereinigt wird. \u201eDie Befreiung von Al-Faschir ist eine Gelegenheit f\u00fcr sudanesische Einheit und wir sagen: sudanesische Einheit durch Frieden oder durch Krieg\u201c, sagte Mohamed Hamdan Daglo in einer Rede, die am Mittwoch im Onlinedienst Telegram ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Daglo sagte an die Einwohner von Al-Faschir gerichtet: \u201eWir bedauern die Katastrophe die euch widerfahren ist (&#8230;), aber der Krieg wurde uns aufgezwungen.\u201c Weiter sagte er: \u201eWir verlangen, dass alle, die Fehler begangen haben, zur Rechenschaft gezogen werden.\u201c \u201eUntersuchungskommissionen\u201c seien vor Ort eingetroffen, n\u00e4her ging er darauf jedoch nicht ein.<\/p>\n<p>Grauenvolle Szenen in Al-Faschir<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">In Al-Faschir geht derweil in grausame Erf\u00fcllung, was Beobachter lange bef\u00fcrchtet hatten: Nachdem die Milizion\u00e4re der Rapid Support Forces (RSF) die Stadt nach 500 Tagen Belagerung erobert hatten,<a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/article410317183\/sudan-hunderttausenden-droht-der-tod-kommt-massenmord-gleich.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1761608520\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> starben Zivilistinnen und Zivilisten zu Hunderten<\/a>. Ein sudanesisches \u00c4rztenetzwerk z\u00e4hlt bereits 1500 Tote. Sie seien beim Versuch aus der Stadt zu fliehen get\u00f6tet worden. <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Die Gruppe spricht von einem Genozid, den die Miliz an der nicht-arabischen Bev\u00f6lkerung ver\u00fcbe \u2013 und der f\u00e4rbte den Boden offenbar blutrot. Satellitenbilder, die die Universit\u00e4t Yale ver\u00f6ffentlicht hat, zeigen rote Verf\u00e4rbungen im Sand eines Viertels der Stadt. Das Massaker ist aus dem Weltall zu sehen. <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Auch das UN-Fl\u00fcchtlingshilfswerk (UNHCR) berichtet von willk\u00fcrlicher Gewalt, Mord und Hinrichtungen an fliehenden Menschen. 300.000 Menschen sollen noch in Al-Faschir leben, ihre Situation d\u00fcrfte sich in den n\u00e4chsten Tagen massiv verschlechtern. Justin Lynch, Sudan-Forscher und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Conflict Insights Group, sagte dem US-Sender CNN, die Einnahme von Al-Faschir durch die RSF k\u00f6nnte der von Experten bef\u00fcrchtete Beginn eines Massakers an Zivilisten sein.\u00a0<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Tom Fletcher, der Leiter des Nothilfeb\u00fcros der Vereinten Nationen (Ocha), sagte CNN, die Eingeschlossenen seien ohne Nahrung und medizinische Versorgung. Er berichtete, dass die Fluchtwege aufgrund \u201eintensiver Bombardierungen und Bodenangriffe\u201c blockiert seien.\u00a0Auch Experten der Krisenbeobachtungsgruppe ACLED erkl\u00e4rten, es bestehe ein \u201ehohes Risiko ethnisch motivierter Angriffe, insbesondere gegen nicht-arabische Gruppen\u201c.<\/p>\n<p>\n      Empfohlener externer Inhalt<\/p>\n<p>\n          An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von X, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er erg\u00e4nzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und<br \/>\n          wieder ausgeblendet werden.\n        <\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">\ud83d\udea8HUMAN SECURITY EMERGENCY\ud83d\udea8 <br \/>El-Fasher has fallen to RSF. HRL finds evidence of mass killings including door-to-door clearance operations and objects consistent with reported bodies on berm entrapping El-Fasher.<a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/KeepEyesOnSudan?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">#KeepEyesOnSudan<\/a><\/p>\n<p>\ud83d\udef0\ufe0f<a href=\"https:\/\/twitter.com\/AirbusSpace?ref_src=twsrc%5Etfw\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">@AirbusSpace<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/maxar?ref_src=twsrc%5Etfw\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">@Maxar<\/a><a href=\"https:\/\/t.co\/1HApllgNL5\" rel=\"nofollow\">https:\/\/t.co\/1HApllgNL5<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/yrCbM5HxeP\" rel=\"nofollow\">pic.twitter.com\/yrCbM5HxeP<\/a><\/p>\n<p>\u2014 Humanitarian Research Lab (HRL) at YSPH (@HRL_YaleSPH) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/HRL_YaleSPH\/status\/1982959658878022013?ref_src=twsrc%5Etfw\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">27. Oktober 2025<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>              Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es k\u00f6nnen dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste<br \/>\n              \u00fcbermittelt werden. Mehr dazu in unserer<\/p>\n<p>            <a class=\"underline\" href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/datenschutz\" data-track-v2-eventname=\"pageElement\" data-track-v2-action=\"Click\" data-track-v2-parentposition=\"Content\" data-track-v2-parent=\"Embed Box\" data-track-v2-parentlabel=\"Embed Box X\" data-track-v2-elementstyle=\"Text\" data-track-v2-label=\"Datenschutzerkl\u00e4rung\" data-track-v2-link=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/datenschutz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a>.<\/p>\n<p>  Miliz richtet Massaker in Krankenhaus an<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Selbst vor Krankenh\u00e4usern machten die K\u00e4mpfe keinen Halt. Die Weltgesundheitsorganisation (<a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/who\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1658909831\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">WHO<\/a>) berichtet am Mittwoch von einer Attacke auf ein Hospital, bei dem alleine 460 Menschen get\u00f6tet worden sein sollen. In den sozialen Netzwerken machen Videos die Runde, die das T\u00f6ten zeigen. Bewaffnete steigen \u00fcber Leichen, richten Verletzte ohne Z\u00f6gern kaltbl\u00fctig hin. Es sind unertr\u00e4gliche, barbarische Szenen, teilweise auch von brutalster Folter. <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Es habe sich um Patienten und Begleitpersonen im \u201eSaudi Maternity Hospital\u201c gehandelt, teilte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf mit. Der Angriff sei entsetzlich und zutiefst schockierend. Zuvor sei Gesundheitspersonal entf\u00fchrt worden. N\u00e4here Angaben machte Tedros nicht. <\/p>\n<p>\n      Empfohlener externer Inhalt<\/p>\n<p>\n          An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von X, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er erg\u00e4nzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und<br \/>\n          wieder ausgeblendet werden.\n        <\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">.<a href=\"https:\/\/twitter.com\/WHO?ref_src=twsrc%5Etfw\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">@WHO<\/a> is appalled and deeply shocked by reports of the tragic killing of more than 460 patients and companions at Saudi Maternity Hospital in El Fasher, <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Sudan?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">#Sudan<\/a>, following recent attacks and the abduction of health workers.<\/p>\n<p>Prior to this latest attack, WHO has verified 185\u2026 <a href=\"https:\/\/t.co\/CbAjtqYUAh\" rel=\"nofollow\">pic.twitter.com\/CbAjtqYUAh<\/a><\/p>\n<p>\u2014 Tedros Adhanom Ghebreyesus (@DrTedros) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/DrTedros\/status\/1983529376130965998?ref_src=twsrc%5Etfw\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">29. Oktober 2025<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>              Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es k\u00f6nnen dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste<br \/>\n              \u00fcbermittelt werden. Mehr dazu in unserer<\/p>\n<p>            <a class=\"underline\" href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/datenschutz\" data-track-v2-eventname=\"pageElement\" data-track-v2-action=\"Click\" data-track-v2-parentposition=\"Content\" data-track-v2-parent=\"Embed Box\" data-track-v2-parentlabel=\"Embed Box X\" data-track-v2-elementstyle=\"Text\" data-track-v2-label=\"Datenschutzerkl\u00e4rung\" data-track-v2-link=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/datenschutz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a>.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Vor diesem j\u00fcngsten Angriff habe die WHO in dem Konflikt im Sudan insgesamt 185 Angriffe auf Einrichtungen des Gesundheitswesens mit 1.204 Toten und 416 Verletzten erfasst. Allein in diesem Jahr h\u00e4tten sich 49 dieser Angriffe mit 966 Toten ereignet. Alle Angriffe auf Einrichtungen des Gesundheitswesens m\u00fcssten unverz\u00fcglich und bedingungslos eingestellt werden.<\/p>\n<p>\u201eHumanit\u00e4re Situation ist katastrophal\u201c<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Die Deutsche Welthungerhilfe warnt derweil vor weiterer Eskalation und noch mehr Leid. Die humanit\u00e4re Situation spitze sich dramatisch zu, teilte der Verein mit. Sch\u00e4tzungsweise 260.000 Menschen seien allein in den vergangenen Tagen vor den Gefechten geflohen. Sie suchten Schutz in den umliegenden D\u00f6rfern oder m\u00fcssten ohne Hilfe ausharren. Und das mitten in einer der gr\u00f6\u00dften humanit\u00e4ren Krisen weltweit. Neun Millionen Menschen seien allein in Nord-Dafur auf Hilfe angewiesen.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">\u201eUnsere Teams berichten von einer starken Zunahme der Vertreibungen. Die meisten Familien erreichen Tawila v\u00f6llig ersch\u00f6pft, traumatisiert und ohne jegliche Habe\u201c, sagte Mathias Mogge, Generalsekret\u00e4r der Welthungerhilfe. \u201eDie humanit\u00e4re Situation ist katastrophal. \u00dcber 560.000 Menschen leben unter schlimmsten Bedingungen \u2013 ohne Nahrung, Wasser, Schutz und medizinische Versorgung \u2013 und ben\u00f6tigen schnelle Hilfe.\u201c Er forderte dringend eine Aufstockung der finanziellen Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Menschen um Sudan.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/410337339_1761755505_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[16\/9] md:aspect-[16\/9] lg:aspect-[16\/9] \" alt=\"RSF-K\u00e4mpfer feiern die Eroberung von Al-Faschir.\" title=\"RSF-K\u00e4mpfer feiern die Eroberung von Al-Faschir.\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>\n      RSF-K\u00e4mpfer feiern die Eroberung von Al-Faschir.<br \/>\n      \u00a9 AFP | &#8211;\n    <\/p>\n<p>  Westliche Regierungen unternehmen bislang nichts<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Experten kritisieren, dass westliche Regierungen bislang nur Appelle an die Miliz richteten und keine Sanktionen gegen sie unterst\u00fctzende Staaten verh\u00e4ngten. \u201eEs ist ein weiterer Freibrief an die RSF, an ihre Unterst\u00fctzer in den Vereinigten Arabischen Emiraten, dass sie solche Massenhinrichtungen und ethnische S\u00e4uberungen durchf\u00fchren k\u00f6nnen, ohne mit internationalen Ma\u00dfnahmen rechnen zu m\u00fcssen\u201c, sagte Annette Hoffmann von der Denkfabrik Clingendael Institut im ZDF.\u00a0<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/410171568_1761195783_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[1\/1] \" alt=\"214061_569_cover.jpg\" title=\"214061_569_cover.jpg\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>          Sudan: Wer profitiert vom Krieg? Gold, Macht \u2013 und Hilfe<\/p>\n<p class=\"text-overline w-10\/12 uppercase text-stable-white md:w-full\"><a href=\"https:\/\/so-fuehlt-sich-krieg-an.blogs.audiorella.com\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Im Krisenmodus<\/a><\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Die VAE weisen eine Einmischung in den Konflikt zur\u00fcck. Das \u201eWall Street Journal\u201c berichtete allerdings unter Berufung auf US-Geheimdienste, die VAE h\u00e4tten in diesem Jahr zunehmend Waffen an die RSF geliefert, darunter moderne chinesische Drohnen, aber auch Maschinengewehre, Fahrzeuge, Artillerie, M\u00f6rser und Munition. Dies sei das j\u00fcngste Beispiel daf\u00fcr, wie die Emirate ihre Macht ausspielten, um ihre Interessen durchzusetzen.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Die Konfliktforscherin Hager Ali kritisiert eine mangelnde Aufmerksamkeit f\u00fcr den Krieg im\u00a0Sudan. Es werde eine Verschiebung der Priorit\u00e4ten von L\u00e4ndern wie Deutschland deutlich, sagte die\u00a0Sudan-Expertin vom Giga-Institut f\u00fcr Global- und Regionalstudien dem Evangelischen Pressedienst (epd). Der Konflikt tangiere weder die nationale Sicherheit noch direkt die Migration &#8211; und Deutschland wende seinen Blick weg von Entwicklungshilfe hin zu eigenen Verteidigungsthemen. Zum Beispiel komme der Gedanke an eine milit\u00e4rische Intervention in dem nordostafrikanischen Land in der Debatte gar nicht vor.<\/p>\n<p>   Hauptstadt Inside von J\u00f6rg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion<\/p>\n<p class=\"text-body2 mt-2\">Hinter den Kulissen der Politik &#8211; meinungsstark, exklusiv, relevant.<\/p>\n<p class=\"text-caption text-copy-secondary\">\n          Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n          <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/service\/newsletter-adconsent\" class=\"text-overline text-copy-accent-negative dark:underline\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n          zu.\n        <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Zudem habe der Krieg im\u00a0Sudan\u00a0ein \u201eStorytelling-Problem\u201c, erkl\u00e4rte Ali. Es sei kein \u201eGut gegen B\u00f6se\u201c, sondern der Krieg eines Milit\u00e4rs mit schwieriger Geschichte gegen einen Paramilit\u00e4r mit problematischer Zukunft. Als der Krieg im April 2023 begann, habe es f\u00fcr die k\u00e4mpferischen Auseinandersetzungen zwischen der Armee und der paramilit\u00e4rischen RSF-Miliz keine Begrifflichkeit gegeben, und bis heute falle internationalen Akteuren eine Einordnung schwer.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Im Sudan herrscht seit April 2023 ein blutiger Machtkampf zwischen De-facto-Machthaber Abdel-Fattah al-Burhan und seinem einstigen Stellvertreter Mohamed Hamdan Daglo, der die RSF kommandiert. Die Miliz ist aus arabischen Reitermilizen hervorgegangen, denen \u2013 damals gemeinsam mit der sudanesischen Armee \u2013 ein Genozid an der ethnisch-afrikanischen Bev\u00f6lkerung in\u00a0Darfur\u00a0mit bis zu 300.000 Toten vorgeworfen wird.<\/p>\n<p rel=\"author\" class=\"text-brand\">mit Agenturmaterial<\/p>\n<p>    <script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach der Einnahme der Stadt Al-Faschir will der Anf\u00fchrer der RSF-Miliz im\u00a0Sudan\u00a0nach eigenen Worten, dass der\u00a0Sudan\u00a0\u201edurch Frieden oder&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":537696,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,30,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-537695","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115462940583732374","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/537695","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=537695"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/537695\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/537696"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=537695"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=537695"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=537695"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}